Frage zur Vernetzung daheim

fanatiXalpha

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Hallo zusammen,

mein Vater hatte sich bei der Hausrenovierung vom Elektriker was installieren lassen ohne sich wirklich Gedanken darüber machen.
Über Sinn und Unsinn wie das jetzt umgesetzt wurde braucht man nicht reden, das ist ja alles schon gemacht.

Aktuelle Situation:
Internet kommt unten im Keller von Vodafon (Kabel) an.
Dort wird es dann aufgeteilt und geht in jedes Stockwerk, es gibt in jedem Stockwerk also eine Kabeldose soweit ich das richtig gesehen habe.
Unten im Keller gibt es ebenfalls ein solchen Anschluss wo man ein Kabelrouter mit Modem anschließen kann.
Desweiteren gibt es im Keller auch einen Switch und Ethernetleitungen die wie das Kabelinternet (sorry, mir ist gerade kein besserer Begriff eingefallen) in die Stockwerke hochgehen.

Es gibt also in jedem Stockwerk einen Kabelanschluss (und TV gehe ich mal davon aus, nicht mein Fachgebiet) und Ethernetanschlüsse.
Die Frage ist, wie man das jetzt am besten umsetzt.
Aktuell hat mein Vater den alten Router unten angeschlossen und damit Internet auf den Ethernet-Buchsen und WLAN (soweit es halt reicht). Aber das Telefon muss im aktuellen Fall halt dann im Keller stehen.

Man könnte jetzt natürlich sagen: setzt doch einfach den Kabelrouter mit Modem und Telefonanschluss ins EG und dann ist das Telefon im EG.
Nur sind dann halt die Ethernetbuchsen nicht angeschlossen.

Meine Idee war, unten eine Fritzbox hinzustellen, in die oberen Stockwerke an die Ethernetbuchsen jeweils eine kleinere FritzBox (4040) und darüber dann WLAN laufen lassen mit Mesh.
Telefon könnte man ja über die Fritz!App Fon laufen lassen.

Ich glaube aber nicht, dass das die eleganteste Art ist und für "normale" Telefone (DECT oder schnurgebunden) fällt mir da leider auch nichts gescheites ein.
Habt ihr andere/bessere Ideen/Hinweise? :)
 
Nur fürs WLAN brauchst keine 4040, sondern einfach nur einen AVM Fritz 2400 oder 3000er "Repeater" mit LAN als Backhaul. Das bildet dann auch ein Mesh mit dem Router im Keller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kabelrouter/Modem und Telefonanschluss ins EG setzten, ethernet kabel eg>keller>gbit switch>drann alle anderen ethernet kabel anstecken.
für wlan, dann wie du willst, andere aps/mesh verteilen oder einen zentral...
 
Sharonna5204 schrieb:
Kabelrouter/Modem und Telefonanschluss ins EG setzten, ethernet kabel eg>keller>gbit switch>drann alle anderen
Das ist halt das Problem, mein Vater hat das verpennt und es gibt so jetzt erstmal keinen Weg mehr.
Zumindest keinen den man offen gelassen hat.
Da müsste man das Kabel neu verlegen.
Ob er das macht bezweifle ich mal sehr stark...
Ergänzung ()

M4ttX schrieb:
Einfach nur fürs WLAN brauchst keine 4040, sondern einfach nur einen AVM Fritz 2400 oder 3000er "Repeater"
Okay, würde darüber dann ja auch die Fon-App Lösung funktionieren, oder?
 
fanatiXalpha schrieb:
Das ist halt das Problem, mein Vater hat das verpennt und es gibt so jetzt erstmal keinen Weg mehr.
Zumindest keinen den man offen gelassen hat.
Da müsste man das Kabel neu verlegen.

Es gibt also in jedem Stockwerk einen Kabelanschluss und Ethernetanschlüsse.

oh aso, du schriebst ja, in jedem Stockwerk ethernet, also auch eg, dacht ich.
 
Wie weit ist der kabelanschluß und die Netzwerkdose im EG auseinander?
 
Setz an die Ethernetdosen in EG einen Switch, der die Netzwerkleitung wieder verteilt und hänge ein IP Fähiges Telefon da ran.
Dann als Router eine Fritzbox ran und die sollte dann auch in der Lage sein, die Telefonie über IP an das IP Telefon zu schicken.

Du brauchst keinen extra Router dann im EG oder irgendwo anders, nur normale switche ja noch deinen Bedarf
 
Sharonna5204 schrieb:
oh aso, du schriebst ja, in jedem Stockwerk ethernet, also auch eg, dacht ich.
Äh, ich bin glaub grad etwas beschränkt gewesen :D
natürlich hat man ja da auch die Möglichkeit den Router ins EG zu stellen.
Das eine LAN-Kabel, welches aus dem EG kommt und nach unten geht muss man dann einfach in den "In"-Port am Switch stecken, statt einem "Out"-Port, richtig?

