Externes Festplattengehäuse

PoisonT

Cadet 4th Year
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Hallo CB´ler,

mein Problem/Anliegen ist das Folgende:

Ich habe 2 Western Digital Caviar Green 3000GB (SATA), die vorher in dem Gehäuse des MyBook Essential waren (Standardgehäuse von WD) und hatte eigentlich die relativ simple Idee, die beiden in ein Gehäuse zu stopfen (ohne Raid, einfach nur 2 Platten im selben Gehäuse unabhängig voneinander).

Grund: 1 Steckdosen- und USB-Platz eingespart und insgesamt kompakter/handlicher.

Gekauft: Silverstone DS321 (http://www.silverstonetek.com/product.php?pid=309&area=de)

Festplatten rein, nicht erkannt. (Im Explorer nicht angezeigt und unter Datenträgerverwaltung als großer schwarzer unformatierter Block).

Alles klar, nach kurzer Recherche ist mein derzeitiger Wissensstand der, dass selbst bei der Einstellung "Non-Raid" die Platte neu formatiert werden muss. Also nichts mit mal ganz easy "Hot-Swap" rein und raus.

Das ist erstens deswegen Mist, weil beide Platten mit jeweils ca. 1,5 TB belegt sind und ich nur im äußersten Notfall alles erst verschieben wöllte, dann formatieren und dann allles zurück, also nur wenn nix anderes geht.

Außerdem weiß ich nicht, ob sich beim Formatieren beide Platten im Gehäuse befinden müsssen, oder ob das auch mit einer geht. Dann könnte ich wenigstens erst den Inhalt der 1. Platte sichern, sie formatieren, dann wieder alles drauf und mit der 2. Platte dito.

Zweitens isses Mist, denn falls ich mal ne andere befüllte Platte schnell fix rein/raus stöpseln möchte, würde das ja bedeuten, dass die ebenfalls auch erst formatiert werden muss. -> nicht mein Ziel

Daraufhin habe ich mich etwas über das Thema "NAS" belesen und für mich festgelegt, dass das für mein Vorhaben wahrscheinlich zu "professionell" sein wird, und da bei denen mit mehreren 3,5"-Schächten so gut wie immer ein Raid-Controller an Bord ist, habe ich dann wahrscheinlich exakt dasselbe Problem.

Dann bin ich zum Thema "eSATA" und "HDD Docking Station" gelangt.

Bei dem Teil (http://www.amazon.de/Fantec-MR-35DU...HM/ref=sr_1_30?ie=UTF8&qid=1335463691&sr=8-30) habe ich z.B. was von "JBOD" gelesen, vielleicht kann mir das ja meine Wünsche erfüllen.


Also zusammengefasst:

1. Ich möchte gern ganz einfach Festplatte rein->erkennen und wie normale USB-Festplatte behandeln und fertig.

Das Ganze in einem Gehäuse mit 2x3,5" Schüben (mirwegen auch mehr) und mit USB 3.0-Unterstützung und dann wars das eigentlich auch schon. Preislich sollte das Gehäuse 150€ nicht übersteigen.

2. Falls dieser Wunsch unerfüllbar sein sollte, kann mir jemand, der dasselbe Teil sein Eigen nennt sagen, ob das so funktioniert, wie ich mir das denke mit dem Silverstone Gehäuse und der Raid-Formatierung (Inhalt der 1. Platte sichern, rein ins Case, Raid-Konfiguration tätigen, formatieren, alles wieder draufziehen und dann 2. Platte dito)?

Aber wie gesagt, es wäre eigentlich nicht das, was ich mir vorstelle, sondern nur ein schlechter Kompromiss.



So, danke fürs Durchackern, ich hoffe ich hab alles halbwegs nachvollziehbar dargestellt und genug Infos geliefert.
Ich freu mich auf Antworten und bedanke mich schon mal im Voraus.

