Festplatte voll = Bootsektor weg ?!

L1nus

Ensign
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Hey Leute, ich habe ein 3 Jahre altes Vista-Notebook.

Meine Systempartition C: hatte gestern noch 6 GB von 120 GB frei (der Balken unter der Anzeige der Festplatte bei "Computer" war schon rot).

Gestern Abend habe ich dann noch einen 600 MB download (auf C: ) gestartet und nach paar Minuten fror mein Notebook ein und es ließ sich nichts mehr machen (ich wartete ca. 3-4 Minuten, auch der Mauszeiger war tot).

Also Netzstecker raus und als ich dann neu startete, bekam ich die Meldung "no operating system found" - nachdem ich einige Boot-CD's, Knoppix und Analyse-Tools durch hatte, stellte sich heraus, dass der Boot-Sektor von C: nicht mehr vorhanden war und auf die Partition überhaupt nicht mehr zugegriffen werden kann. Meine andere Partition D: war allerdings 100% in Ordnung, hier konnte ich auch die Daten sichern.

ich habe bis jetzt folgende Boot-CD's verwendet:

- testdisk boot-CD
- Knoppix Linux-Live-CD
- Ultimate Boot CD for Windows

Nun bin ich voller Wut. Wie kann das sein, dass Windows so etwas zulässt?? Wieso kam keine Warnmeldung "Achtung, Systempartition voll" oder sowas??? Die Daten kann ich nicht mehr retten, da das Dateisystem nicht mehr vorhanden ist und jetzt nur noch ein Datenrettungsunternehmen hilft -.-

Sollte man immer extrem aufpassen, dass dieser Balken nie rot wird, da sonst alles weg ist???

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gibts hilfreiche Tipps?

danke fürs Lesen

Linus
 
Mit Windows Install CD booten -> Computer reparieren -> Eingabeaufforderung -> "bootrec /fixmbr" und "bootrec /fixboot" eingeben -> Neustarten

Falls das nichts gebracht hat, google mal nach TestDisk
 
Hallo,

rot ist eine Warnfarbe. Nicht ohne Grund wird im Explorer der Balken der HDD Kapazität rot, wenn weniger als 10% der Kapazität frei ist. Und wenn es das noch das Systemlaufwerk ist, dann können irritierende Probleme eintreten. Wenn die HDD dann, aus welchem Grund auch immer, ganz voll wird.

Wie schon geschrieben. Boote von der passenden Win 7 DVD und versuche die Systemreperatur. Was hast Du mit den Live CDs versuchen wollen? Wenn nur der Bootsektor weg ist, sollte Du auch mit Knoppix auf die HDD zu greifen können. Nur Knoppix, oder Linux, wird auf dem Filesystem nichts schreiben, wenn durch einen Crash die NTFS Tables total durch einander geraten sind.

Also per Win den Bootsektor reparieren und dann mit chkdsk versuchen, das Filesystem zu reparieren. Und dann. PLATZ schaffen auf c:\

Und im übrigen. Windows lässt das nicht zu. Windows tut das, was Du sagst. Das ROT ist wie eine Ölkontrollampe. Schüttest Du kein Öl nach, wird der Motor schnell platt sein.

Grüße,

Blubbs
 
Danke für die Antworten, werde das gleich mal probieren :)

@Blubbs: Mir ging es nur darum, dass es überhaupt so weit kommen konnte.
Was wäre denn, wenn man nur noch 5GB Platz hat und einen 10GB Ordner hierher kopiert?
Dann kommt KEINE Meldung "Achtung, kein Platz", sondern Windows startet ganz gemütlich den Kopiervorgang - und ich hatte sogar noch Platz. Das wird mir jetzt eine Lehre sein und ab jetzt wird mind. 15 GB Puffer für jede Partition zur Verfügung gestellt :cool_alt:
 
Hallo,

sicher kommt dann eine Meldung:

Datenträger voll. Dann kannst Du nicht weiter kopieren. Bei Datenfestplatten ist das auch nicht so tragisch. Da liegen Daten und Windows ändert da nichts im laufenden Betrieb.

