Fotostudio - Beratung

normatel

Lt. Commander
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Okt. 2006
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1.336
Hallo liebe Community,

ich habe vor mir ein kleines Fotostudio zu bauen/ zu kaufen.

Könnt ihr mir hilfreiche Tipps geben auf was ich achten muss? Was muss ich alles kaufen, was benötige ich alles. Kurz noch Infos zu meinem Vorhaben und was ich mir schon überlegt habe:

- fotografiert werden anfangs kleinere Modelle, gerne würde ich aber auch mal Personen darauf ablichten (Freundin darf am Anfang Model sein :) ). Es sollte also nicht zu klein ausfallen, oder nur ein "Koffer"-Studio sein.

- Ich hätte gerne optinal eine weiße Fläche als Untergrund die spiegelt (Plexiglas in weiß?).

- Was für Lichter benötige ich?
- Was für Schirme?
- Was für einen Blitz für das Sutdio? Wenn es mehrere sind, wie lösen diese mit der Kamera gleichzeitig aus, gibt es hier Adapter?

- Es soll auch ein Fernauslöser zum Einsatz kommen, aber alle Blitze etc. sollen auch mit an der CAM hängen.

Danke, bin für den Info dankbar!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hast du denn bisher an Ausstattung ?

Welche Kameramodelle, welche Objektive, welche Blitze ?

PS: Ein Modell ist ein Ding und ein Model ist eine Person ;)
 
Hehe, dass mit dem "Modell" habe ich mal schnell geändert :P Ist mir gar nicht aufgefallen.

Also was ich habe:

Kamera:
Canon EOS 400D
Objektive:
Canon EFS 18-55mm
Canon EF 4,0/70-210 Tele Zoom Objektiv
Zubehör:
Stativ: Cullmann Nanomax 260
Makro Filter, sky Filter
Plato Funkfernauslöser
 
Hallo,

du kannst nicht mehrere Blitze an eine Kamera hängen. Du brauchst also einen kabellosen Ausklöser für die Blitze. Da gibt es diverse Funkauslöser (z.B. SkyPorts, PocketWizards, etc.), mit denen du quasi alle Blitze via Funk auslösen kannst (musst sie dann aber manuell einstellen), oder du beschränkst dich auf Systemblitze deines Kameraherstellers (z.B. Canon oder Nikon) und steuerst die entfesselten Blitze mit einer systemeigenen Lösung (beispielsweise ein masterfähiger Blitz oder eine spezielle "Commander-Einheit" wie der Canon ST-E2 oder der Nikon SU-800). In dem Fall bleibt die vollautomatische Leistungssteuering (e-TTL oder i-TTL) erhalten.

Was für Lichter du benötigst hängt davon ab, was du fotografieren und wie du es ausleuchten willst. Da reicht die bandbreite von kleinen Aufsteckblitzen bis hin zu großen Studioblitzen mit über 1000ws. Kommt halt drauf an, wieviel Leistung du brauchst (und ob du sie rein manuell steuern möchtest -> Studioblitz oder ob die Blitze auch automatisch durch die Kamera geregelt werden können sollen -> Systemblitze).

Nach den verwendeten Blitzen richtet sich dann auch der Kauf der Lichtformer. Schirme (Reflex oder Durchlicht) lassen sich meist universell verwenden, Softboxen etc. haben aber in der Regel einen Blitzkopf-spezifischen "Anschluss" (Bajonett). So lassen sich Hensel-Softboxen nicht ohne weiteres an einem Elinchrom-Blitzkopf verwenden. In manchen Fällen gibt es zwar Adapter, grundsätzlich ist es aber natürlich sinnvoller, gleich alles passend zueinander zu kaufen.

Welche Art von Lichtformer du verwendest ist wiederum davon abhängig, welchen Effekt du erzielen möchtest. Zum Einstieg sind 1-2 Durchlicht- und/oder Reflexschirme nicht verkehrt, später kann man dann noch durch Softboxen, Schirmboxen, Octoboxen, Striplights oder Beauty-Dishes erweitern.

