Festplatte = Zahnarztbohrer?

Also zurückgeben würde ich diese Festplatte nicht.

Ich spreche jetzt mal für die Modelle der Serie Deskstar 180 GXP allgemein: Von Ausfällen oder Defekten in dem Maße wie sie vor langer Zeit bei den Serien Deskstar 75 GXP/40GV und später auch Deskstar 60 GXP aufgetreten sind, konnte bisher bei der Deskstar 180 GXP nicht die Rede sein. Schon die direkte Nachfolgeserie der 60 GXP, die 120 GXP, lief deutlich zuverlässiger. Hinzufügen muß ich an dieser Stelle der Korrektheit halber aber auch, daß die 120 GXP nicht so lange am Markt vertreten war - sie wurde verhältnismäßig schnell durch die 180 GXP ersetzt.

Sicher, einen Defekt kannst du auch mit diesem Festplattenmodell bekommen - aber Festplatten anderer Hersteller erleiden ebenfalls Defekte. Völlig gefeit ist man dagegen nicht, selbst Enterprise-Laufwerke, also SCSI-Platten können kaputt gehen.

Vielleicht solltest du meiner Meinung nach versuchen, die Sache etwas nüchterner zu betrachten: Mit einem Backup (und das ist eine Selbstverständlichkeit) kann nicht viel passieren - egal welches Laufwerk von welchem Hersteller in Betrieb ist.


Bye,
 
defekte IBM Festplatten gibt es schon länger nicht mehr :)

jetzt mit Hitachi sind die Platten mit guten Ruf da, wie ganz früher schon. Zuverlässig, viel Garantie, schnell und leise.
 
Ja also Backups sind wirklich eine selbstverständlichkeit, vorallem seit ich einen DVD-Brenner hab. Naja ich will die auch nicht zurückgeben, für mich ist die sache eigentlich auch schon längst gegessen :D

Danke nochmal an alle!

Gruß
Doggy
 
Öhm...muss mein Post von oben verbessern :P

Nachdem ich versucht habe, ein paar Daten (a. 500-700 MB) von der IBM auf die Maxtor zu kopieren, ist mir alle 20-50 sek der Rechner eingefroren, irgendwann hab ich die IBM mal rausgenomen (ist,- bzw. sie lief in einem Wechselrahmen) und abkühlen lassen, nach dem Abkühlen konnte ich problemlos alles runterkopieren, aber nach einem Neustart war sie auf einmal kaputt (hab das MP3 angefertigt).

Die IBM-Platte war bei der Aufnahme nichtmehr im Rechner eingebaut, sondern lag lose neben dem (offenen) Rechner, das Mikro hatte einen Abstand von ca 40cm zur Platte. Auf der IBM-Platte ist ein Aufkleber wo "April 03" draufsteht.

http://www.benutzerfehler.de/Headcrash.mp3
 
Hallo, also ich hab eben bei google nach IBM, Hitachi, RMA gesucht und bin hier gelandet. Ich habe genau die gleiche IBM Festplatte wie Bl@ckD0G und diese hat vor einem Jahr die Hufe hoch gerissen und 40 GB vernichtet. K&M wo ich es gekauft hatte wollte Geld haben fürs Einschicken, da Gewährleistung vom Händler erloschen war und ich wollte nichts bezahlen. Damals hat mich die Hitachi RMA Seite abgeschreckt, sieht so kompliziert aus, wie man es verpacken soll. http://www.hitachigst.com/warranty/jsp/arma25h.jsp Nun ist viel Zeit vergangen, ich habe seit über einem Jahr eine 120 GB Festplatte von WD und wollte diese Festplatte bei eBay versteigern. Doch nun merkte ich wieder, bis Oktober habe ich noch Garantie und eine funktionierende Festplatte bringt sicher mehr Geld ein. Kann mir Bl@ckD0G evtl. genau sagen, was er genau gemacht hat und wie er es verpackt hat? Und dann gibt es noch ein Problem. Ich hatte damals den DFT gemacht und da bekam ich eine schöne Fehlernummer und dann hab ich die Platte mit dem Tool brtual formatiert, hat Ewigkeiten gedauert und auf einmal ging die Platte wieder. Leider nur ein paar Tage, dann muss man die Platte "schütteln" und sie ging wieder ein paar Tage, ohne Datenverlust. Sollte ich da einen Brief beilegen und wenn ja, in Deutsch oder Englisch? Die Sache mit dem "Schütteln" began ja schon früher. Als ich vor 2 Jahren meinen PC zu einer LAN Party brachte, erkannte der PC die Festplatte nicht, dann legte ich den Tower hin, schaute nach udn fand nichts, stellte ihn wieder hin und alles ging. Also diese kleine Bewegung machte früher schon was aus. Diesen Effekt hatte ich noch 2-3 mal bevor die Platte dann damals alle Daten vernichtete, hatte aber genau deswegen schon Daten gesichert.
 
