News Fremder Code in Microsoft-Tool?

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Kenne jetzt die GPL nicht im Detail. Deswegen mal ne Frage.

Wenn man ein Firmeninternes Tool programmiert, welches u.a. GPL lizenzierten Code enthält. Muss man dann das alles veröffentlichen oder nur wenn man die Software "verkaufen" will?
 
Solange das Programm nur Firmenintern genutzt wird, nein. Sollte das Programm allerdings an dritte weitergegeben werden, egal ob als Freeware oder Kommerziell, muss der GPL Teil und die (eventuell) daran vorgenommenen Änderungen, offen gelegt werden.
 
@ Kamikatze

letzter satz

GENAU DAS ist das schlimme daran

du kannst programme von anderen mit schadcode GENAUS SO veröffentlichen wie das "originalprogramm" halt eben aussieht

meinetwegen nehmen wir den VLC

Ich code in den VLC player jetzt einfach mal schadcode ein

das Programm unterstützt indes noch alle anderen Funktionen des echten VLC

Jetzt stelle ich diese Software zum Download

gut die leute denken sich nix dabei, laden den runter und haben den salat

Open Source? - Nein Danke
für mich ist das meiste nichts

Firefox lasse ich mir noch eingehen...
 
@wayne_757:

Der, dem du das Programm gibst, muss auch Zugriff auf den modifizierten Quellcode haben können:

# Kopien des Programms dürfen kostenlos oder auch gegen Geld verteilt werden, wobei der Quellcode mitverteilt oder dem Empfänger des Programms auf Anfrage zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden muss. Dem Empfänger müssen dieselben Freiheiten gewährt werden – wer z. B. eine Kopie gegen Geld empfängt, hat weiterhin das Recht, diese dann kommerziell oder auch kostenlos zu verbreiten. Lizenzgebühren sind nicht erlaubt. Niemand ist verpflichtet, Kopien zu verteilen, weder im Allgemeinen, noch an irgendeine bestimmte Person – aber wenn er es tut, dann nur nach diesen Regeln.[2]

GNU General Public License
 
Zuletzt bearbeitet:
ja so ist es

wenn du ein Programm kommerziell vertreibst, welches unter GPL steht, kannst du davon ausgehen, dass sehr viele den Quelltext nehmen und ihn einfach kompilieren

Zack -> programm ist kostenlos
 
@Gu4rdi4n1337:
Zum Rest möchtest du nicht Stellung nehmen?

Software lädt man prinzipiell nur von der Herstellerseite oder eventuell noch von anderen vertrauenswürdigen Angeboten (bestimmte Software-Portale), die sich ihre Dateien wiederum vom Hersteller besorgen.

Vireninfizierte proprietäre Software kann ich dir genau so zur Verfügung stellen, wenn du möchtest.

Aber du hast ja vermutlich gar keine Ahnung, wohinter überall OS steckt.
 
lol, M$ haut ein programm unter gpl raus, das ich das noch erleben darf, DANKE!

Sobald eine Zeile GPL Code verwendet wird muss doch alles veröffentlicht werden?
Naja, Zeile ist nicht ganz korrekt, es muss dem schon sehr nahe kommen, man muss deutlich sehen das kopiert wurde. Anhand einer Zeile kann man das nicht ausmachen, eher schon an ganzen Abschnitten mit gleichen Methoden, Algoritymen und Variablen. Man kann den Sourcecode nämlich auch ohne Probleme einfach nach irgendeiner anderen Sprache umsetzten und dann sieht niemand mehr das kopiert wurde. Wird sehr oft gemacht, insbesondere bei Sachen wo die Lizensierung immens teuer ist. Allerdings wäre das ja dann wiederum ne aufwändige Arbeit, zuviel für M$.
 
warum sollte ich zum rest meinen senf abgeben?
du kennst meine meinung
 
Microsoft hat mit dieser Geste endlich gezeigt, dass sie den Geist der Zeit nicht mehr ignorieren wollen und das ist eine positive Entwicklung für die Open Source Community, sowie für Microsoft selbst.
Man sieht dies auch an Windows 7, das meine Meinung gegenüber Microsoft stark verbessert hat.

Heut verdient man Geld nicht durch Verscheierung, sondern durch Inovation!
Egal obs im Rahmen einer Open Source Entwicklung geschieht, oder dies propritär entwickelt wird.
Beide Seiten haben Vor- und Nachteile und hängen voneinander ab.