Anders sieht es beim Systemlaufwerk aus. Wenn Du da mal keinen Platz hast, aber Windows Platz braucht, für was auch immer, (zB Pagefile vergrössern) dann fliegt Dir Windows gegeben falls eben um die Ohren.

Also. Auf dem Systemlaufwerk immer ordentlich Platz lassen. Bei Datengräber ist das nicht sooo entscheidend wichtig.

Aber das ist kein Problem von Windows oder von heute. Diese Regel gilt im Grunde schon immer bei Systemlaufwerken. ROT solltest du eben als Warnfarbe ernst nehmen. Oder Du bist ganz sicher, was Du da tust.

Grüße,

Blubbs
 
So etwas darf einfach nicht passieren, unter gar keinen Umständen, egal wie voll die Plattte ist. Ich hatte dieses Problem aber auch schon mal, aber nicht auf der Systemplatte. Irgendwo ist hier noch ein ganz fieser Bug versteckt, für ein Betriebssystem ist es jedenfalls völlig inakzeptabel, dass Partitionen einfach so verschwinden.

Mir hat damals http://www.easeus.com/partition-recovery/ geholfen. In wenigen Sekunden ist alles wieder da. Und bei mir sind immer alle Laufwerke rot, über Jahre hinweg.
 
Zuletzt bearbeitet:
etking schrieb:
So etwas darf einfach nicht passieren, unter gar keinen Umständen, egal wie voll die Plattte ist.

Hallo,

wenn Du als User auf einer nahezu vollen Partition, die dann auch noch das Systemlaufwerk ist, deine Downloads speicherst, dann ist das kein Bug. Dann ist das eine Fehlbedienung. Was soll das OS dann machen? Den DL verweigern? Ein weiteres Warnfenster auf poppen lassen, in dem steht, Sind sie sicher, dass sie den DL hier speichern wollen? Es können unvorhergesehene Konsequenzen auftreten .

Seit Vista werden die Laufwerke schon Rot eingefärbt. Wer das ignoriert und sich seiner Sache nicht sicher ist, dann liegt das wohl nicht am OS.

Grüße,

Blubbs
 
Wichtige Dateien haben auf einer Systempartition nichts verloren.
Die kommen mindestens auf eine extra Partition mit zusaätzlichem Backup.
Denke bei der Neu-einrichtung deines Systems daran.
 
Jo, das war mir jetzt auf jeden Fall eine Lehre :(
Danke t0x, aber was würde Korn sagen, wenn er wüsste, dass seine Rakehure in fremden Foren unterwegs ist ?? :p
 
Zunächst einmal sollte man beachten, dass die Anzeigen des Betriebssystems über den verbleibenden Speicherplatz nie genau sein können, sondern letztlich nur eine grobe Schätzung darstellen; ansonsten müsste Windows ja ständig die Belegung genau kontrollieren; und da eine einzige genau Kontrolle je nach Größe der Festplatte und der Geschwindigkeit des Rechners viele Stunden dauern könnte, kann man sich leicht vorstellen, dass als laufende Anzeige immer nur eine Schätzung möglich ist.

Diese Schätzung ist um so ungenauer, je näher die Platte an die Kapazitätsgrenze kommt, mehr Dateien auf der Platte liegen und je mehr diese defragmentiert sind. Deshalb sollte man übrigens auch regelmässige Defragmentierungen nicht vernachlässigen !


Im übrigen hat Windows 7 keinen Bug, der bei vollem Laufwerk den Bootsektor ausradieren würde; bei Vista weiß ich das nicht, wäre aber auch unwahrscheinlich; die Ursache des hier vorliegenden Problems sollte eine andere sein; mit der Reparaturkonsule über die Installationsdisk von Vista sollte eine Reparatur, wie oben schon beschrieben, aber funktionieren und das Dateisystem wieder herstellbar sein.

