Lohnt sich eh nicht. Ich warte erstmal noch drei bis vier Versionen, bis der 3.5 halbwegs benutzbar geworden ist und ich mich von 3.0 trenne.
Ich verstehe den Hype nicht. Das einzig Gute am FF sind die Addons. Im Auslieferungszustand ist er sonst schlecht konfiguriert, funktionsarm, träge und ressourcenfressend.
Mozilla hatte nie einen wirklich guten Ruf, allein qualitativ, meine Enttäuschung hält sich dementsprechend in Grenzen. Dieses Disaster hat sich ja früh genug abgezeichnet. Sie fallen zurück in alte Gewohnheiten. So sind die guten Zeiten des FF wohl absehbar vorbei, denn gute Absichtserklärungen interessieren mich weniger als ein zuverlässiges und schnelles Produkt. Und da haben die anderen Hersteller, in meinen Augen insbesondere Opera, nachweisbar bessere Arbeit geleistet, insbesondere bei Betrachtung der bekannt gewordenen Sicherheitsprobleme der letzten Jahre gehört der FF gerade noch ins Mittelfeld. Die Idee, mit dem FF sicherer unterwegs zu sein, hat faktisch kein Fundament und sie entstammt nur aus der Gegenüberstellung zum negativen Cliché des Internet Explorers in diesem Punkt.
Den stetigen Untergang des FF als Überbrowser sehe ich mit Genugtuung. Leistungsprobleme, Sicherheitslücken, Darstellungsfehler und konzeptuelle Schwächen prägen sein Bild, und gute oder bessere Alternativen gibt es mittlerweile genug. Eine „Hauptsache nicht mehr der IE“-Welle hat den Browser nach oben getragen, aber nach diesem ideologischen Höhenflug sehe ich einen harten Crash ins Fundament technologischer und ökonomischer Realität.
Damit der Verbraucher eine realistische Entscheidung treffen kann, ist es meiner Meinung nach nötig, den Ruf des FF auf ein angemesseneres Niveau zu bringen, sodass der Benutzer sehen kann, dass es keine perfekte oder sichere Software gibt, und der FF davon offensichtlich noch weiter entfernt ist als manch anderer.