Externe Festplatte als Datenbackup gesucht

Stefano2021

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Hallo ComputerBase Community,

Ich will meinen Gaming PC abrüsten und mir nur noch ein recht einfaches Notebook zulegen. Über die jahre haben sich unzählige Dokumente, Urlaubsfotos- und Videos auf meiner SSD gesammelt. Option A wäre mal aussortieren, da man heutzutage mit dem Handy viel zu viele Fotos macht und dann vielleicht mit einer kleinen Notebook Festplatte auskommen oder Option B eine externe Festplatte als reine Datensicherung anschaffen. Und sind wir ehrlich ... Ich werde niemals 10.000ende Fotos durchgehen und schauen welches ich behalten will und welches nicht :D

Meine letzte externe Festplattenerfahrung ist bestimmt 15 Jahre her. War eine Western Digital Passport Essential (WD BAAA5000ABK) und ist mir damals kaputt gegangen. Alle Daten weg. Beim einstecken an den USB Slot kurz gezischt und weg waren die Daten. Seitdem nie wieder eine geholt und meinen Platten im Desktop Rechner vertraut

Aber werde jetzt wohl nicht drum herum kommen. Brauche irgendwas zwischen 1-2TB. Würdet ihr lieber auf eine HDD oder SSD gehen ?
 
HDD. SSDs sind nicht zuverlässig, wenn sie längere Zeit stromlos sind. Zudem würde ich zwei HDDs anschaffen und eine davon extern lagern.
 
Stefano2021 schrieb:
Beim einstecken an den USB Slot kurz gezischt und weg waren die Daten. Seitdem nie wieder eine geholt und meinen Platten im Desktop Rechner vertraut

Das war dann aber kein Backup. Was die HDD angeht. Nimm halt irgendeine. Ausgenommen von Intenso. Eine Garantie, dass sie XY Jahre hält hast Du bei keiner. Und bei externen sehr drauf aufpassen. Stösse mögen sie so gar nicht, wenn sie eingeschaltet sind.

Und nochmal Dein Backup Konzept überdenken. Ein Backup ist es nur, wenn Du die Daten MINDESTENS zwei mal hast.
 
Ext. SSD Festplatte plus Cloudbackup würde ich mindestens vorschlagen.

Also eine M2 NVME mit Gehäuse, und z. B. ne Nextcloud.
 
Ob SSD oder HDD kommt drauf an wie oft das Speichermedium bei dir „stromlos“ herumliegt. Für eine reine Datensicherung halte ich eine HDD für noch immer gut

Für einen ähnlichen Fall hatte ich mir letztens Jahr eine Toshiba Canvio Basic gekauft. Die tut was sie soll, es gibt bisher keinen Grund zur Klage

Link:
https://geizhals.de/toshiba-canvio-basics-2022-hdd-extern-v124318.html
 
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Ich würde mir eine Cloud zulegen und darin in einem verschlüsselten Container die Daten sichern. Dann würde ich mir 2 HDDs kaufen und eine davon extern, z. B. bei den Eltern, lagern.
 
Hi...

SSDs haben durchaus mehrere valide Vorteile, wie bspw. die rein elektrische Datenspeicherung und somit den schnelleren Datenzugriff sowie den Wegfall von ausfallverursachenden Mechanikkomponenten, trotz dessen HDDs derweil insgesamt noch als langlebiger gelten.
Ausfälle können bei beiden Technologiesystemen erfolgen, auch durchaus unerwartet, weshalb ein "gut" strukturiertes Datensicherungssystem auch im Privatbereich strategisch nach der sog. 3-2-1-Regel (ausführlichere Beschreibung in diesem IONOS-Artikel) erfolgen sollte.​
 
Zuletzt bearbeitet: (SSD in Plural korrigiert)
Wenn beim Abrauchen der externen HDD (oder auch SSD) Daten verloren gehen, dann stimmt das Konzept einer Datensicherung nicht. Wenn also das Medium für die Datensicherung sich auflöst, dann hat man ja immer noch die Originaldaten, also keinen Verlust.
Wenn man jedoch einen externen Datenträger zum Auslagern nutzt, dann ist Lehrgeld - ggf. schmerzlich viel - zu entrichten. Manche begreifen es erst wenn es richtig schmerzt.

Somit Konzept überdenken, vor allem die oben erwähnte 3-2-1-Regel, wenn dir die Daten wirklich wichtig sind.
Und natürlich hilft eine Datenreduktion den Ballast los zu werden und nur die wirklich wichtigen Daten zu sichern (setzt Aufwand im Vorfeld voraus).

