News EU: Zu sicheres Vista gefährdet Wettbewerb

MacGyver schrieb:
Da wo Microsoft jetzt ist kommt die Konkurrenz in 5 Jahren nicht hin.
Also bitte, sämtliche neue Features von Vista sind doch 1:1 von Mac OSX Tiger übernommen (3D-beschleunigte GUI, Dashboard, Spotlight, etc. pp.) und eine vektorbasierte GUI bekommt OSX mit Leopard auch. Vista ist nun wirklich nichts besonderes oder innovatives. Die technisch wirklich interessanten Sachen sind ja alle rausgeflogen, weil es MS nicht gebacken kriegt.
Von Vorsprung kann keine Rede sein und den Aufschluss an den aktuellen Stand der Technik verfehlt Vista fast auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
141) korrigiere: wird Vista - soviel ist schon jetzt klar - auf jeden Fall verfehlen, auch wenn sie suggerieren es wenigsten zu können.

@ 142) beschäftige dich mal ernsthaft mit Security - und dann schau was wofür eingesetzt wird. Im Audiobereich ist es jedenfalls APPLE, weil man mit einem Windows-Rechner aufgrund von Latenz und Abstürzen einfach nirgends live auftreten kann. Soviel jetzt mal von meinem Berufsfeld. Auch Anwendungsstabilität ist SICHERHEIT.
 
In Bildbearbeitungsbereich auch MacOS, die sind ja quasi verheiratet mit Gimp, Photoshop und Paintshop. Dass muss ich als Linux der Macies lassen, da rocken die die Bude.
 
Mayer98: Weil man mit Linux momentan noch das Wort Freak verbindet, obwohl das bei aktuellen Linux Distris nicht mehr der Fall ist.
 
Hmpf... na mir solls Recht sein, umso weniger Sicherheitskacke in Windows drin ist, desto schneller wird das.
Windows taugt meiner Meinung nach nur zum Zocken und wer damit arbeitet hat (finde ich) eine Meise.
 
ach ja, Windows-User haben ne Meise? Ganz großes Kino Dein Hinweis.

Gib mir für AutoCAD/RoCAD eine Alternative (aber auch eine die im betrieblichen Umfeld funktioniert) und Du bist mein Held.
 
Benjamin_L schrieb:
Mayer98: Weil man mit Linux momentan noch das Wort Freak verbindet, obwohl das bei aktuellen Linux Distris nicht mehr der Fall ist.

Du bist wieder mal der Beweis dafuer, dass 99% der Leute in diesem Land nicht wissen was das Wort Freak bedeutet. Ein Freak ist begeistert von etwas, und beschaeftigt sich lange und viel mit einer Sache, Gentoo/Debian/LFS gelten zwar als Freak-Distros, aber ein Fedora oder Ubuntu-User kann genauso ein Freak sein. Es gibt auch MacOS-Freaks, und Windows-Freaks.
 
@hoschieee:
Ich finde doch dass Benjamin_L recht hat. Linux suggeriert automatisch, dass jemand ein Freak ist. Freak in dem Sinne dass er technikbegeistert ist, sich damit also auskennt und mal was neues/besseres ausprobieren will.
Otto-Normalverbraucher haben doch noch nicht mal kapiert was eine Baumstruktur ist und raffen das Dateisystem deswegen nicht.
 
flappes schrieb:
MacGyver anscheind weißt du es wirklich nicht.

Informier dich erstmal was ein Betriebssystem eigentlich machen soll. Firewall, Virenscanner gehören nicht in ein Betriebssystem!

Es geht nicht darum diese Programme von haus aus zu integrieren, sondern den freien Zugang zur Installation anderer Software zu verhindern oder zu erschweren.
Selbst wenn die Installation "nur" durch Hinweise erschwert wird, so entseht beim Verbraucher der Eindruck das die Software die man gerade installiert, mindertwertig ist.

Und das ist eine Wettbewerbsbehinderung!

Siehe: Win311 + DR DOS, dann weißt du was ich meine.
Das ist ja wohl absoluter Humbug.
Das wäre so, als ob man ein Auto ohne Sicherheitsgurte, Airbags, Warnblinker, etc. verkaufen würde. Das kann man sich ja auch alles nachträglich dazukaufen. :rolleyes:

Wenn Windows ohne Sicherheitssoftware ausgeliefert werden würde, wäre das ein gefundenes Fressen für Phisingseiten, Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, etc.
Die meisten, die Windows benutzen, wissen noch nicht mal, was eine Firewall ist, wie kommst du da auf die Idee, die würden soetwas dann nachträglich installieren? :rolleyes:

Wichtig ist, dass man von vornherein, also bevor man zum ersten Mal online geht oder irgendeine nicht hundertprozentig vertrauenswürdige Software installiert, ausreichend geschützt ist. Dann kann man sich auch genügend Sichertstools anderer Hersteller installieren. Man muss nur die Möglichkeit haben, die Tools von Microsoft deinstallieren oder deaktivieren und andere dafür installieren zu können.