Ansonsten kann ich hierfür auch den Paragon Festplattenmanger empfehlen - der das auch sehr zuverlässig macht und auch andere Plattenprobleme zuverlässig löst und zur unkomplizierten regelmässigen Datensicherung eingesetzt werden kann - gibt ihn kostenlos im Internet zum Download !


Und ganz speziell einen Hinweis noch an @L1nus:

" ... voller Wut .... " kannst Du schon sein, allerdings nicht auf Microsoft oder Deinen Computer oder sonst irgendwen oder irgendetwas, sondern ganz allein auf Dich selbst !

Denn es sieht doch so aus, dass Du wohl die grundlegendsten Minimalanforderungen bezüglich der Einhaltung von Sicherheitsnotwendigkeiten beim Einsatz von Computern nicht beachtest; aus Deinen Darlegungen muss man ja auch schließen, dass es von Deinem Systemlaufwerk keine Sicherung außerhalb des Computers gibt, wobei es bezüglich den Erfordernissen der Datensicherheit unerlässlich ist, von seinen Laufwerken mindestens zwei (Großvater-Vater-Sohn) externe Sicherungsdatensätze zu pflegen.

Wer so leichtisinnig ist und diese Primitivvoraussetzungen nicht erfüllt, der sollte nur auf sich, aber nicht auf andere wütend sein; schon gar nicht auf so hochkomplexe Systeme wie die Compuertechnologie oder das benutzte Betriebssystem, die uns heutzutage so unglaubliche und hervorragend Leistungen zur Verfügung stellen, dass man die Probleme, die auch einmal auftreten können, - übrigens nicht nur, wenn eine HDD an die Kapazitätsgrtenze kommt, sonder ständig und jederzeit - , einfach unter Betracht ziehen und sich dagegen wappnen muß !

Wie es ja auch schon seit Urzeiten in der Bibel steht: Nicht den Splitter im Auge des Nächsten suchen, sondern den Balken im eigenen Auge erkennen ....... !
 
Zuletzt bearbeitet:
so, da bin ich wieder.. also:

ich kann leider nicht von der Vista-DVD booten :(

Ich bekomme die Meldung "Windows is loading files...", der Balken füllt sich, dann kommt dieser Start-Ladebalken wo drunter "Windows Corporation" steht und dann sehe ich nur einen Mauszeiger auf blauem Hintergrund und nix passiert, ich habe über 20min gewartet.

Ich komme also garnicht dazu, die Reparaturoption auszuwählen :mad:
 
Ohne hier aus dem Kaffeesatz lesen zu wollen, scheint mir das Problem möglicherweise ein anderes zu sein, als dass der Bootsektor zerschossen ist; möglicherweile besteht bei Dir ein Hardwaredefekt !

Würde aber empfehlen, zunächst doch erst noch mal mit dem Paragon-Festplattenmanager den Bootsektor wieder herzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer weiss, welche uralt-Version Deine Vista-Boot-CD ist, ob da überhaupt ein SP eingebunden ist. In der Urversion sind tausende Fehler und vielleicht auch gar keine Treiber für Dein Notebook enthalten.

Was alle hier Helfenden anscheinend übersehen - wenn das System nicht hochfährt, kann man auch nicht mit ausgeklügelten Rettungstools arbeiten, welche da so vorgeschlagen werden.

Einzige Möglichkeit, die Platte ausbauen und das Rettungsgeschäft von einem anderen Rechner aus erledigen.

Heute scheint auch überschwängliche Phantasie wieder Ausgang zu haben
Zunächst einmal sollte man beachten, dass die Anzeigen des Betriebssystems über den verbleibenden Speicherplatz nie genau sein können, sondern letztlich eine große Schätzung darstellen; ansonsten müsste Windows ja ständig die Belegung genau kontrollieren; und da eine einzige genau Kontrolle je nach Größe der Festplatte und der Geschwindigkeit des Rechners viele Stunden dauern könnte, kann man sich leicht vorstellen, dass als laufende Anzeige immer nur eine Schätzung möglich ist.

