News FSF startet Kreuzzug gegen Windows 7 & Co.

MountWalker schrieb:
Nur weil man vielleicht unfreie Software einsetzt muss man deswegen nicht zwingend ein komplettes unfreies System einsetzen. ;)
Hab ich auch nie behauptet. Bei den Betriebssystemen ist die Diskussion doch eh längst so festgefahren, dass man nicht wirklich noch was anfangen kann. Windows ist halt der Allrounder der alles kann, Mac die Plattform auf der sich alle Kreativen die Klinke in die Hand geben und Linux das Betriebssystem das gut für alles geeignet ist was hinter den Kulissen abläuft. Das sieht man ja auch sehr schön an der Zahl der Linux Server. Das wäre alles kein Problem wenn Linux nicht irgendwann angefangen hätte in Microsofts Hauptmarkt wildern zu wollen und seither schlägt man sich die Köpfe ein.

Aber mir geht es hier nicht um die Betriebssysteme. Mir geht es um den dämlichen Seitenhieb auf Adobe. Adobe's Programme stehen absolut außer Konkurrenz. Da gibt es momentan kaum Alternativen dazu. Und schon gar nicht von Open Source. Trotzdem fordert dieser lustige Verein jetzt, dass man doch die tolle freie Software verwenden soll, obwohl sie in diesem Bereich der professionellen kostenpflichtigen und proprietären Software absolut nicht das Wasser reichen können. Und das ist nunmal lächerlich. Soweit ich weiß, gibt es von Photoshop keine Linux-Variante. Das dürfte wohl einer der Gründe sein, warum Pixar Mac anstatt Linux einsetzt. Wobei ich meinen Arsch drauf verwette, dass deren Renderfarm definitiv nicht von Apple kommt. ^^

Und wie gesagt, ich kenne kein gutes Filmschnittprogramm. Das liegt aber daran, dass mich der Bereich bisher auch nicht interessiert hat.
noskill schrieb:
Falsch, es geht darum, dass die Schule hier die Schüler auf ein proprietäres kostenpflichtiges BS einfährt.

Die Schule ist nicht dazu da, um auf das Berufsleben vorzubereiten, dazu ist die Ausbildung und das Studium da.
Sie ist vielmehr dazu da Menschen zu schaffen, die verantwortungsvoll handeln und ein gewisses breites Grundwissen mitbringen um z.B. auch unsere Demokratie am Leben zu erhalten.
Äh sonst geht's dir gut? Wenn das die Definition von Schule ist, dann wäre das für mich ein Grund meine Kinder wenn's sein muss mit gerichtlicher Hilfe aus der Schule fernzuhalten.
Was du hier von der Schule verlangst, ist dass sie die Kinder einer Gehirnwäsche unterzieht, mit dem Ziel, dass sie ein bestimmtes, gerade als richtig und "gut" angesehenes Weltbild als das einzig richtige akzeptieren. Solche Schulen haben wir zum Glück seit 1946 nicht mehr.
Allein schon die Formulierung: "Menschen schaffen" was ist denn das für ein Menschenbild? Als wenn ein Kind ein Stück Knete wäre, das man nach belieben verformen kann und darf.

Die Schule ist dafür da, auf das Leben vorzubereiten. Zum Leben gehört auch die Arbeit, aber auch das gesellschaftliche Leben, die Vermittlung von Wissen und gewissen Grundfähigkeiten (Deutsch[lesen+schreiben], Mathematik, Naturwissenschafften, Geschichte) Sie soll auf keinen Fall dafür sorgen, dass alle gleichgeschaltet sind und gleich denken.
Momentan sieht die Situation so aus, dass es wahrscheinlicher ist, dass der Schüler im späteren Leben auf Windows als auf Linux trifft. Dementsprechend ist es sinnvoll und zu begrüßen, dass in der Schule normale PCs verwendet werden.

Ausbildung und Studium dagegen stellen eine Spezialisierung dar. Hier macht es dann Sinn, den Studenten /Azubi an ein anderes Betriebssystem heranzuführen, wenn er es wahrscheinlich in seinem Beruf verwendet.



