Festplatte MacMini zu für Windows gebrauchen?

mschrak

Commander
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Hallo zusammen,

ich habe einen MacMini der ersten Generation geschenkt bekommen, der nicht mehr angeht.

Ich würde aber gerne die verbaute Festplatte verwerten.

Jetzt meine Frage: Ist das (Appleuntypisch) mal eine Komponente, die gewissen Standards genügt?

Anders gefragt: Kann ich die einfach ausbauen, mir ein externes 2,5" Laufwerk kaufen, das Teil neu partitionieren und neuformatieren und unter Windows benutzen?

Hat die Platte IDE? Oder SATA?

Zu welchem externen Gehäuse kann mir evtl. jemand raten? Ich will nicht so viel Geld ausgeben und hätte gerne eines ohne dass ein Netzteil erforderlich ist.

Danke im Voraus,
Martin
 
Kann ganz normal verwendet werden.
Anschluss ist PATA bei der 1. Generation.


mschrak schrieb:
Jetzt meine Frage: Ist das (Appleuntypisch) mal eine Komponente, die gewissen Standards genügt?
Mein iMac:
CPU: Intel i5
Board: Eigenbau
Speicher: SO-Dimm DDR3
HDD: 3,5" SATA2
Graka: MXM
Display: Zukauf von LG (?)
...

Viele werfen es Apple geradezu vor, Massenware zu verbauen.
Wolltest du nebenbei nur über Apple herziehen oder was meinst du damit.
 
Inzwischen mag das so sein, das Image von früher bleibt und man kann nicht sagen, dass Apple versucht, gängige oder gar offene Standards zu unterstützen.

- Eigenes proprietäres Videocontainerformat
- Eigenes proprietäres Videokompressionsverfahren
- Eigenes Audioformat (StattMp3!) (Zugegeben, das ist schon etwas her...)

Aktueller:
Hat schon mal jemand versucht, sich vom Bekannten eine Mp3-Datei von dessen Rechner aufs eigene IPhone oder den IPod zu ziehen? Ohne Internetzugang, Itunes etc. KEINE CHANCE!
Fast jeder andere Mp3-Player: USB reinstecken, Ordner wählen, kopieren, fertig.

Ja, ich bin kein Applefreund und es wird mir Freude bereiten, den MacMini zu zerlegen. (Will it blend?)

Und nochmal im Ernst: Kann man das verbaute Slot-in Laufwerk auch irgendwie verwerten? Z.B. in einem Notebook o.ä.?
 
Zuletzt bearbeitet:
mschrak schrieb:
... man kann nicht sagen, dass Apple versucht, gängige oder gar offene Standards zu unterstützen.
Darum ging es in deinem Ausgangsbeitrag nicht.
Softwarebeschränkungen bzw. Formateinschränkungen sind bekannt...



Und nochmal im Ernst: Kann man das verbaute Slot-in Laufwerk auch irgendwie verwerten? Z.B. in einem Notebook o.ä.?
Kannst du. Ist ein ganz normales Laufwerk.
Lediglich für das externe LAufwerk von Apple gibt es Einschränkungen.
 
OK, dann hier die Hardware-Alleingänge, von denen ich weiss:

Tastatur-Layout: Die "Hilfe"-Taste etc.
Maus: 1-Tasten-Maus
Prozessorarchitektur bis zur Einführung der Intel-Plattformen
Firewire statt USB

Und dann noch die Hardware-Software-Bindung ("Nein, in Ihren Mac können Sie sich nicht einfach eine neue Grafikkarte einbauen...") OK, zugegeben, das ist wieder ein Softwarethema.

Alles in Allem bin ich offen gesagt kein Fan der Produktpolitik von Apple, die sich sowohl in der Hard- als auch in der Software manifestiert. Man kann es zwar keinem Unternehmen verdenken, nach Gewinn zu streben, aber als Ausstatter von inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Kommunikationsprodukten hat man auch eine gewisse Verantwortung, nicht nur dem Shareholder-Value gegenüber.
 
Gerne können wir hier weiterdiskutieren ;)

FW ist denke ich weit verbreitet und bietet nicht unerhebliche Vorteile ggü. USB (2.0).
Was du nun mit der Maus meinst, weiß ich nicht. Sowohl bei der Mighty als auch der Magic Mouse lässt sich eine rechte Maustaste einrichten.
Auch der PowerPC war kein Apple-Alleingang. Die Architektur war weit verbreitet und wird doch heute zum Beispiel noch in XBOX 360 etc. verwendet....!?

...


Die Beschränkungen in Sachen Software etc. will ich gar nicht bei Seite reden. Ich kann sehr gut damit leben bzw. habe z.B. iTunes auch vor meinem ersten Mac benutzt. Muss jeder vor dem Kauf abwägen und sich dann dafür oder dagegen entscheiden....
Vielleich zeigt sich auch da ein Stück Verantwortungsbewustsein. Kritisiert und Rumgeheult wird ja mehr und mehr von Leuten (und Kindern), die sich auskennen und ihren Krempel selbst zusammenbauen. Ich habe mehrere Personen im Bekanntenkreis (>50 Jahre), die sich weder großartig mit der Technik auskennen, noch damit beschäftigen wollen. Anschalten, glücklich sein => Es soll einfach nur seinen Dienst tun. Für solche Leute ist die Bevormundung seitens Apple oft das Beste, was ihnen passieren kann. Kein Chaos, keine Ordner mehr, einfach nur eine durchdachte Oberfläche.
 
