Externe HDD beschleunigen?

KEIN IT'ler

Lieutenant
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Hallo
HP Pavilion G7-1233SG mit Win7-Home Premium.
Eine externe HDD "CnMemory-Spaceloop" mit 3TB (NTFS) benötigt lange zum Datenzugriff.
Man kann das zwar in der Adress-Leiste verfolgen, aber es dauert vergleichsweise lange.
Wenn man zwischen den Ordnern der HDD wechseln will dauert das ebenfalls jedes mal...
(Vergleich ist eine externe HDD 500GB (NTFS)
Auch wenn man etwas auf dieser HDD über die Such-Option von Win7 finden will, ist das erfolglos.
Kann man das irgendwie beschleunigen (Software, oder...)?
Oder ist das durch bestehende Gerätekombinations-Parameter bedingt und nicht anders möglich?
Sprich z.B. nur mit schnellerem Prozessor des Rechners?
Oder evtl. mit anderem OS?
Das USB-Kabel hat ca.1m Länge, die HDD 3TB unterstützt USB 2.0 und ist ca. 20% gefüllt.
Die Festplatte von Win7 selbst ist auch ca. 20% gefüllt.
MFG
 
Kann am Controller des Gehäuses liegen.
Aber wohl eher daran dass es einfach nur USB 2.0 ist.
Da kannst du nicht so viel erwarten. Beschleunigen kannst das nur per USB 3.0 Gehäuse, internen Einbau oder Verwendung einer SSD.
 
Wenn die NEU ist und du nicht zufrieden bist damit, würde ich die umtauschen gegen eine SATA Festplatte mit Esata Gehäuse. Mußt mal schauen ob du Esata am Mainboard hast.
Dann hättest SATA Geschwindigkeit extern.

Edit:

Esata hat er nicht , son ne panne
 
wood4 schrieb:
Auch wenn man etwas auf dieser HDD über die Such-Option von Win7 finden will, ist das erfolglos.
Kann man das irgendwie beschleunigen (Software, oder...)?

Also wenn du öfters Dateien auf der Platte suchst, dann würde ich sie in den Windows Suchindex aufnehmen lassen. Bei Systemsteuerung -> Indizierungsoptionen einfach das komplette Laufwerk hinzufügen. Dann am besten mal den Index neu erstellen lassen (in den Indizierungsoptionen bei "erweitert".
Das kann dann ziemlich lange dauern - am besten einfach über Nacht laufen lassen, dann ist der Index am nächsten Tag erstellt. Danach geht die Dateisuche dann ziemlich flott, weil nicht auf der Platte, sondern im Index gesucht wird.

Alternativ dazu kann ich dir das Such-Tool "Everything" empfehlen. Es braucht keinen riesigen Index zu erstellen, und findet Dateien wirklich blitzschnell. Es sucht aber ausschließlich nach Dateinamen, nicht nach Inhalten! Dafür ist es wie gesagt unglaublich schnell.

Um allgemein die Ansicht der Ordner im Explorer schneller zu machen, gäbe es noch die Möglichkeit, das Anzeigen von Miniaturansichten zu deaktivieren. Dazu links oben im Explorer "Organisieren -> Ordner- und Suchoptionen -> Ansicht" den Haken bei "immer Symbole statt Miniaturansichten zeigen" setzen.
Der Nachteil ist halt, dass dann nur noch Symbole für Dateien angezeigt werden, keine Vorschauen mehr. Ich mache es trotzdem immer, denn so ist der Explorer einfach viel schneller, und für Vorschauen z.B. von Bildern nutze ich sowieso andere Programme.

Wenn du testen willst, ob die Platte an sich richtig funktioniert, dann würde ich mal einen Benchmark laufen lassen, z.B. Crystaldiskmark. Wenn du dich nicht auskennst, dann poste den Screenshot vom Ergebnis hier, dann können wir dir sagen, ob die Platte im Prinzip passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann natürlich auch sein, dass der ext. Controller die Platte bei Inaktivität schlafen schickt, das kann schon nach 30 sec der Fall sein, und dann dauert es beim nächsten Zugriff einige Sekunden, bis die den auch durchführt.
 
Danke!
Erst mal kurze Zwischenfrage:
etheReal schrieb:
Systemsteuerung -> Indizierungsoptionen einfach das komplette Laufwerk hinzufügen.
Muss die HDD dann immer am selben USB-Anschluss betrieben werden?
Da sich ja sonst der Laufwerksbuchstabe verändert.
Bzw. sollten dann an diesem USB-Anschluss keine anderen Geräte im Wechsel betrieben werden?
Zur Zeit ist es so, dass der USB-Anschluss an dem die HDD betrieben wird auch bei Bedarf für den Drucker verwendet wird (Wechsel durch einfaches Plug and Play-Umstecken, also kein Hub dazwischen).

Standard Edition oder Shizuku Edition nehmen?

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man einem Laufwerk in der Datenträgerverwaltung einen festen Laufwerksbuchstaben zuteilt, dann ist der reserviert, und wird immer nur diesem Laufwerk vergeben - unabhängig vom USB Anschluss. Es kann u.U. hin und wieder mal vorkommen, dass Windows diese Zuteilung vergisst, aber normalerweise funktioniert es auch auf die Dauer.

