FritzBox 7590 zum Modem degradieren?

DFFVB

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Hallo zusammen,

ich ziehe um, und werde dort vermutlich DSL der Telekom nutzen. Da ich aber mit meinem Asus RT 88U zufrieden bin, dachte ich die FritzBox erstmal in eine Bridge Mode zu setzen, damit ich kein doppeltes NAT habe, und der Asus Router weiterhin als Router fungiert...

Wenn ich das aber richtig sehe, dann spielt die FB hier nicht mit, und das höchste der Gefühle ist an einer IP einen "Exposed Host" einzurichten?

Wenn wir schon beim Thema sind, eine DMZ lässt sich mit der FB ja auch nicht einrichten, nur der Exposed Host, mit dem Nachteil, dass der ja weiterhin mit den restlichen LAN Teilnehmern kommunizieren kann?

Dachte schon an ein isoliertes Gästenetzwerk, aber darauf lassen sich ja keine Portforwardings einrichten?

Dankes schon mal für Tipps zum Thema...
 
die reine Modemfunktion ist damals entsorgt worden.. dafür ist eine Fritte nicht mehr tauglich..
 
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Warum kauft man sich dann eine 7590? Für das Geld bekommst Du auch reine VDSL Vectoring Modems.
 
Als Modem ist die FB7590 nicht einsetzbar. Aktuell gibt es nur ein verfügbares Gerät das bei Supervectoring als Modem verwendet werden kann:

Digitalisierungsbox Basic: https://www.computerbase.de/preisvergleich/telekom-digitalisierungsbox-basic-40748959-a1838809.html

Zukünftig werden wohl noch ein paar Geräte folgen:
Zyxel VMG8825-D, nicht im Preisvergleich vorhanden
DrayTek Vigor160, nicht im Preisvergleich vorhanden

DFFVB schrieb:
Wenn ich das aber richtig sehe, dann spielt die FB hier nicht mit, und das höchste der Gefühle ist an einer IP einen "Exposed Host" einzurichten?

Genau. Leider ist das so.
 
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Der Allnet ALL-BM100VDSL2 kann "nur" Vectoring mit 100MBit/s. Kein Supervectoring. Dann lieber für den gleichen Preis die Digitalisierungsbox Basic, welche dann Supervectoring hat.
 
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Danke @Nizakh !!!

Die Idee ist halt die lieber eine FB, die man später noch anders nutzen kann (viele Möglichkeiten), als ein Modem was halt nur ein Modem sein kann, wollte ursprünglich eine FB 7530

Der Asus Router hat halt ne gute Security Funtkion, OpenVPN, (FB nur Ipsec), 8 LAN Ports, daher wollte ich mir erstmal alle Möglichkeiten offen halten, aber so muss ich nochmal gründlich abwägen... ich frage mich halt auch, wenn ich den Asus Router zur Bridge degradiere, ob der via WLAN mit FB tatsächlich auf 1.733 im 5 Ghz Bereich kommt (stehen icht sooo weit auseinander, aber Kabel leider keine Option) ...
 
Nizakh schrieb:
DrayTek Vigor160, nicht im Preisvergleich vorhanden
Laut DrayTek soll das Teil wohl erst 2019 auf den Markt kommen. Da bei uns wohl jetzt im Oktober Supervectoring geschaltet werden soll, wäre nämlich mein Vigor 130 zu klein. Aber bleiben wir mal gespannt :)
 
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@TheCadillacMan Oh das klingt gut, und könnte tatsächlich ein Kompromiss sein... Damit sind dann doch die Geräte direkt von außen ansprechbar?
 
Aus Sicht des Asus-Routers verhält sich die FritzBox so ähnlich wie ein Modem im Bridge-Mode. D. h. die der Asus bekommt die öffentliche IP-Adresse und kann somit auch die Portfreigaben verwalten.
Mit der verlinkten Anleitung (VLAN7 und keine Zugangsdaten in der FritzBox) sollte das klappen. Nur der Zugriff auf die FritzBox-Oberfläche aus dem Netzwerk herhaus erfordert ggf. etwas erweiterte Netzwerk-Konfiguration.
 
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@DFFVB, vielen Dank für diese Information. Ich glaube den bestelle ich mir dann erst im Januar. Habe dieses Jahr schon so viel gekauft :D Aber das wäre schon mal nett, dann würde dem Super-Vectoring nichts mehr im Wege stehen :)
 
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Weil der Thread viele Hits hat: Ja das geht mit dem Link, von @TheCadillacMan - das DynDNS des nachgelageterten Routers ging auch, also auch von außen ansprechbar.

Man kann sich aber auch überlegen, ob man das braucht und will. Auf ein VPN kann man auch via Portforwarding zugreifen, denn so hat man zwar doppeltes NAT, aber auch eine dopplete Firewall... man kann so auch eine "DMZ für Arme" bauen... Man hängt ein von außen zu erreichendes Gerät in direkt an die Fritzbox... wird dieses kompromittiert, hat man den zweiten Router als Schutz...
 
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