Was du da kaufst bestimmt dein Geldbeutel. Ich würde jetzt eine externe SSD mit holen (besser zwei) und darauf sichern.
In meinem Fall ist ein ganzes NAS nur dafür da, das im Sicherungsfall dafür eingeschaltet wird und ansonsten ausgeschaltet ist.
 
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Wow. Vielen Dank für die zahlreichen und vor allem schnellen Antworten. Ja, ihr habt Recht. Das war kein Backup. Das war Festplattenplatz freischauffeln auf dem Hauptrechner und Fotos , Videos und Dokumente ausgliedern auf die externe Festplatte und das ging damals in die Hose.

Hab die Festplatte wie gesagt immer noch, da ich immer gehofft habe, dass das Reparieren vielleicht irgendwann mal super günstig wird und man nochmal Daten retten kann - aber das hat sich über die Jahre nicht ergeben. Es bleibt eine Nischenleistung, die man sich gut bezahlen lässt. Und nach all den Jahren weiß ich schon gar nicht mehr was drauf. Könnte also eine sehr teure Enttäuschung werden.
 
Schau dir mal Programme wie FreeFileSync an. Damit kannst du einfache Datei-Backups realisieren, womit du beispielsweise Ordnerstrukturen so synchronisieren kannst, dass die Daten auf der Quelle (dein PC) erhalten bleiben und auf das Zielmedium (Backup) nur Änderungen oder neue Dateien übertragen werden.

Damit hast du dann auf der externen HDD ein Abbild deiner Daten.
 
@Stefano2021:
Stefano2021 schrieb:
Das war Festplattenplatz freischauffeln auf dem Hauptrechner [...]
Dann war aber mglw. schon dessen Kapazität zu gering bemessen und der Datenträger hätte ausgewechselt gehört - externe Datenträger sollten eher nur nach dem Ergänzungsprinzip genutzt werden.​
Stefano2021 schrieb:
Es bleibt eine Nischenleistung, [...]
Njein, Datenrettung ist durchaus ein mittlerweile verbreitet notwendiges Geschäftsmodell - es existieren durchaus einige Dienstleister (Attingo, DatenrettungsSpezialist, mediafix, Ontrack, etc.) die im Rahmen einer Vorschauanalyse eine Einschätzung auf Erfolg einer Datenrettung geben und die dahingehend eher geringe Gebühr bei Auftrag oftmals verrechnen, sofern sie überhaupt in Rechnung gestellt wird.

Btw.:​
Stefano2021 schrieb:
[...] die man sich gut bezahlen lässt.
Und das auch durchaus nicht unberechtigt - wohl dem, der vorsorgt! 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
ActivEnergy schrieb:
SSDs sind nicht zuverlässig, wenn sie längere Zeit stromlos sind.

Wobei SSDs nicht einfach automatisch alle Zellen refreshen, weil sie mal ne Weile am Strom sind. Wäre das so, wären SSDs ganz schnell runtergeschrieben.

@Stefano2021
Ich würde hier aufgrund der geringeren Kosten und da sie Daten bei Nicht-Betrieb doch deutlich länger halten, auch zu HDD raten. Aber auch bei einer HDD hat man so (ohne Prüfsummen) nie eine Garantie, dass die Daten noch okay sind. Sofern die Daten hier viele Jahre gelagert werden sollen, würde ich dazu raten, die Daten alle 3-4 Jahre mal neu zu schreiben bzw. umzukopieren oder chkdsk /r laufen zu lassen. Für besonders wichtige Daten kann man leicht Prüfsummen erstellen, indem man diese in Archive (z.B. RAR) packt. Hier kann man dann mit einem entsprechenden Programm leicht prüfen, ob die Daten noch okay sind. Man kann auch einen Recovery Record setzen - das ist eine Parität, über die sich Daten in gewissem Maße wiederherstellen lassen.

Stefano2021 schrieb:
Hab die Festplatte wie gesagt immer noch, da ich immer gehofft habe, dass das Reparieren vielleicht irgendwann mal super günstig wird

Das Problem ist da nicht nur die technische Funktionsfähigkeit. Nach 15 Jahren ist es eher wahrscheinlich, dass Datenkorruption aufgetreten ist. Festplatten sind einfach kein gutes Archivmedium für so lange Zeit, wenn sie einfach nur rumliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich habe an meinem Notebook eine externe SSD, die ständig am Strom hängt, darauf sichere ich meine Backups und Bilder, zusätzlich habe ich noch zwei externe HDD die alle den absolut identischen Backup Zustand haben.

Das betreibe ich nun schon seit einigen Jahren so und ich kann diese Vorgehensweise eigentlich guten Gewissens empfehlen.
 
Oktober 2026
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