Eure Lieblings-TV Serien

Habicht schrieb:
Ich fand Better than us ganz gut - greift die Thematik mit der AI eigentlich ganz gut auf und den Schluß find ich genial gemacht.
Wenn du das magst, lege ich dir noch die Serie "Humans" ans Herz und/oder dazu das schwedische Original "Real Humans". Finde ich beide toll, daher habe ich keinen (echten) Sieger. ;)
 
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Habicht schrieb:
Ich fand Better than us ganz gut - greift die Thematik mit der AI eigentlich ganz gut auf und den Schluß find ich genial gemacht.
Obwohl es etwas zäh ist .... jedoch für eine russ. Produktion ganz okay.
 
Nur für dein Leben

Neue Miniserie auf Netflix, die ich die Tage angeschaut hab. Ein Mann kommt ins Gefängnis, weil er angeblich seinen eigenen Sohn getötet haben soll. Nach 5 Jahren bekommt er Besuch und ihm wird gesagt, dass sein Sohn vielleicht noch lebt. Das führt dazu, dass er flieht und versucht seinen eventuell noch lebenden Sohn zu finden und seine Unschuld zu beweisen.

Ich fand die Serie ziemlich gut. Sie ist spannend erzählt, es gibt ein paar recht gute Wendungen, die ich nicht kommen sehen hab und auch die Schauspielerische Leistung ist gut. Ich hab die in 2 Tagen durchgeschaut, weil ich einfach unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Aber die Serie ist auch extrem "konstruiert". Es gibt sehr viele Situationen die einfach keinen Sinn machen, unrealistisch sind und zu viel glücklicher Zufall. Man hat es ja oft, dass in Filmen oder Serien Situationen ab und an sehr konstruiert wirken, aber hier ist es schon extrem.

Die Serie bleibt aber immer spannend und zumindest ich hab den Ausgang so nicht kommen sehen.
Bekommt von mir 7/10
 
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HAse_ONE schrieb:
Die Serie bleibt aber immer spannend und zumindest ich hab den Ausgang so nicht kommen sehen.
Bekommt von mir 7/10
Kann ich mitgehen. Hab sie auch in 2 Tagen durchgesuchtet :D
Den ersten Folgen würde ich eine 8/10 geben. Zum Ende hin hat sie etwas geschwächelt.
7/10 im Schnitt.

Danach ging es mit Only Margo weiter.
Zitat: "Im Mittelpunkt der Apple-Serie steht Margo, gespielt von Elle Fanning, die ihr Studium abbricht, um Schriftstellerin zu werden. Doch ihr neuer Weg verläuft alles andere als geradlinig."

Ich wusste nicht was mich erwarten würde. Ich wurde positiv überrascht. Die Darsteller sind durchweg sympathisch. Krass was man mittlerweile mit Gesichts-OPs erreichen kann :D

Ebenfalls eine solide 7/10.
 
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Gomorrha
Was für eine geile Serie! Das Game of Thrones unter den Mafia Serien.

Auch wenn ich S01 + S02 am stärksten finde, sind unterm Strich alle 5 Staffeln genial mit einem sehr überraschendem Ende, zwar traurig aber irgendwie auch fair und passt zum ganzen Verlauf der Serie.

Ein Muss für jeden der auf Mafia Filme steht. Top10 in den vordersten Rängen.
 
HAse_ONE schrieb:
Nur für dein Leben
Scheint ähnlich zu sein wie Eric mit Benetict Cumberbatch.
Ich hasse es wenn Serien so aufgebaut sind das ich nach der ersten Folge genötigt werde die folgenden Folgen schnell durchzuspulen weil ich es nicht aushalte endlich das Ende zu sehen.
Vor allem wenn man schon zu Anfang weiss das dem Protagonisten praktisch von allen Seiten unrecht getan wird und alle immer, aber auch immer genau die falschen Schlüsse ziehen.
Zu spannend und zu viele aufreger trigger!
 
Ich hab mal wieder mit Virgin River angefangen. 😛

Handlung: Kleinstadt-Praxis, ein Dr.- der selber einen Dr. bräuchte sucht Praxisunterstützung.

Viele Beziehungen und Liebe Verstrickungen. 💍❤️👶

Mehr Infos hier.
 
Star City ist eine fiktive US-amerikanische Fernsehserie der Streamingplattform Apple TV, die am 29. Mai 2026 veröffentlicht wurde. Die Serie ist ein Spin-off von For All Mankind und fokussiert die Geschichte aus sowjetischer Perspektive mit dem titelgebenden Ort, dem sowjetischen Kosmonautentrainingszentrum „Star City“ als zentrales Element. Die Handlung ist – ebenso wie die von For All Mankind – frei erfunden und erzählt eine ganz andere Geschichte der frühen Raumfahrt.

Wer von For All Mankind nicht genug kriegen kann sollte mit dem Spinoff unbedingt weiter machen. Im Vergleich zu den letzten beiden Staffeln FAM zieht diese Serie stark an. Hat mir richtig gut gefallen. 8/10.
 