Ok, wenn der DFT für deine Festplatte jetzt noch immer einen Fehlercode ausspuckt, dann genügt das im Normalfall für einen Austausch des Laufwerks innerhalb der Garantie. Du brauchst dazu keine schriftliche Fehlerbeschreibung beifügen, nur eine RMA mußt du dir von der Website holen. Alternativ kannst du auch mit dem Support selbst sprechen, dazu kannst du hier nach der Rufnummer suchen und die weitere Vorgehensweise, falls nötig, absprechen - evtl. kann dir auch so schon weitergeholfen werden.

Wird das Laufwerk irgendwann von dir doch verschickt ist eine entsprechende Verpackung natürlich notwendig um das Laufwerk während dem Transport vor weiteren Schäden zu schützen. Optimal ist die originale Verpackung von Hitachi, sollte diese nicht mehr vorhanden sein, genügt auch eine ausreichend groß dimensionierte Schachtel. Den Innenraum großzügig mit Schaumstoff auslegen bzw. verkleiden, das Laufwerk selbst ist in eine Anti-Statik Hülle zu verpacken. Darauf achten, daß das Laufwerk nicht verrutschen kann, so werden Stoßeinwirkungen während dem Transport vermieden.

Hier kannst du dir ein paar Beispiele von Verpackungsmöglichkeiten ansehen die von Hitachi akzeptiert werden und hier findest du einen deutschsprachigen RMA-Wegweiser.


Bye,
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo danke, was muss ich auf die Verpackung so raufschreiben? Die RMA Nummer und dann stand da was von E-Mail, naja habs nur überflogen... Werde mal demnächst die Platte einbauen und testen, aber ich glaube, es kam dann kein Fehlercode mehr. Und wenn die Platte wieder den Geist aufgibt und ich es hinschicke, wird die Platte wieder bewegt und könnte dann bei Hitachi wieder funktionieren... Bl@ckD0G hatte doch auch keinen Fehlercode und es wurde umgetauscht?!
 
Du bekommst auch eine E-Mail mit den gleichen Angaben wie auf der Web-Site.
Ich hatte auch schon eine Platte tauschen lassen, die E-Mail enthielt damals eine kleine Excel-File in der sich ein zum Ausdruck passendes Etikett befand. Dieses sollte ich auf die Ober- und Unterseite der Schachtel kleben - auf dem Etikett waren alle wichtigen Angaben incl. RMA vermerkt.

Ob dies auch heute noch exakt so praktiziert wird, kann ich nicht sicher sagen. Lies dir den RMA Wegweiser in Ruhe und vollständig durch, dann sollte alles wesentliche geklärt sein.


Bye,
 
Moin!

