Evolution oder Schoepfung?

Evolution oder Schoepfer, was ist die Wahrheit?

  • Ich glaube an die Evolution!

    Stimmen: 461 89,9%
  • Ich bin Kreationist!

    Stimmen: 52 10,1%

  • Umfrageteilnehmer
    513
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich glaub an die Evolution , einfach weil die Schöpfung mit uns denkbaren und bei uns vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten nie zustande kommen könnte.
Denkt ihr wirklich jemand formt aus Erde einen Menschen oder ein Tier und dann wird daraus ein Lebewesen?
Oder noch schöner das jemand einfach spricht und es geschieht?
Das einfach aus dem nichts Menschen da waren?
Ne , da glaub ich eher an die zu mehr als 90% nachgewiesene Evolutionstheorie mit sachen die sich jeder logisch vorstellen kann und bei denen ich tatsächlich auch weiss das sie stimmen.
 
Smash32 schrieb:
Denkt ihr wirklich jemand formt aus Erde einen Menschen oder ein Tier und dann wird daraus ein Lebewesen?
Du schließt aus, dass es jemand formt, nimmst aber an, dass es zufällig passiert? Stichwort Miller-Urey-Experiment.
Smash32 schrieb:
Oder noch schöner das jemand einfach spricht und es geschieht?
Das einfach aus dem nichts Menschen da waren?
Das einfach aus dem Nichts Leben da war (zufallsbedingte Evolution ohne Schöpfer) ist logischer?
Smash32 schrieb:
Ne , da glaub ich eher an die zu mehr als 90% nachgewiesene Evolutionstheorie mit sachen die sich jeder logisch vorstellen kann und bei denen ich tatsächlich auch weiss das sie stimmen.
Die Beweise würden mich interessieren! Allein aus rein wissenschaftlichen Interesse.
 
Einhörnchen schrieb:
Das einfach aus dem Nichts Leben da war (zufallsbedingte Evolution ohne Schöpfer) ist logischer?
"Leben" entsteht ja nicht aus dem Nichts. Die Frage ist, wo du die Grenze zwischen toter und lebender Materie setzt. Wenn sich Proteine zu größeren Gruppen zusammensetzen, die dann irgendwann einzelne Funktionen übernehmen und daraus erste Bakterien entstehen, ist vielleicht ein glücklicher Umstand, aber auf keinen Fall "aus dem Nichts".


Die Beweise würden mich interessieren! Allein aus rein wissenschaftlichen Interesse.
Wollte hier nicht noch jemand Beweise gegen die Evolutionstheorie bringen? Oder hab ich das übersehen?
 
kennyalive schrieb:
"Leben" entsteht ja nicht aus dem Nichts. Die Frage ist, wo du die Grenze zwischen toter und lebender Materie setzt. Wenn sich Proteine zu größeren Gruppen zusammensetzen, die dann irgendwann einzelne Funktionen übernehmen und daraus erste Bakterien entstehen, ist vielleicht ein glücklicher Umstand, aber auf keinen Fall "aus dem Nichts".

Richtig, Moleküle enstehen ja auch nicht aus dem Nichts. Es wird immer komplexer, bis irgendwann Aminosäuren etc. da sind, die den Grundstein für Lebewesen legen.

kennyalive schrieb:
Wollte hier nicht noch jemand Beweise gegen die Evolutionstheorie bringen? Oder hab ich das übersehen?

Hast nichts übersehen. Ich warte auch schon ewig. Würde mal sagen, die gibts gar nicht.
 
kennyalive schrieb:
"Leben" entsteht ja nicht aus dem Nichts. Die Frage ist, wo du die Grenze zwischen toter und lebender Materie setzt.
Ich würde mich da an in Naturwissenschaften übliche Konventionen halten. In Modellversuchen entstand Leben bisher immer nur aus Leben.
kennyalive schrieb:
Wenn sich Proteine zu größeren Gruppen zusammensetzen, die dann irgendwann einzelne Funktionen übernehmen und daraus erste Bakterien entstehen, ist vielleicht ein glücklicher Umstand, aber auf keinen Fall "aus dem Nichts".
Genau das ist bisher in Versuchen noch nicht befriedigend geglückt.
kennyalive schrieb:
Wollte hier nicht noch jemand Beweise gegen die Evolutionstheorie bringen?
Ich denke ein beweis gegen die Evolutionstheorie dürfte schwierig sein, oder? Kannst du beweisen
  • dass Gott nicht existiert?
  • dass ich keine 4 Arme habe?
  • dass der Urknall nicht stattgefunden hat?
Üblicherweise muss eine Theorie bewiesen werden, nicht widerlegt werden...

