Festplatte vom alten PC übernommen

Ollybert

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Moin,

ich habe die Festplatte vom alten PC in den den neuen übernommen/umgebaut.
In der Übersicht wird die als "F" angezeigt, aber ich kann keine Programme öffnen.
Z.B. ärgerlich, weil ich bis Ende des Monats die Steuererklärung abgeben muss.
 
Und wir sollen jetzt raten wie dein altes System aussah, wie dein neues aussieht und was dazwischen geschehen ist? Ein wenig mehr Info wäre höflich.
 
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Die Verknüpfung der Programme liegt in dem fall auf dem Desktop wenn ich das richtig verstehe? Wenn ja schau mal nach per rechtsklick auf die Verknüpfung wo der Pfad hingeht.
Evtl. war die Festplatte ja als D: oder sonst was angebunden und nicht wie jetzt mit F:
 
Ollybert schrieb:
In der Übersicht wird die als "F" angezeigt, aber ich kann keine Programme öffnen.

Software die installiert wird, trägt sich meist in der Windows-Registrierungsdatenbank (Registry) ein. Daher ist diese (meist) neu zu installieren. Sichern / übernehmen lassen sich Standalone-/Portable-Anwendungen die ohne Installationen auf verschiedenen Geräten läuft und von einem externen Datenträger gestartet werden kann.

Welche Dateien sich sichern lassen, habe ich im Beitrag Was muss ich beachten wenn ich meine SSD wechseln möchte? beschrieben. Hier steht auch im welchen Ordner sich die Einstellungen der Anwendungen befinden.


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Wenn Programme installiert werden, können auch Dateien auf die Systemplatte installiert und/oder Registryeinträge gemacht werden.
Wenn diese halt nicht mehr vorhanden sind, startet das Programm nicht mehr.
Steuer-Software neu installieren, den letzten Stand (abgespeichertes file) von der alten Festplatte laden, dann sollte es wieder laufen.
 
Lass mich mal raten (denn um etwas sicher zu sagen gibst Du praktisch keine Infos): Du hast einen neuen PC, und hast die Festplatte des alten als zweite Platte in den neuen eingebaut. Und jetzt wunderst Du Dich, warum die Programme die Du auf dem alten PC installiert hattest nicht funktionieren?

Weil die eben nicht in dem Betriebssystem des neuen PC, sondern in dem des alten PCs installiert wurden. Selbst wenn Du den Speicherort dieser Software findest und versuchst, sie zu starten, wird das vermutlich nicht klappen. Es gibt zu viele Abhängigkeiten von diversen Dateien und Registryeinträgen, die bei der Installation kreuz und quer an allen möglichen Orten gespeichert werden. Und diese fehlen dann eben in Deinem neuen System.

Bevor man einfach irgendetwas macht, sollte man sich halt vorher schlau machen, wie man es am besten angeht. In der Regel wäre es nämlich so, dass man am alten PC die bestehenden Daten sichert oder exportiert, die Software am neuen neu installiert, und anschliessend den Datenbestand wieder importiert.
 
Festplatte wieder in den alten PC.
Steuererklärung ausfüllen.
Nach Absenden derselbigen, die Festplatte wieder in den neuen PC. Die Programme neu installieren.
 
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Wenn die Steuererklärung anliegt, einfach die benötigte Software erneut installieren.
Spiele bei Steam kann man bequem kopieren, bei vielen Programmen geht dies leider nicht, weil Einträge in der Registry fehlen.
 
Es gibt Programme, die funktionieren auch ohne Installation. Oder erstellen ihre Ordner dann neu.
Programme die das nicht schaffen, einfach neu installieren und fertig.
 
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@Smily Das sind aber die wenigsten, bzw. sind dann auch explizit als portable Software gedacht. Bevor Microsoft angefangen hat Software ihre Einstellungen usw. alle zentralisiert abzulegen lassen, hatte ich eine eigene Partition für Anwendungssoftware. So konnte ich diese im Bedarfsfall woanders hin kopieren, neu installieren, und die zuvor kopierten ordner wieder über die neu installierten kopieren - und schon waren alle Einstellungen und Daten wieder da. Das ging aber zuletzt, ich bin mir nicht mehr sicher, mit Windows 2000 oder XP ... ich tendiere gedächtnismässig aber eher zu 2000. Seit den späteren Windows Versionen geht das nicht mehr so einfach, und das finde ich hat Microsoft eindeutig verschlimmbessert. Es gibt keinen Grund, Dateien die zur Konfiguraion und den Einstellungen einer bestimmten Software gehören, getrennt von dieser zu speichern. Zumal die bei den meisten Anwendern sowieso trotzdem auf dem selben Laufwerk liegen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: selbst wenn sich die Software ihre Ordner neu erstellt, dann ist genau das ja auch ein Teil des Problems. Die Dateien und Einstellungen befinden sich in diesen geteilten Ordnern vom System auf der alten Platte. Es läuft aber das System auf der neuen Platte, und alle Umgebungsvariablen zeigen auf diese Ordner. Startet man die Software sucht die nach ihrer Konfiguration und den Bestandsdaten in den Ordnern des neuen Systems, und findet dort nichts vor, womit man dan mit den Daten die man haben möchte trotzdem nicht arbeiten kann.
 
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NobodysFool schrieb:
Es gibt keinen Grund, Dateien die zur Konfiguraion und den Einstellungen einer bestimmten Software gehören, getrennt von dieser zu speichern. Zumal die bei den meisten Anwendern sowieso trotzdem auf dem selben Laufwerk liegen.
Doch, den gibt es. Stichwort "Benutzerverwaltung" bzw. Multi-User-Fähigkeit.
Weiterhin ist es generell guter Designstil, ausführbaren Code und zugehörige Daten (dazu gehören auch Konfiguration und Einstellungen) sauber zu trennen.

Die Konfiguration und Einstellungen einer bestimmten Software sind i.d.R User-spezifisch.
Die Benutzerverwaltung ist Aufgabe des Betriebssystems, demzufolge speichert man die User-spezifischen Daten einer Anwendung sinnvollerweise dort, wo das Betriebssystem auch all die anderen User-spezifischen Dinge speichert (beispielsweise so banale Dinge wie Desktop-Einstellungen, Hintergrundbild, Zoom/Erscheinungsbild etc.).
 
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@Carrera124 Stimmt, da hast Du Recht. Man wird da etwas "betriebsblind" wenn man gewohnterweise der einzige Nutzer des PC ist. Etwas intransparent macht es das ganze aber trotzdem. Denn letztendlich führt es dazu, dass man außer einem (hoffentlich) vorgesehenen Export der Daten keine Möglichkeit hat, die Daten in eine Neuinstallation zu übernehmen. Macht man das geplant stellt das ja nicht zwingenderweise ein Problem dar. Aber wenn man den PC wegen eines Defekts wechselt kann das schon anders aussehen. Sicher sollte man im Fall des Falles ein Backup haben. Aber das wäre bestenfalls bei einem Full-Restore unproblematisch. Wenn ich mir jetzt aus einer installierten Software Daten rausziehen will, ohne die vorher exportiert zu haben, um sie in eine frische Installation zu integrieren, dann kann das schon eine ganz schöne Hürde sein. Erst recht wenn dann möglicherweise noch irgendwelchen proprietären Dateiformate im Spiel sind.

Also da würde ich dann im Fall des Falles einen Full-Restore in eine VM durchführen und die nötigen Daten dort noch geordnet exportieren. Allerdings wissen wir im vorliegenden Fall ja jetzt beispielweise auch nicht, ob es ein Backup dazu gibt.
 
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