Mindfork schrieb:
Eigentlich nicht, denn der Zwischenhändler würde dann gegen die Sanktionen verstoßen und könnte deswegen seinerseits mit Sanktionen belegt werden.
Die Probleme dabei sind vielfältig.
Es muss ja erstmal rauskommen. Dann muss man es nachweisen. Je nachdem wie man das Konstrukt aufbaut liegen ja mehrere Händler in unterschiedlichen Ländern dazwischen, zumindest der letzte in der Kette vor China wird nur nen Briefkasten sein, den man schnell ersetzen kann.
Man siehts ja an den Russland Sanktionen, es macht es schwieriger und teurer, aber nicht unmöglich...
Zum eigentlichen Thema:
Ich denke die westlichen Länder sollten in Bezug auf China und deren Wirtschaftspolitik viel enger kooperieren.
Man sieht es jetzt schon in immer größerem Ausmaß wie abhängig wir geworden sind. Aufgrund der unlauteren, aber sehr geschickten Praktiken der Chinesischen Regierung aber nicht in der Lage sind, mit ehrlichen Mitteln dagegen zu konkurrieren. (kostenlose Kredite, steuerbefreiung, kostenlose infrastruktur und land, industriespionage, verbot ausländischer Wettbewerber im eigenen Markt, verpflichtung staatlicher Stellen chinesische Produkte zu beziehen, Patentverletzungen, durch den Staat abgesicherte Rohstoffdeals unterhalb des Weltmarktpreises, .... )
Wir können uns natürlich weiter blind stellen, dann darf sich aber in 15-20 Jahren niemand beschweren, wenn hier gar nix mehr ohne Chinesen geht und wir noch mehr als heute auf deren Wohlwollen angewiesen sind (z.B. für unsere medizinische Versorgung)