Foren, dutzen oder sietzen?

Haudrauff schrieb:
Anders sieht es bei moquai aus. Der ist so steinalt, da gehört das sie einfach zum guten Ton.

Kaum ist man ein paar Stunden nicht anwesend, schon wird man durch den Kakao gezogen.

@McBash;

Ich glaube, man kann beide Varianten verwenden, aber bitte ohne "t". :D
 
Ich frage mich sowieso wer sich das Du und Sie ausgedacht hat. Totaler Schwachsinn in meinen Augen.
Alle Duzen und alles wäre ok. Egal wo. Woanders klappt sowas doch auch, nur hier in Deutschland ist man anscheinend zu verklemmt, o.ä.
 
Naja, die "Höflichkeitsform" gibt es auch in anderen Ländern, z.B. Spanien. Dort wird sie allerdings auch nicht so exzessiv gebraucht wie hier. Ansonsten halte ich es wie alle anderen hier: grundsätzlich das Du und nur in Ausnahmefällen das Sie im Internet. Wobei man das Sie eh abschaffen sollte, aus vorher genannten Gründen.
 
SO weit kommt's noch, dass ich in einem Internetforum jemanden sietze, den ich nie in meinem Leben gesehen habe und nicht mal ansatzweise kenne...

Da könnte derjenige so viel rumheulen wie er will, niemals werde ich im Internet irgendjemanden sietzen.
 
Beides, also sowohl die förmliche Anrede "Sie", alsauch das umgangssprachliche "Du" gehören zur deutschen Sprache. Übrigens pflegt man diese Form auch in der französichen Sprache.

Überall, wo sich Gleichgesinnte treffen, ist das "Du" im Grunde die übliche Anrede. Das ist z.B. in Sportvereinen o.ä. und auch auf Internetplattformen so der Fall.

Das ist ja alles schön und gut, funktioniert ja im Grunde auch sehr gut und ist weiter auch nicht problematisch.

Allerdings gehört dabei zwingend der Wille und das Einverständnis der Betroffenen dazu, wie sie angesprochen werden möchten.
Grundsätzlich haben somit alle den Willen derjenigen zu akzeptieren, die sich nur mit "Sie" anreden lassen möchten und andere auch nur mit "Sie" anreden. So unüblich oder ungewöhnlich es auf der entsprechenden Plattform oder im entsprechenden Bereich auch sein mag.

Zusammengefasst heißt das, dass der Wille des Einzelnen hierbei der entscheidende Faktor ist und nicht, ob es andere gut finden oder nicht.
 
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