Festplatte voll = Bootsektor weg ?!

@kampfspatz:
Deine Ausführungen belegen leider nur die maßlose Selbstüberschätzung Deiner Kenntnisse.

Eine Festplattenüberprüfung checkt alle Cluster auf Fehlerfreiheit
Ist ein freier Cluster schadhaft, wird er der $Badlist zugeordnet
ist ein belegter Cluster schadhaft, wird der Inhalt in einen anderen neu angeforderten freien Cluster übertragen und der ursprüngliche wandert in die $Badlist.
Der freie Platz wird bloss um diesen einen Cluster weniger

Das Ganze ist aber sowieso sinnlos, da unzeitgemäß, weil beim Beschreiben eines verdächtigen Sektors die Platte sowieso von sich aus einen Reservesektor zuordnet, was die Kapazität nicht beeinflusst

Du tust hier aber so, als ob das an der Tagesordnung wäre und massenweise auftritt. Dann wäre die Platte für die Tonne und keine Grundlage für diese Diskussion

Wenn das Filesystem selbst keinen 100%igen Überblick hätte, wo was frei ist - wie soll es dann neue Zuordnungen vergeben? Würfeln? Doppelt vergeben?

Die "ständig auftretenden Fehler bei den Schreib- und Lesezugriffen" entspringen Deiner blühenden Phantasie, in freier Wildbahn sind die nicht zu finden

"Da kann es dann leicht sein und ist in der Praxis auch so, dass sich darin so viele nicht bereinigte und nicht registrierte Platttenfehler angesammelt haben, dass auf einen großer Teil des angeblich noch vorhandenen Volumens oder vielleicht fast die ganzen 5 GB nicht mehr zugegriffen werden kann"

Wie soll denn das wieder funktionieren?
Wann zum Kuckuck kommt denn nach Deiner abstrusen Theorie das System dann auf die "nicht registrierten" Fehlstellen?
Wo doch beim Schreiben nicht mal überprüft wird, ob es auch wieder gelesen werden kann, und somit ein Zugriff allemal möglich ist...

Tja, so leicht kann man sich outen...
Ergänzung ()

Lighti schrieb:
Klar geht das. Ich kann meine Festplatte auch komplett ausbauen und mit der Windows-CD oder einem Linux-Bootstick booten. Null Problemo :)
Und mit welchem Rettungstool willst Du dann arbeiten?
Unter Linux sind die NTFS-Tools recht dünn, und wo installierst Du die im Win?
Wenn er schon mit der Testdisk-CD nichts von der Systempartition in Zugriff bekommen hat, dann ist ein Ausbau und Rettung an anderem Rechner die einfachste Methode.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ernst@at schrieb:
Wenn das Filesystem selbst keinen 100%igen Überblick hätte, wo was frei ist - wie soll es dann neue Zuordnungen vergeben? Würfeln? Doppelt vergeben?

Und wozu ist dann diese sinnlose Master File Table überhaupt gut? :rolleyes:

kampfspatz schrieb:
Also: Immer erst einmal nachdenken und die eigene Logik einschalten, bevor man im Brustton der Überzeugung und teileweise noch beleidigend werdend selbstüberheblich gegen den Stachel zu löcken versucht !

Welche Informationen werden in der MFT abgelegt:

  • Wo liegt die Datei
  • Dateigröße
  • Datum
  • Dateierstellung
  • Zugriffsrechte
  • Datum der letzten Änderung
  • Freigaben
  • Inhalt
  • Dateitypen
  • usw.

Um herauszufinden wie viel Speicher belegt ist muss man natürlich erstmal einen kompletten Cluster Integritätscheck machen...... oder nein, man fragt einfach mal die MFT!

Wenn ich wissen will wie viele Seiten ein Buch hat, dann muss ich ja auch erst mal alle Seiten zählen... oder nein, ich schaue einfach ins Inhaltsverzeichnis!