MacroWelle schrieb:
Meine Meinung: Geistiges Eigentum kann es nicht geben, weil die Immaterialgüterrechte als Synonym zu diesem Begriff zwar auch Rechte sind, aber keine Eigentumsrechte, sondern einzelne Gesetze (z. B. Patentrecht).
Und den fetten Absatz "Kritik" in dem Wikipedia-Artikel hast du vergessen :lol: zu erwähnen, inklusive der Aussage, dass der Begriff "geistiges Eigentum" ein politischer Begriff ist und im rechtlichen Bereich nicht verwendet wird.

Na zum Glück gibt es in Deutschland noch den Unterschied zwischen der indiviuellen Meinung und dem geltenden Recht, sonst würde hier bald alles im Chaos versinken.
Unter anderem wegen dem Absatz "Kritik" missbillige ich auch das momentane Urheberrecht und Patentssystem (Nintendo: Patent D-Pad, MS: linker + rechter Mausklick :rolleyes: zur Belustigung sind diese Patente zwar geeignet sinnvoll sind sie aber nicht. ) und werde deshalb auch die Piratenpartei wählen. Ich bin also durchaus auch gegen Softwarepatente und den ewigen Verwertungsschutz (60 Jahre nach dem Tod etc.).

Die Existenz dieses Rechtssystems in Deutschland aber völlig zu verleugnen halte ich für ganz schön dreist.
 
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@MacroWelle: Was heisst nicht nur Windows & Co., Tellerrand und so?
Ich sag es einfach mal andersrum: Was mich nervt is das rumheulen von Leuten wie FSF und co.
Wenn die in irgendeiner Art und Weise etwas irgendwo beitragen möchten, dann sollen sie es machen.(Ansatzweise immerhin schon geschehen- aber das reicht eben bei Weitem nicht).
Das Bestehende kritisieren kann ich auch, rumnörgeln auch. Dann is man ja gleich nen ganz Cooler(ich wiederhole mich).
Auch ein MS Betriebssystem kann durch etwas besseres ersetzt werden - wird es auch früher oder später.
Wer etwas ändern möchte muss halt mit etwas Besserem kommen und in der Lage sein das auch durchzusetzen - und gerade da erscheint mir der "FSF Verein" nicht fähig genug zu sein.
 
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hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen. Es ist nur eine Aufklärungskampanje, wer anderer meinung ist, kann dies gerne sagen, nur was die frage ob jetzt ein linux leichter zu bedienen ist oder nicht mit der kampanje zu tun hat versteh ich nicht.

Entweder man wird in der freiheit beschnitten oder nicht, es sprechen zwar viele fakten dafür aber man kann dies sicher auch irgendwie anders sehen. Wenn man damit kein problem hat bitte. Aber wieso immer so agressiv gegen solche initativen. Da frag ich mich immer ob da andere Gründe dahinter stehen.

Könnte es sein das es eine angst ist in einer art neuen welt (linux ist ja aufm vormarsch auch wenn in den nächsten 1-3 jahren sicher nicht die marktführung einnehmen wird) wo linux das dominante system ist und wo man sein mühselig angesammelte Windows wissen nix mehr wert ist, habt ihr davon angst oder hat wirklich jemand versucht euch linux aufzuzwingen, kenne nämlich eigentlich niemand der das tut.

Aber was ich auch glaube ist wie ich glaub schon mal geschrieben habe das vieles einfach auch vorurteile und unaufgeklärtheit ist, gemischt mit falschen schuldzuweisungen.
Also mir ist ja schnuppe was ich benutze solange es funktioniert und ich nicht irgendwelche Treiber in Kommandozeilen zur Hälfte selber einbinden/programmieren muss.
Wenn eurer nvidia treiber spinnt gebt ihr doch auch nicht microsoft die schuld, hier wird das aber mit selbstverständlichkeit gemacht:
Das ihr zusätzlich zu den offiziellen quellen noch die möglichkeit habt alpha treiber zu beziehen und diese selbst zu kompilieren in extremfällen, das ist teil der freiheit, wenn unter windows der treiber in dem status ist bekommt ihr ihn einfach nicht und dann heißts halt funktioniert nicht, im zweifel ist dann aber immer der hersteller schuld wie unter windows auch.

Nur weil aus menschenfreude oder anderen gründen oder einfach weil manche leute sich selber nen treiber für ihre hardware schreiben, und euch netterweise diesen kostenlos zur verfügung stellen, dies als anrecht zu sehen, und wenn dieser nicht 100% daugerecht geleifert wird dies auch noch anzuklagen statt sich beim hersteller zu beschweren oder beim nächsten kauf woanders umzusehen ist schon fast frech.

