Eure ersten(!) Eindrücke von Windows 10 nach dem Upgrade?

DerBaya schrieb:
Ich habe es auf der Arbeit von einem Windows 7 Pro x64 System gestartet..
Dann hätte für dich "Der Schock" ja noch weitaus härter sein müssen als für mich^^

Timerle schrieb:
- Das Startmenü öffnet sich teilw. noch etwas hakelig
Stimmt, den Punkt habe ich ganz vergessen, gleich mal nachtragen

Timerle schrieb:
- Die Windows Updates wurden heruntergeladen und eingespielt ohne dass man etwas machen kann??
- Die klassischen Windows Update Einstellungen sind nicht mehr vorhanden?! In der klassischen Systemsteuerung fehlt der Punkt.:mad:
- Leider habe ich das Problem dass alles leicht "unscharf" ist seit dem Upgrade. Wie wenn der Graka treiber nicht installiert wäre. Auflösung passt allerdings.... das muss ich noch iwie fixen.
- Die Symbole in der klassischen Systemsteuerung sind alt / neu gemischt

Soweit meine erste Einschätzung.

Es ist ein fast schon "gemoddedes" Windows 8.1 mit Startmenü. Aber auch nicht mehr. (Meine Meinung)
Für lau aber ein gutes "Upgrade" :-)
Das mit den Updates ist normal.. läuft weitläufig auch unter dem Namen Zwangsupdates ;)
Du findest Einstellungen dazu über Startmenü-> Einstellungen -> Sicherheit und Updates
Mit der Unschärfe kann ich gerade auch nicht aushelfen, bei mir wars scharf nachdem der Catalyst geladen wurde.

Klassisches Systemsteuerung wird übrigens abgeschafft sobald das neue Einstellungsmenü vollständig ist(was auch immer dann darunter zu verstehen ist... im Zuge des einstellungsabbaus ahne ich aber schlimmes... dann sitzt man bald wahrscheinlich für alles in der Powershell)
 
Naja was heisst Schock.... Ich habe ja auch schon mit Win 8(.1) und Win 10 seit dem Insider Programm gearbeitet...
 
mM!
von 8.1 Pro x64 auf 10 Pro x64

positiv:
- das nicht ständig irgendwas in Vollbild öffnet
- schlichteres Design
- hatte unter 8.1 einen Windows hostprozess der sich sporadisch aktivierte und per taskmanager gekillt werden musste sonst ~15% CPU Auslastung, der ist nun weg (Neuinstallation hatte nicht geholfen)
- Windows Explorer Ansicht gefällt mir -> früher verstecktere Schaltflächen sind nun direkt da
- Einfachere Anordnung der Fenster (Wind-taste + Richtungspfeile sowie Vorschläge für den verbleibenden Platz)
- Cortana suche etc. klappt schon recht gut, bin hier sehr positiv überrascht und neugierig wo das noch hinführt (Vlt kann man irgendwann Ironman mäßig seinen PC nur durch Spracheingaben und im Haus verteilte Mikrofone steuern^^ )
- UHD Monitor lässt sich endlich anders skalieren als der FHD Monitor

negativ:
- Adressleiste in edge (zwei mal klicken um ne Adresse direkt einzugeben?!)
- edge benutzt bing und wollte mich Google nicht einstellen lassen
- umständliches anpassen der Kacheln im Startmenü
- "zuletzt verwendet" im Startmenü -> hätte hier lieber die alphabetische Auflistung
- Unnötige Apps; nicht entfernbare Apps (oder ich bin zu dumm dazu)
- doppelte Menüs (teils mit alter und mit neuer Optik um das Chaos perfekt zu machen)
- PC wollte bereits zwei mal nicht Herunterfahren und hing im "ladebildschirm" zum runterfahren fest
- Edge braucht gefühlt ewig um Seiten zu laden? Kann das jmd. bestätigen?