Man man man...
 
Zuletzt bearbeitet:
@Lighti:
Eigentlich hätte ich Dich bis jetzt am anderen Ufer vermutet.
Die MFT dient zum Auffinden vorhandener Dateien, und nicht von freien Clustern.
(In einem Inhaltsverzeichnis eines Buches wirst Du auch kaum leere Seiten im Index angeführt bekommen)
Um herauszufinden wie viel Speicher belegt ist muss man natürlich erstmal einen kompletten Cluster Integritätscheck machen...... oder nein, man fragt einfach mal die MFT!
Und wo genau fragst Du die? Bitte hüpf mir das vor, ich bin lernfähig.
Da frag ich mich doch glatt, wozu gibt es bloss die $BitMap?
Und wie findet man den nächsten unbelegten $MFT-Eintrag?

Das hab ich aber alles schon im Post#16 erwähnt...
Ergänzung ()

Da fallt mir noch nebenbei ein: Mit der Dateigröße aus der $MFT kannst Du gar nichts anfangen, weil Alternate Data Streams darin nicht verzeichnet sind, sondern in der $Attr.
 
@ Lighti

Zitat: "Wenn ich wissen will wie viele Seiten ein Buch hat, dann muss ich ja auch erst mal alle Seiten zählen... oder nein, ich schaue einfach ins Inhaltsverzeichnis!"

Mit diesem Beispiel bezüglich der Seitenanzahl eines Buches hast Du Dich selbst wiederlegt und meine Aussagen geradezu bestätigt !


Wenn nämlich einige Seiten des Buches herausgerissen sind, gibt Dir das Inhaltsverzeichnis eben genau die falsche Seitenanzahl bekannt !

Und genau das ist das Problem bei der Festplatte !

Erst wenn Du alle Seiten abzählst, weißt Du wirklich, wieviele (noch) vorhanden sind; und bei der Festplatte weiß man das nur nach einer Festplattenprüfung !
 
@kampfspatz:
Bevor ihr Euch hier weiter gegenseitig off-topic zerfleischt, lies mal post#21, das fast ausschließlich Deinem Unsinn gewidmet ist.
 
Zurück zur Datenrettung:

Hier sind paar pics von testdisk

1)

wt9slb7qgml.jpg


HDD wird richtig erkannt, ich drück auf Intel

2)

pv69i8sekzk.jpg


Die versteckte Recovery-Partition wird angezeigt und D: (DATEN) - und dazwischen sollte eigentlich C: (SYSTEM) sein

3)

h4s5ny6eudg3.jpg


Boot sector ist kaputt. Auch, wenn ich unten auf Backup/Rebuild bootsector gehe, passiert nichts :(

Was sagen die Profis?

lg

L1nus
 
Nun, das bedeutet, dass der Bootsektor am Partitionanfang, welcher auch Partitioninformationen enthält, überschrieben wurde - deswegen kein Zugriff mehr.
Das Backup am Ende der Partition ist noch intakt, mit [Backup BS] wird es vorne korrigiert.

Ob das jetzt gut und gewollt ist, dass er zuerst von der Recovery Partition bootet, weiss ich nicht. Nötigenfalls sollte man den * auf die reparierte Systempartition legen und den MBR aktualisieren

Damit ist aber noch nicht gewährleistet, dass daraufhin mit Testdisk nach Auswahl der Partition und der Eingabe "P" die Dateien angelistet werden können oder davon wieder das Booten funktionieret; das hängt davon ab, wie weit die Zerstörung innerhalb der Partition weiterging und ob dabei wichtige Metadateien überschrieben wurden.

Versuch mal mit P die Dateien/Ordner anzulisten; wenn das klappt, davon zu booten.
Wenn das booten fehlschlägt, kannst Du immer noch mit testdisk, Auswahl der Partition und Eingabe von P probieren, die wichtigen Daten auf ein anderes Medium runterzuholen
 
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