externes SATA-Festplattengehäuse ohne Stromkabel

R0bin

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Hi,

habe mir die folgenden zwei Produkte gekauft und wundere mich nun...
- ext. Gehäuse: http://www.amazon.de/gp/product/B0099PBIFI
- Festplatte WD20EARX mit 2TB: http://www.amazon.de/gp/product/B004VFJ9MK

Flugs wollte ich die Festplatte in das Gehäuse einbauen und wundere mich, dass im Gehäuse kein Anschlusskabel für die Strombuchse der Festplatte ist.
Ok, hab ich's einfach mal probiert: Datenkabel des Gehäuses an die Festplatte angeschlossen, Gehäuse an Rechner angeschlossen, Jumper-Settings auf Default (also keine Jumper gesetzt) gelassen. Ein USB-Laufwerk wird von Windows Vista erkannt und es hat automatisch irgendwelche entsprechenden Treiber instaliert. In der Datenträgerverwaltung habe ich die geforderte Initialisierung mit MBR vorgenommen und die NTFS-Formatierung mit Default-Einstellungen gestartet, läuft gerade.
Also: Geht das ganze auch ohne Stromkabel?? Die Festplatte läuft ja offenbar und summt leise vor sich hin, die Betriebs-LED des Gehäuses flackert munter. Aber bei Wikipedia steht über SATA nicht, dass die Datenleitungen auch Strom transportieren...

Und jetzt wo ich das gerade schreibe, fällt mir auf, dass in der Datenträgerverwaltung in der Liste der Datenträger bei der Festplatte in der Spalte "Status" die Anzeige gerade von "Formatierung" auf "Formatierung: (1%) umgesprungen ist - über eine halbe Stunde, nachdem ich die Formatierung gestartet habe! Kann das soo lange dauern??

Schöne Grüße
R0bin
 
Bei SATA-Gehäusen gibts doch meist gar kein Stromkabel, der Stromanschluß sitzt oft zusammen mit dem Datenanschluß auf der Platine

Wenn du keine Schnellformatierung gestartet hast, dann kann das ewig dauern bei der Plattengröße ...
 
Zuletzt bearbeitet:
sata33.jpg
ich glaub du kommst selber drauf

/edit: hättest schnellformatierung nehmen sollen.
 
Anschlußkabel für die Strombuchse? Jumper?

Ich glaub da hast du was falsch verstanden bzw. kommst wohl noch von der IDE Welt. Strom und SATA liegt direkt nebeneinander, im Gehäuse ist das zu einem Stecker zusammengefasst.
 
Dieses exklusiv schöne Umfall-Gehäuse hat doch im verlinkten Artikel an der Rückseite eine Buchse für den Stromadapter, der auch im Lieferumfang dabei ist.
Ohne diesen angeschlossen, wird sich ein Betrieb unter USB etwas schwierig gestalten, weil USB nur +5V liefert, die Platte aber auch +12V braucht. Das wäre zwar technisch wandelbar, um zum Anlaufen einer 3,5" Platte aber die nötigen 15W zu liefern, müsste vom USB-Anschluss ein Strom von 3A fließen, was schon einen leichten Hang der USB-Stecker-Kontakte zum Abschmelzen bedeuten würde, soferne die vom Board überhaupt geliefert werden können.

Bei ausführlichem Formatieren unter USB2.0 kannst Du mit einer Dauer von etwa 19 Stunden rechnen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein externes Netzteil braucht man für eine 3.5" -HDD aber immer, weil diese auch 12V für den Spindelmotor brauchen.
Die 2,5" HDDs beziehen ihren Strom über den USB-Anschluss, weil die nur 5V brauchen.
Also sofern du das USB-Kabel und das Netzteil an das Gehäuse angeschlossen hast, ist alles O.K.
Auch dauert die vollständige Formatierung über USB 2.0 schon mal 20h, weil eben nur mit max. 30MB/s geschrieben werden kann.
 
Wie man sich jetzt noch ein USB2 Gehäuse kaufen kann, werde ich nicht verstehen. Selbst wenn der aktuelle Rechner kein USB3 bietet, so wird der nächste sicher USB3 haben und USB2 bremst HDDs nun wirklich spürbar aus. Da ich meine externen Gehäuse i.d.R. länger nutzen möchte, wäre mir das ein paar Euro mehr als Zukunftsinvestition auf jeden Fall wert.
 
Wow, vielen Dank für die vielen Antworten in so kurzer Zeit!
Also, ich muss mich korrigieren: Im Gehäuse ist kein Anschlusskabel, die Festplatte ist auf die Platine aufgesteckt.
@StuffedLion: Ja, genau, das ist mein erstes SATA-"Erlebnis". :-)
Ja, jetzt beim dreiundzwanzigsten mal draufschauen blick ich's erst.
Also hat das alles so seine Ordnung. :-)
Und ja, das mit der Schnellformatierung dachte ich mir jetzt auch schon...
 
Der Punkt ist aber doch, daß du das externe Netzteil angestekct hast, oder? Ohne würde da kaum was gehen...

atari2k
 
@atari2k: Ja, klar. So unausgeschlafen bin ich dann glücklicherweise doch nicht... ;-)
 
SilenceIsGolden schrieb:
Ein externes Netzteil braucht man für eine 3.5" -HDD aber immer, weil diese auch 12V für den Spindelmotor brauchen.

Nein. Man braucht nicht immer ein externes Netzteil. ESatapd ist hier das Stichwort.
 
R0bin schrieb:
Wow, vielen Dank für die vielen Antworten in so kurzer Zeit!
Also, ich muss mich korrigieren: Im Gehäuse ist kein Anschlusskabel, die Festplatte ist auf die Platine aufgesteckt.
@StuffedLion: Ja, genau, das ist mein erstes SATA-"Erlebnis". :-)
Ja, jetzt beim dreiundzwanzigsten mal draufschauen blick ich's erst.
Also hat das alles so seine Ordnung. :-)
Und ja, das mit der Schnellformatierung dachte ich mir jetzt auch schon...



Warum schreibst du dann oben, Du hättest ein Datenkabel im Gehäuse angeschlossen, wenn doch keines da ist?!? :confused_alt:
 
Zersch schrieb:
Nein. Man braucht nicht immer ein externes Netzteil. ESatapd ist hier das Stichwort.
Aber nur, wenn man den entsprechenden kombinierten USB-SATA Anschluss am Rechner hat und dann auch nur für 2.5" Platten, die hoffentlich nicht mehr Strom ziehen, als USB zur Verfügung stellt.

Warum es bei 3.5" Platten nicht geht, hat Ernst@at doch schon klar gemacht.
 
Das war mir neu, ist aber wohl auch eine echte Insellösung.
 
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