Generell ist folgende Website ein guter Einstieg in entfesseltes Blitzen: http://www.strobist.com Dort gibt es auch eine Art "Handbuch", das Lighting 101, als PDF zum Download. Ansonsten kann ich dir nur spezielle Fotoforen wie z.b. das DForum (http://www.dforum.de ) oder das DSLR-Forum (http://www.dslr-forum.de ) empfehlen.

Hoffe, das hat dir mal weitergeholfen.

Gruß,
Martin
 
canon 400D? naja weit entfernt von profiausrüstung
ich rate dir zu einem "foto-shooting-kurs" (oder wie man das auch nennen mag), da kann man div. schirme,blitze usw testen bzw mal in aktion sehen und danahc entscheiden was du brauchst.

viel glück bei deinem vorhaben.
 
Hallo Martin,

danke für deinen ausführlichen Post. Was ich fotografieren möchte am Anfang habe ich ja bereits geschrieben. Einen Funkauslöser habe ich, im Post zuvor ist was ich besitze. Kann man mit diesem die Blitze so einstellen das sie auf der Frequenz arbeiten?

Werde mir das mal anschauen, soll im Moment erstmal nur für den Einstieg dienen, dass ich auch ein Gefühl für Studiofotografie bekomme, werde dies später öfters benötigen. Später wird sicher erweitert und vergrößert.

@6shop: Wer sagt denn, dass es eine Profiausrüstung sein muss, oder ist? Ich denke für den Anfang und Einstieg in die Fotografie ausreichend.
 
ja für den anfang reichts. aber irgendwann solltest du vll dann weiter machen und in eine neue investieren. aber wie gesagt zum anfangen reichts alle mal.
 
natürlich werde ich das irgendwann machen, aber da ich in der ganzen Thematik erst ein paar Monate stecke, noch kein Thema für mich jetzt in eine zweistellige D zu investieren. Kommt sicher noch. Ich denke es wären einige froh überhaupt eine 400D zu besitzen, ich jedenfalls bin stolz auf diesen Besitz :)

Zum Topic noch Infos? Oder nur Kritik an der Kamera gehabt?
 
das sollte keine kritik sein. und wenn dann nur positive!
wie gesagt es gibt oft kurse.
auch zum thema nachbearbeitung solltest du dir gedanken machen! (heute pflicht, siehe zeitschriftencovers etc)
 
Hallo Normatel,

ist das ein Funkauslöser für die Kamera? Also mit dem du die Kamera von weiter weg ein Foto schießen lässt? Das was ich meine ist nämlich was anderes. Diese Funkauslöser für Blitze bestehen aus zwei Teilen: Sender und Empfänger. Der Sender wird oben bei deiner Kamera auf den Blitzschuh gesteckt, der oder die Empfänger kommen an jeden Blitz dran - je nach Modell werden die unten auf den "Fuß" des Blitzes gesteckt oder mit einem Sync-Kabel an den Blitz angeschlossen. Wenn die Kamera dann ein Bild macht, löst der aufgesteckte Sender die entfernt stehenden Blitze aus.

Du solltest dir überlegen, ob du einen (oder mehrere) Aufsteckblitze haben möchtest, die du auch einfach so auf der Kamera verwenden kannst (z.B. wenn eine Familienfeier mit Blitz fotografiert werden soll), oder ob es wirklich eine feste Studioanlage sein soll. Letztere lässt sich dann eben nur im Studio verwenden. Für den Einstieg bei den Aufsteckblitzen wäre z.B ein Canon Speedlite 430 EXII ganz gut. Soll es eine reinen Studioblitzanlange sein, dann gibt es z.B. hier günstige Einsteigersets. Da ist dann alles drin, vom Blitzkopf über Lampenstative bis zum Schirm. Lediglich einen Funkauslöser brauchst du dann noch, um die Blitze kabellos auszulösen.

Ne 400D ist (nicht nur für den Anfang) übrigens völlig ausreichend um tolle Bilder zu machen! Entscheidend ist gerade in der Studiofotografie weniger die Kamera, sondern vor allem die Fähigkeit des Fotografen, das Licht gekonnt einzusetzen.

Aber wie gesagt, ich empfehle dir, mal das oben genannte Lighting 101 PDF durchzulesen (es gibt auch eine deutsche Übersetzung, die findest du hier), weil dort einfach unglaublich viel darüber erklärt wird, wie das alles zusammen funktioniert, welcher Lichtformer welchen Effekt hat usw.