Microsoft will ja lediglich die Käufer so gut wie möglich schützen. Es wäre absolut unverantwortlich, ein BS auf den Markt zu bringen, welches gewiss über unzählige Sicherheitslücken verfügen wird. Und wenn man die alle schließen würde, bevor das BS auf den Markt kommt, würde das die Markteinführung um ettliche Jahre verzögern und das BS zudem unbezahlbar machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@hoschieee: Ich hab mich auf die Allgemeinmeinung bezogen, nicht was ich denk. Heutzutage ist es doch schon freakig wenn man nen PC anschalten und bedienen kann...
 
Wenn nur zertifizierte Software Kernsystembereiche verändern darf, und genau darum gehts hier, dann ist das imho definitiv zu begrüßen. Die Öffnung für den freien Wettbewerb für Software in den tieferen Systembereichen auch ohne Zertifikat herumschreiben zu können ist definitiv ein Sicherheitsnachteil, weil der Schtreibschutz der itieferen Systembereiche ja gerade eine zusätzliche Barriere ist, für den Fall, dass Malware doch mal eine Adminerlaubnis bekommt. Wettbewerbsförderung ist zwar in der Regel gut, wenn dafür allerdings eine der Sicherheitsschranken entfernt wird, die durch keine Zusatzsoftware ersetzt werden kann, ist sie schlecht - es gibt Dinge die man auch für den besten Wettbewerb nciht opfern sollte.

Jeder, der das Forum hier sehr häufig besucht, weiß, dass ich in der Regel auf der Seite der EU stehe, ich bin ein ernsthafter Fan des Vorstoßes gegen Media Player, wobei da sicherlich auch das desintegrieren der DRM-Streaming-Software, um die es dort beim Wettbewerb geht (VLC, MPC usw. können nicht in Wettbewerb stehen, Real Networks' und Apples DRM-Strenaming-Systeme sind dort die Konkurrenten), gereicht hätte. Aber hier geht die EU tatsächlich zu weit, Monopol hin oder her, weil hier definitiv Sicherheit geopfert wird. Ich kann nicht das fest verankerte Verbot unzertifizierter Software auf Kernelebene durch AV-Scanner ersetzen, da kann sich Avast noch so sehr aufregen (deren Software ich übrigens nutze).

Und warum stehen eigentlich gerade meine Linux-Genossen hier auf der Seite der EU, wo sich doch gerade die Linux-Gemeinschaft für mehr Kernelschutz gegen Unerwünschte Software stark macht? Wenn der Schutz des Linux-Kernels gegen unwillkommene Fremdeinwirkung begrüßt wird, warum wird dann so getan, als ob das gleiche (nicht das selbe) bei Windows nichtig wäre?

Und natürlich kan auch diese zusätzliche Schranke nicht absolute SIcherheit bringen und kann sicherlich auch gecrackt werden, aber darum geht es bei Sicherheit nie, denn ich möchte erstmal denjenigen sehen, der sein Rootpasswort stündlich ändert und nicht mit den Passwörtern durcheinander kommt. Eine solche zusätzliche Schranke macht das, was das Wort schon sagt, sie schränkt ein, in ihrem Fall den Kreis also die Menge der Angreifer. Sie ersetzt keine andere Sicherheitslösung, wird aber auch durch keine andere Sicherheitssoftware ersetzt.

Zusatzsoftware, die wettbewerben will, gehört eben nicht in tiefere Systemebenen, das heißt eben nicht umsonst Systemebene. Windows soll das System meiner Meinung allein komplettieren dürfen. Das wäre meiner Meinung, wenn die Spaltung von Microsoft in MS-Systems und MS-Apps erfolgt wäre, auch Aufgabe für MS-Systems und nicht für MS-Apps gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der EU jedoch sind manche der Features scheinbar ein Dorn im Auge. So würden die Funktionen die Konkurrenz unterbinden, was laut EU-Sprecher Jonathan Todd zu weniger Auswahl und Innovation im Sicherheitsmarkt führen und somit für den Endverbraucher ein höheres Sicherheitsrisiko bedeuten würde. So scheint man von Microsoft zu verlangen, die Absicherung des Betriebssystems anderen Softwareherstellern zu überlassen und den Wettbewerb offen zu halten.

Dem Ansinnen der EU kann ich nur zustimmen.

