News Final Cut Pro & Logic Pro: Profi-Apps sollen iPad zum Produktivgerät machen

Adobe CC gabs meistens für 600€, jetzt kostet der Spaß 880€! Im Jahr!
Ohne Rabatte.

Hier ist Apple in Anbetracht von Adobe doch sehr Human.
Solange bis Kompatibilität der unterschiedlichen Versionen eingeschränkt wird, dann wird ein Abo im Grunde Pflicht.
 
Wird Zeit, daß es mal ne ordentliche Schnittsoftware für's iPad gibt. iMovie auf dem Mac ist gut und ausreichend für viele, auf dem iPad ist es totaler Schrott. Wer allerdings schon einen Mac hat wird den Teufel tun, auf's iPad zu wechseln. Dann wäre da noch die Frage der Dateiverwaltung, die auf dem iPad ja bekanntermaßen gaaaaaanz weit weg ist von einem MacOS.
 
Option A) Kauf von Software mit Version X, Support bis Tag Y, danach heißts viel Glück!
Option B) Software die dauernd aktualisiert und weiterentwickelt wird aber monatlich kostet.
Option C) Software die dauernd aktualisiert und weiterentwickelt wird aber 1x kostet.

Option A war mal Adobe CS und je nach Art der Software kann es durchaus Sinn machen alte Versionen weiterzuverwenden solange es noch geht. JPEG ist ja bis heute ein oft verwendetes Format aber wenn man nun schon bei den Nachfolgern von .webp oder .heic wäre, würde die alte Version schlicht schon komplett unbrauchbar. Niemand konnte ahnen, dass CS6 so langlebig sein wird.

Option C ist momentan Apple und kann auf lange Sicht nicht funktionieren ohne die Sparte durch andere Geldmittel zu subventionieren... leider. Aus dem Grund würde ich hier dazu tendieren den Interessenten noch diese 'guten alten' Lizenzen zu kaufen solange es noch möglich ist.

Beide konvergieren zu Option B. Warum? Softwaresupport kostet nunmal Geld. Mit einem konstanten Geldfluss lässt sich der Support und die Weiterentwicklung vermutlich viel leichter Planen.

Was mich hier viel eher stört ist der Onlinezwang bei professioneller Software. Es gibt durchaus Szenarien wo man alle Hintergrundlasten minimieren will, weil Anwendungen in Echtzeit laufen müssen. Da kann nicht einfach ein Update im Hintergrund verarbeitet werden wenn gerade alles an Leistung für ein Liveevent verwendet werden soll.

Trotz allem sollte es schlicht immer eine Option geben, die Software direkt zu kaufen ohne Abo und ohne Onlinezwang nach der Aktivierung... auch am verdammten iPad, wenn man denn so will. (Alternativ kann man natürlich auf FOSS setzen aber die Integration der einzelnen Adobe Anwendungen oder der Apps auf den i-Devices kann man nicht so leicht das Wasser reichen.)

Sorry falls das nicht ganz zusammenhängend ist.. es ist schon spät..
 
kachiri schrieb:
SaaS wird halt die Zukunft sein und der gemeine iPad-Nutzer ist halt eher das Abo-Modell gewohnt, als einmal 350 Euro hinzulegen. So bekommt man wesentlich mehr Nutzer:innen an die Software. Während die 350 bzw. 240 Euro sicher nur diejenigen blechen, die regelmäßig (gewerblich) damit arbeiten.

Der Preis geht vollkommen klar. Adobe will für Photoshop 20 Euro im Monat :D
Finde den Preis auch ziemlich gut, 4,99€ ist nicht viel hier, wenn FinalCut auf dem iPad tatsächlich nahe an der Mac Version dran ist, und keine stark beschnittene Version.

Der Vorteil von Abo: Ich kann mir das mal für den ein oder anderen Monat holen weil ich mal ein Projekt machen möchte, und muss nicht gleich den Vollpreis zahlen.


Die meisten, die seit Jahren nach Final Cut auf dem iPad schreien sind eh die profi-content creators (youtube und co), die in ihrem Workflow gerne auf iPad Only wechseln möchten. Zumindest so mein Eindruck.