Fazit:
Stand jetzt gibt es noch Verbesserungspotenzial, aber den Ansatz an sich finde ich schon sehr gut!
Von 8/8.1 ein sehr lohnendes Upgrade, von 7 denke ich, kann man noch warten.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung / Typo)
Hi,

das Datensammlen ist für mich das größte Poblem an Windows 10, so können wir die eigentlich gewünschte Migration von 7 nicht durchführen, unmöglich einige unserer Kunden davon zu überzeugen, dass ihre Daten dann bei uns noch sicher sind. Sehr schade, das System an sich hätte mir eigentlich gut gefallen, Performance ist gut, "fühlt" sich schnell an, Optik finde ich auch einigermaßen ansprechend. Wirklich schade.

VG,
Mad
 
PaladinX schrieb:
Was heisst gelohnt?
Das Upgrade ist kostenlos. Einem geschenkten Gaul...

Gelohnt muss nicht immer was mit Geld zu tun haben.
Denn z. B. ist auch Zeit Geld...
 
Zu der Sache zu "musst ja nicht upgraden und bla" äußere ich mich jetzt nicht weiter außer mit dieser einen Aussage:
Es geht hier nicht darum die Entscheidung des Upgrades zu beanstanden, sondern um die positiven und negativen Eindrücke zu sammeln!
Letztlich wird man früher oder später sowieso zu einem Wechsel gezwungen, weil der Support eingestellt wird, also kann ich mich auch jetzt schon damit auseinander setzen.

- Unnötige Apps; nicht entfernbare Apps (oder ich bin zu dumm dazu)
Die stören mich eigentlich weniger, da sie ja nicht auffallen, wenn man sie nirgends anpinnt und viel Platz nehmen die ja auch nicht weg^^

Die doppelten Menüs kommen halt daher, dass man die alte Systemsteuerung in das neue Einstellungsmenü migrieren will... das Problem dürfte sich irgendwann in Luft auflösen.
 
Bis jetzt zufrieden nach Schwierigkeiten mit der Aktivierung und Steam.
Hab dann mal die Steam Beta draufgeschmissen und schwups lief es...

Edge ist sehr schnell
Treiber hat er quasi trotz meiner vielen Geräte und Bluetooth/WLAN direkt gefressen.
Gestern mal eine Runde gespielt, läuft wie eh und je.
Bis jetzt auch noch keine Kompabilitätsprobleme von irgendwelchen Programmen festgestellt.
Naja mal sehen wie es heute weiter geht :)
 
Timerle schrieb:
- Die Windows Updates wurden heruntergeladen und eingespielt ohne dass man etwas machen kann??
- Die klassischen Windows Update Einstellungen sind nicht mehr vorhanden?! In der klassischen Systemsteuerung fehlt der Punkt.:mad:
Ach komm... ist ja nicht so, dass das Thema hier der Aufreger des bisherigen Jahres war. Und es etliche Themen und große News dazu gibt.

Komme von Windows 7 Pro, Nutzungszeit ca. 4h. Geupgraded wurde über das MediaCreationTool (ISO) als inplace-Upgrade.
imho:
+ Generelle Optik
+ Startmenü (bis auf die schon angesprochene Tatsache, dass die linke Spalte unbrauchbar ist)
+ Die Apps (Wetter, Nachrichten) gefallen mir gut
+ HyperV Manager
+ Meine vorher genutzte Software funktioniert auch unter Windows 10 tadellos
+ Das Info-Center finde ich ganz nett
+ Der (für mich) neue Task-Manager
+ Virtuelle Desktops

- Überschneidung Systemsteuerung/Einstellungen, teilweise sind Optionen doppelt vorhanden, teilweise nur in einer der beiden Konsolen -> was für ein Unfug, hier sollte MS dringend nachbessern bzw. sich für einen Weg entscheiden
- Edge
- OneDrive (kann man den Mist nicht deinstallieren?)
- Noch keine RSAT für Windows 10 verfügbar
- Beim Öffnen vom Explorer springt man immer in den Schnellzugriff (ist wahrscheinlich nur ein Settings, welches ich noch nicht gefunden habe)
- Die Live Kacheln haben anscheinend Probleme mit einem Proxy, die gehen bei mir nicht
- "Web und Windows durchsuchen" offenbar nicht skalierbar?
 