Ich war auf der Seite hier http://www.hitachigst.com/portal/site/hgst/?epi_menuItemID=c0b801be666736fe25ad4e8060e4f0a0&epi_menuID=e41fff51ec9a8f8d5f5a530560e4f0a0
Dort hab ich den RMA Wizard durchlaufen.
Habe meine RMA per Email erhalten mit der Adresse wo ich es hinschicken sollte.
Verpackung:
Hier hab ich einen Päckchenkarton (Größe S) von DHL genommen und die Platte in eine Antistatik hülle gepackt, den Karton hab ich dann mit Zeitungen vollgepackt, sodass die Platte sich nicht mehr bewegen konnte.
Habe noch nen Brief dazu gepackt, aber ich glaube die haben sich nicht die Mühe gemacht den durchzulesen. Und ich denke die haben die Platte auch nicht getestet, den sie ging wieder als ich sie formatiert hab. Der Brief war auf deutsch verfasst, da ich ihn bzw. das Packet innerhalb Deutschlands verschickt habe.
Auf die Packung kommt dann gut lesbar die RMA nummer drauf, hab sie einmal unter das Absenderfeld geschrieben und einmal noch auf die Packung mit Edding (!) :)
Würde es auf jedenfall als Versichertes Packet verschicken, kostet zwar 6,70 glaub ich, dafür kann IBM/Hitachi dann die Annahme nicht verweigern, weil es unversichert war, und 2. ist sie bis ka 2000€ versichert, also falls sie auf dem Transport "kaputt" gehen sollte, bekommst du das Geld ersetzt bis zum Warenwert etwa :)
Ausstausch geht recht fix, zumindest bei mir. Zwischen Abschicken der Alten und Erhalten der Neuen ist nicht mal ne Woche vergangen. Das ist auch ein Grund, weshalb ich glaube, dass sie die Platte nicht getestet haben (Postweg). Aber wenn du wie du sagst nen Fehlercode hast, dann ist das eigentlich auch wurscht.

Hoffe konnte dir Helfen.
mfg
Doggy
 
Bl@ckD0G schrieb:
Hier hab ich einen Päckchenkarton (Größe S) von DHL genommen und die Platte in eine Antistatik hülle gepackt, den Karton hab ich dann mit Zeitungen vollgepackt, sodass die Platte sich nicht mehr bewegen konnte.

Weil das z.B. ja nach Ihrer Seite nicht erwünscht ist :) Na da find ich schon was :D

Bl@ckD0G schrieb:
Der Brief war auf deutsch verfasst, da ich ihn bzw. das Packet innerhalb Deutschlands verschickt habe.

Also auf der Seite stand, ich muss es nach Holland schicken...???
 
Ja auf der seite stand das glaube ich auch, aber die adresse die sie mir zugesendet haben war in deutschland, mörfleden-waldorf. Gerade mal 40 km von meinem zuhause entfernt :)

Aber kann sein, dass wenn du in Norddeutschland wohnst, Holland halt näher is.
Und ich hab das gar nicht gelesen wegen verpackung, auf der Maxtor hp hab ich sowas gesehn, aber bei IBM nicht. Zumindest "damals" (vor 2 wochen oder so).
Aber wie Dangermany geschrieben hat ( #7) :
ich hatte auch schon zwei IBM Ausfälle - Du kannst ein Diagnose Tool bei denen runterladen und die Seriennummer bei denen angeben. Dann sagen sie Dir, ob Du Garantie hast, Du schickst die HD nach Holland und bekommst eine neue.
Anscheinend müssen manche nach Holland, ich musste es nicht.
 
Ich habe nun eine RMA Nummer und auch eine Adresse in Deutschland. Ich habe den ErrorLog von DFT mit angegeben. Was mich etwas verunsichert ist, dass in der E-Mail folgendes steht:

Ihre Festplatte muss entweder per Einschreiben verschickt werden oder mit Hilfe eines Kuriers welcher eine Trackingnummer zur Verfuegung stellt.

Du hast es mit DHL als versichertes Paket abgeschickt und das ging!?!? Wenn ja, dann bin ich morgen bei der Post :)
 
Hoppla! Das stand bei mir ja auch da seh ich grad, gut das ich es damals nicht gesehn hab, sonst wäre ich mir vielleicht auch unsicher gewesen :>
Ship via certified mail or with a carrier that provides a tracking number.