Nemesis_Fid schrieb:
Wie weit ist der kabelanschluß und die Netzwerkdose im EG auseinander?
Ähm, ich glaube in dem einen Zimmer sind sie direkt nebeneinander.
Werde meinen Vater nochmal beten Bilder zu schicken.
Ergänzung ()

Sebbi schrieb:
Setz die Ethernetdosen in EG einen Switch, der die Netzwerkleitung aufsplittet
Kannst du den Teil nochmal erklären, ich verstehe das leider nicht :(

Oder verstehe ich deinen Beitrag so, dass eine Fritzbox unten im Keller steht da wo schon der Switch ist.
Und oben im EG dann ein IP-fähiges Telefon mit einer Ethernetbuchse verbinden, die ja dann schlussendlich auch auf die Fritzbox geht.
Dann würde ja prinzipiell auch ein WLAN-Telefon gehen wie das hier gehen: https://geizhals.de/panasonic-kx-prwa13-a1103962.html?hloc=de
Oder?

Also eine Fritzbox mit Modem im Keller, die am Switch hängt.
In den Stockwerken dann jeweils ein Repeater wie von M4ttX vorgegschlagen, die am Ethernetport hängen.
Als Telefon dann ein IP-fähiges Telefon, welches entweder per WLAN (oben erwähntes Panasonic) oder per LAN (z.B. https://geizhals.de/gigaset-s850a-go-s30852-h2625-b101-a1238805.html?hloc=de) verbunden ist mit der Fritzbox.
Passt mein Gedankengang so?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann paßt es ja! Du setzt deinen Router an den kabelanschluß im EG und gehst von da aus auf die netzwerkdose mit einem LAN Kabel. Unten im Keller alles mit einem Switch zusammenschließen und schon hast du schon mal überall LAN. WLAN dann je nach bedarf. Eventuell reicht die sendeleistung vom Router im EG aus. Ansonsten wieder melden dann schauen wir weiter.
 
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Nemesis_Fid schrieb:
Dann paßt es ja!
Router im EG wäre die Variante wo er das alte Telefon und den alten Router weiterverwenden kann. Ist also die günstigere Variante gegenüber meiner, wo der Router im Keller verbleibt und in den restlichen Stockwerken mit Repeatern gearbeitet wird und im EG mit einem IP-Telefon (egal ob WLAN oder LAN mit DECT-Station).

Danke euch allen schon mal! :)
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
 
fanatiXalpha schrieb:
Okay, würde darüber dann ja auch die Fon-App Lösung funktionieren, oder?
Vermutlich, ich hab da keine Erfahrung damit. Auf jeden Fall hast du dort eine ordentlich WLAN Abdeckung.
 
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fanatiXalpha schrieb:
Oder verstehe ich deinen Beitrag so, dass eine Fritzbox unten im Keller steht da wo schon der Switch ist.
Und oben im EG dann ein IP-fähiges Telefon mit einer Ethernetbuchse verbinden, die ja dann schlussendlich auch auf die Fritzbox geht.

genau! und wenn es zu wenig Ethernet Buchsen sind, hängst du nen einfachen Gigabit Switch dazwischen um mehr geräte anschließen zu können.
 
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Normalerweise geht sowas relativ einfach, wenn der Kabel-Router im Keller eine Fritzbox ist.
Dann kannst Du oben in den Etagen einfach eine Fritze mit DECT anschließen an die vorhandenen LAN Dosen, diese als Telefonie-Gerät im Haupt-Router im Keller einrichten und DECT nutzen. Ferner würde die Fritze als LAN-Brücke (AP) dienen um die Etage mit WLAN und LAN zu versorgen. Fritz-Phone App funzt dann auch oben über WLAN, aber auch über WLAN des Hauptrouters im Keller. Aber all dies muss konfiguriert werden und ist nicht einfach.
Das scheitert bei Dir aber daran, das im Keller ein unbekannter Kabel-Router vorhanden ist, der dort auch verbleiben sollte.

Behelfsweise kann man natürlich einen Analog-Telefon-Ausgang des Kabelrouters nach oben patchen, wenn noch ein LAN Kabel frei ist. Dort schließt man dann eine DECT-Station an und kann darüber telefonieren. LAN müste dann über einen weiteren LAN Anschluss laufen, an den man dann einen AP anschließen kann.
Zuvor würde man mal prüfen, ob die Zwillingsdosen wirklich LAN Dosen sind und ob die funktionieren. Nicht das das ISDN ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
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fanatiXalpha schrieb:
Äh, ich bin glaub grad etwas beschränkt gewesen :D
natürlich hat man ja da auch die Möglichkeit den Router ins EG zu stellen.
Das eine LAN-Kabel, welches aus dem EG kommt und nach unten geht muss man dann einfach in den "In"-Port am Switch stecken, statt einem "Out"-Port, richtig?
Switch haben kein in/ou port , alle ports sind gleich also einfch anstecken, und wenn du im eg nur einen ethernet anschluss hast, kann du bei bedarf für mehr geräte da auch noch zwischen router und dose einen switch hängen.
 