Khaosprinz schrieb:
+ Startmenü (bis auf die schon angesprochene Tatsache, dass die linke Spalte unbrauchbar ist)

+ HyperV Manager
+ Der (für mich) neue Task-Manager

+ Meine vorher genutzte Software funktioniert auch unter Windows 10 tadellos


- Edge

- OneDrive (kann man den Mist nicht deinstallieren?)
Das mit der Spalte ist echt ärgerlich

Die beiden nächsten Punkte gabs ja bereits schon unter Win8 (auch das man jetzt isos mit Doppelclick mounten kann ;))

In der kurzen Zeit sind mir glücklicher Weise auch noch keine Softwareprobleme aufgefallen :)

Edge haut mich aktuell auch nicht aus den Socken :(

Onedrive lässt sich glaube wirklich nicht offiziell rauswerfen


€dit: Wie funktioniert bei euch die Windowsanmeldung? Müsst ihr noch irgendwas eingeben oder klicken um auf den Desktop zu kommen? netplwiz funktioniert nämlich glücklicher Weise immer noch!
 
Khaosprinz schrieb:
- Beim Öffnen vom Explorer springt man immer in den Schnellzugriff (ist wahrscheinlich nur ein Settings, welches ich noch nicht gefunden habe)

Anhang anzeigen 506324
 
bLu3to0th schrieb:
€dit: Wie funktioniert bei euch die Windowsanmeldung? Müsst ihr noch irgendwas eingeben oder klicken um auf den Desktop zu kommen? netplwiz funktioniert nämlich glücklicher Weise immer noch!

Einwandfrei sowohl über PW als auch Fingerprint-Reader.
 
Ich bin bis jetzt eig. recht zufrieden.

+ läuft wie Windows 7 ;)
+ Cortana (nicht, das ich sie aktuell benutzen würde aber FALLS sich Datenschutztechnisch mal etwas verbessern sollte gibt es die Option)
+ jede Menge Entwicklungspotential nach oben

- ab und an unmotivierte Neustarts ohne Begründung im Eventviewer
- Startmenü-Optik (Alphabetische Liste)
- Gerätetreiber updaten nur ja oder nein, keine Option für 'optionale Updates' wie bei Win 7
 
Also mein Eindruck nach 4 Stunden WIN 10 gestern abend fast nur negativ:

- der Firefox ruckelt und laggt teilweise beim surfen....unter Battlefield 4 absolut gar nicht benutzbar..trotz Neuinstallation
- Das Surfen mit dem neuen Internet Explorer dauert gefühlt länger mit dem Seitenaufbau....obwohl diverse Speedtests es nicht bestätigen
- Menüs teilweise unübersichtlich
-NVIDIA Treiber musste ich ebenfalls updaten
-Bildschirmauflösung und Skalierung war total verstellt nach Upgrade
-der deaktivierte (!) Defender hatte kurz eine Fehlermeldung aufploppen lassen
-unzählige Häckchen abwählen müssen um die Datensammelwut zu minimieren


Fazit: ich hätte lieber noch warten sollen, bis die Kinderkrankheiten weg sind
 
Positiv:

- Die Metro UI finde ich im Ansatz nicht schlecht. Die Oberfläche sieht an vielen Stellen frisch, modern und aufgeräumt aus. Aber ... <siehe negative Punkte>.
- Die Veränderungen bei der Benutzerführung erfordern zwar eine Umgewöhnung, wirken aber im Ansatz stimmig. Allerdings ... <siehe negative Punkte>.
- Mit einem Rechtsklick auf das Startmenü-Symbol erreiche ich sofort alle wichtige System-Einstellungen und Tools. Das finde ich gut.
- Das neue Info-Center gefällt, auch wenn es nicht die ganze Höhe des Desktops einnehmen müsste.
- Das neue Startmenü ist trotz kleinerer Design-Mängel eine große Verbesserung, da es mehr Anpassungen erlaubt und eigene Ordner ermöglicht (die nicht einfach nur irgendwo dran geklatscht werden oder eine Zweckentfermdung vorhandener Windows-Ordner erfordern, sondern das Herzstück des Startmenüs sind).
- Die neuen System-Icons gefallen, mit Ausnahme des Computer-Icons.
- Einige der vorinstallierten Apps sind klasse, vor allem die Karten-App mit der 3D-Ansicht.
- Edge sieht schon sehr gut aus.
- Man kann endlich die häufig besuchten Orte (oder was Windows für die häufig besuchten Orte hält) etwas besser konfigurieren und den Windows Explorer gleich in der Laufwerksansicht öffnen (und das wollen wohl die meisten User). Endlich eine leichte Abkehr von der Gängelung mit den persönlichen Ordnern.



Negativ:

- So schön die Metro UI an einigen Stellen aussieht, so karg kommt sie an anderen Stellen daher. Hier und da wurde die UI zu weit reduziert. Besonders der Bootvorgang macht keine Freude auf die Arbeit mit Windows. Ein mageres, einfarbiges Logo während des Startvorgangs, gefolgt von einem Login-Screen, den ein Photoshop-Kiddie zusammen geschustert haben könnte. Ehrlich Microsoft, das ist die neue "Corporate Identity" von Windows?
- Zudem ist die UI eine fürchterliche Mischpoke aus einem Maus-optimierten Desktop und einem Daumen-optimierten Tablet. Metro-Fenster sind teilweise riesig mit unnötig großen Icons, offensichtlich gemacht für Holzfäller mit dicken Fingern, aber der Windows Explorer ist jetzt so fummelig wie MS Office? Das passt doch nicht zusammen!
- Die neue Benutzerführung in der Systemsteuerung ist recht angenehm für schnelle, oberflächliche Anpassungen, aber sobald man etwas tiefer in das System eingreifen möchte, sucht man sich einen Wolf nach den gewohnten Dialogfenstern - sofern man noch nicht das Rechtsklick-Menü über das Startmenü-Icon entdeckt hat. Eine Verknüpfung zur komplexen (aber umfassenden) Ansicht der Systemeinstellungen hätte nicht weh getan, oder?
- Fonts und Icons sind stellenweise fürchterlich pixelig und dem Jahr 2015 nicht angemessen.
- In der linken Spalte des Startmenüs werden alle Einträge einfach untereinander aufgelistet. Der "Ein-/Aus-Schalter" geht da fast unter, wo doch gerade dieser Schalter exponiert sein sollte. Thematische Abgrenzungen hätten dem Startmenü gut getan.
- Cortana bringt es noch nicht.
- Warum schleppen wir den IE noch mit uns herum, wenn wir jetzt den besseren Edge-Browser haben?
- Zwar mag ich einige der mitgelieferten Apps, insgesamt gehen mir die Apps aber auf den Sack. Mein Desktop-PC fühlt sich jetzt wie ein Smartphone im Ausliferungszustand an, vollgestopft mit einem Haufen Medien- und Business-Apps, die alle erst einmal Bibliotheken meiner Dateien anlegen, irgendwelche Konten einrichten und mich sonstwohin vernetzen wollen. Und viele dieser Apps kann man nicht einmal deinstallieren.
- Der Windows Explorer ist jetzt vollgepackt mit Menüs und Icons. Da geht die klare UI vollkommen verloren.
- Ein Punkt, der mich seit XP bei jedem neuen Windows genervt hat: Neue Benutzeroberflächen werden stets nur sehr oberflächlich umgesetzt. So auch bei Metro. Sobald man etwas tiefer in das System schaut, sieht man in den Dialogfenstern und Icons die ganze Geschichte von Windows bis in die späten 90er-Jahre.
- Fast keine Möglichkeiten der Individualisierung. Unter Windows 98 konnte ich gefühlt mehr aus dem System machen als unter Windows 10.



