Externe defekt? Mit Sound

bOsE

Lieutenant
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Hallo.
Kann ich die direkt in den Müll schmeißen?
Ist zwar erst ein halbes Jahr alt, aber nicht sonderlich scharf darauf, dass ein Techniker die wieder zum laufen bekommt und dann die Daten sehen kann.
Ist auf einmal aufgetreten, mitten im Betrieb.

Ist eine 1TB WD Elements

http://picosong.com/ZCCd
 
Bei Youtube gibt es Videos wie sie den Lesekopf in die ParkPosition wieder bringen. Probiers doch einfach aus.
 
meinst du bei einer 40 euro platte schaut ein techniker nach ob sie geht ? die geht für 1 min an den schnelltest und das wars
 
Die wird ja nicht mal mehr erkannt.
Also schon ein größerer Defekt und nicht einfach nur der Lesekopf fest oder?
Kann man da was raushören?
 
Ich habe die einfach mal das Gehäuse geöffnet.

Und irgendwie hat die ein komischen Anschluss.
Oder sind die jetzt so?

Dachte die wären normal SATA
 

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ist doch SATA nur mit strom gleich daneben

hm sorry falsche bild das war noch das für desktops

der müsste es sein
975497_LB_00_FB.EPS_1000.jpg
 

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Verstehe nicht was du meinst?
Das ist doch kein Sata
Die Platte hat irgendwie kein Controller, oder der ist fest verbaut an der Platte.
 
Das ist doch Micro USB 3.0 auf dem Bild in #6, oder etwa nicht?
Sind am Gehäuse noch irgendwelche Anschlüsse, oder wird das Kabel direkt an den abgebildeten Anschluss angesteckt?


MfG
 
jo stimmt
 
Das Kabel kommt direkt da rein.
Mehr gibt es nicht.

Also kann ich rein gar nichts machen oder versuchen?
Außer zum Laden fahren der sich 300km weit weg befindet.
Oder direkt nach WD schicken... naja mal schauen

So eine schei...
 
bOsE schrieb:
Und irgendwie hat die ein komischen Anschluss.
...
Dachte die wären normal SATA
Das ist gerade bei den 2.5" USB Platten Seagate kaum noch bis gar nicht mehr der Fall, bei denen hat man den USB SATA Bridgechip direkt auf die Platine gelötet und auf den SATA Anschluss verzichtet. Das gibt es auch bei anderen Herstellern und vor allem auch bei Toshiba, aber bei WD ist es wohl Standard und dazu gibt es bei denen von Seagate gerne noch eine Datenverschlüsselung im USB-SATA Bridgeschip von der man nichts merkt, die aber die Daten verschlüsselt auf die Platte schreibt. Da kommt man dann nicht mal mit dran, wenn man die SATA Signal direkt auf der Platine abgreift.

bOsE schrieb:
Das ist doch kein Sata
Die Platte hat irgendwie kein Controller, oder der ist fest verbaut an der Platte.
Das ist USB, weil der USB-SATA Bridgechip der sonst auf der kleinen Platine die an der SATA Buchse steckt, gleich auf die Platine der HDD gewandert ist, was ein paar mm Baulänge des Gehäuses, eine extra Platine und die SATA Buchse einspart.

Sind auf der Platte wichtige Daten die es zu retten gilt weil es davon kein Backup gibt? Wenn ja, etwas zum Profi mit Reinraum damit, was auch schon mal einen vierstelligen Betrag kosten kann und es selbst probieren, aber bei Misserfolg hat man dem Profi meist auch die Chancen versaut und der nimmt den Auftrag entweder nicht an oder verlangt mehr ohne jegliche Erfolgsgarantie zu geben, also entweder oder, aber nicht, ich probiere mal und wenn nicht muss der Profi ran.

Sind keine wichtigen Daten drauf, dann entsorgen sie oder nagel sie als Deko an die Wand. Nach dem Öffnen des Gehäuses ist die Garantie nämlich weg.
 
Holt schrieb:
Nach dem Öffnen des Gehäuses ist die Garantie nämlich weg.

Man kann nicht wirklich feststellen dass ich es geöffnet habe.
Werde ich wohl doch mal einschicken.
Hab vor der ganzen Aufregung vergessen, dass ich die komplette Platte mit Truecrypt verschlüsselt habe.

Kann man denn am Geräusch erahnen was damit nicht stimmen könnte?

Gehört zwar nicht direkt hierhin, aber welches System ist am besten?
Also welcher Hersteller?
Bei den 2,5 Externe gibt es wohl doch mehr Unterschiede als bei den Internen.