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hildefeuer schrieb:
Das scheitert bei Dir aber daran, das im Keller ein unbekannter Kabel-Router vorhanden ist, der dort auch verbleiben sollte.
Er ist halt vorhanden.
Es muss da ja nicht bleiben oder zwingend weitergenutzt werden.
Es wäre halt eine Möglichkeit.
 
fanatiXalpha schrieb:
Desweiteren gibt es im Keller auch einen Switch und Ethernetleitungen die wie das Kabelinternet (sorry, mir ist gerade kein besserer Begriff eingefallen) in die Stockwerke hochgehen.
Nur um sicherzugehen: Im Keller ist auch wirklich ein Switch und du verwechselst nicht aus Unwissenheit ein Patchpanel mit einem Switch? Ein Patchpanel ist im Grunde eine große Dose mit zB 24 Ports, an die hinten dann die Kabel (ohne Stecker) auf LSA-Klemmen oder ggfs Keystone-Module aufgelegt werden. Die Ports eines Patchpanels haben untereinander aber keinerlei Verbindung, wie gesagt, ist wie ne große Dose. Über/unter/neben dem Patchpanel benötigt man dann einen Switch, dessen Ports jeweils auf die Ports des Patchpanels "gepatched" werden.
Wenn du dir nicht 100%ig sicher bist, kannst du auch Fotos davon hochladen und dann kann man sich das mal anschauen.


fanatiXalpha schrieb:
Meine Idee war, unten eine Fritzbox hinzustellen, in die oberen Stockwerke an die Ethernetbuchsen jeweils eine kleinere FritzBox (4040) und darüber dann WLAN laufen lassen mit Mesh.
Telefon könnte man ja über die Fritz!App Fon laufen lassen.
Das ist Prinzip das was @hildefeuer auch vorgeschlagen hat, ja.


fanatiXalpha schrieb:
Router im EG wäre die Variante wo er das alte Telefon und den alten Router weiterverwenden kann.
Die Frage ist ob es wünschenswert ist, das "alte" Telefon weiterzuverwenden. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei ja um analoge Telefone. Analoge Technik, die aus den 80er Jahren stammt. Selbst an eine neu gekaufte analoge DECT-Basis kann man zwar gerne 6 Mobilteile anmelden, aber durch die analoge Basis bedingt nur auf einem Mobilteil gleichzeitig telefonieren. Das ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß, weil der vermeintliche Nachfolger von analogen Telefonen - ISDN - bereits veraltet ist, aber analoge Telefone scheinbar nicht totzukriegen sind.

Meine Empfehlung wäre daher: Entweder über Mobilteile an der DECT-Basis des Routers (zB Fritzboxxen wie oben erwähnt) telefonieren (so ein Router ist dann effektiv ein DECT-VoIP-Gateway) oder separate VoIP-Gateways verwenden wie zB die GO-Box von Gigaset. In beiden Fällen braucht der Router bzw. die GO-Box nur eine LAN-Verbindung und man kann darüber dann auch mehrere Gespräche parallel führen. Analoge Altlasten mit 40 Jahre alter Techno*hust*logie fliegt raus :D
 
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hildefeuer schrieb:
Zuvor würde man mal prüfen, ob die Zwillingsdosen wirklich LAN Dosen sind und ob die funktionieren. Nicht das das ISDN ist.
wie kann ich das prüfen?

Raijin schrieb:
Nur um sicherzugehen: Im Keller ist auch wirklich ein Switch und du verwechselst nicht aus Unwissenheit ein Patchpanel mit einem Switch?[...]
Wenn du dir nicht 100%ig sicher bist, kannst du auch Fotos davon hochladen und dann kann man sich das mal anschauen.
Verdammt, du hast recht, das sieht mehr nach einem Patchpanel aus...
Dann brauchen wir da noch einen Switch.
Dennoch könnte man dann ja einen Router oben installieren und über das Patchpanel auf den Switch führen, den wir ja brauchen.
Auf jeden Fall gibt es jetzt ein paar Ideen wie man das umsetzen kann.

Ich werde meinen Vater überreden das Telefon zu tauschen und auch den Router zu ersetzen.
 
Was ist es denn für ein Kabel-Router? Type nennen. In die Zwillingsdosen Patchkabel einstecken und mit Laptop verbinden und sehen ob Internet vorhanden ist.
Oder im Keller nachschauen ob zu den Zwillingsdosen wirklich 2 Kabel gehen.
Hilfreich wäre auch ein Foto von Router im Keller und der Verkabellung mit Patch Panel.
Kabel-Router kann man nicht so ohne weiteres versetzten. Es muss am neuen Standort ein Kabel-Anschluss vorhanden sein und eine 3-Loch Kabel Dose gesetzt werden.
 
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