Firewire nach "außen" ?

G

Günter1

Gast
Hallo, Community,

auf meinem Arbeitsrechner ist als Virenscanner avast free installiert, auf meinem Notebook der Window-eigene-Virenscanner.
Nun arbeite ich z.Zt. fast nur vom Notebook aus, und stelle fest, daß da einige Programme ihr "Heimweh" austoben.
Ständig gibt es das selbständige Aufnehmen der Verbindung über das www nach draußen. Wie verhindere ich das?
Habe gehört, so wie es Firewire-Walls von draußen nach innen gibt, gibt es auch welche von innen nach draußen.
Wo finde ich mehr dazu bzw., welche Programme tun das, ohne Gefahr zu laufen, daß die dann auch "Heimweh" haben? :D
OS: Win 7 64 Bit

MfG Günter
 
Firewall oder Firewire ? Ich vermute du meinst Ersteres.

In den Einstellungen der Windows Firewall kannst du jede Anwendung gezielt einstellen: Systemsteuerung > Windows Firewall > Erweiterte Einstellungen.
 
Hi Günter,

Deine Virenprogramme haben damit nichts zu tun, so etwas regelt eine Firewall. In diesen kannst Du konfigurieren, welche Programmen "funken" dürfen. Wie das in der Windowsfirewall geht, weiß ich nicht, ich nutze Norton IS
 
Ich schließe mich Mumpitzelchen an.
 
AW: Firewall nach "außen" ?

doesntmatter: ...-natürlich "...wall" - habe das verwechselt, "...wire" ist ja eine Schnittstelle;

Mumpitzelchen: ... habe das Programm installiert, und wieder deinstalliert. Ist wahrscheinlich nur in der Vollversion (kostenpflichtig) verwendbar, denn die Liste der installierten Programme wird nicht angezeigt.
Somit kann ich auch nicht jedes Programm einzeln einstellen.
Weiß vielleicht jemand, wo ich für die Einstellungen der Firewall von Win 7 nachlesen kann?

MfG Günter
 
doesntmatter schrieb:
In den Einstellungen der Windows Firewall kannst du jede Anwendung gezielt einstellen: Systemsteuerung > Windows Firewall > Erweiterte Einstellungen.

Wiederhole mich ungern, dort kann du jeden Zugriff eingehend oder ausgehend definieren. Sortiere nach "aktiv" und schalte alles ab, was nicht mehr nach Hause telefonieren soll. Sollte in 1-2 Minuten erledigt sein.

Günter1 schrieb:
Weiß vielleicht jemand, wo ich für die Einstellungen der Firewall von Win 7 nachlesen kann?

In der Windows-Hilfe ! Oder möchtest du ein Buch darüber erwerben ? Auch das gibt es (Windows 7 administrieren).
 
1. wie merkst du ein "telefonieren nach hause"?
2. welche programme hast du installiert, die ein "telefone home" machen?
3. verwechselst du das nicht mit updates von windows und dem antivirenscanner?
4. die windowsfirewall reicht, sofern dein router-modem NAT-fähig ist.
 
doesntmatter:
Wiederhole mich ungern, dort kann du jeden Zugriff eingehend oder ausgehend definieren.

...-na,na, muß das sein? Mit 76 darf man wohl noch mal nachfragen? Unter "Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit-Ausgehende Regeln" wird tabellarisch eine Menge aufgelistet, aber eben nicht jedes Programm explizit, die installiert sind.
Somit weiß ich nicht, was z.B. MS Office oder andere von MS hinter meinem Rücken tun?

MfG Günter
 
Günter1 schrieb:
doesntmatter:

...-na,na, muß das sein? Mit 76 darf man wohl noch mal nachfragen?

Ich wiederhole mich ungern, weil das so rüberkommt wie "lies endlich was ich bereits gepostet habe und vollziehe endlich die Schritte die dir vorgeschlagen wurden".

Geht es dir öfter so, dass du dich aufgrund Text persönlich angegriffen fühlst ? Na dann wünsche ich allen Beteiligten ein dickes Fell, meins ist konflikterprobt, deshalb kann ich ganz entspannt reagieren. :)

Günter1 schrieb:
Somit weiß ich nicht, was z.B. MS Office oder andere von MS hinter meinem Rücken tun?