Meine Frage nach Beweisen (und damit meine ich nicht Indizieren, denn Indizien gab es auch für viele andere in der Wissenschaft mittlerweile überholte Theorien) war nicht rhetorisch sondern aufrichtiges Interesse.

Dass ich der Evolutionstheorie nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe, habe ich hier schon erläutert.
 
Einhörnchen schrieb:
Ich denke ein beweis gegen die Evolutionstheorie dürfte schwierig sein, oder? Kannst du beweisen
  • dass Gott nicht existiert?
  • dass ich keine 4 Arme habe?
  • dass der Urknall nicht stattgefunden hat?
Nein, ich möchte die Evolutionstheorie nicht widerlegen. Hier meinte nur mal jemand, dass die Evolutionstheorie schon grundlegend widerlegt wäre und wollte Beweise bringen. Dessen ist er uns aber bis jetzt noch schuldig.
 
Einhörnchen schrieb:
Ich denke ein beweis gegen die Evolutionstheorie dürfte schwierig sein, oder? Kannst du beweisen
  • dass Gott nicht existiert?
  • dass ich keine 4 Arme habe?
  • dass der Urknall nicht stattgefunden hat?
Üblicherweise muss eine Theorie bewiesen werden, nicht widerlegt werden...

Zunächst muss man klarstellen, dass Beweisen (viel) schwieriger ist als Widerlegen ;) Übrigens ist diese Beobachtung sehr hilfreich in der Mathematik, wenn man etwas beweisen/widerlegen will ("Widerspruchsbeweis").

Gott wird man wahrscheinlich nie beweisen/widerlegen können, es sei denn er zeigt sich höchstpersönlich. Das ist das Problem an unsichtbaren und unmessbaren Dingen. Die Existenz Gottes ist genauso wahrscheinlich wie die Existenz einer unsichtbaren fliegenden 20m großen Gurke.

Dass du keine 4 Arme hast kann man vergleichsweise einfach Beweisen (besser gesagt, man kann einfach widerlegen, dass du 4 Arme hast). Spätestens wenn du dich in der Öffentlichkeit zeigst, ist der Beweis da. Schon allein, dass du noch nie mit 4 Armen in den Medien zu sehen warst, lässt darauf schliessen.

Die Urkanntheorie kann auch sofort widerlegt werden, sollte eine reproduzierbare Beobachtung gemacht werden, die ganz im Widerspruch zur Theorie steht. Die Theorie zu beweisen ist allerdings wie erwähnt schwieriger.

Oft kann man Dinge nur widerlegen und niemals beweisen. Ist aber wahrscheinlich eher ein philosophisches Problem. So kann es z.B. sein, dass alles was du wahrnimmst gar nicht existiert, sondern dein Gehirn dir alles nur vorgaukelt, sollte es sowas wie das Gehirn geben (nicht als Beleidigung gemeint!) ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei mir dann doch glatt ein Spruch aus der Bibel einfällt.
*Nichts ist so wie es scheint* .)
 
Der Mensch wurde von Aliens "gebaut" - kleiner Scherz muss auch mal sein ;)

Grüße
 
@Nightmare
So unsinnig ist das nicht. Es gibt auch die Theorie, dass das Leben, welches wir kennen, durch Meteoriten auf die Erde gekommen ist.
 
Einhörnchen schrieb:
Die Beweise würden mich interessieren! Allein aus rein wissenschaftlichen Interesse.

Die gezielte (Um)züchtung und Kreuzung von Pflanzen und Nutztieren ist also kein Beweis dafür, dass Lebewesen sich entwickeln und verändern ? Man erlaubt den Tieren/Pflanzen mit den gewollten Eigenschaften sich zu vermehren und verhindert es bei den "ungewollten". Das ist auch nichts anderes als Survival of the fittest, nur dass hier der Mensch der ausschliessende Faktor ist und nicht die geringere Überlebensfähigkeit "schwacher" Tiere/Pflanzen.

