Frage bzgl. RAID

Zugriffszeiten überbrücken.

Aber dennoch schreibst du hier nur die Datentransferrate rein. Wie hoch war denn die Zugriffszeit einer Einzelplatte? Und die dann am OnBoard an Raid-0? Und dann mit Controller eine Einzelplatt? Und Raid-0?

Nochmals die Frage, was willst du mit 400MB/s? Wenn du z.B. von einer auf eine andere Partition desselben Raids kopierst kommt es auf Lesen UND Schreiben an.

Hast du, wie Ernst erwähnt ein Raid-0 zum Schreiben, eins zum Lesen, hast du z.B. die 200MB/s Lesen/Schreiben, eben mit 2 verschiedenen Raids. Dadurch ergibt sich die Performanceerhöhung.

Und im Windows/Programmbetrieb kommt es mehr auf die Zugriffszeit an, und da kann man noch so viele Raid-0 oder Festplatten anschließen, die werden einfach nicht schneller. Eine WD Raptor und WD Velociraptor wurden Aufgrund der Zugriffszeit deutlich schneller, nicht durch die MB/s die überall hier beim Raid immer wieder durchgekaut werden.
 
Den großartig wichtigen Cache kann sich ein Normal-Windows User auch in die Haare schmieren; im Random-Read-Betrieb bringt das keine Verbesserung der Zugriffszeit, verschlechtert diese eher; oder beim Lesen/Schreiben großer Dateien (was sind 512MB Cache bei einer 5GB-Datei?) , bei kleineren Zugriffen schafft das auch der HDD-Cache.

ein externer Controller mit Cache macht dann Sinn, wenn die I/Os in der Queue schon Schlange stehen, weil der viele Requests gleichzeitig behandeln und parallel abwickeln kann, und ein schnelleres Rebuild ohne große Performanceeinbrüche nebenher zustandebringt. Das sind aber Situationen, die ein normaler User schwerlich auf die Beine stellen kann, außer sich per Benchmark daran zu erfreuen.
 
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@ernst .. niemand will ihm was aufschwatzen .. im gegenteil ^^
aber du hast offensichtlich auch nicht alles gelesen.

um es dir leicht zu machen .. weder onboard noch rc raid0 bringt ihm viel.
so wie´s bisher klingt bringt ihm beides nichts.
denn der punkt .. ab dem er davon profitieren würde .. liegt vermutlich weit .. wenn nicht sogar sehr weit hinter seinen ansprüchen.
und was kopiert er denn "inerhalb des arrays" ? weiß kein mensch .. er spuckt ja keine details aus. lediglich "schneller programmstart und schneller beim kopieren" ..

da kann man sich jegliche konkreten "pro contra" diskussionen ohne hin sparen.
--> was btw auch schon mehrmals erwähnt wurde (liest du weiter oben).

und da du ja so erhaben die beiträge anderer abfällig bewertest .. möchte ich kurz höflich an die fragen erinnern .. die ich dir weiter oben gestellt habe..
https://www.computerbase.de/forum/threads/frage-bzgl-raid.669976/#post-7035600
 
Der TE hat geschrieben, dass er 2 Platten gratis bekommen würde, wie er die am Besten einsetzen soll zu der Konfiguration, die er bisher für gut fand. Während Du nach Deinem ellenlangen Laborat zum Schluss kommst, er sollte sich besser eine SSD zulegen, denke ich nicht an den Bedürfnissen des TE vorbei.

Einer, der bislang auf einem einzigen RAID-0 herumgesägt hat, wird von dem Boost eines zweiten begeistert sein - was Du Dir aber anscheinend nicht vorstellen kannst: Dass bei jeder Kopieraktion vom einen Array auf den anderen dann Werte zustandekommen, wie Du sie sonst nur im Benchmark eines Einzel-Arrays zu sehen bekommst, welches für sich alleine nicht praxistauglich ist, im Doppelpack aber zur Realität wird.

