News FireWire-Standard mit 3,2 Gb/s verabschiedet

Volker

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Der bekannte Standard IEEE 1394 existiert seit 1994, so dass es Zeit wurde, einige größere Neuerungen vorzunehmen. Wichtigster Punkt des bereits seit einem Jahr bekannten aber jetzt erst verabschiedeten „IEEE 1394-2008“ getauften Programms ist die deutliche Erhöhung der maximalen Datenübertragungsrate auf bis zu 3,2 Gigabit pro Sekunde.

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die letzte generation fire-wire hat sich schon nicht auf voller breite dursetzten können.
ob's die nächste generation kann?
 
Zitat von Volker:
Der bekannte Standard IEEE 1394 existiert seit 1994, so dass es Zeit wurde, einige größere Neuerungen vorzunehmen. ...[/url]
Irgendwie ist dieser Aufmacher etwas merkwürdig, da es ja in der Zwischenzeit mit 1394b bereits einmal eine größere Neurung gegeben hat - es ist eben nicht so, dass sich da seit 1994 nichts getan hätte. Und S3200 ist bereits in 1394b inbegriffen, also existiert dieser Standard bereits seit 2002, siehe:
Zitat von Wikipdia/FireWire:
Seit 2002 gibt es den Nachfolger IEEE 1394b mit S800, S1600 und S3200
;)
 
Was sind den das für Fehler, die sich in den 12 Jahren angesammelt haben?:freak:
 
Stimme dem vollkommen zu, dass Firewire besser ist. Jeder der schonmal eine externe Festplatte mit beiden Standarts (USB und FW) genutzt hat wird bemerkt haben, dass 480 (USB 2.0) gegen 400 Mbit/s (FW-400) ziemlich alt aussehen können. Das liegt einfach am Übertragungsprotokoll, dass bei USB eben ziemlich miserabel ist. Während man über USB bei 30 bis 35 MB/s ans Limit kommt, obwohl es theoretisch bis zu 60 sein könnten, kommt man mit Firewire ziemlich nah an die theoretische Maximal-Bandbreite von 50 MB/s. Also ich freue mich mehr auf Firewire S3200 als auf USB 3.0. Weil es wie immer weit hinter dem Maximum zurückbleiben wird.
 
Der neue Standard kommt genau im richtigen Moment. Hauptsächlich konkurieren ja USB und Firewire im Segment der externen Festplatten. USB 2.0 ist da eindeutig langsamer als IEEE 1394. Nur gibt es eben das Problem, dass IEEE 1394 mittlerweile zu langsam für die aktuellen Festplattenmodelle geworden ist. eSATA konnte sich bisher nicht wirklich durchsetzen, da die Kompatibilität miserabel ist. Firewire wird auf jeden Fall hier seine Zukunft haben. Nicht zu vergessen sind Camcorder, welche ohne Firewire ziemlich aufgeschmissen wären. Auch hier hat IEEE 1394 eine sichere Zukunft.
 
Der Fehler, den Firewire hat, tritt bei der Herstellung auf: Der Controller kostet einfach zehn Cent mehr als USB.
Dass USB dagegen praktische Fehler im Design hat, wird nicht erwähnt. Ich muss bei FireWire zum Beispiel nicht die Treiber neu installieren, nur weil ich statt Buchse 1 mal Buchse 2 verwende...

Wenn jetzt jeder hier eine FireWire-Steckkarte kauft, die man für 9,95 (das ist die Variante mit 1394b, die langsamere kostet nur 4,95) nahezu überall kaufen kann (Wird von Vista ohne Treiber-CD erkannt, ab SP1 auch 1394b) und Freunde und Bekannte dazu anhält, das gleiche zu tun, gibt das bestimmt einen Lieferengpass - und USB wird gnadenlos versagen... Dabei können sich die 10 Euro eigentlich alle leisten...

Praktische Anwendungen gibt es übrigens auch: Bei Conrad z.B. (es werden sich noch genug Beispiele für andere Elektronikversandhäuser finden) gibt es Festplattengehäuse mit dieser Anbindung. Oder vielleicht will man nur auf der nächsten LAN-Party mal statt 100 MBit mal 800 MBit verwenden... Okay, Gigabit wär noch etwas schneller - aber mach das mal mit USB... 12MB/s...
 
also ich denke firewire wird weiterhin im vergleich zu USB nur eine randerscheinung bleiben.

Allein weil USB 3.0 rauskommt, und ja auch abwärtskompatibel zu allen alten USB geräten ist.

und wer weiss vielelicht kommen die USB 2.0 geräte mit USB 3 controller näher an ihre theoretische leistung ;-)

ps. @ katanaseiko

mit einer theoretischen Leistung von 125 MB/sek ist Gigabit Lan sowieso schneller als jede normale Festplatte
 
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Firewire war meines Erachtens immer schon ein Stück besser (es wird mehr Strom übertragen/es ist schneller als USB), allerdings ist USB wesentlich verbreiteter und bei HDD-Gehäusen auch günstiger.
Hoffentlich kann sich das neue FireWire gegen den neuen USB besser durchsetzen ;)

Mfg
 
Beim Kauf meines nächsten Notebooks werde darauf achten das es einen eSata-Anschluss besitzt. Meiner Meinung nach liegt darin die beste und vor allem schnellste Lösung zum Anschluss einer externen Festplatte.
Externe Festplatten mit eSata-Anschluss haben sogut wie immer auch noch einen USB-Anschluss, wodurch sich doch das Kompatibilitätsproblem löst.
 
4,8 Gbit/s bei USB, hui da werden die Mainboardchips aber ganz schön glühen!
 
Es gibt doch inzwischen eine erkleckliche Anzahl an Mainboards die bereits FireWire onboard haben...
 
Soviel ich weiss, sei Firewire für Firmen anscheinend um einiges teurer als USB. Deshalb verbauen sie das billige USB.

Und tja... die genannten Spezifikationen werden nicht annähernd erreicht. Aber es ist günstig und ist nun überall zu sehen.

Hätten doch die Erfinder oder Vermarkter von Firewire einen niedrigeren Preis gesetzt...
 
Zuletzt bearbeitet:
hm, ich fand schon fw800 bei meinen externen platten als echte verbesserung und jetzt ist das auch schon wieder fast veraltet :D
 
P.S.

Der Nachteil von Firewire ist nicht sein Preis, sondern der Fakt, dass USB eine Intel-Spezifikation ist und Intel immer gewinnt. Wir müssen bspw. auch unbedingt EFI statt OpenFirmware, über das alles möglich ist, was mit EFI möglich ist, verwenden.
 
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