Diese Schätzung ist um so ungenauer, je näher die Platte an die Kapazitätsgrenze kommt, mehr Dateien auf der Platte liegen und je mehr diese defragmentiert sind. Deshalb sollte man übrigens auch regelmässige Defragmentierungen nicht vernachlässigen !
Wer, wenn nicht das System, sollte denn den Überbick haben? Das weiss aufs Byte genau, wieviel belegt und frei ist. Erst den Balken aus dem eigenen Auge entfernen, bevor man anderen Ratschläge zum Entfernen von Splittern gibt!
Anders sieht es beim Systemlaufwerk aus. Wenn Du da mal keinen Platz hast, aber Windows Platz braucht, für was auch immer, (zB Pagefile vergrössern) dann fliegt Dir Windows gegeben falls eben um die Ohren.

Also. Auf dem Systemlaufwerk immer ordentlich Platz lassen. Bei Datengräber ist das nicht sooo entscheidend wichtig.

Aber das ist kein Problem von Windows oder von heute. Diese Regel gilt im Grunde schon immer bei Systemlaufwerken. ROT solltest du eben als Warnfarbe ernst nehmen.
Das als Normalfall anzunehmen, ist Unsinn.
Nach Schilderungen des TE wäre immer noch genug Platz gewesen.
Und das Rot ist bloss ein Eyecatcher, damit man es beachtet.
Wird ab einem gewissen Prozentsatz so eingefärbt, und damit abhängig, ob auf einer 10GB oder einer 2TB-Partition keine Aussage, wieveiel noch frei ist.

Entweder ein Vista-Bug, oder es ist zwischendurch auch noch was anderes passiert, Fehler auf der Platte o-ä.
Im Normalfall passiert gar nichts, außer einer Meldung, Kein Platz mehr!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ernst@at schrieb:
Wird ab einem gewissen Prozentsatz so eingefärbt, und damit abhängig, ob auf einer 10GB oder einer 2TB-Partition keine Aussage, wieveiel noch frei ist.

Hallo,

es ist bei jeder HDD / Partition gleich. Rot wird es, wenn weniger als 10 % frei sind. Bei 10 GB sinds eben 1 GB und bei 2 TB sinds eben 200 GB.

Und sicher kann bei einem komplett vollen Systemlaufwerk auch der MBR zerschossen werden. Wenn der Rechner durch ein volles Systemvolume unkontrolliert abstürzt kann auch der MBR zerschossen werden.

Ob all das beim TE eintrat, sicher kann man das nicht sagen.

Und das *rote einfärben* hat schon seinen Sinn. Das OS weiß eben nie genau, wieviel Platz die HDD noch hat. Ich wunder mich, Du bist doch der HDD Gott hier im Forum. Die Clustergröße zB verhindert dem OS genau vorhersagen zu können, wann die HDD ganz genau *voll* ist.

Grüße,

Blubbs
 
Du bist doch der HDD Gott hier im Forum. Die Clustergröße zB verhindert dem OS genau vorhersagen zu können, wann die HDD ganz genau *voll* ist.
Dann widersprich mir auch nicht ständig mit selbstkreierten Behauptungen.
Ich akzeptiere voll, wenn jemand über irgendeinen Bereich keine Kenntnisse hat.
Dann aber mit ein paar gehört oder gelesenen Informationsfetzen und einem selbst ausgedachten Erklärmodell aufzufahren, welches in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, und so zu tun, als hätte man eine Ahnung, halte ich für äußerst bedenklich - weil das Hunderte lesen und diese Unsinn somit in deren Gehirnen infiltriert wird, wenn sie selbst ebensowenig Bescheid wissen.