Die Shizuku Edition kenne ich nur von Crystal Disk Info (anderes Programm des gleichen Autors) und es ist das selbe Programm, nur dass es ein großes Bild eines Manga-Mädels neben den Ergebnissen zeigt. Der Autor scheint wohl ein großer Fan zu sein :)
Ich nehme mal stark an, dass die Shizuku Edition von Crystal Disk Mark auch das Selbe ist, nur mit Manga-Design.
 
etheReal schrieb:
Wenn man einem Laufwerk in der Datenträgerverwaltung einen festen Laufwerksbuchstaben zuteilt, dann ist der reserviert, und wird immer nur diesem Laufwerk vergeben - unabhängig vom USB Anschluss. normalerweise funktioniert es auch auf die Dauer.
...auch wenn in diesem Fall der Drucker unter gleichem Laufwerksbuchstaben erscheint/erkannt wird?

Benchmark-Screenshots hier im Anhang
grün=Standard-Edition, blau="Shizuku"-Edition:
 

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Bin immer mehr der Überzeugung du hast das falsche Notebook gekauft, würde mal schauen obs was mit ESATA Port gibt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also die Leistung ist für eine HDD am USB 2.0 Anschluss vollkommen in Ordnung.
Die 33,7 MB/s sind sogar recht gut, da gibt es schlechtere USB 2.0 Anschlüsse...
USB 2.0 ist eben nicht das Schnellste - ist etwas in die Jahre gekommen und wird ja zum Glück langsam durch USB 3.0 ersetzt!

Dein Drucker hat einen Laufwerksbuchstaben? Wieso das denn? Ist da ein Flashspeicher drin, auf den man Daten speichern kann? :watt:
Aber wenn er einen Laufwerksbuchstaben hat, dann sollte er trotzdem nicht den selben bekommen, wie deine Festplatte.

Also bei mir funktioniert es mit 3 externen Festplatten so, dass diese Platten immer den einmal zugewiesenen Buchstaben bekommen - ich nehme dafür Buchstaben etwas weiter unten im Alphabet, also R, S, T oder so, damit diese Buchstaben auch nicht für andere Laufwerke vergeben werden, falls man mal etwas Neues ansteckt. Bin mir gerade nämlich nicht sicher, ob diese Buchstaben auch gesperrt bleiben, wenn das eigentliche Laufwerk nicht dransteckt (ah, das könnte vielleicht dein Problem sein!)

Aber wie gesagt: nimm einen Buchstaben von weiter hinten, im Zweifelsfall Z: :)
Das klappt bei mir jedenfalls gut, ansonsten würde ich mit den drei externen Platten verrückt werden - sonst müsste man ja die Backupsoftware jedes Mal neu einstellen, wenn alle Platten ständig andere Buchstaben bekommen würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
etheReal schrieb:
Dein Drucker hat einen Laufwerksbuchstaben? Wieso das denn? Ist da ein Flashspeicher drin, auf den man Daten speichern kann?
Sorry, hab da wohl was verwechselt.
etheReal schrieb:
Also bei mir funktioniert es mit 3 externen Festplatten so, dass diese Platten immer den einmal zugewiesenen Buchstaben bekommen - ich nehme dafür Buchstaben etwas weiter unten im Alphabet, also R, S, T oder so, damit diese Buchstaben auch nicht für andere Laufwerke vergeben werden, falls man mal etwas Neues ansteckt.

Aber wie gesagt: nimm einen Buchstaben von weiter hinten, im Zweifelsfall Z:
...blöde Frage!?: Wie weist man die Buchstaben dem jeweiligen Laufwerk (für "immer") zu
etheReal schrieb:
Bin mir gerade nämlich nicht sicher, ob diese Buchstaben auch gesperrt bleiben, wenn das eigentliche Laufwerk nicht dransteckt (ah, das könnte vielleicht dein Problem sein!)
Ja das war ein Teil meiner Frage.
MFG
 
Wie weist man die Buchstaben dem jeweiligen Laufwerk (für "immer") zu?
... ob diese Buchstaben auch gesperrt bleiben, wenn das eigentliche Laufwerk nicht dransteckt ?


Permanente Zuweisung eines Laufwerksbuchstabens an eine Partition kann man
- per GUI in der Datenträgerverwaltung (Rechtsklick auf Partition/ Laufwerksbuchstaben ... )
- oder per Kommandozeile mit diskpart
vornehmen. Ein Buchstabe kann nur einmal vergeben werden *). A und B sollte man bei Boards vermeiden, die noch einen FDD-Anschluss haben, C ist üblicherweise das System
Dies wird in der Registry vermerkt.

Alle beim Win Start vorhandenen Laufwerke bekommen so ihren zugedachten Buchstaben zugewiesen, allen nicht zugewiesenen Laufwerken wird nach gewissen Regeln ein freier zugewiesen(in alphabetischer Reihenfolge)
Externe Geräte, die nicht immer dranhängen, kriegen dann (obwohl vielleicht einer zugewiesen wurde) beim Anstecken einen anderen, weil der früher zugewiesene jetzt schon belegt ist.
Deswegen sollten diese von hinten weg vergeben werden.

*) mit einem Trick könnte man für mehrere externe Platten (von denen immer nur eine angeschlossen sein darf, wie zB für Generationsplatten der Sicherung) erreichen, dass jede Platte dieses "Sets" den gleichen Buchstaben kriegt. Dazu muss die Datenträger-GUID im MBR gleich sein(kann man mit diskpart zuweisen) und der Partitionbeginn ident sein. Steckt man mehrere eines solchen "Sets" gleichzeitig an, dann wird nur eine angenommen, die anderen als "offline" markiert (häufige Verwirrung, wenn man mehrere vorformatierte ext. Gerätemodelle des gleichen Herstellers verwendet)
 
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Alternate 4
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