Ich würde mich da an in Naturwissenschaften übliche Konventionen halten. In Modellversuchen entstand Leben bisher immer nur aus Leben.

Die Tatsache, dass es den Wissenschaftlern (bislang) nicht gelungen ist den Schritt von toter zu lebendiger Matierie im Labor nachzuvollziehen ist noch lange kein Beweis gegen die Evolutionstheorie oder gar für Gott. Aber das sind diese wunderbaren Pseudo-Argumente der Intelligent-Design Bewegung, die nichts aussagen. Nichts als fadenscheiniger Propaganda.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab meine Schwierigkeiten mit dem alleinigen "Überleben des Stärkeren" als Auslegung der Evolutionstheorie, denn es gibt ja noch symbiotische Beziehungen in der Natur.

Allerdings sind diese für mich kein Zeichen irgendeiner Schöpfung.
Evolution, unter der ich eine ständige Anpassung der Arten an ihre, sich verändere Umwelt verstehe, findet ja statt.

Wenn es einen Gott gäbe, wäre Evolution unmöglich, denn einem Gott unterstellt man, das er in dem was er tut, perfekt ist.

Aber hey, an alle Gläubigen, ich bin eh befangen und ein williger Jünger von George Carlin. :evillol:
http://www.youtube.com/watch?v=MeSSwKffj9o
 
kennyalive schrieb:
Nein, ich möchte die Evolutionstheorie nicht widerlegen. Hier meinte nur mal jemand, dass die Evolutionstheorie schon grundlegend widerlegt wäre und wollte Beweise bringen.
Ich denke das war eine mutige Behauptung von der Person. Was aber stimmt, ist, dass noch einige kritische Fragen bestehen, welche derzeit noch als problematisch eingestuft werden:
  • Bisher gelang es nie, Leben aus Nicht-Leben entstehen zu lassen. In allen Expirementen entstand Leben nur aus Leben (hier wieder der Verweis auf die übliche Definition von Leben). Dieser Widerspruch ist derzeit auch das größte Problem in der Evolutiojnsbiologie.
  • Weiteres Stichwort ist Makro- vs. Mikroevolution. Ersteres wurde bisher nie beobachtet und bei vielen der ausgegrabenen Versteinerungen kann auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob das neue Merkmale waren, welche sich dominant fortpflanzten, oder einfach normale Mutationen, wie wir sie auch hier in unserer Zeit feststellen (Wurmfortsätze statt Beine usw.).
Hinky schrieb:
Die Urkanntheorie kann auch sofort widerlegt werden, sollte eine reproduzierbare Beobachtung gemacht werden, die ganz im Widerspruch zur Theorie steht. Die Theorie zu beweisen ist allerdings wie erwähnt schwieriger.
Beim Urknall wird das schwieriger. Auch hier rückt die Astronomie/Physik übrigens von ihrer jahrzehntelangen Theorie wieder etwas ab. Aber ich denke du hast mein Argument verstanden. Man kann eine Theorie nicht als wahr verstehen, nur weil sie nicht widerlegt wurde. Religion und Astrologie wurden bisher auch nicht widerlegt...
Nossi schrieb:
Die gezielte (Um)züchtung und Kreuzung von Pflanzen und Nutztieren ist also kein Beweis dafür, dass Lebewesen sich entwickeln und verändern ?
Das verstehe ich als Beweis dafür, dass sich Lebewesen grundsätzlich verändern können. Ob sie das zufällig tun, oder (wie in deinem Beispiel) durch einen Schöpfer, steht auf einem anderen Blatt.
Nossi schrieb:
Die Tatsache, dass es den Wissenschaftlern (bislang) nicht gelungen ist den Schritt von toter zu lebendiger Matierie im Labor nachzuvollziehen ist noch lange kein Beweis gegen die Evolutionstheorie oder gar für Gott.
Das habe ich auch nicht behauptet?! Es wurde nur gefragt, was derzeit noch von (Evolutions-)Biologen diskutiert wird.