Fazit:

- Die neuen Strukturen wirken noch nicht zu Ende ausgeführt. An vielen Stellen habe ich noch das Gefühl, mit einer Beta zu arbeiten, auch wenn funktionell bisher nichts zu meckern habe.
- Waren vorherige Windows-Versionen als "Klicki-Bunti" verschrien, ist die neue Metro UI nun zu weit reduziert. An vielen Stellen merkt man, dass der Metro-Designsprache die visuellen Elemente fehlen, um die vielfältigen Aufgaben und Interaktionen eines Betriebssystems für den Benutzer ansprechend zu transportieren. Eine Reduktion der Aero-Oberfläche (wie es die Modding-Community vorgemacht hat) unter Beibehaltung der grundsätzlichen Design-Prinzipien wäre der richtige Weg für den Desktop gewesen. So würde sich Windows 10 auch harmonischer in die Windows-Familie einfügen.
- Trotz Rückkehr des Startmenüs ist der Zuschnitt auf die Mobil-Welt mit ihren Apps unverkennbar. Mir gefällt dieser Trend nicht. Mein PC ist ein Arbeitsgerät und Spiele-Rechner. Zwar darf mein Desktop auch optisch etwas her machen, aber das Design sollte dennoch der Funktion folgen und nicht umgekehrt.


Ausblick: Mittlerweile spiele ich fast ausschließlich Indie-Spiele, die meist auch unter Linux laufen. Und schon seit geraumer Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, für meine Arbeit auf ein Macbook umzusteigen (die Macintosh-Welt hat einfach noch immer die besten Programme für Designer). Da ich immer mehr das Gefühl habe, dass Windows für PCs nur noch ein Abfallprodukt ist, das aus Versatzstücken der Vergangenheit und der boomenden Mobil-Welt zusammen geschustert wurde, und ich mich auch nicht wirklich mit der Metro UI anfreunden kann, ist die "Gefahr" groß, dass mein nächster PC niemals mit Windows in Berührung kommen wird. Im Moment kann ich mir nicht so recht vorstellen, mich für die nächsten Jahre dem gegenwärtigen Design-Paradigma von Windows zu unterwerfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
bLu3to0th schrieb:
Letztlich wird man früher oder später sowieso zu einem Wechsel gezwungen, weil der Support eingestellt wird, also kann ich mich auch jetzt schon damit aus

Das passiert im Jahr 2020 bzw. 2023. Was dann ist, kann man noch nicht vorhersehen. Evtl gibt es dann Windows 12 oder man muss es mieten, es läuft komplett alles in der Klaut, ...)
Also ist man nicht zum Wechsel gezwungen.
 
Hallo

Ich habe mir aus Interesse auch gestern mal auf mein Asus-Notebook Win 10 installiert. Erst das Upgrade, was ich für vollkommen Unsinnig halte, denn über ein OS ein neues "drüberbügeln" ist niemals optimal, so auch bei mir. Es hakte ohne Ende. Wichtig war auch, dass ich meinen Virenscanner erst deinstallieren musste (Eset), weil sonst die Installation bei 83% hängen blieb. Dann habe ich mit Reset ein Clean-Install gemacht, was auch klappte. Allerdings waren dann auf C: 86 GB belegt, keine Ahnung womit. Alle Ordner zusammenaddiert waren knapp 17 GB (Auch die versteckten).
Es hat zwar für alle Hardware Treiber installiert, im Gerätemanager waren keine Fehler, aber die Funktion war trotzdem eingeschränkt. So konnte ich z.B. keinerlei Einstellungen der GraKA vornehmen, weil es diese schlicht nicht gab. Auch der Treiber für das Touch-Pad wurde zwar installiert (sogar der richtige) war aber ohne Funktion. Denn mich stört es, dass ich mit dem Handrücken die Tasten und das Pad selber auslöse, wenn ich drauf komme. Ich habe eine USB-Maus angeschlossen und da in den Einstellungen extra so eingestellt, dass da das Pad außer Betrieb ist. Das habe ich auch unter Win 10 gemacht, nützte nur nichts.
Dann die Icons auf dem Bildschirm: die Aufteilung ist grausam, ein riesiger Abstand, unter Win 7 kann ich das wunderbar einstellen. Habe auch für Win 10 ein Toll gefunden, mit dem man das machen kann, aber die Schrift unter den Icons war trotzdem teilweise beschnitten.
Dann der Anmeldeschirm, das habe ich bei Win 7 auch nicht, auch hier habe ich dank Internet eine Lösung gefunden, wie das "Automatisiert" wird, aber auch das kostet Zeit beim booten.