Die Clustergröße hat damit schon überhaupt nichts zu tun.
Solange es freie Cluster gibt, werden diese bei entsprechender Anforderung an das Filesystem vergeben. Jeder freie Cluster wird in der $BitMap durch eine binäre 1 am entsprechenden Platz repräsentiert - es reicht daher, die binären Einsen zu zählen, um völlig unabhängig von der Fragmentierung und Clustergröße die Anzahl festzustellen.
Das Ergebnis mit der Clustergröße multipliziert ist dann der freie Platz in Bytes.
Das System hat zu jeder Zeit den totalen Überblick über jedes geöffnete Laufwerk.
Ich saug mir das nicht aus den Fingern und lese auch nicht aus dem Kaffeesatz: Öffne die Eingabeaufforderung und gib ein:
fsutil fsinfo ntfsinfo c:
und du siehst, welche aktuelle Informationen das System über die Partition hat. Mit
fsutil fsinfo statistics c:
erfährst Du, was das System über den Zeitraum, seit die Partition gemounted wurde, in Erinnerung hat.
Und sicher kann bei einem komplett vollen Systemlaufwerk auch der MBR zerschossen werden. Wenn der Rechner durch ein volles Systemvolume unkontrolliert abstürzt kann auch der MBR zerschossen werden.
Kein Platz mehr bei einer Anforderung wird als Fehler mitgeteilt.
Ist das entsprechende Programmteil fehlerhaft und berücksichtigt diese Ausnahme nicht, dann wird keine Cluster/Sektoradresse zurückgegeben und das Feld bleibt uninitialisiert 0, und dort wird dann hingeschrieben.
Das kann aber nur passieren, wenn ein Programmfehler vorliegt.
Das kann dann aber auch jederzeit bei anderen Ausnahmen passieren, die nichts mit "kein Platz mehr" zu tun haben.
Nach den ursprünglichen Schilderungen des TE ist das auch nicht der Auslöser gewesen
 
Zuletzt bearbeitet:
BlubbsDE schrieb:
Das OS weiß eben nie genau, wieviel Platz die HDD noch hat

Ist doch jetzt ein Witz oder? :lol: Natürlich weiß das OS wie viel Speicher belegt ist, unzwar aufs Byte genau! Aus welchem Jahrhundert hast du diese Aussage? Als noch auf Magnetbändern gespeichert wurde?

Auch das eine volle Platte sich deswegen selbst den MBR zerschießt ist brutalster Unsinn!

Also sowas in einem Computer Forum im Jahre 2012 zu lesen...
 
Lighti schrieb:
Auch das eine volle Platte sich deswegen selbst den MBR zerschießt ist brutalster Unsinn!

Hallo,

dann lies doch, was ich geschrieben hab. Ausgehend von der Formulierung des Problems vom TE.

Ich habe nicht geschrieben, der MBR wird zerschossen, wenn die HDD voll ist. Aber er KANN zerschossen werden, wenn der Rechner abstürzt aufgrund einer komplett vollen HDD. Und wer da der Verursacher ist, kann man wohl aus der Ferne schlecht beurteilen.

Das Problem des TEs stellst sich so dar und kann definitiv im voll Laufen der HDD gelegen haben mit einem dadurch resultierenden Absturz.

Du solltest weiter ausholen, wenn Du hier mit brutalen Unsinn daher kommst.

Grüße,

Blubbs
 
Ernst@at schrieb:
Was alle hier Helfenden anscheinend übersehen - wenn das System nicht hochfährt, kann man auch nicht mit ausgeklügelten Rettungstools arbeiten, welche da so vorgeschlagen werden.

Klar geht das. Ich kann meine Festplatte auch komplett ausbauen und mit der Windows-CD oder einem Linux-Bootstick booten. Null Problemo :)

@L1nus: Du kannst dir bei Microsoft eine Windows-DVD runterladen. Die brennst du einfach ab und bootest halt davon. Die kann dir auch den MBR/Bootmanager wiederherstellen.

BlubbsDE schrieb:
Du solltest weiter ausholen, wenn Du hier mit brutalen Unsinn daher kommst.