MfG PoisonT
 
ich persönlich bin mit dem Icy Box Bay sehr zufrieden.. ist in jedem fall hot swap fähig und das wechseln geht auch fix... du braust ja offensichtlich was stationäres und kein mobiles gehöuse, oder?

mfg
 
Jo, sieht schonmal gut aus, preislich kommt es mir natürlich sehr entgegen, da könnte ich das alte zurückschicken und hätte immer noch Rest.

Größtenteils stehen die Platten stationär, ja, aber ich möchte halt die Flexibilität haben, das Ganze auch mal mit wohin zu nehmen oder einfach mal ne Platte von nem Kumpel anzuschließen, ohne vorher seine gesamten Daten vernichten zu müssen :D

Ein normales Gehäuse wäre natürlich schöner bzw. auch resistenter gegen Staub bzw. ich müsste bei nem Transport nicht so sehr auf die Platten aufpassen, aber wenn es sowas nicht geben sollte, dann danke ich dir auf jeden Fall für deinen Tipp, bisher ist es das wohl am Vielversprechendste.

MfG und Danke.
 
gern doch, ich kann es wirklich nur empfehlen, die datenraten sind gut und bei stationäre benutzung ist das "offene gehäuse" relativ egal, vorallem weil meine 2x2tb wd caviar green flüsterleise sind...

ich würd sagen, bei dem preis kann man nichts falsch machen.

mfG
flashg0d
 
Mit der Idee, die Platten aus dem Mybook-Gehäuse auszubauen und die darauf befindlichen Daten woanders weiterzuverwenden, stehst Du schon auf dem Schlauch, weil wegen inkompatiblem Format weder intern angeschlossen, noch mit irgendeinem anderen Gehäuse korrekt auf die im Mybook-Gehäuse aufgespielten Daten zugegriffen werden kann.
Die Annahme für die Verwendung im neuen Gehäuse
dass selbst bei der Einstellung "Non-Raid" die Platte neu formatiert werden muss.
ist falsch, jede andere normale Platte mit Daten drauf dort reingesteckt, wenn es JBOD konfiguriert ist, erhält problemlosen Zugriff.
(zumindest über USB, per eSATA müssen Board- und Gehäusecontroller kompatibel sein, um Portmultiplexing zu ermöglichen, ansonsten kann man nur auf die erste HDD zugreifen)

Die Platten werden im Mybook-Gehäuse MBR-initialisiert ausgeliefert, wenn Du die vor der Verwendung auf GPT initialisiert und neu partitioniert hast, wird durch den Inbetiebnahmeversuch außerhalb des Mybook-Gehäuses schon eine Beschädigung darauf befindlicher Dateien erfolgt sein. In diesem Fall lass den Beitrag von einem Administrator zur Feststellung der Schäden ins Unterforum Datenrettung verschieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die schnelle Antwort, Ernst@at.

Ich glaube ich habe dich verstanden, jetzt offenbaren sich mir natürlich folgende Fragen:

1. Ist die MBR-Auslieferung der Platten ein Schutz von WD davor, dass man die Platten einfach ausbaut und intern weiterverwendet? Kann man also auch sagen, dass das bei allen externen Platten der Fall ist oder ist das nicht so einfach zu sagen? Bzw. ist dieser Umstand einfach meinem Unwissen bezüglich MBR bzw. GPT geschuldet gewesen? Hätte ich also bei der ersten Betriebnahme meiner Platte einfach nur GPT als Partitionsstil wählen müssen und ich hätte das Problem jetzt nicht?

2. Kann man den Partitionsstil von MBR zu GPT konvertieren (ohne Datenverlust)?

3. Ist also mein oben genannter geplanter modus operandi (Inhalt der 1. Platte sichern, neu formatieren als GPT, wieder draufziehen und 2. Platte dito) so mehr oder weniger die einzige Wahl, die ich habe, oder gäbe es noch andere Möglichkeiten für mich? (ohne jetzt extremen Mehraufwand zu betreiben)

Ich hoffe, es ist noch alles nachvollziehbar, danke aber auf jeden Fall schon mal für die Hilfe.

