Freundin sucht Arbeitszwerg fürs Studium

Sebastian M.

Ensign
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Hallo zusammen,

normalerweise treibe ich mich in der Desktop-Computer Abteilung rum, daher hoffe ich hier auf kompetente Hilfe ;)
Eine Freundin von mir sucht was Neues für ihr MB Studium. Der Klotz von Laptop den sie noch hat, war für die Vorlesungen etc. bislang ausreichend, da aber nun vermehrt größere Hausbelege anstehen und sie sich allgemein mehr mit Inventor beschäftigen will, wird es Zeit.
Ihre Vorstellungen:
"nicht zu schwer soll er sein - schlicht - schwarz - Inventor muss laufen - größerer Betrachtungswinkel - der Fernseher soll angeschlossen werden - ein SD Kartenleser wäre gut - ThinkPad mag sie nicht (lässt sich aber sicher auch von Gegenteil überzeugen)..."

Sie hat mir bereits einmal diese beiden Modelle raus gesucht. Nun kalkuliere ich normalerweise Desktop PC und mir ist bewusst, dass man für vergleichbare Leistung in einem Laptop einen höheren Preis ansetzen muss. Ich kenn mich im Bereich Laptop CPUs/GPUs absolut nicht aus, aber ich denke, da sie Null mit Zocken am Hut hat, wäre z.B. ein Gaming Laptop dann doch rausgeworfenes Geld. Ich denke, dass man also im Bereich der 1000€ bleiben kann um ihren Wünschen gerecht zu werden.

Zusammengefasst:
Anwendung: Uni, Vorlesung, Office, Seminararbeiten, Hausbelege (Autodesk Inventor), Photoshop/Lightroom (Hobby)
Wie mobil? Täglicher Gang zur Uni
SSD: ja (~256GB)
Festplattengröße: 500GB/1TB
Laufwerk: kein Laufwerk
Displaygröße: 13"-15"
Auflösung: FullHD
Panel: matt, IPS ("von der Seite drauf gucken")
Akkulaufzeit: ~8h
Betriebssystem: Windows 8/10, kann aber auch von Uni bezogen werden
Schlichtes Design "hübsch"​

Ich hoffe ich konnte euch mein "Problem" ausführlich genug schildern und bin gespannt auf eure Vorschläge.

Liebe Grüße
Sebastian
 
tja
Die Anforderung CAD ergibt hier natürlich, dass es trotzdem die Grafikleistung wie bei einem Gaming Laptop braucht. Gleichzeitig ist ein klassischer Gaming Laptop nicht für tägliches Herumtragen ausgelegt und macht das nicht lange mit.
Der Wunsch nach klein, leicht und schön macht es nicht einfacher.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass CAD auf 13" nicht wirklich Spaß macht. Gibts für zu Hause dann noch einen großen Monitor?

ich würde für den beschriebenen Zweck
https://geizhals.de/hp-zbook-15u-g3-t7w12et-abd-a1388035.html?hloc=de
(Edit: Link zu GH getauscht da Notebooksbilliger wohl gerade down ist)
vorschlagen
 
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+1 für das ZBook 15 :)

Ist gleich auch noch ein offiziell zertifiziertes Gerät seitens Autodesk für Inventor.
Mit 1.9 kg auch nicht sonderlich schwer, ordentliche CPU und vorallem eine Profi GPU ist verbaut - da dürfte Inventor ordentlich davon profitieren.
Allenfalls ein Upgrade auf 16 GB RAM wäre ggf noch angebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich arbeite mit Inventor und Creo. Ich kann dir sagen, dass ich das wenn zu Hause am PC mit meinem Dual 27" Bildschirmen und einem leistungsstarken PC mache.

Unterwegs habe ich zwar meinen Lenovo X230 Tablet, aber da nur wenn ich einen 24" oder höher Bildschirm anschließen kann. Alles andere macht kein Spaß und ist sehr anstrengend! An der Arbeit ist auch jeder CAD Klapprechner an einem Bildschirm angeschlossen samt Maus und Tastatur.
 
Lawnmower schrieb:
+1 für das ZBook 15 :)

Ist gleich auch noch ein offiziell zertifiziertes Gerät seitens Autodesk für Inventor.
Mit 1.9 kg auch nicht sonderlich schwer, ordentliche CPU und vorallem eine Profi GPU ist verbaut - da dürfte Inventor ordentlich davon profitieren.
Allenfalls ein Upgrade auf 16 GB RAM wäre ggf noch angebracht.

Dafür zertifiziert zu sein rechtfertigt aber nicht den (im Verhältnis zu dem gelinkten Dell weiter oben) wesentlich höheren Preis für wesentlich geringere Austattung.