Viele Grüße,
Martin
 
Im Rahmen eines Projektes an der Uni (Digitale Medien) haben wir mal einen Film gedreht. Dabei mussten wir natürlich auch auf die Besenkammerinhalte zurückgreifen, weil extra dafür teure Anschaffungen zu machen, sprengte unser aller Budget. Daher haben wir für die Aufnahmen Bettlaken, Bauscheinwerfer mit Leistungs Dimmer, Leuchtstoffröhren + farbige Folie etc benutzt. Diese Artikel sind allesamt günstig, und für das erste Spiel mit Licht und Farben reicht dies in der Regel. Um ein oder zwei ordentliche Blitze kommst du nicht herum, weil man einfach einige Partien aufhellen muss, um Akzente korrekt zu setzten. Aber die Investition in richtiges Studioequipment würde ich an deiner Stelle an die zweite Stelle schieben.

Bald ist auch wieder die Photokina. Dort sind viele 3rd Party Studioartikel ausgestellt, vielleicht ist das ja einen Blick wert, um mal eine Idee zu bekommen.
Ferner lass dir nicht einreden (nichts für Ungut bitte), dass eine 400D nicht entsprechend taugt. Natürlich ist eine alte 1D oder eine 10D mit BG "imposanter", aber darum geht es nicht. Es geht um das was man sieht, was man sagen möchte, und wie man mit Licht umgeht.

Ich hoffe, diese Tipps sind dir nicht zu hinterwäldlerisch. :)

Beste Grüße
 
Das mit den Bettlaken etc. ist ein guter Tipp, bei Baustrahlern gibts nur ein paar Sachen zu bedenken:

1. Die brauchen sakrisch viel Strom
2. Sie werden sauheiß, das macht a) das Arbeiten unangenehm und ist b) grade in kleinen Räumen eine gewisse Brandgefahr
3. die Farbtemperatur ist höchst inhomogen, d.h. Bilder haben öfters Farbstiche

Viele Grüße,
Martin
 
Das hört sich gut an, werde mir das Dokument auf jedenfall diese Woche durchlesen.

Zum Funkauslöser, du hast es schon richtig erkannt, ich habe den Plato Funkfernauslöser, damit kann ich die Kamera steuern. Also leider nicht das richtige.

Natürlich würde ich mir gern so ein Studioset holen, nun sagst du aber etwas mit dem Aufsteckblitz. Der Aufsteckblitz wäre für mich natürlich von Vorteil, da ich so einen noch nicht besitze und dann auch gleich für die Studiofotografie einsetzen könnte, es ist eben die Frage ob dieser ausreichen würde. In erster Linie möchte ich anfangs kleinere Objekte fotografieren, aber ich möchte jetzt nicht kleines Equipment kaufen das ich in einem halben Jahr nicht mehr brauche weil ich aufrüsten möchte, daher lieber gleich richtig.

Was bietet sich denn für den Anfang besser an? Aufsteckblitz mit so einem Mini-Studio für 50€ oder wirklich gleich für ein "größeres" Studio einrichten? Muss am Raum etwas beachtet werden?

@GuaRdiaN: Danke für den Tipp, sowas wäre natürlich auch möglich, aber hier ist auch eine Investition nötig (auch wenn sie gering ist). Daher die Frage, ob ich erst in sowas investieren soll und 2 Monate später nochmals in eine teurere Anlage.

Das mit der Photokina ist ein toller Tipp!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde die Investitionen dem Erfolg anpassen. Grade am Anfang kann ein einfach ausgerüstetes Studio, indem du GUTE Ergebnisse erzielst, sehr sympathisch sein. Wenn du dann etwas Erfolg hast, rüstet du nach und nach auf. So ist die Investition erfolgsabhängig, aber nicht so riskant.

Ich verstehe es so, dass du es professionell betreiben möchtest. Korrigiere mich, wenn ich mich irre.