Dass Du Dir taugliche RAID0-Praxisanwendungen gar nicht vorstellen kannst, schließe ich (erhaben) aus Deinen Ausführungen, wo Du über "parallel" nicht hinausgekommen bist.

besonders .. weil du ja die "verdoppelte Transferrate" so lobst ... die bei einem onboard 08/15 controller woher kommen soll ?
woher kommt sie denn bei einem externen? vom Cache? oder von der eigenen CPU? oder vom Benchmark?
 
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@Hardball
Sieh es ein, was du erzählst ist und bleibt Blödsinn. Ist ja schon das du mit deinem Kumpel diverse Tests durchgeführt hast, diese aber anscheinend nicht deuten kannst.

Nur so am Rande -> Humptidumpti owns 8 Port SAS PCIe Raidcontroller :rolleyes:

@Ernst@at und x-sector
Kommt beide mal wieder runter. Es sollte keine Diskussion darüber geben das auch Raid 0 Arrays natürlich sinn machen können. Und gerade wenn mehrere vorhanden sind eben die Leistung auch besser zur Geltung kommt.

Fragt sich nur. Macht das auch für den TE Sinn? Darüber sollte man sich unterhalten.
 
Ob das auch für den TE Sinn macht, muß er selbst entscheiden.
Jedenfalls kommt es darauf an, wie man die Bereiche je Verarbeitungsschritt auf den RAID0-Arrays verteilt, sodass immer von Array A nach B und von B nach A gearbeitet wird.
Anwendungsbeispiele überlasse ich der Phantasie der Leser, um z.B. 50 Stunden Urlaubsvideo zu einer unterhaltsamen ErinnerungsDVD zu verwandeln.
Nicht unwesentlich dabei das Partitionalignment, Clustersize und Stripesize.
Auch die Berücksichtigung der Plattencharakteristik durch Anlegen mehrerer logischer Volumes je Array und/oder Partitions je logischem Volume kann zusätzliche Vorteile bringen.
 
@ernst. nicht ganz richtig und immernoch nicht komplett gelesen.
aber du willst offensichtlich den ganzen verlauf auch nicht lesen.
noch einmal für dich .. les den zusammenhang von #1 bis runter..
dann verstehst auch meine antworten.
denn die entscheidende frage "was macht TE denn genau" ist nach wie vor offen.

aber .. du kannst mir deine detail erfahrungen mit 2x raid0 am onboard gerne belegen.
du scheinst ja offensichtlich detailierte tests gemacht zu haben ?!
 
Sofern die im Sysprofile des TE aufgeführten 2 Hitachi HDDs die aktuellen sind, könnte selbst eine aktuelle große einzelne HDD einen Leistungszuwachs bringen. Schwer zu beurteilen, da ich die HDD nicht kenne.
Allerdings, da es immer wieder durchgekaut wird, die pauschale Aussage, daß ein RAID0 als Systemplatte nichts bringt, ist nicht korrekt. Für Standardplatten mag es vielleicht noch in etwa zutreffen, mit 2 VelociRaptoren bootet Windows in allen Varianten aber z.B. spürbar schneller. Die Übertragungsrate steigt gegenüber einer einzelnen sowieso deutlich, die Zugriffszeit erhöht sich von 4.6ns gerade mal auf 6.2ns, also von der Verdopplung keine Spur. In der Summe der Eigenschaften ist das RAID0 dann spürbar schneller, sowohl beim Booten, als auch beim Programmstart. Und alles an der ICHxR.
Es gibt also durchaus Ausnahmen, auch wenn 0815 Standardlaufwerke nicht betroffen sind.
 
Wieder eine neue Theorie, der allerdings entgegenzuhalten ist, dass das auch mit Standardlaufwerken so ist, wie viele schon von sich gegeben haben. Placebo?

@x-sector
Herzerfrischend, wie sehr du kläffend an meinem Hosenbein hängst :)

Ich habe den gesamten Thread gelesen und den Sinn/Unsinn aller Aussagen erfasst.
Deine Antworten sind tw. reine Spekulationen, Phantastereien oder völlig daneben.

Ich vermute, daß Du wie viele andere unschuldiges Opfer den häufig im Unternet kursierenden Behauptungen erlegen bist, nach denen ein RAID0 sinnlos ist, da er nur wenige Prozent Verbesserung bringt.