Werde mir dann wieder eine 1 TB kaufen oder am besten 2 Platten direkt -_-
 
bOsE schrieb:
Also welcher Hersteller?
USB Platten würde ich nicht von WD kaufen, bzw. wenn, dann Gehäuse und eine WD HDD getrennt und die selbst zusammenbauen. Das ist gerade bei den 2.5" USB Platten auch fast der einzige Weg um sicher zu gehen, dass man wirklich eine Platte mit SATA Anschluss im Gehäuse hat und eben auch nicht diese unbemerkte Datenverschlüsselung, die es verhindert an die Daten zu kommen. Die haben nämlich auch viele 3.5" HDDs von WD und man merkt es erst, wenn man die HDD ausbaut, weil eben die Verschlüsselung weder aktiviert noch ein Passwort eingegeben werden muss.
bOsE schrieb:
Bei den 2,5 Externe gibt es wohl doch mehr Unterschiede als bei den Internen.
Im Prinzip sollte die Mechanik schon gleich sein, nur werden eben bei vielen Modellen die USB-SATA Bridgechips gleich auf die Platine integriert, da offenbar die USB Platten einen großen Anteil an den Verkäufen von 2.5" Platten haben und es sich daherr lohnt eine anderen Platine zu fertigen um eben die SATA Buchse und die zusätzliche Platine einzusparen.
bOsE schrieb:
Werde mir dann wieder eine 1 TB kaufen oder am besten 2 Platten direkt -_-
Genau, eine wirklich für die Daten und eine als Backup, dann risikiert man nicht die Daten bei einem Problem glech zu verlieren.

xxMuahdibxx schrieb:
Bitte vergiss diesen Link und diese Statsik und poste das nie, nie wieder, denn die beruht auf den Zahlen der Firma Backblaze die vorwiegend Consumer HDDs in als Storage für ihren Online Backupdienst verwendet und diese zu 45 oder inzwischen sogar 60 Stück in einem Gehäuse betriebt, wofür man Enterprise HDDs nehmen sollte, wie die HGST Megascale die dort eingesetzt wird. Die Platten der anderen Hersteller sind für so einen Einsatz total ungeeignet und dann sind auch nur ein paar wenige Modelle von den Herstellern dort im Einsatz, weshalb es sich eigentlich komplett verbieten würde aus den Zahlen eine eine Ausfallwahrscheinlichkeit nach Hersteller zu erstellen, da es eben weder um vergleichbare HDDs noch um einen Querschnitt der Angebotspaltte der HDDs geht. Außerdem sind das alles 3.5" HDD und damit die Zahlen überhaupt nicht auf 2.5" HDDs übertragbar, da diese eine ganz andere Mechanik haben.

bOsE, vergiss diesen Link und diese unsinnige Backblaze Statistik blos wieder.

Eine bessere Stasitik gibt es bei hardware.fr, die beruht auf den Daten eines Händlers und berücksichtigt Rückläufer die aufgrund der Kundenbeschreibung oder interer Tests als defekt eingestuft wurden. Da das Testen von HDDs mit einer Dockingstation schnell gemacht ist, anderes als etwa bei einem Mainbaord, würde ich mal vermuten das die HDDs wohl vom Händler selbst getestet wurden.
Früher waren dort nur 3.5" Platten enthalten, aber man bedacht die WD Blue Mobile WD10SPCX, es sind also inzwischen auch die 2.5" HDDs enthalten.

Die Werte sind für Heimanwender realistischer, denn die HDDs wurde eben typischen Kunden gekauft, genutzt und sind da ausgefallen und eben nicht in einem Storage Pod mit 44 anderen in einem 19" Rack bei Hitze, massiven Vibrationen, Dauerbetrieb und vermutlich sogar mehr oder weniger Dauerlast betrieben, was extrem hart Bedingungen sind die es bei keinem Heimanweder so geben dürfte.
 
Ich habe sie mal geöffnet und der Lesekopf stand falsch.
Habe ihn wieder in Ausgangsposition gesetzt und was soll ich sagen.
Sie funktioniert wieder, aber soooooooooooooooooooooo langsam.
Das ist so übel.
Selbst für ein paar MB braucht der Minuten bis überhaupt mal die Vorbereitung zum kopieren abgeschlossen ist.
 
ja weil sie beschädigt ist, repariert hast du sie damit nämlich nicht
also alles and aten retten was geht und dann die platte entsorgen, auf jeden fall nicht mehr weiterbenutzen
 
Geschwindigkeit liegt zwischen paar BYTES und paar kb.
Teilweise auch 0,0 bytes.
Irgendwie komisch.

Sichern kann ich eigentlich nichts außer .txt dateien.

Schade eigentlich
 
ja dann ist sie wenigstens an den stellen wo diese daten mit 0,0 bytes ausgelsen werden auf den plattern beschädigt.
vllt. versuchst du es mal mit nem kopiertool was wirklich einfach stumpf kopiert, sowas wie x-copy oder n klon programm und lässt das dann mal n paar stunden laufen.
hatte mal n ähnliche problem von nem bekannten da waren halt einige daten wirklich hinüber und wurden auch nur mit 0,0 byte ausgelesen aber der grossteil liess sich retten.
 
Und vermutlich kratzen die Köpfe oder der eine Kopf die Oberfläche schön weiter auf, so dass immer weniger lesbar ist. Am Besten wäre es sofort und Linux einen Klon mit ddrescue zu machen, wenn man wirklich eine Chance haben will mehr zu retten.
 
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