So lernst du auch "von der Pike auf" und erweiterest deinen Erfahrungsschatz, was dir bei späterem professionellem Einsatz ebenfalls Vorteile bringt, weil du auch bei schlechteren Gegenbenheiten gut arbeiten kannst und nicht erst experimentieren musst. Denn das hast du dann ja schon hinter dir.
 
Hallo Normatel,

ja, ein Aufsteckblitz hat schon Vorteile. Er ist klein, leicht, kann überall mit hingenommen werden und läuft mit Batterien (kein Stromanschluss notwendig). Dafür hat er halt die geringere Leistung. Wenn du dich dazu entschließt, erst einmal mit einem oder mehreren Systemblitz(en) zu arbeiten, musst du beim Kauf der Lampenstative, Schirmneiger und Lichtformer (Softboxen etc.) nur darauf achten, dass diese auch für die Verwendung mit einem Systemblitz gedacht sind. Aufgrund seiner geringen Größe (und weil er normalerweise ja nur auf die Kamera gesteckt wird) hat er nämlich keinen Anschluss für Lichtformer jeglicher Art. Diese müssen also mit einer speziellen Konstruktion außen am Blitz befestigt werden (oder der Blitz wird am Lichtformer befestigt), worüber die klassischen Softboxen von Elinchrom, Hensel, ProFoto und wie sie alle heißen nicht verfügen.

Für einen Start mit meinetwegen zwei Blitzen könntest du also das Folgende nehmen:

2x Canon Speedlite 430 EXII
2x Lampenstativ z.B. das hier
2x Schirmneiger inkl. Blitzhalter, z.b. dieser
2x Durchlicht- und Reflexschirm (2in1), z.b. der hier
1x Set Funkauslöser (Sender + Empfänger), z.B. dieser günstige Anbieter
1x Extra Empfänger für 2. Blitz

Es gibt natürlich zu jedem oben genannten Ding Alternativen anderer Anbieter, aber ich denke das ist jetzt schon ne einigermaßen günstige Auswahl (mit Ausnahme der Blitze, aber da würde ich bei Canon bleiben. Einzig die Blitze von Metz sind noch ebenbürtige Alternative). Damit könntest du dann loslegen...

Viele Grüße,
Martin
 
@mrcrabs: Ja da hast du Recht, es würde sicherlich auch Sinn machen wie du das sagst. Wird evt. auch der Weg sein auf den ich hinauslaufe.

@Martin: Danke für deine Aufstellung, super! Kannst du mir nochmal kurz und knapp sagen, wie du das genau meinst mit dem Blitz? Der Aufsteckblitz kommt einmal auf die CAM und einmal auf ein Stativ mit Blitzhalter, dahinter der Schirm? Empfänger an die CAM und an die Blitze. Ah ich sehe gerade, es soll wohl so aufgebaut sein am Ende

Würde ich mit einem fertigen Set wie du es schon gezeigt hast nicht billiger und besser fahren für die Zukunft?

Was hälst du von diesem Fototisch?
Oder dieser?

Was verwendet man sonst anstatt so einem Tisch? Einen Rahmen mit Spanntuch das auf den Boden läuft? So einen Fototisch kann man sicherlich selbst auch mit Stoff nachbauen, oder verfälscht hier Stoff das Ergebnis? Der Raum in dem das Studio steht ist egal? Wände nah am Licht, oder weit weg?
 
Zuletzt bearbeitet:
6shop schrieb:
auch zum thema nachbearbeitung solltest du dir gedanken machen! (heute pflicht, siehe zeitschriftencovers etc)

Las mich raten - dein KnowHow zur professionellen Fotografie hast du aus Sam, Taff und Talk talk talk? :freak:
 
Also, wenn du den Blitz ganz "normal" verwendest, steckst du ihn oben auf deine 400D und fotografierst einfach drauflos. Fertig aus. Nur ein Blitz, der kommt direkt aus Richtung der Kamera.

