Fragen zum Chemiestudium

J

Jonas5

Gast
Hallo Leute

Ich bin jetzt mittlerweile da angekommen wo ich mich entscheiden muss was ich später al machen will. Jetzt kam mir schon vor langer Zeit der Gedanke das ich was im bereich Pharmazie, Chemie oder Biologie machen würden.
Nun habe ich leider nicht meien gewählten Chemielesitungskurs bekommen sondern physik und dann halt mathe und biologie. Ist es dann unmöglich im chemiestudium irgendwie mitzukommen? oder besteht trotzdem die Möglichkeit?
Außerdem habe ich gelsen das man mit "nur" bachelor in Chemie quasi kaum Chancen hat und man nicht ernstgenommen wird. Folglich müsste man ja noch den master machen oder besser noch nen Doktortitel bekommen... stimmt das wirklich?

Zuletzt noch ne Frage zum Studieren allgemein... sind manche Studiengänge schwerer als andere oder zeitaufwändiger oder hängt das immer vom elan des Studieren ab?

ich bedanke mich schon mal im vorraus für die Antworten

mfg
jonas
 
Also mal zur letzten Frage vorweg: natürlich sind manche Studiengänge "schwerer" als andere, aber eine solche pauschale Beurteilung ist natürlich immer nur relativ zu betrachten; denn überwiegend hängt dies Quailifkation natürlich von den Individuellen Fähigkeiten des Studierenden ab ! Wer von seinem Intellekt nichts mit abstrakten Theorien am Hut hat, kann aber vielleicht mussich begant sein und ein Kunststudium als begnadeter Künster hervorragend abschließen ! Desweiteren kann und wird in der Regel natürlich, wie Du schon erwähnt hast, Fleiß und innere Einstellung, die eigene Interessenslage, ja sogar das materielle Umfeld eine mehr oder minder große Rolle bezüglich der Erfolgsaussichten des Studiums spielen.

Je höher Du dich qualifizierst, um so besse werden Deine Chancen später in der Regel auch sein; klar, dass Du vor diesem Hintergrund mit einem Master- oder Diplom-Abschluss weiter kommst als mit einem Bachelor, in dem Du ja auch nicht prmovieren könntest !

Wie sich das mit dem Leistungskurs Chemie und dem späteren Zugang zu einem Chemiestudium verhält, kann ich Dir leider nicht sagen, da rufst Du am besten einmal bei Studendensekretariat einer Hochschule an oder wendest Dich an die entsprechende Fachschaft für weitere Informationen.

Alkerdings denke ich, wenn man wirllich beseelt ist von etwas bestimmten, dann kann man sichauch autodidaktisch intensiv auf das Vorbereiten, dür was man begabt ist und was man am liebsten täte, also eigentlich auch ohne Chemie-Leistung sich gut für ein Chemiestudium vorbereiten, wenn ohne diesen leistungskurs ein Zugang grundsätzlich möglich ist !
 
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Jonas5 schrieb:
Außerdem habe ich gelsen das man mit "nur" bachelor in Chemie quasi kaum Chancen hat und man nicht ernstgenommen wird. Folglich müsste man ja noch den master machen oder besser noch nen Doktortitel bekommen... stimmt das wirklich?

Chemie ist ein typischer Diplomstudiengang (sprich Master), mit einem Bachelor hast du quasi zu früh abgebrochen. In der Forschung ist damit nichts zu holen, wobei auch mit einem Master nicht die ultimativen Aufstiegschancen bestehen. Dafür ist dann eine Promotion vonnöten.
In der Industrie dürftest du damit weiter kommen, allerdings profitierst du von einem Master/Doktor sowieso.

Jonas5 schrieb:
Nun habe ich leider nicht meien gewählten Chemielesitungskurs bekommen sondern physik und dann halt mathe und biologie. Ist es dann unmöglich im chemiestudium irgendwie mitzukommen? oder besteht trotzdem die Möglichkeit?

Prinzipiell baut ein Studium von Null an auf. Allerdings in einem ganz anderen Tempo und mit mehr Tiefgang - auch diejenigen die Chemie im LK besucht haben werden zwangsläufig schnell auf Neuland stossen. Du profitierst also nur zu Beginn von etwaigem Vorwissen. Wenn keine Restriktionen vorhanden sind und du den Willen dazu hast sehe ich kein unüberwindbares Hindernis.
Wenn du in Mathe, Biologie und Physik keinen Fensterplatz hattest profitierst du eventuell hiervon ein wenig - du wirst wohl sicher entsprechende Grundkurse besuchen müssen (ist ja eigentlich eher ein dürfen).
 
Das mit Bachelor ist in Chemie tatsächlich ein Problem. Die Promotionsrate in Chemie beträgt in Deutschland 95%, wodurch die Promotion den eigentlichen Abschluss in Chemie darstellt. Das sollte man nicht unterschätzen.
Ich studiere selbst Chemie, hab gerade mit der Diplomarbeit angefangen. Um ehrlich zu sein, könnt ich die Zeit zurück drehen, würd ich glaub was anderes studieren. Nicht, weil's mir keinen Spaß macht, aber aufgrund der fast schon zwingenden Notwendigkeit der Promotion dauert mir das ganze dann doch zu lang um ein gewisses Gehaltsniveau zu erreichen. Das geht in anderen Branchen schneller.

Dass du Physik und Mathe LK hattest, ist auf jeden Fall von Vorteil. Damit haben dann doch die meisten Probleme.

Schwer oder nicht schwer, zeitaufwändig oder nicht, das hängt zum einen von der Uni und zum anderen von dir ab. Rückblickend fand ich es persönlich nicht schwer. Die Themen, die mich nicht interessierten, waren halt zäh und schwer zu lernen, aber das war mehr ein Motivationsproblem. Aber das gibts überall.
Zeitaufwändig war es dagegen sehr. Freizeit zwischen den Semestern gab es - im wahrsten Sinne des Wortes - praktisch nicht, weil in der sog. vorlesungsfreien Zeit Praktika und/oder Klausuren waren. Aber das hängt dann halt auch von dir und deinem Zeitmanagement ab.
 
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Ich kann da Salem24 eigentlich nur zustimmen, ich bin nun dabei meinen Master zu machen und werde dann zwangsläufig auch den Doktor anhängen müssen. Es gibt sogar noch viele Unternehmen, zb glaube Bayer die sogar nochn Postdoc danach verlangen. Der Bachelor ist aber nicht nur bei Chemie wertlos, generell der eher Naturwissenschaftliche Bereich verlangt eigentlich zumindest den Master.

Die Vorlesungen waren auch ohne LK ohne Probleme schaffbar, man muss halt schon deutlich mehr als inner Schule tun. Das was du inner Schule an Chemie hattest wird in 2,3 Wochen abgehandelt und dann gehts nur mit neuen Stoff weiter, aber es ist trotzdem alles schaffbar. Chemie an sich muss dir halt einfach liegen. Von klausuren höre ich da bei anderen Fächern eher mehr Horrormeldungen und nehme an, dass diese schwerer sind. Dafür ist Chemie wegen den tausenden Praktikas wohl eins der zeitaufwändigsten Studienfächer.
 
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