Offenbar ist für dich meine Aussage, dass die Evolutionstheorie in der aktuellen Form noch nicht bewiesen ist, fadenscheinige Propaganda. Das gleiche haben die Verfechter der Landbrücken-Hypothese sicher auch auch über Alfred Wegener gesagt...
 
Du schließt aus, dass es jemand formt, nimmst aber an, dass es zufällig passiert? Stichwort Miller-Urey-Experiment

Wasser und Sauerstoff sind der Grundsatz für Leben , da es Mikroorganismen gibt die sich ohne Sauerstoff entwickeln können hat es für diese gereicht das es Wasser auf der Erde gibt.
Kipp Leitungswasser in ne Schale stells aufe Fensterbank und wart ab was passiert.
Das hat nichts mit zufall zu tun , das ist einfach ein logischer Vorgang , nur das es bei der Entwicklung der Erde etwas länger gedauert hat , mehrere Millionen Jahre aber es ist etwas entstanden.


Das einfach aus dem Nichts Leben da war (zufallsbedingte Evolution ohne Schöpfer) ist logischer?

Leben war nicht aus dem nichts da , im Wasser haben sich Mikroorganismen gebildet , die sich immer Weiterentwickelt haben bis später Blaualgen da waren die Sauerstoff Produzieren weshalb es anderen Lebensformen möglich war zu leben , so wurde alles immer weiter und weiter entwickelt.
Find ich sehr logisch , vorallem wenn man mal in der Schule versuche gemacht haben wie schnell sich Mikroorganismen vermehren etc.

Die Beweise würden mich interessieren! Allein aus rein wissenschaftlichen Interesse.

Beweis mir das Gegenteil oder beweis das die Schöpfung stimmt , ich finde gerade keinen direkten Link , aber es gibt viele Beweise für die Evolution , unter anderem die Evolution von Makro und Mikroorganismen ,
der Nachweis von Grundformen der Tierarten die sich weiterentwickelt haben siehe das Schnabeltier oder dem Brustflosster auch Tiktaalik roseae genannt.
Zudem die mit der Zeit zurückgegangenen Organe etc. die wir früher wohl öfters benutzt haben , sich aber zur heutigen Zeit zurückgebildet haben weil wir sie nichtmehr brauchen wie der Blinddarm oder das Steißbein.
Es gab dafür einen Fachausdruck der mir aber entfallen ist.

Zitat von Nossi
Die gezielte (Um)züchtung und Kreuzung von Pflanzen und Nutztieren ist also kein Beweis dafür, dass Lebewesen sich entwickeln und verändern ?

Das verstehe ich als Beweis dafür, dass sich Lebewesen grundsätzlich verändern können. Ob sie das zufällig tun, oder (wie in deinem Beispiel) durch einen Schöpfer, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn es nicht durch eine Mutation aufgrund von Umwelteinflüssen passiert ist da nichts zufällig , auf den Galappagosinseln haben z.B die Vogelarten die als Grundbeleg für die Entwicklung und änderung von Lebewesen dienen sich nur aufgrund von der Nahrungsknappheit entwickelt.
Erst war immer gutes Wetter und es gab genug Beeren für alle , später hat sich das Wetter verändert , die Nahrungsvorkommnisse reichten nichtmehr für alle Tiere auf der Insel so bildeten sich auch Vögel daraus die grundsätzlich nur Schalenfrüchte oder Insekten fressen.
 
Einhörnchen schrieb:
Offenbar ist für dich meine Aussage, dass die Evolutionstheorie in der aktuellen Form noch nicht bewiesen ist, fadenscheinige Propaganda. Das gleiche haben die Verfechter der Landbrücken-Hypothese sicher auch auch über Alfred Wegener gesagt...