Wenn du entfesselt blitzen willst, baus du es so auf: Lampenstativ aufstellen, Schirmneiger draufschrauben, den Schirm mit dem langen Stiel da reinstecken, obendrauf dann den Blitz mit Funkempfänger stecken (so, dass der Blitz in die Mitte vom aufgespannten Schirm "zielt"). Auf die Kamera kommt dann der Funk-Sender. Dann musst du die Blitze manuell einstellen (Leistung zwischen 1/1 und 1/64 wählen) und an der Kamera die Belichtung entsprechend einstellen (manueller Modus, mit zeit und Blende so lange experimentieren, bis es passt). Fertig. :)
Habe so einen ähnlichen Aufbau (aber nur mit einem Schirm) mal auf meinem Blog gezeigt, sieht dann so aus (der Blitz mit Schirm ist ganz rechts im Bild):
1003_Gitarren_061.jpg

Wie du siehst "schießt" der Blitz in den Schirm rein, dadurch erhält man eine große Lichtquelle die ein weiches Licht macht.


So ein Fototisch kommt ja nochmal extra dazu und ist eine feine Sache, wenn man kleinere Objekte fotografieren will. Du stellst dann einfach die beiden Blitze (mit Schirm) schräg links und rechts davor und kriegst dann ein schön (und v.a. schattenfrei) ausgeleuchtetes Objekt. Durch den weißen hintergrund vom Tisch steht das Objekt dann auch "im leeren Raum", d.h. man kann es gut in photoshop oder so ausschneiden und woanders einfügen. Oder man hat einfach ein schickes Produktfoto (z.B. für ebay).

Ach so, ja, und so ein "richtiges" Studioset ist schon nett wenn man ein richtiges Studio hat, ich würde aber mal sagen für kleine Sachen und zu hause sind die Systemblitze (auch von der Leistung her) mehr als ausreichend.

Viele Grüße,
Martin
Ergänzung ()

Noch ein Nachtrag: Die von dir verlinkten Funkauslöser (heißen "PT-04") haben einen ziemlich schlechten Ruf, weil sie öfters mal gar nicht auslösen und recht unzuverlässig sind. Hatte die auch mal, meine waren nach 5mal benutzen kaputt.

Nimm lieber die von mir verlinkten (Yongnuo RF-602), die sind ein wenig teurer, aber sehr zuverlässig. Und immernoch billiger als die "Markenprodukte" von PocketWizard oder die Elinchrom SkyPort (welche natürlich auch super, aber eben auch deutlich teurer sind).
 
Mensch Martin :)

Erstmal vielen Dank für deine Berichte und deine Hilfe hier, wenn ich das Bild anschaue sehe ich das schon bei mir mit einem Fototisch, da macht sich grad doch etwas Neid breit bei mir, hätte das nun am liebsten bei mir stehen :)

Ja, die Einstellungen und mit dem Licht spielen ist dann eine Geduldsfrage, aber da habe ich keine Angst davor, dass nehme ich gerne in Angriff.

Die Fotos die damit gemacht werden sollen auf Foto-Portalen angeboten werden, werden also später auch verkauft, daher sollte ich auch so einen Tisch haben.

Nun noch eine Frage, wenn ich mir so einen Tisch kaufe und zwei Softboxen mit 2x 70W Energiesparlampen mit 5400K dazu hole, dass ergibt sicher nicht den Effekt wie bei den Blitzen oder? Wenn das vergleichbar wäre, wäre das auf jedenfall die billigere Variante, wenn es für den Anfang reicht und den Zweck erfüllen kann, wäre es vll auch eine Idee für mich?

@Fidel: Deine Bemerkungen helfen uns hier leider auch nicht weiter, wo er sein Wissen her hat, soll uns mal nicht interessieren. In Sachen Nachbearbeitung und Fotomontage bin ich fit, daher bin ich da auch nicht drauf weiter eingegangen.
 
Naja meiner Erfahrung nach haben zwei Billiglampen selten genau die gleiche Farbe und das wäre ein ko-Kriterium für mich. Angenommen, die haben tatsächlich beide genau 5400K, bleibt immer noch die "Behinderung", dass du die Leistung nur durch ändern des Abstandes zum Motiv variieren kannst, das setzt auch enge Grenzen in der Gestaltung.

Aber wenn das Geld nicht so locker sitzt (oder alles für eine "professionelle Kamera" rausgeht, damit Leute wie 6shop dich ernst nehmen ;) ) wäre es in Anbetracht des geringen Materialaufwandes sicher einen Versuch wert.
 
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