Na dann brauchst du dir anscheinend keine Sorgen mehr zu machen, ich hab ja schließlich ne neue platte bekommen :p
Und ja per DHL, als Packet.

EDIT: Sag bitte bescheid, wie's gelaufen ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (Was zu noschen....)
Jo werde ich machen :) Naja DHL ist ja auch ein Kurier Dienst mit Zurückverfolgung, zumindest intern. Ich hoffe, die prüfen die Festplatte nicht, denn manchmal sagt der DFT auch, dass die Platte fehlerfrei sei und manchmal ein Fehler, aber die haben ja von mir die LOG Datei als ein Fehler auftrat und auch die Fehlernummer, wird schon schief gehen :D
 
Ja denke ich auch. Wenn du den Thread etwas verfolgt hast, hast du vielleicht auch gelesen, dass meine platte eigentlich wieder einwandfrei gelaufen ist, als ich sie weggeschickt habe. Das Geräusch war auf einmal weg. Nur da die Platte halt früher schon probleme beim spinnen hatte, hab ich mir dann gedacht schick ich sie doch weg, und das war sicherlich auch ne gute entscheidung.
Weil seien wir doch mal ehrlich, kosten tut es dich doch wirklich "gar nichts" :)

P.S. Denk an Karma :p
 
Also bei Dir hat es ja nur 6 Tage gedauert, heute ist es bei mir schon der 7. Tag und bis jetzt kam noch nichts zurück... Was ich komisch finde, auf der Seite von denen kann man Check RMA Status machen und da steht, es kam noch nichts an. Klappte das bei Dir oder haste das gar nicht gesehen? Ich denke aber, dieser Check klappt wieso nicht ;) Kam es per Post oder UPS oder wie?
 
So wie ich gelesen habe, bin ich an den falschen IBM/Hitachi Angestellten gekommen:

Ich hatte selber böse Erfahrungen gemacht mit meiner alten IBM 40gig. Als der RMA Fuzzi von Hitachi endlich auch Haftung für die IBM Platte übernehmen wollte, nachdem ich Ihm erklärte, dass sie nach einer Firmenübernahme haften müssen, wollte er von mir dass ich sie nach Holland schicke, unbedingt so und so und blablabla und darauf achten, dass blablabal und auf jenes achten und ganz sicher versichert, eingeschrieben, am besten noch Fragile und wenn der Defekt durch dies verursacht wurde, dann bekommen sie keine Garantie und wenn so, dann dies blablabla.
Das Paket hätte knapp 20€ gekostet.
So umständlich war die RMA! Ich hatte das Gefühl, Hitachti baut extra jede, aber auch ganz sicher jede Schikane ein die es gibt, so dass die kaputten Harddisks ja nie nach Holland kommen. Sprich: Der Kunde soll denken, es lohne sich nicht.

Aber irgendwie befürchte ich, dass doch jeder Festplattenhersteller so mit seinen Kunden umgeht. Ich befürchte WD, Maxtor, Samsung etc. sind da nicht anders....


Hab mir dann halt ne 80gig Maxtor 8mb geholt und bin zufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Bl@ckD0G hat da ja Anderes berichtet, 6,7 Euro für ein normales DHL Paket sind ja nicht viel und innerhalb von 6 Tagen eine neue Platte, obwohl die alte noch gar nicht komplett den Geist aufgeben hatte :) Ich hoffe, morgen kommt dann meine Austauschplatte...
 
Ja wie gesagt, ich bin da wohl an den falschen Mann gekommen.
Das ist auch schon länger her....vielleicht 1 Jahr oder.....jedenfallls um das Datum herum, als IBM's Abteilung von Hitachi übernommen wurde.

Zudem gibts in der Schweiz immer noch das Postmonopol bei Paketen unter 2kg :(
 
Naja Postmonopol bei den Paketen gibt es hier zwar nicht, aber DHL gehört ja zur Deutschen Post und sind meist billiger als alle anderen Dienste, wenn man nur eine kleine privat Person ist :) Und UPS versendet nicht mal Boxen, weil da ein Magnet drin ist :lol::
 
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