Luma Fusion gibt's als einmalkauf, aber da bin ich mal auf die Vergleiche gespannt, ob FinalCut dass wirklich hinter sich lässt.

tomgit schrieb:
Du vergisst dabei, dass viele, die das privat nutzen, sich die Lizenz über Studi-Rabatte beschafft haben. Da bekomme ich aktuell für 250€ Final Cut Pro, Pro Logic, Motion, Compressor und Mainstage. Das ist definitiv ein Markt, bei dem Apple (nach aktuellem Stand) die Subvention entzieht. Und gerade wenn man als Studi im Medienbereich in den 3-5+ Jahren Studium die Apps verwendet, gibt man über das Abo etwas bis deutlich mehr aus, als man es für das Kauf-Bundle tut.
Muss nicht sein.

Kann gut sein, dass man nicht 7 semester lang die Anwendung braucht, sondern nur für ein paar Module.
Dazu kann es reichen, pro Semester maximal 2-3 Monate zu abonnieren, weil man in der Zeit alles für dass Projekt erledigen kann. Evtl auch nur 1-2 Monate pro Semester.
Wer nicht in der vorlesungsfreien Zeit privat damit rumspielen will, muss in der Zeit nicht zahlen.
So kommt man sicherlich damit weg, dass man 20-30€ pro Jahr zahlt.


Hätte aber eher den Ansatz von Affinity gehofft: Wer Final Cut Pro auf dem Mac schon hat, darf die App auf dem iPad auch benutzen, weil kombi lizenz.
Wenn man keinen Mac hat, oder Final Cut nur auf dem iPad nutzen will, kann ja ein anderes Preismodell zur Verfügung stehen.
Aber vermutlich unterscheidet sich die Anwendung doch ein wenig zu sehr, weil Apple das hoffentlich sehr gut an das iPad angepasst hat.
 
CoolerTypderTyp schrieb:
Warum eine News zu der App? Abo ist doch gefühlt Standart im AppStore …
Weil sie NEU ist? Du verstehst ... neu ... news ...
Ergänzung ()

kachiri schrieb:
Der Preis geht vollkommen klar. Adobe will für Photoshop 20 Euro im Monat :D
Von wem wollen sie das? Ich zahl für PS & LR (Lightroom) zusammen selten mehr als 80-90€ / Jahr. Das offizielle Abo (quasi UVP) kostet aber auch nur ca. 130€, also die Hälfte von 20€/Monat.

Ferax schrieb:
Abomodelle sind für die Dummen, sorry aber einfach wahr. Wer älter ist kann noch rechnen und weiß aus Erfahrung dass ein Kauf jedem Abo-Modell in Wirtschaftlichkeit überlegen ist.
Wer älter ist, ist einfach stur und will gar nicht mehr rechnen, weil er eh alles besser weiß :). Speziell dieses Abomodell für 50€/Jahr ist sehr günstig.

He4db4nger schrieb:
lumafusion und da Vinci haste nicht mitbekommen? aber abseits dessen hört dann auch relativ fix wieder auf^^
Naja, gerade für LogicPro gibts halt auch Cubasis und Auria. Letzteres mag nicht ganz so professionell sein, aber Cubasis ist schon gut. Ich frag mich auch, wie Apple das bei der DAW mit den Plugins auf dem iPad machen möchte. Wer da ein paar gute hat, will die sicher nicht alle neu kaufen (die Plugin-Sammlung ist meist teurer als die DAW selbst).

Zu Lumafusion möchte ich sagen, dass die wirklich 'relativ super' sind :). Sprich für den Preis und mit dem Pionier-Bonus ist die App schon gut. Hat auch viele Goodies, die man bei anderen Editing Apps vergeblich sucht. ABER, Lumafusion ist weit entfernt von 'fertig' und 'alles was man braucht' und ich finde, langsam dauert es etwas lange, bis sich Neues tut. Klar, das ist ein überschaubares Team, die vermutlich nicht so schnell können wie Apple (vor allem wenn die pushen). Aber als Anwender muss ich halt auch weiterkommen. Ich seh mir beide Apps mit Sicherheit an, vor allem wenn das für 5€ für 4 Wochen geht.