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Jetzt zum 3. mal Game of Thrones durch. Immer wieder erstaunt wie grandios diese Serie bis zu den letzten beiden Staffeln ist und immer wieder erstaunt darüber wie man sowas Großartiges so in Sand setzten kann... Kopfschütteln
 
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@FrankenDoM Das liegt daran das die Schreiberlinge und kreativen Köpfe am allerwenigsten bei einer Serienproduktion zu sagen haben und diejenigen die am allerwenigsten kreativität im Job benötigen oft am meisten.
Zudem kommt das niemand sich die mühe macht eine Serie komplett durchzuplanen bevor man weiß ob das Konzept überhaupt ankommt.
Und Letzten Endes, um ein Wortspiel einzubauen, ist das Happy Ende so ziemlich der schwierigste Teil einer Geschichte. Wird jeder Schriftsteller bestätigen.
 
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@samuelclemens
Sehr schlüssig und nachvollziehbar.
Ein Faktor ist wohl auch, dass man gar nicht durchplanen kann, weil man nicht weiß wie viele Staffeln man bekommt. Wie viele Serien werden abgesetzt frühzeitig?
 
Eine Möglichkeit ist das Ende zu entschärfen indem man zb wenigstens die laufende Staffel, sofern eine weitere noch nicht in trockenen Tüchern ist, so im vorraus zu planen und zu drehen dass es keine kritischen Cliffhanger gibt.
Dieser fiese erzählerische Stilmittel stammt noch aus dem linearen Fernsehen wo man die Zuschauer irgendwie über längere Zeit ohne Futter am Trog halten musste. Völlig unangebracht heutzutage.
Man kann theoretisch auch komplette Serien bis zum Ende vorausplanen und das Ende zum Teil sogar vorproduzieren.
Mitunter muss man dann aber
auch mit Füllfolgen und anderen Streckmitteln arbeiten oder die Produzenten haben soviel Cochones einfach auf eventuelle Mehreinnahmen zu verzichten wenn die Quoten doch besser sind als erwartet.
 
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@Ja_Ge Jo, leider haben die Nachahmer dieses Konzeptes es der übergreifenden Handlung später einfach übetrieben und später aus "effizienzgründen" einfach versäumt einen Masterplan zu entwerfen.
Mit dem heutigen Streaming hätten man jedoch durchaus das Potential Serien in kleineren Maßstab vor vorn herein komplett durchzuplanen.
Dumm nur, wenn die Serie dann doch "zuviel" Erfolg hat und die Gier dem "Happy End" eins drüberzieht!
Das ganze Geheimnis eines guten Happy Ends besteht darin zu wissen an welcher Stelle man die Geschichte beendet.
 
samuelclemens schrieb:
Das ganze Geheimnis eines guten Happy Ends besteht darin zu wissen an welcher Stelle man die Geschichte beendet.
Dafuer ein +1 :D

Aber oft muss sich das ja auch den Realitaeten beugen. Was ja bei Babylon 5 auch passiert ist, wodurch der Schattenkrieg in Staffel vier zuende gebracht werden musste.
Da haette B5 ein gutes Ende gehabt, wenn auch natuerlich nicht alle Plotthreads behandelt werden konnte.
Den Bedingungen entsprechend hat Staffel 5 das halbwegs gut hinbekommen, dann aber leider eben doch einen Cliffhaenger gehabt, der dann in Crusade aufgegriffen werden sollte. Crusade war leider ein Flopp...

Kein Ende finden zu koennen hat damals ja auch Stargate erwischt. Natuerlich eine Serie die viel mehr dem "Planet of the Week" Schema folgte, zumindest am Anfang. Aber Staffel 8 waere ein wunderbarer Abschluss gewesen. Dann kamen Staffel 9 und 10... Mehr ein Spin-off, als eine Fortsetzung...
Und leider - das zieht sich aber durch die ganze Serie - hatte Stargate ein Problem, das die Gegenspieler immer maechtiger werden mussten, wodurch die Glaubwuerdigkeit der Praemisse irgendwann laecherlich wurde. Laecherlicher als sie bei den meissten Sci-Fi Serien ueberhaupt schon ist :P

samuelclemens schrieb:
Mit dem heutigen Streaming hätten man jedoch durchaus das Potential Serien in kleineren Maßstab vor vorn herein komplett durchzuplanen.
Andererseits bloed, wenn die moderne Serienstruktur mit 8 bis 10 Folgen auch einfach nicht reicht, um die Geschichte die die Schreiber im Kopf haben ueberhaupt erzaehlen zu koennen.
 