Eine (modernes) OS kann nicht abstürzen, weil die Platte voll ist. Wenn überhaupt stürzt das Programm ab, welches den Platz (aus welchem Grund auch immer) beansprucht. Windows ab XP ist schon clever genug sich für die systemrelevanten Prozesse und Dienste genug Ressourcen freizuhalten. Wenn du mir nicht glaubst, dann mach C: randvoll, öffne dutzende von Youtube-Tabs und mach gleichzeitig nen Prime Stresstest ;) Das einzige was abstürzen wird ist der Browser und wenn du Chrome benutzt, dann auch nur einzelne Tabs.

Warum der MBR vom TE zerschossen wurde, kann ich, genau so wie du, auch nicht sagen. Da kann man nur rumraten, aber das hilft nicht. Hier meine Theorie: Vermutlich hat er ne OCZ SSD und die sind für solche "Späßchen" bekannt, aber das liegt nicht fehlendem Speicherplatz, sondern an schlechter Firmware bzw. allgemein schlechter SSD.

Falls "nur" der MBR defekt ist, kann man den mithilfe einer Windows CD reparieren und alles ist gut. Für den Fall das es noch mal passiert, hat man aus dem ersten Fehler gelernt und ein Backup der Daten. Dann sollte man auch darüber nachdenken, ob die Hardware vielleicht daran Schuld ist.
 
@ Lighti
@ Ernst@at

Das, was Ihr da über die Speichergröße bzw. den belegten oder verfügbaren Speicher schreibt, ist schlichtweg falsch ! Insbesondere weiß das OS nicht "aufs Byte genaus", wieviel Speicher noch frei ist !

Das verhindern schon alleine die ständig auftretenden Fehler bei den Schreib- und Lesezugriffen; nur unmittelbar nach einer Festplattenprüfung weiß das OS ungefähr genau, wieviel Spechierplatz belegt und wieviel noch frei und wieviel beschädigt oder sogar irreparabel beschädigt ist.

Wer aber macht schon ständig Ferstplattenprüfungen ! Das Betriebssystem von sich aus nicht ! Und bei den allermeisten Computern - zumindest an denen von Ottonormalverbraucher - wird so was während der gesamten Lebenszeit der Festplatte wahrscheinlich überhaupt niemals gemacht. Immerhin läuft bei einer entsprechend großer Platte und langsamer Prozessorgeschwindigkeit eine Intensiv-Prüfung durchaus einige Stunden lang !

Aufgrund der auftretenden Plattenfehler und vieler anderer Probleme, wie verlorenen Clustern oder Verkettungen oder Registrierungsstrings etc. etc. etc. pp. wird das vom OS verwaltete Speichervolumen ständig ungenauer, relativ betrachtet um so ungenauer, je mehr die Platte an die Grenze ihrer Speicherkapazität kommt.

Wenn bei einer ungeprüften 2TB Platte ein Restvolumen von 5 GB angebzeigt wird, geht man landläufig natürlich davon aus, dass 5 GB doch noch eine ganze Menge freier Speicher sein sollten; aber: 5 GB sind gerade einmal 0,25 % der Gesamtplatte ! Da kann es dann leicht sein und ist in der Praxis auch so, dass sich darin so viele nicht bereinigte und nicht registrierte Platttenfehler angesammelt haben, dass auf einen großer Teil des angeblich noch vorhandenen Volumens oder vielleicht fast die ganzen 5 GB nicht mehr zugegriffen werden kann und diese 5 GB dann als Speichervolumen gar nicht mehr oder zum Teil nicht mehr für Speicherzwecke zur Verfügung stehen, obwohl das Betriebssystem sie noch als frei anzeigt !

Also: Immer erst einmal nachdenken und die eigene Logik einschalten, bevor man im Brustton der Überzeugung und teileweise noch beleidigend werdend selbstüberheblich gegen den Stachel zu löcken versucht !
 
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