Ich sehe natürlich ebenfalls den Nutzen in einfachen funktionierenden Geräten. Und in anderen Bereichen möchte auch ich nicht herumschrauben, das soll einfach nur laufen.

Das Problem dabei ist aber die Dimension. Entwicklungen in diesem Bereich sind durch die fast schon monopolartigen Zustände der IT-Konzerne (und das wird sich bei dem erforderlichen Produktions-Know-How und Strukturen auch kaum noch ändern) sowie die damit einhergehende Abhängigkeit. Und machen wir uns nichts vor: Beim Terminkalender lasse ich mir auch gerne vorschreiben, wie der funktionieren soll, er muss nur alle denkbaren Funktionen mitbringen. Aber bei der Auswahl meiner Apps möchte ich nicht auf einen (auch noch zensierenden) Laden angewiesen sein.

Und selbst das ist grundsätzlich nicht das Problem, irgendwie findet sich ja doch immer noch eine Alternative. Das Problem sehe ich aber in der Gewöhnung der Leute und vor Allem der Jugendlichen daran. Da sind wir wieder im Bereich: Wo bekomme ich meine Wissensinhalte her (Wissen ist Macht), siehe Zensur der Bild-Zeitung durch Iphone, wer hat meine persönlichen Daten, siehe AGB beim Kauf eines IPhone etc..

Ich sage nicht, dass Apple da als Einziger steht, Google, MS, etc. sind nicht viel besser. Aber Apple verkauft einem das zu süß (Verlockende Falle). Das empfinde ich als hinterhältig. Ebenso wie Google street view etc.
 
mschrak schrieb:
Aber bei der Auswahl meiner Apps möchte ich nicht auf einen (auch noch zensierenden) Laden angewiesen sein.
Es ist dein gutes Recht, dass in deiner Kaufentscheidung zu berücksichtigen.
Wenn ich allerdings einen Laden habe, dann möchte ich selber Bestimmen, welche Produkte ich verkaufe (ganz unabhängig von Größe und Produktart). Beispiel: Ich verkaufe Bücher. Hier möchte ich bestimmen, welche Bücher ich anbiete und ob ich bestimmte Inhalte komplett außen vor lasse.


Da sind wir wieder im Bereich: Wo bekomme ich meine Wissensinhalte her (Wissen ist Macht), siehe Zensur der Bild-Zeitung durch Iphone, wer hat meine persönlichen Daten, siehe AGB beim Kauf eines IPhone etc..
Da muss ich dir Recht geben. Wenn mein Laden eine gewisse Größe hat und ich dadurch Einfluss auf andere Personen, habe ich eine gewisse Verantwortung. Ich zum Beispiel lese Nachrichten grundsätzlich online. Was zum Beispiel welt.de an Mist verzapft geht auf keine Kuhhaut. Wenn, dann muss man dort anfangen. Objektive Berichterstattung von Seiten der Nachrichtendienste wäre schonmal ein Anfang...

Mit den eigenen Daten sollte jeder selbst vorsichtig umgehen. Da sollte man besonders bei Jüngeren helfen, dass diese ein Bewußtsein entwickeln, ihre Daten etc nicht wild zu verbreiten.
Finde ich viel wichtiger...


Ich sage nicht, dass Apple da als Einziger steht, Google, MS, etc. sind nicht viel besser. Aber Apple verkauft einem das zu süß (Verlockende Falle). Das empfinde ich als hinterhältig. Ebenso wie Google street view etc.
Ich sehe Street View finde ich nicht weiter wild. Das lustige daran ist, das Bild und Co groß mobil machen, obwohl es mit www.sightwalk.de schon genau ein solches Format gibt. Oft wird nur gegen Firmen bzw. deren Produkte vorgegangen, weil diese Erfolg / Präsenz haben...
 
Ich denke, wir sind hier auf einer Linie:

Wenn ich einen Laden hätte, würde ich auch selbst entscheiden, was ich verkaufe. Klar. Aber dann darf ich vorher niemanden mit seinen Grundbedürfnissen von mir abhängig machen. Sobald ich das getan habe, habe ich eine Verantwortungsposition (Vgl. Grundgesetz: Eigentum verpflichtet =wirtschaftlicher Einfluss verpflichtet, frei interpretiert aber im Kern trifft es das, was die Herren sich damals gedacht haben)

Und hinzu kommt: Wir reden hier global. Das Wesen unserer Wirtschaft beruht auf Innovationen. Dies spricht eindeutig für offene Standards in den Bereichen, die die Grundlage für andere Bereiche bilden. Denn, sobald ich mich abschotte (gleiches Thema übrigens bei Patenten), verhindere ich den Wettbewerb bei Innovationen, die auf mein System aufbauen (siehe Einschränkungen der Apps im Apple App Store).

Schönes Beispiel ist die Dynamik von Linux. Kein OS ist so schnell und so innovativ.

Zum Thema Streetview: Das liegt jedoch daran, dass es den Menschen erst so bewusst wird. Der Schaden tritt jedoch dann ein, wenn wir (also die Mehrheit der Menschen) uns daran gewöhnen (s. Kamerawald in Großbritannien).
 
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