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Ride or die

Neue Action Comedy Serie, Amazon Prime, 8 x 45-50 Minuten

Plot:
Zwei sowas von unterschiedliche beste Freundinnen im besten Alter (also um die 50) geraten in diverse Schwierigkeiten die sie auf die Flucht durch halb Europa führt. Die eine, etwas frustrierte, füllige Politikergattin, die andere Jahrzehnte lange Auftragskillerin (aber ich bringe nur die Bösen um ......) für eine ominöse Agentur mit Bodybuilder Figur. Natürlich wusste erstere nichts von der Profession der anderen.

Die beiden Hauptfiguren (gespielt von Octavia Spencer und Hannah Waddingham) tragen die Serie im wesentlichen alleine trotz zahlreicher Nebenfiguren bei denen man schnell den Überblick verliert wer eigentlich gerade wem warum nach was trachtet. Die Comedy Action hat ihren Höhepunkt gleich in der ersten Folge und lässt dann deutlich nach zu Gunsten der Klärung des Verhältnisses der beiden Hauptfiguren und der etwas verworrenen Geschichte. Trotzdem kommt die Spannung bis zum Schluss nicht zu kurz. Es bleibt kurzweilig!
Man hat einen ordentlichen Cliffhanger eingebaut aber nicht nur deswegen fände ich eine weitere Staffel nicht schlecht. Ob es die gibt ist noch nicht klar.

Sternchen 8 von 10.
 
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Zwar noch nicht gestartet, aber ich bin sehr gespannt auf die Serien-Adaption von William Gibsons Neuromancer-Trilogie, quasi die, oder zumindest eine Mutter des Cyberpunk-Genres.

https://www.imdb.com/de/title/tt31512174/

 
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Surface - Das versunkene Dorf

Ist die gefühlte 847. Umsetzung des unheilschwangeren Provinzkrimis.
Internationale Gemeinschaftsproduktion, ARD nur finanziell beteiligt, in Frankreich mit (bekannten) französischen Darstellern realisiert. Romanverfilmung.
6 Teile á 45-50 Minuten, ARD Mediathek oder im Hauptprogramm.

Sympathieträger sucht man hier weitgehend vergeblich. Die Hauptfigur, eine physisch wie psychisch geschundene Pariser Kommissarin, soll in der tiefen Provinz Okzitaniens überprüfen ob eine kleine Polizeistation weiter Sinn macht oder nicht. Doch dann taucht unvermittelt ein Fass aus einem Stausee auf mit menschlichem Inhalt und lange zurück liegende Ereignisse rütteln an den Nerven aller Beteiligten.
Die Mini Serie ist mindestens 2 Episoden zu lang, nervig wie meist in solchen Serien die aufdringliche Musik. Der heimliche Star der Serie ist, auch wie so oft, die Landschaft und insbesondere der See. Die Unterwasseraufnahmen sind dann auch das filmische Highlight der Serie.
Die Aufklärung ist nicht wirklich überraschend.
Wer auf düstere Unterhaltung für 1-2 gemütliche TV-Abende steht wird aber ganz gut bedient.

Sternchen: 5,5 von 10
 
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The Ark

SciFi Serie, 2 Staffeln = 24 Folgen á 45 Minuten in Deutsch verfügbar, Prime
Ein Pilotfilm, 52 Minuten (nicht gesehen!).

Auch hier wirkt der Plot als hätte man ihn schon 20x gesehen. Die Menschheit auf der Erde am Ende, schickt Raumschiffe (Archen) in die Galaxien um den Bestand der Menschheit auf einem anderen unbekannten Planeten zu sichern. Auf der Arche 1 geht was schief und alle an Bord wachen aus dem Tiefschlaf auf lange bevor sie ihr Ziel erreicht haben. Und damit fangen die Probleme natürlich erst richtig an.

Die Serie wirkt irgendwie heftig aus der Zeit gefallen, hat starke 90er Jahre Vibes. Auch handwerklich und filmtechnisch nicht eben auf der Höhe der Zeit bzw. merkt man ihr das Budget an. Die Arche sieht aus wie aneinander geschweißte riesige Waschmaschinen ohne Gehäuse.
Die erste Staffel braucht etwas bis sie in Fahrt kommt, richtig Fahrt nimmt die Geschichte dann in der 2. Staffel auf. Die Dialoge durchweg eher hölzern, wie üblich heftige Logiklöcher. Wenig bekannte Schauspieler.
Man kann der Serie ihre Schwächen als SciFi Fan aber nachsehen, man hat schon deutlich schlimmeres gesehen und ertragen.
Ich war ganz gut unterhalten und nicht durch allzu viele Längen gelangweilt (bis Mitte 2. Staffel). Gerade das altmodische hat seinen Charme. Sehr Junge Charaktere spielen hier auch wichtige Rollen aber die Serie wanzt sich nicht mit aller Gewalt an nur junges Publikum ran wie etliche andere aus dem Genre.

Eine 3. Staffel ist im Original gerade angelaufen. Wird daher mindestens nächstes Jahr bis sie auf Deutsch zu sehen ist.

Meine Bewertung: 6 von 10 Galaxien.
 
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