Bis jetzt war Microsoft nur deshalb der OS-Community unterlegen, weil sie den "Geist der Zeit" nicht akzeptiert hatten. Doch dies ändert sich langsam und das ist gut.

Dies ist rein meine eigene Meinung, damit behaupte ich nicht, dass ich hier die absolute Wahrheit preisgebe :evillol:

bb, Paul
 
Das war mir vornherein klar, dass M$ auf vorhanden Code in diesem Programm zurückgreift. Wieso das Rad neu erfinden, wenn es bereits solche Tools gibt? Ist doch keine Schande, aber klar hätte man darauf hinweisen müssen, dass die Software Teile der GPL Lizenz verwendet.
 
Das ist nicht Microsofts erstes Open Source Programm, Moonlight ist nämlich auch von Micosoft (und Novell) und die Software ist auch Open Source (und eins der sehr sehr wenigen Microsoft Linux Programmen).
 
Gu4rdi4n1337 schrieb:
du kannst programme von anderen mit schadcode GENAUS SO veröffentlichen wie das "originalprogramm" halt eben aussieht
Hübsch. Mal ganz abgesehen davon, dass man nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen verwenden sollte, wollte ich dich noch fragen, ob du schonmal von etwas gehört hast, dass sich "Virus" nennt. Ein solcher "Virus" kann ausführbare Dateien infizieren, indem es sich einfach an sie anhängt. Noch ein paar Sprungbefehle einfügen, damit der Code auch ausgeführt wird und fertig ist die Infektion. Es ist egal, ob die Software binär oder als Quelle vorliegt.

Hör jetzt bitte auf. Wir haben alle genug gelacht.
 
Wie findet man eigentlich auf legale Weise raus, dass da Code von anderen Projekten drin ist ?
Binärkompatibel dürften die kompilierten Sachen ja kaum in einem nachvollziehbaren Maße sein und wenn man da dekompilieren müsste würde man sich je schon beim Testen strafbar machen.
 
Blutschlumpf schrieb:
Binärkompatibel dürften die kompilierten Sachen ja kaum in einem nachvollziehbaren Maße sein und wenn man da dekompilieren müsste würde man sich je schon beim Testen strafbar machen.
Keine Ahnung, ob das für dieses Tool zutrifft, aber .NET-Anwendungen die nicht durch einen Obfuscator gedreht wurden, liegen ja schon fast als Quelltext (in der Intermediate Language) vor und lassen sich recht gut vergleichen.
 
riDDi schrieb:
Hübsch. Mal ganz abgesehen davon, dass man nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen verwenden sollte, wollte ich dich noch fragen, ob du schonmal von etwas gehört hast, dass sich "Virus" nennt. Ein solcher "Virus" kann ausführbare Dateien infizieren, indem es sich einfach an sie anhängt. Noch ein paar Sprungbefehle einfügen, damit der Code auch ausgeführt wird und fertig ist die Infektion. Es ist egal, ob die Software binär oder als Quelle vorliegt.

Hör jetzt bitte auf. Wir haben alle genug gelacht.

so und jetzt erklär mir mal, warum millionen von menschen auf downloadkostenfallen, abofallen etc reinfallen

nicht jeder (ein sehr großer teil) hat einfach keine ahnung
da passiert es schonmal dass so eine SW runtergeladen wird
 
Du widerlegst ja nicht einmal die Gegenargumente.

Natürlich passiert es, aber es ist eben komplett unerheblich, ob es sich um ein OS-Programm oder ein proprietäres handelt.

Wobei sich "deine Methode" (modifiziertes Programm anbieten) wohl vergleichsweise niemand antun würde.
 
genau

leb in deiner Traumwelt weiter :D

warum sollte ich gegenargumentieren?

das führt nur zu einer unendlichen diskussion, bei der 5000 leute versuchen mich zu bekehren und für dumm zu verkaufen
ausserdem wirst du versuchen alle meine argumente zu widerlegen und ich versuche natürlich alle deine zu widerlegen

Meine meinung ist ganz simpel
wenn etwas open source gecodet wird, sollte man mMn die freie wahl haben ob man es frei zugänglich macht, oder ob man den quelltext für sich behält

und jetz komm mir nicht mit dem schwachsinn von wegen "innovation und fortschritt behindernd"

als es damals noch kein OS gab, gabs auch innovation und fortschritt
 
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