Windows ist ein Betriebssystem und kein Allrounder. Außerdem möchte ich als Kunde gefragt werden, was ich möchte und was nicht. Es ist schon eine Frechheit, wie der Kunde seit Jahren von Microsoft gegängelt wird.

Natürlich kommen nun all die Besserwisser und sagen: "Dann nimm doch ein anderes BS!" Denen kann ich nur sagen: Durch jahrelange systematische Unterwanderung anderer Mitbewerber hat es Microsoft verstanden, diese vom Markt zu drängen. Ich habe überhaupt keine Möglich keit zu wählen!

Und nun kommt die EU und erlaubt sich, wenigstens einen kleinen Teil des PCs wettbewerbsoffen zu halten und schon beklagen sich einige. Es ist einfach nicht zu verstehen!:rolleyes:
 
Oh man diese Vögel ... MS sagt doch, Vista wird das sicherste BS von MS werden, da ist es dann doch egal ob andere Hersteller dadurch Pleite gehen oder nicht, haben doch selber Schuld daran mit ihren überzogenen Preisen für Sicherheitslösungen. Dann soll MS eben n schnell dahin gefuschte Version, die der EU recht ist, auf n Markt schmeißen die sich dann die EU Mitgliedschaft kauft udn fertig, der Endanwender kann dann ja die "vollen" Produkte beziehen und sich dann bei Bedarf Software eines anderen Herstellers zulegen, wo ist denn da das Problem?
 
@MountWalker: Danke für den schön geschriebenen Kommentar - ich sehe die Situation ähnlich. Jedoch bin ich eher der Meinung, dass eine derartige Zertifizierung nicht Microsoft regeln darf. Mit diesem Monopolstellung könnte Microsoft die Situation zu gunsten seiner Partner ausnützen und anderen Wettbewerbern Steine in den Weg legen.
 
@153: Klar kannst Du wählen, Du hast die Möglichkeit Dir einen Mac zu besorgen oder kannst Dir eine von den 3.127 Linux-Distributionen installieren, dann musst Du dich noch nicht mal ansatzweise mit MS herumschlagen.
 
Ich sag nur Abwarten und Tee trinken, ändern könnt ihr es eh net. Wenn Vista released is können wir ja sehen was es kann und was net. Ich hoff nur die haben en vernünftigen treiber support für raid systeme intiegriert, weil das nervt immer tierisch bei der installation!!! Hoffen wir das es genauso gut wird, wie XP, denn seit XP und windows 2000 ist die Systemstabilität wirklich sehr gut geworden. Wenn ich so an ME usw. denke wird mir da anders.
 
das ist einfach nur dumm, gute produkte sollten gefördert werden und nicht andersrum!
 
MountWalker schrieb:
Wenn nur zertifizierte Software Kernsystembereiche verändern darf, und genau darum gehts hier, dann ist das imho definitiv zu begrüßen. Die Öffnung für den freien Wettbewerb für Software in den tieferen Systembereichen auch ohne Zertifikat herumschreiben zu können ist definitiv ein Sicherheitsnachteil
Hallo Mounty, würde mich interessieren, wo du das mit der "nur zertifizierte Software" her hast.

So wie Ich und auch die entsprechende Heise-Meldung das interpretiere, geht es doch eigentlich um das sog. Software-Bundling von Vista, sprich das es mit Anti-Spyware-Programm (Defender) und anderen Security-Komponenten wie dem Security Center ausgeliefert wird.

Das stört halt andere Hersteller wie z.B. Norton, da Sie große Wettbewerbs-Nachteile befürchten. Wer brauch schon einen externen Scanner, wenn Vista ihn gleich mitliefert?! Ist IMO genau das gleiche wie damals beim MediaPlayer und dem IE!

Das mit der Zertifizierung bezieht sich nur auf Treiber, da diese (da hast du recht) im Kernel-Mode laufen und so vollen Zugriff haben und auch das System instabil machen können.

Das Vista nur zertifizierte Treiber akzeptiert, ist aber nur bei der 64-Bit Version der Fall, die 32 Bit Version nimmt auch nicht zertifizierte Treiber an! Und beim letzten RedHat-Treffen hatte ja die eine Russin schon demonstriert, wie man der 64er auch nicht zert. Treiber unterjubeln kann;) --> soviel RAM allokieren das die Treiber ausgelagert werden, im Pagefile kann man die dann schön manipulieren!:D

Die EU hatte MS ja dazu verdonnert, das die ihre Schnittstellen öffentlich machen, genau damit 3rd-Party-Hersteller dann Ihre Software daraufhin entwickeln können! Entweder ist MS dem nicht nachgekommen oder die Dokumentation ist der EU nicht ausreichend, was anderes kann Ich mir nicht vorstellen!

my2cents

PCB
 
Zurück
Oben