Grundgütiger schrieb:
Adobe CC gabs meistens für 600€, jetzt kostet der Spaß 880€! Im Jahr!
Das komplette CC Paket ist aber auch ein Monster - ich weiß gar nicht, wer all die Anwendungen braucht. Jedenfalls waren die einzelnen Programme früher viel teurer als Kaufversionen. Was haben denn die letzten Kauf Photoshops, Premiere, Audition etc. JEWEILS gekostet? Und ja, gerade 'die Älteren' haben argumentiert, dass man, was man 'besitzt' eben ewig nutzen kann, wenn man keine weiteren Features mehr braucht. Das ist aber komplett falsch in der jetzigen, schnelllebigen Computerwelt. Wo läuft denn ein PS-Annodunnemal noch? Ja, auf einer genauso alten Kiste ... aber das ist nicht die Normalität :).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, eigentlich bin ich gegen Abos - aber 50€ im Jahr das kann man schon machen.
Adobe nimmt das im Monat.
 
kachiri schrieb:
50 Euro im Jahr entspricht noch einmal: 7 Jahre Nutzung. Wenn ich mich für das Jahresmodell entscheide. Nehme ich das Monatsmodell, kommen dabei immer noch fast 6 Jahre heraus. Wenn ich dann aber auch noch smart bin und mir das Programm nur abonniere, wenn ich es benötige, dann komme ich damit vermutlich sogar Jahrzehnte sind.
Gerade als "privater" Nutzer...
Ja und so fängt es doch immer an. Man etabliert sich am Markt, sammelt Kundschaft, kündigt das Kaufprodukt ab und schafft damit einen Zwang.

Siehe Adobe mit der Creative Cloud die sich bis auf berufstätige keiner mehr leisten möchte in Lightroom bekommt seid Jahren in der Kaufversion keine adäquate Pflege mehr.

Genauso bei Netflix und co ... Kundensammeln und Preise anziehen.
Machen wir uns doch nichts vor als wäre das keine gewinnbringende Strategie. Kein Unternehmen macht das aus Wohltat am Kunden.
Psychologisch gesehen hast du es genau richtig adaptiert. Hier mal 5€, da mal 6€, dort 9€ ... ach eins wird 1€ teurer ... nicht schlimm ...
Ergänzung ()

Donnidonis schrieb:
Mit dem Kommentar hast du nur bewiesen, dass du der Dumme bist. Andere haben es dir ja schon vorgerechnet.

Zum Topic: Vielleicht schaue ich dann mal rein in die Apps. Freut mich, dass da was zum iPad kommt.

Andere Denken halt auch nicht an Morgen und marktverändernde Situationen. So wie du offensichtlich auch.
Ergänzung ()

Luthredon schrieb:
Weil sie NEU ist? Du verstehst ... neu ... news ...
Ergänzung ()

Wer älter ist, ist einfach stur und will gar nicht mehr rechnen, weil er eh alles besser weiß :). Speziell dieses Abomodell für 50€/Jahr ist sehr günstig.
Vielleicht verhöhnt man nicht immer die Erfahrung der Älteren sondern respektiert diese auch mal und hinterfragt sie weiter bis zum eigenen Denkhorizont.
Aber hey es mag Leute geben die finden ein Iphone für heute 900€ in der non Pro Variante ebenfalls noch günstig ... so im Vergleich ...
 
Ferax schrieb:
Abomodelle sind für die Dummen, sorry aber einfach wahr. Wer älter ist kann noch rechnen und weiß aus Erfahrung dass ein Kauf jedem Abo-Modell in Wirtschaftlichkeit überlegen ist.
Kann das sein, dass du irgendwie im Jahr 2002 festhängst?
Ansonsten können die ja folgendes Anbieten:
Abo = 50€ im Jahr
Kauf = 600€ für Version X

Das jetzige kostet ja schon 359€ für Version X, da kann das das Abo ja 7 Jahre lang laufen.
 
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Die große Frage ist jetzt nur noch wie vollwertig die Programme sind.

Sind es 1:1 Umsetzungen - selbe Codebasis und selbe Funktionen - wie die Mac-Version oder sind es doch nur aufgebohrte Versionen existierender iPad-Apps?
Quasi iMovie Pro und Garageband Pro.

Wenn es die Mac-Anwendungen sind ist der Abopreis absolut gerechtfertigt, dann ist der Preis sehr gut.

Wenn man diese Profi-Anwendungen jedoch nicht braucht stellt sich die Frage ob das Monatsabo wirklich sinnvoll ist wenn man einfach nur privat mal ein Video schneiden oder ein wenig Musik machen will.
Erst extra Geld bezahlen und sich in professionelle Software einarbeiten ist dann Overkill.
Für Musik wird Garageband locker ausreichen (!) und für Videoschnitt dann eben iMovie (wobei das schon relativ schmal ist) oder auf höherem Niveau dann Davinci Resolve oder Lumafusion.

Dass Apple hier wirklich Abogebühren verlangt klingt für mich deshalb wirklich so, als würden die Anwendungen auf dem Niveau der Macversionen liegen.