Nein, das Ding ist nur, dass ich ein wahnsinniges Problem mit der Intelligent Design Bewegung habe (abgesehen davon, dass es religiöser Quatsch ist, aber das soll jedem selbst überlassen sein):

Problematisch ist nicht, DASS sie etwas glauben, was mir überhaupt nicht gefällt ist, dass sie ihren Glauben 1) als Wissenschaft tarnen (mit Beispielen wie "Museen" oder ID- statt Evolutionstheorie im Biounterricht, "wissenschaftlichen" Instituten etc.) und 2) anerkannte wissenschaftliche Theorien mit pseudowissenschaftlichen Argumenten, Dogmen und nicht-objektiven Mitteln (wie es für eine Wissenschaft eigentlich zwingend ist) versuchen zu wiederlegen bzw. als wiederlegt darstellen. Dazu nutzen sie die Medien, so dass für einen Durchschnittsmenschen der Unterschied zwischen einem echten wissenschaftlichen Magazin, einer wissenschaftlichen Arbeit, oder -Dokumentation und religiöser Propaganda nicht klar zu erkennen ist. Das geht ja leider nunmal SO weit, dass in den USA in einigen Staaten statt der Evolutionstheorie die ID-Design-"Theorie" im Biologieunterricht gelehrt wird. Das zeigt schon, wie gefährlich und kompromisslos hier vorgegangen wird. Und dass in einem Land, in dem eigentlich eine Trennung zwischen Kirche und Staat (und demzufolge auch Kirche und staatlichen Bildungseinrichtungen) gegeben sein sollte.

Die Art und Weise, wie hier Religion als Wissenschaft getarnt wird mit allem drum und dran, wie versucht wird Menschen zu manipulieren und die tatsächlichen Wissenschaften in ein schlechtes Licht zu rücken ist dass, was für mich die ID Bewegung ausmacht. Das kann man nur als Propaganda bezeichnen.

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.
Und dein Beitrag klang nunmal nach einem solch pseudowissenschaftlichen Argument und da ist mir direkt die Hutschnurr geplatzt. Du hast zwar nicht explizit geschrieben, dass der nicht-Beweis der Evolutionstheorie ein Beweis für Gott wäre, aber dass klang im Kontext des gesamten Beitrags zwischen den Zeilen so an.

Wenn es nicht durch eine Mutation aufgrund von Umwelteinflüssen passiert ist da nichts zufällig , auf den Galappagosinseln haben z.B die Vogelarten die als Grundbeleg für die Entwicklung und änderung von Lebewesen dienen sich nur aufgrund von der Nahrungsknappheit entwickelt.
Erst war immer gutes Wetter und es gab genug Beeren für alle , später hat sich das Wetter verändert , die Nahrungsvorkommnisse reichten nichtmehr für alle Tiere auf der Insel so bildeten sich auch Vögel daraus die grundsätzlich nur Schalenfrüchte oder Insekten fressen.

Von Zufall hat auch niemand geredet. Es ist klar, dass Evolution die Anpassung der Lebewesen an sich ändernde Umweltbedingungen sind. Das passiert nur nicht so zielgerichtet wie bei Züchtung, sondern durch "Survival of the fittest". Im Schnitt geben die überlebensfähigeren ihre Gene öfter weiter, "schwächere" werden häufiger aussortiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Smash32 schrieb:
Kipp Leitungswasser in ne Schale stells aufe Fensterbank und wart ab was passiert.
Uiuiui, du weißt schon wieso da was genau passiert? Sorry, das hat nicht mal im Entferntesten was mit Evolution oder Entstehung von Leben zu tun...
Smash32 schrieb:
Das hat nichts mit zufall zu tun , das ist einfach ein logischer Vorgang
Falsch. Die Mutation ist zufällig (Strahlung, sonstige Einflüsse oder zufällige chemische Reaktionen) oder gewollt (Schöpfung). Mit Zufall bezeichne ich hier einen Vorgang, der nicht die unmittelbare Folge eines endogen bedingten Ereignisses ist. Dass man im weitesten Sinne aufgrund physikalischer Gesetze alles als Nicht-Zufall beschreiben kann, ist mir klar.
Smash32 schrieb:
Leben war nicht aus dem nichts da , im Wasser haben sich Mikroorganismen gebildet
Und hier haben wir schon das erste problem. Bisher gelang es nicht, dass sich Mikroorganismen aus Nicht-Lebewesen bilden.
Smash32 schrieb:
Find ich sehr logisch , vorallem wenn man mal in der Schule versuche gemacht haben wie schnell sich Mikroorganismen vermehren etc.
Vermehrung, Wachstum usw. ist kein Beweis für Makroevolution.
Smash32 schrieb:
Beweis mir das Gegenteil oder beweis das die Schöpfung stimmt , ich finde gerade keinen direkten Link , aber es gibt viele Beweise für die Evolution
Beweis des Gegenteils) Wieso sollte ich das, das haben wir oben doch schon diskutiert? Außerdem: Wo habe ich gesagt, dass ich die Evolutionstheorie für falsch halte. Das einzige was ich diesbezüglich gesagt habe, ist, dass wenn die Evolutionstheorie zutrifft, ich keinen Konflikt mit meiner Religion habe. Wie Gott schöpferisch tätig ist, ist für mich egal.