(zusätzliche Info noch: Windows 7 Home Premium 64 bit, also keine grundsätzlichen Unterstützungsprobleme)


//Edit: Frage 2 kann ich mir selbst beantworten. Im folgenden Tutorial (http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc738416(v=ws.10).aspx) steht direkt im 1. Schritt "Daten sichern" -> Verdammt, es wäre auch zu schön gewesen

//Edit2: Jetzt wirds total verrückt: Unter der Datenträgerverwaltung wird mir meine Platte als mit GPT formatiert angezeigt. Und sie wird trotzdem nicht erkannt.



Wenn ich die Platte aber trenne und über das Raid-Gehäuse anschließe, dann fragt er mich, wenn ich die Computerverwaltung öffne, nach der Datenträgerinitialisierung.


MfG
 
Zuletzt bearbeitet: (Zusatz Windows 7 Home Premium 64 bit)
1. ist ein Kasperltheater aller Hersteller, um die Platten >2TB auch an Mac und XP Nutzer(die ja noch etwa 50% ausmachen) als "kompatibel" verscheuern zu können, ähnlich jenem, auf nicht-UEFI fähigen Boards davon auch booten zu können
Dass damit beim Ausbau die Daten nicht übernommen werden können, werden sie geflissentlich übersehen haben.
Wenn Du die vor Inbetriebnahme auf GPT umgestellt hättest, dann wäre jetzt nach Ausbau und intenem Anschluss möglicherweise eine oder mehrere Dateien beschädigt.

2. Ja, aber nicht mit irgendwelchen Tools, derzeit nur per Handarbeit

3. Korrekt sieht der zeitraubende Weg so aus: im externen Gehäuse Daten abziehen, intern anschließen, GPT initialisieren, partitionieren und formatieren, Daten zurückspielen.

Die Anzeige, dass es jetzt schon GPT ist, kann ein Programmierfehler sein.
In externen RAID-Boxen wird gerne der MBR virtualisiert, was eigentlich bei der JBOD-Einstellung nicht passieren dürfte, sondern nur in den anderen Modi.
Bist Du sicher, dass das Gehäuse in den Spezifikationen für Platten >2TB zugelassen ist?
 
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Hallo zum zweiten heute, Ernst@at, ebenfalls wieder danke fürs schnelle Antworten.

Ich werde mich jetzt für den langwierigen Weg entscheiden, ich hätte jedoch nie und nimmer gedacht, dass ich für ein simples aus- und wiedereinbauen so einen Aufriss machen muss. Unterschiede bei NTFS, FAT16 bzw 32 waren mir geläufig, aber das mit MBR und GPT war mir neu. Naja, man lernt halt nie aus.

Der Weg aus dem anderen Thread sieht zwar auch interessant aus, ich lasse jedoch lieber die Finger davon. :D

Auf der Herstellerseite steht explizit ausgewiesen: " Unterstützt große Laufwerke mit mehr als 2 TB (20 GB – 3 TB pro Festplatte)" Aber 100%ig sicher sein kann ich mir erst, wenn es bei mir läuft.

Und um das herauszufinden, werde ich jetzt loslegen. Das kann paar Tage dauern, ich lasse aber hier wieder von mir hören, obs geklappt hat.

Danke soweit und MfG
 
So, alle Daten rübergezogen, neu formatiert und es funktioniert tatsächlich, danke.

Ich habe es mir zwar wie gesagt einfacher vorgestellt, aber was will man machen.

-Problem gelöst-, vielen Dank an alle Beteiligten ;)

Also für die Zukunft: Silverstone DS321 mit 2 ausgebauten WD aus dem MyBook 3TB nach Formatierung: kompatibel
 
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Alternate 4
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