Alles in allem kann ich für mich sagen, das ich zu viele Kompromisse eingehen muss, mein Windows 7 läuft wunderbar und ich sehe für mich keinen Grund, warum ich auf Windows 10 umsteigen sollte. Damals von XP auf Win7 war ich begeistert und so sollte es meiner Meinung nach auch sein. Ohne einen praktischen Nutzen, nur weil es für mich Gratis wäre? Nein Danke.

Angeloo
 
Kann schon jemand was zu Inkompatibilitäten sagen? Ich habe was gelesen das z.b. ITunes Probleme macht.
 
Google Earth bringt bei mir das 10 zum Absturz, mußte ich deinstallieren.
 
GevatterTod schrieb:
Fazit:
- Die neuen Strukturen wirken noch nicht zu Ende ausgeführt. An vielen Stellen habe ich noch das Gefühl, mit einer Beta zu arbeiten, auch wenn funktionell bisher nichts zu meckern habe.
- Waren vorherige Windows-Versionen als "Klicki-Bunti" verschrien, ist die neue Metro UI nun zu weit reduziert. An vielen Stellen merkt man, dass der Metro-Designsprache die visuellen Elemente fehlen, um die vielfältigen Aufgaben und Interaktionen eines Betriebssystems für den Benutzer ansprechend zu transportieren. Eine Reduktion der Aero-Oberfläche (wie es die Modding-Community vorgemacht hat) unter Beibehaltung der grundsätzlichen Design-Prinzipien wäre der richtige Weg für den Desktop gewesen. So würde sich Windows 10 auch harmonischer in die Windows-Familie einfügen.
- Trotz Rückkehr des Startmenüs ist der Zuschnitt auf die Mobil-Welt mit ihren Apps unverkennbar. Mir gefällt dieser Trend nicht. Mein PC ist ein Arbeitsgerät und Spiele-Rechner. Zwar darf mein Desktop auch optisch etwas her machen, aber das Design sollte dennoch der Funktion folgen und nicht umgekehrt.
Finde ich wirklich gut und nachvollziehbar formuliert und stimmt auch mit meinem Eindruck überein, auch wenn ich den im Augenblick nicht so gut hätte formulieren können.

Angeloo schrieb:
Alles in allem kann ich für mich sagen, das ich zu viele Kompromisse eingehen muss, mein Windows 7 läuft wunderbar und ich sehe für mich keinen Grund, warum ich auf Windows 10 umsteigen sollte. Damals von XP auf Win7 war ich begeistert und so sollte es meiner Meinung nach auch sein. Ohne einen praktischen Nutzen, nur weil es für mich Gratis wäre? Nein Danke.
Das ist übrigens das Fazit, was ich von einem eingefleischten Win7-Nutzer UND Win8-Verweigerer nach meiner gestrigen Erfahrung erwartet hätte!

Aber die Euphorie scheint ja nicht abzuschwellen... warum auch immer.
 
poons schrieb:
Ändere mal unter "Start -> Einstellungen -> System" die Skalierung, vielleicht liegt es daran.

Danke für den Tipp. Das hatte ich auch schon probiert. Leider erfolglos.
Ich werde mal den neuesten Calalyst Treiber probieren.... :-)
 
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