Schöpfung stimmen) Wie bereits mehrfach geschrieben, schließen sich für mich Schöpfung und Evolution nicht aus. Genausowenig wie Satz des Pythagoras und Schöpfung... Solltest du mit Schöpfung den in der Bibel beschriebenen Vorgang der 6 Tage Schöpfung meinen, würde ich antworten, dass ich aus der Bibel nicht den Anspruch an naturwissenschaftlich fundierte Aussagen erkennen kann. Dass das manche tun, ist mir bekannt.

Es gibt viele Beweise für die Evolution) Du verwechselst Beweise mit Indizien.
Smash32 schrieb:
Zudem die mit der Zeit zurückgegangenen Organe etc. die wir früher wohl öfters benutzt haben , sich aber zur heutigen Zeit zurückgebildet haben weil wir sie nichtmehr brauchen wie der Blinddarm oder das Steißbein.
Bei dieser Argumentation musst du aufpassen, nicht zu arg dem Lamarckismus zu verfallen.
Nossi schrieb:
Und dein Beitrag klang nunmal nach einem solch pseudowissenschaftlichen Argument und da ist mir direkt die Hutschnurr geplatzt. Du hast zwar nicht explizit geschrieben, dass der nicht-Beweis der Evolutionstheorie ein Beweis für Gott wäre, aber dass klang im Kontext des gesamten Beitrags zwischen den Zeilen so an.
Evtl. hättest du den Diskussionsverlauf berücksichtigen sollen.

Und bevor dieser Post jetzt auch wieder falsch verstanden wird:
Dass ich der Evolutionstheorie nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehe, habe ich hier schon erläutert.
 
Falsch. Die Mutation ist zufällig (Strahlung, sonstige Einflüsse oder zufällige chemische Reaktionen) oder gewollt (Schöpfung). Mit Zufall bezeichne ich hier einen Vorgang, der nicht die unmittelbare Folge eines endogen bedingten Ereignisses ist. Dass man im weitesten Sinne aufgrund physikalischer Gesetze alles als Nicht-Zufall beschreiben kann, ist mir klar.

Die zufallsbedingte Mutation beruht natürlich auf Einflüsse , wobei die Einflüsse aber nichts mit Schöpfung , Gott oder ähnlichem zutun haben.
Auch wenn die Mutation zufallsbedingt ist , so ist sie trotzdem ein Beweis und kein Indiz für die Evolution.
Auch wenn eine Mutation die zur weiterentwicklung führt nur zufällig geschieht , so passiert es trotzdem ohne irgendeine Art von Schöpfung.
Und was definierst du bitte als gewollte Mutation?
Viehzucht?


Und hier haben wir schon das erste problem. Bisher gelang es nicht, dass sich Mikroorganismen aus Nicht-Lebewesen bilden.
Welche vorm von Leben siehst du denn vor den Mikroorganismen ?
Bausteine aus Proteinen und ähnlichem? Das sind für dich Lebewesen?


Vermehrung, Wachstum usw. ist kein Beweis für Makroevolution.
Das hab ich auch nicht gemeint , die Makroevolution ist ähnlich der Mikrorevolution , die meines erachtens nach nachgewiesen und nicht erdacht ist.

Beweis des Gegenteils) Wieso sollte ich das, das haben wir oben doch schon diskutiert? Außerdem: Wo habe ich gesagt, dass ich die Evolutionstheorie für falsch halte. Das einzige was ich diesbezüglich gesagt habe, ist, dass wenn die Evolutionstheorie zutrifft, ich keinen Konflikt mit meiner Religion habe. Wie Gott schöpferisch tätig ist, ist für mich egal.