Unterstützt von völligem Unsinn, der zeitweise an beliebtesten Informationsquellen sprudelt
Zitat Wikipedia - RAID Stripe Size
Stripe Size
Die Stripe Size bezeichnet die Größe des aus einem oder mehreren Datenblöcken bestehenden Datenbereichs (Striping-Granularität), der auf die RAID-Speichermedien verteilt wird. So wird bei einem aus vier Festplatten bestehenden Array mit einer Stripe Size von 64 kB ein Datenblock in einer Größe von 16 kB auf jede Festplatte geschrieben. Bei einer Vergrößerung der Stripe-Size wächst der maximale Durchsatz, gleichzeitig erhöht sich aber die Zugriffszeit. Heute üblich sind Stripe-Größen von 2 kB bis 256 kB.
Chunk Size
Die Chunk Size bezeichnet den kleinsten Datenblock pro Schreibzugriff, der auf eine individuelle Festplatte geschrieben wird. So besitzt beispielsweise ein aus vier Festplatten bestehendes RAID-0-Array mit einer Chunk Size von 16 kB eine Stripe Size von 64 kB. Unabhängig davon wird beim Formatieren eines Arrays die File System Block Size für das jeweilige Dateisystem gesetzt. Die Performanceauswirkungen der eingestellten Chunk Size[9] im Verhältnis zu der gewählten File System Block Size sind komplex.
leiten alle, welche nichts Besseres finden, daraus und von noch schlimmeren Seiten die abenteuerlichsten Theorien ab.

Tatsächlich ist ein RAID0 - wie auch alle anderen striped Varianten, eine Chimäre, von der alle, die nicht über den Tellerrand blicken, nur eine Seite sehen.

Im Betrieb eines RAID0 mit n Platten (IOsize aligned zu Stripesize; postime= Positionierungszeit, revtime=Umdrehungszeit) ergibt sich
- mit I/Osize < Stripesize : Einfache Datenrate, postime + 1/2 revtime (gleich wie single HDD); aber nur eine HDD involviert
- mit Stripesize <= IOsize <= n*Stripesize: etwas erhöhte Datenrate, postime + m/(m+1)*revttime; m HDDs involviert (m=IOsize/Stripesize)
- mit Stripesize << IOsize: n-fache Datenrate, postime + n/(n+1)*revtime; alle HDDs involviert
- beim Lesen nachfolgender Bereiche entweder Datenrate des Interfaces(aus dem HDD-read-ahead-Cache), oder Datenrate von der Oberfläche

Ob bei IOs mit aufeinanderfolgenden Bereichen die Accesstime wegfällt, hängt davon ab, ob die Anforderungen überlappt(AHCI sei Dank) abgesetzt werden oder nicht, NCQ reinspuckt, oder andere dazwischenliegende IOs inzwischen den Cache überschreiben

In den "geläufigen" Fällen wird der IO auf verschiedene Memberplatten gesplittet. Der erste Fall lässt aber, da nur eine HDD je IO beteiligt ist, doppelte IO-Rate durch die nebenläufige Arbeit der anderen zu - auf völlig anderen Plattenbereichen.

Somit wird spätestens jetzt jedem klar, dass ohne auf diese wesentlichen Feinheiten zu achten, sich ein RAID mal so, mal anders verhält, und in einem Mischbetrieb aller Varianten auch zufälligerweise das klägliche Ergebnis liefert, das alle beklagen. Bei Anderen hingegen ist es sogar spürbar, also kein Placebo.

zurück zur Kernfrage:
Wenn von einem auf einen anderen 2-drive RAID-0 Array kopiert wird, ist bei IOsize >> n*Stripesize und fortlaufendem Lesen anschließender Bereiche volles Rohr von jeder HDD, also doppelte Transfergeschwindigkeit angesagt...
 
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Ernst@at schrieb:
Hast Du nicht, wenn ich mich recht erinnere, im GB Forum immer gegen AHCI argumentiert? Woher der Sinneswandel?