Verwandtes Thema: Dass die Anwendungen jetzt vorgestellt und noch im Mai veröffentlicht werden ist interessant, eigentlich hätte man erwarten können, dass die Anwendungen groß auf der WWDC-Keynote vorgestellt werden.
So hätte man da noch mal zeigen können, wie produktiv das iPad jetzt geworden ist.
Dass sie so große Ankündigungen schon vorziehen klingt so als hätte man in der eigentlichen Keynote keine Zeit mehr dafür.
Oder, es in der Kombination auch mega interessant klingt: Mark Gurman behauptet die VR/AR-Brille von Apple könne iPad-Apps ausführen und damit theoretisch auch Final Cut Pro und Logic Pro!
Das wäre doch eine interessante Demo, wenn Apple in der Keynote die kommende Brille demonstriert und dabei diese Apps verwendet.
 
Ferax schrieb:
Abomodelle sind für die Dummen, sorry aber einfach wahr. Wer älter ist kann noch rechnen und weiß aus Erfahrung dass ein Kauf jedem Abo-Modell in Wirtschaftlichkeit überlegen ist.
Wer älter ist, weiß aber auch um den Wert von Zeit. Da ist schon die Frage, ob ich nicht dümmer bin, wenn ich zur Aboverhinderung Software besorgte, die mich mehr Zeit und Nerven kostet.
 
5€ genial, 2 Monate im Jahr, dann wieder kündigen. Ich bin aber etwas angefressen, dass mein 512GB iPad mit A12Z nicht unterstützt wird und die App Mx only Ist.:streiten:
 
Der_Picknicker schrieb:
dass mein 512GB iPad mit A12Z nicht unterstützt wird und die App Mx only Ist.:streiten:
Hast du das 11" oder 12,9"?

Beim kleinen läuft es schon ab der 3. Gen, da wäre deins dann dabei.

Bildschirmfoto 2023-05-10 um 13.16.00.png
 
@tidus1979 liegt daran, dass das 11" zwei Generationen später dazugekommen ist. M1 = 3. Gen 11", 5. Gen 12.9"
 
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kachiri schrieb:
Du kannst das Ding abonnieren, wenn du es benötigst. Für Final Cut Pro bist du sonst 350 Euro auf einmal los. Das entspricht 7(!) Jahresabos oder 70(!) Monate...
Bei Logic Logic sind es immer noch fast 5(!) Jahresabos bzw. 48(!) Monate...

SaaS wird halt die Zukunft sein und der gemeine iPad-Nutzer ist halt eher das Abo-Modell gewohnt, als einmal 350 Euro hinzulegen. So bekommt man wesentlich mehr Nutzer:innen an die Software. Während die 350 bzw. 240 Euro sicher nur diejenigen blechen, die regelmäßig (gewerblich) damit arbeiten.

Der Preis geht vollkommen klar. Adobe will für Photoshop 20 Euro im Monat :D
So wie ich das sehe, holen sich eh viele das “Pro Apps Bundle für Bildung” für 240€/199$.
Selbe Software, selbe Lizenz. Kein Nachweischeck.
Da ist dann u.a. Final Cut Pro und Pro Logic drin.

Zumindest die Leute sind wahrscheinlich nicht so begeistert von den Abokosten.
Und man könnte auch argumentieren, dass die Mobilversion einfach bei der Mac-Version mit dabei sein sollte.

Nur weil Adobe die Leute komplett ausnimmt, bedeutet das imo nicht, dass 5€/Monat klar gehen.
Abo ist immer Abzocke.
 
Gut. Wenn sich Leute Dinge oder Lizenzen mit entsprechenden AGB und Nutzungsbedingungen kaufen, weil billig und nicht geprüft wird. Dann ist das natürlich blöd. Aber darauf habe ich auch keinen Anspruch.
Auf der anderen Seite geht es hier erstmal nur um die iPad-Variante.
 
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Reaktionen: iSight2TheBlind, aid0nex und tidus1979
Ferax schrieb:
Andere Denken halt auch nicht an Morgen und marktverändernde Situationen. So wie du offensichtlich auch.
Dann erleuchte mich doch mal. Ich benötige das Programm 3 Monate im Jahr. Also ist das Abo Modell schlecht und ich soll die Vollversion kaufen?

Wie gesagt, ich bleibe vorerst dabei, der Dumme, bist du.

Bring doch mal Argumente statt nur Parolen.
 
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