Schöpfung stimmen) Wie bereits mehrfach geschrieben, schließen sich für mich Schöpfung und Evolution nicht aus. Genausowenig wie Satz des Pythagoras und Schöpfung... Solltest du mit Schöpfung den in der Bibel beschriebenen Vorgang der 6 Tage Schöpfung meinen, würde ich antworten, dass ich aus der Bibel nicht den Anspruch an naturwissenschaftlich fundierte Aussagen erkennen kann. Dass das manche tun, ist mir bekannt.

Es gibt viele Beweise für die Evolution) Du verwechselst Beweise mit Indizien.

Die 6 Tageschöpfung hat rein garnichts mit Schöpfung zu tun.
Sie wurde von Sklaven geschrieben um sich Hoffnung auf Freiheit zu verschaffen und den Willen weiterzumachen , nicht um irgendeine Schöpfung darzustellen.

Bei dieser Argumentation musst du aufpassen, nicht zu arg dem Lamarckismus zu verfallen.

Sollte sich nicht so sehr danach anhören , jedoch wurde die Selektion und weitervererbung doch schon durch Versuche nachgewiesen.


Danke @ Hinky , genau das fehlte mir.
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag)
Smash32 schrieb:
Zudem die mit der Zeit zurückgegangenen Organe etc. die wir früher wohl öfters benutzt haben , sich aber zur heutigen Zeit zurückgebildet haben weil wir sie nichtmehr brauchen wie der Blinddarm oder das Steißbein.
Es gab dafür einen Fachausdruck der mir aber entfallen ist.

Ich glaube du meinst das Rudiment.
 
Smash32 schrieb:
Die zufallsbedingte Mutation beruht natürlich auf Einflüsse , wobei die Einflüsse aber nichts mit Schöpfung , Gott oder ähnlichem zutun haben.
Also sind wir uns beim Zufall einig.
Smash32 schrieb:
Auch wenn die Mutation zufallsbedingt ist , so ist sie trotzdem ein Beweis und kein Indiz für die Evolution.
D.h., die Möglichkeit einer Mutation beweist deiner Meinung nach die Evolutionstheorie im gesamten? Diese Ansicht teilen zumindest Evolutionsbiologen größtenteils nicht.
Smash32 schrieb:
Und was definierst du bitte als gewollte Mutation? Viehzucht?
Na, das würde ich wenn dann eher als Kreuzung bzw. Kombination bezeichnen. (Edit: die Selektion bestimmter Eigenschaften durch Kombinatrion gewünschter dominanter Erbanlagen)

Gewollte Mutation: Gezielter Eingriff durch ein Lebewesen (Gott, Menschen mittels Gentechnik, usw.)
Smash32 schrieb:
Welche vorm von Leben siehst du denn vor den Mikroorganismen ?
Bausteine aus Proteinen und ähnlichem? Das sind für dich Lebewesen?
Nein, Proteine sind für mich nicht Lebewesen. Was ich unter Lebewesen verstehe, siehe hier. Dass diese Entstehung bei weitem noch nicht geklärt ist, kann man beim Thema chemische Evolution ganz gut nachlesen (nicht zu verwechseln mit Archigenese). Allerdings gibt es in den derzeit existierenden Ansätzen der chem. Evolution noch einige harte Nüsse zu knacken.
Smash32 schrieb:
Das hab ich auch nicht gemeint , die Makroevolution ist ähnlich der Mikrorevolution , die meines erachtens nach nachgewiesen und nicht erdacht ist.
Mikroevolution kann man derzeit beobachten, ja.
Smash32 schrieb:
Sollte sich nicht so sehr danach anhören , jedoch wurde die Selektion und weitervererbung doch schon durch Versuche nachgewiesen.
Ich denke was du meinst ist Kreuzung, oder? Dass man einen Evolutionsvorgang, der über Artgrenzen hinaus stattfindet, beobachtet hat, wäre mir neu. Gerade die schwere Zugänglichkeit ist ein Grund, wieso sich die Biologie hier Hilfswissenschaften wie der Paläontologie bedienen muss.
 
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