Mit Standard HDDs (in dem Fall 2 1TB Spinpoint F1) habe ich das natürlich schon getestet, da war kein spürbarer Leistungszuwachs beim Booten und Programmstart zu verzeichnen, nur ein meßbarer. Also Placebo.
Mit den beiden Raptoren sieht es schon anders aus. Besonders deutlich wird es beim Photoshop Start, 2 Raptoren im Raid0 6 Sekunden, einzelne Raptor 13 Sekunden, einzelne Spinpoint F1 32 Sekunden. Hier dürfte sich auch die lahme Zugriffszeit der Standardplatte bemerkbar machen.
Als Stripe Size habe ich für mein System als Optimum 32KB ermittelt.
 
Nicht das ich wüsste... virtualDualBios ausdauernd, NCQ wegen der fehlenden Steuerbarkeit von Treiberseite (vielleich von daher in Erinnerung?)

AHCI befähigt den Controller, für eine Device bis zu 16 (oder waren es 32?) IO-Requests zu queuen - was dann für NCQ Voraussetzung ist. Im Falle eines RAID-Arrays als rekonfigurierte Device gibt das dem onboard-Controller erst die Möglichkeit, gleichzeitig auf mehreren Platten des Arrays zu ackern.
Ergänzung ()

Bei all derartigen Vergleichsläufen muß man, um die auch als signifikant ansehen zu können, natürlich von gleichen Grundvoraussetzungen ausgehen. d.h. das System darf nicht je Konfiguration installiert werden, sondern muss von einem Image auf die jeweilige Konfiguration aufgebracht werden, damit die Partition gleich groß und gleichen Aufbaus ist, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.

Bei einem 2-drive RAID0 hat man als nächstes das Problem, dass durch die Verteilung auf 2 Platten auch die Positionierungsdistanzen annähernd halbiert werden.
HDDs mit verschiedenen Kennlinien bringen daraufhin auch völlig andere Ergebnisse.
 
"Allerdings, da es immer wieder durchgekaut wird, die pauschale Aussage, daß ein RAID0 als Systemplatte nichts bringt, ist nicht korrekt. Für Standardplatten mag es vielleicht noch in etwa zutreffen, mit 2 VelociRaptoren bootet Windows in allen Varianten aber z.B. spürbar schneller."

Test? Wo? Bitte mal austesten und die Stoppuhr dranhalten.

"Die Übertragungsrate steigt gegenüber einer einzelnen sowieso deutlich, die Zugriffszeit erhöht sich von 4.6ns gerade mal auf 6.2ns, also von der Verdopplung keine Spur."

Nein verdoppeln nicht, aber sie wird schlechter. Das was den eigentlichen Leistungssprung der Raptoren im Vergleich zu einer Einzelplatte mit 7,2K ausmacht wird sohingehend verschlechtert.

"In der Summe der Eigenschaften ist das RAID0 dann spürbar schneller, sowohl beim Booten, als auch beim Programmstart. Und alles an der ICHxR.Es gibt also durchaus Ausnahmen, auch wenn 0815 Standardlaufwerke nicht betroffen sind. "

Welche Programme? Stoppuhr! So Pauschalaussagen sind für die Katz! Meine früheren Aldi-Lautsprecher mit 400W PMPO Leistung hatten auch einen Super-Klang. Aber im Vergleich zu was? Bei welcher Musik? Und welcher Lautstärke?

Die ganzen Infos in einem Wust zusammengewürfelt und dem Leser hier hingespuckt reicht einfach nicht aus. "Gefühlte Performance" ist schon seit langem kein Beweis für einen wirklichen Leistungsschub. Blendungen durch die nackten MB/s werden verbreitet wie faules Obst auf dem Marktplatz und es brauch nur fähige Händler das als "sonnengereift" zu verkaufen. Also bitte entweder mal harte Währungen in Form von Beweisen hinlegen, oder es aber einfach seinlassen.

Ich selbst weiss gar nicht mehr wieviele Raids ich aufgebaut habe, momentan habe ich auch gar keine Möglichkeit mehr eins auzubauen weil die Festplatten einfach voll sind sonst würde ich den Stoppuhrvergleich mit meinen normalen Platten machen. Wär schön wenn du die dann für die Raptoren machen könntest...
 
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