Ich würde auch den Dell nehmen inkl. Rabatt. Günstig und top Leistung.
 
doch rechtfertigt es. Das Dell Inspirion und das ZBook sind schlicht 2 völlig verschiedene Geräteklassen die nichts mit einander zu tun haben.
beide haben ihre Berechtigung, auch für den Preis.
Es ist kleiner, es ist deutlich leichter (das Inspirion immerhin 3,25kg (mit Netzteil)), bei trotzdem höherwertigerem Gehäuse als das Dell (was deswegen nicht schlecht ist), das zu bauen kostet Geld.
und natürlich hat die Zertifizierung von Workstation GPUs einen Mehrwert. Bei Autodesk Produkten kann man zwar noch die Augen zu drücken, die laufen in der Tat auch auf Gaming GPUs. bei anderen CAD Programmen sieht das schnell ganz anders aus, da geht nichts ohne Workstation GPU. also das als "hat keinen Mehrwert" abzustempeln ist schlicht falsch.
In der Tat bringt auch das Zbook 15 U Kompromisse ein und ja die -U CPU ist natürlich schwächer als -HQ CPUs und es gibt auch stärkere Grafikkarten. Aber nicht für den Preis, Kompaktheit, Gewicht, Robustheit.
Will man die Mehrleistung bei gleichzeitiger Kompaktheit, Gewicht und Robustheit muss man sich beim HP ZBook 15 Studio oder Dell XPS 15 oder den Workstation Schwestern (alt, neu) umschauen, dafür aber den Geldbeutel viel weiter auf machen.
Ein weiterer Kandidat irgendwo dazwischen wäre dann noch das Precision M3510 / M3520

https://geizhals.de/dell-precision-m3510-core-i7-6700hq-kwkpw-a1545069.html?hloc=de
 
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Als Bildschirm Zuhause soll wohl der Fernseher dienen. Wahrscheinlich dann mit Bluetooth Maus/Tastatur. Er soll auch eher in sofern univerell einsetzbar sein, dass sie mit einem Gerät auskommt, mit dem sie Zuhause arbeiten kann und aber auch die Möglichkeit hat in der Uni ihre CAD Sachen dabei zu haben um die zu präsentieren/besprechen oder so.
Die beiden verlinkten Laptops sehen echt gut aus. Bei dem Dell kann ich mir vorstellen, dass ihr der Lüfter nicht zusagt. Leistung braucht eben Luft, davon müsst ich sie überzeugen.

@species_0001, meinst du mit zwei verschiedene Klassen: "Zenbook" (dünn, leicht, entprechende Leistung) im Vergleich mit Gaming-Laptop
 
Die Frage ist ja nicht ob Zertifiziert oder nicht. Sondern ob Autodesk tatsächlich eine Professionelle Grafiklösung braucht dann wäre der DELL halt nicht geeignet. Sondern das ZBook. Denn "Normalsterblichen" Grakas sind halt nicht für alles freigegeben. Hat schon einen Grund warum sich NVIDIA und AMD ihre Pro Lösungen so gut bezahlen lassen.
 
Sebastian M. schrieb:
@species_0001, meinst du mit zwei verschiedene Klassen: "Zenbook" (dünn, leicht, entprechende Leistung) im Vergleich mit Gaming-Laptop
Asus Zenbook = Consumer Multimedia Ultrabooks mit durchaus guter Leistung (wobei es auch hier nur 2Kern -U CPUs sind) für das kleine Gehäuse und passabler Qualität, die jedoch nicht an sowas wie ein Zbook, oder Precision heran kommt
das Inpsirion = Gaminglaptop halt, groß, stark, schwer. Qualität naja (das Dell für die Geräteklasse auch gut, aber generell ist die Geräteklasse nicht dafür ausgelegt täglich herum getragen zu werden)
HP Zbook, Dell Precisions, Lenovo P50/51 = Workstation Laptops, zertifzierte Komponenten, robust, unverwüstliche Arbeitstiere eben
Zbook U, Zbook Studio, Dell Precision 55X0 = Workstation Ultrabooks, auch zertifzierte Komponenten, robust, unverwüstliche Arbeitstiere eben, auf klein und schlank getrimmt, Zbook U nimmt dafür weniger starke Hardware in Kauf, ZBook Studio, Precision 55X0 beiten auch die "große Leistung", aber bei entsprechend teuer.
 
Kann den Aussagen von species_0001 nur zustimmen, so wars auch von meiner Seite aus gemeint.

Die Preisrechtfertiung passt schon - wir unterscheiden hier zwischen ConsumerClass und WorkstationClass Geräte - 2 komplett unterschiedliche Segmente mit anderen Schwerpunkten: Einmal günstig mit möglichst marketingoptimaler starker Hardware um in einem harten Konkurrenzkampf bestehen zu können und einmal langlebig, robuste Bauweise kombiniert mit einem Rundumsorglos Service der eben auch kostet.
 
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