Ähm, du machst dir Sorgen, was dein von dir installiertes/genutztes Betriebssystem aus deinen persönlichen Daten macht ?

Entweder Linux nehmen oder gewisse Risiken bei Microsoft akzeptieren. Die Zeiten, in denen man irgendeinem Anbieter von datenverarbeitender Software zu 100 % vertrauen bzw. zu 100 % Datenmißbrauch unterstellen kann, sind denke ich vorbei.

Die BS-Programmierer von MS haben auf alles Zugriff, wenn sie denn wollten. Und unterliegen umgekehrt einer besonderen Beobachtung von der Fachwelt. Das mag beruhigen, muss aber nicht zwingend.

Man wählt i.d.R.eine gesunde Mischung aus Standard-Software und eigenen Vorkehrungen, wie das Verschlüsseln von wirklich vertraulichen Daten, egal welches BS installiert ist, ob mit Benutzer- oder Admin-Zugang eingeloggt, egal wieviele Instanzen von Sicherheitssoftware (Virenscanner, Echtzeit-Scanner, Firewalls, Spybots, etc.) vorhanden sind.

Wer dann im Internet unterwegs ist, wird trotzdem aufpassen müssen, welche IP-Adressen angesteuert werden, wem man seine eMail-Adresse mitteilt, welche Skripte man im Browser gestattet usw.

Zu MS gibt es genügend Alternativen, falls du unlösbare Vorbehalte hast, rate ich zu wechseln. Heutzutage verstehen die Software-Hersteller es als unabdingbare Pflicht, ihren Kunden online Updates, Hilfestellungen und kontextbezogene Vorschläge zu unterbreiten, um den Konkurrenten nicht das Feld zu überlassen. Der Kampf um die Kunden ist m.M. härter geworden, also werden diese "analysiert", um sich einen Vorteil in den Bedürfnisfragen zu verschaffen.
 
Geht es dir öfter so, dass du dich aufgrund Text persönlich angegriffen fühlst ?
...-klares "Nein".
Rauchen wir das "Kalumet" - OK?

Danke für Deine Ausführlichkeit! Ja, Linux wäre eine Alternative, zumal das Linux von heute nicht zu vergleichen ist, mit dem von vor Jahren. Bringt doch wohl alles mit, was man für`n bissel Office und Internet braucht? Auch ein Programm für kleine Fotobearbeitung? Das ist ja schon alles, was man brauchen würde für eine "Zweitmachine". Mit Routern und TP-Link Probleme?

Gruß Günter
 
Günter1 schrieb:
Bringt doch wohl alles mit, was man für`n bissel Office und Internet braucht? Auch ein Programm für kleine Fotobearbeitung? Das ist ja schon alles, was man brauchen würde für eine "Zweitmachine". Mit Routern und TP-Link Probleme?

Für einfachste Computeranwendungen genügt heutzutage ein simples Tablet. Dann aber aus den o.g. Datenschutzgründen bitte nicht unter Googles Android.

Linux erfordert m.E. Einarbeitungszeit und -willen, lieb gewonnene Windows-Software gibt es nur sehr begrenzt, die Internetverbindung ist i.d.R. ebenso problemlos wie unter Windows, OpenOffice ist hingegen ein Fels in der Brandung gleich welches BS, die Oberflächen von Routern u.ä. laufen auf jedem Browser.

Möchte man hardwarenah ähnliche Kontrolle über Sensoren bzw. Übertakten/Ündervolten, sieht es m.W. schlechter aus. Die Performance für Distributed Computing wiederum ist weit höher als unter Windows. Meine unbeaufsichtigen Rechner liefen allesamt unter Linux, sogar GPU-/CUDA-Anwendungen auf Nvidia-Karten laufen unter Linux stabil und performant, im Gegensatz zu dem anfangs eher stiefmütterlichen Support.

Wir geraten hier leider in off topic Gewässer. ;)
 
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