Mir ist das mit dem mounten in Linux zwar nicht sehr geheuer, vllt. auch weil ich Windows gewohnt bin.
sowas hier ist auch absolut out of date, du hast warscheinlich schon seit Jahren kein Linux mehr ausprobiert oder hattest sehr viel pech bei der auswahl deines Linuxes: Ein normaler Linux desktop (Gnome oder kde) mounted ganz automaitsch neue datenträger das muss man nicht von hand machen und soweit ich weiß gibts dann unter windows auch sowas wie "hardware sicher entfernen" das ist nichts anderes.


Wie gesagt ich oder sonstige Linuxer werden euch im normalfall nicht versuchen zu eurem Glück zu zwingen, was haben wir davon? Nur bitte nehmt der fsf nicht übel das sie mehr oder weniger selbstlos mit guten argumenten (z.B. das mit den antifeatures ist nicht von der hand zu weißen meiner ansicht nach) versucht leute und firmen aufzuklären. Natürlich steckt da indirekt vielleicht auch ein gewisses geschäftsinteresse von bestimmten gruppen drin, das kann ich nicht ausschließen, das macht das thema und die argumente deshalb nicht falsch.

Man könnte es auch anders sagen, nur weil man verfolgungswahn hat heißt das nicht das sie nicht wirklich hinter einem her sind ^^

@FIONA WILDCAT: wo heult den jemand rum, das ist einfach marketing fertig, meinst microsoft hat nicht auch tausende von mitarbeiter der diese firmen ständig abgrast? nen harmloser brief kann da nicht schaden und wens nicht juckt oder wems egal ist kan den brief ja in die tonne werfen, aber leute von was aufklären versuchen mit Heulen zu vergleichen kann ich nicht verstehen.

Irgendwie ist das hier teilweise so ne gewinnermentalität. Der gewinner hat immer recht, deshlab setzen galub auch viele auf nvidia und intel, weil sie sind ja marktführer also haben sie gewonnen. Daher wird drauf gesetzt ist das die neue Philosophy, sind jetzt an den normalen schulen nur noch bwler als lehrer eingestellt oder kriegt ihr das vom fernsehen mit, jeder der nicht zum Mainstream gehört ist ein verlierer oder was? Gegen den strom schwimmen ist out oder wie? Manchmal könnte man meinen hier wären 90% BWL-studenten untwegs so stuff ich die nämlich ungefähr ein, das mag ein vorurteil sein, ist aber so.
 
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blackiwid schrieb:
hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen.


Es wird den Windowsnutzern aber dauernd gesagt, dass sie doch mal über ihren Tellerrand gucken sollen, aber es wird niemand vorher gefragt, ob er eigentlich mit seinem Teller zufrieden ist.
Und das nervt einige halt langsam. ;)
 
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@blackiwid: Absolut richtig. Gewinnermentalität, darum geht es. Nicht nur hier sondern im ganzen Leben, auch wenn es hart und unromantisch klingt.

Und wenn man sich nun noch mal z.B. die FSF anschaut worum geht es bei denen?
Richtig - einzig und allein um das wohl der Menscheit!? Alles nur harmlose "Aufklärung"!?
Kann es nicht sein, dass auch die zu den Gewinnern gehören wollen?
Vielleicht einfach mal ein bisschen kritischer hingucken, was da noch so läuft, denn: There is more than meet's the eye.
 
Turrican101 schrieb:
aber es wird niemand vorher gefragt, ob er eigentlich mit seinem Teller zufrieden ist.

diejenigen sollten sich dann bei solchen themen aber auch zurückhalten. wie man sieht, verstehen diejenigen im normallfall garnicht, was die fsf überhaupt anstrebt mit der aktion ;).
 
@Fiona Wildcat

Ein bisschen dünn oder?
Denk mal darüber nach.

@dgschrei

Ich bin jetzt zu faul dich komplett zu widerlegen, weil du anscheinend nicht mal im Ansatz verstanden hast was ich geschrieben habe. :freak:
Trotzdem musste ich dir das hiermit vermitteln.

Eventuell findest Du Deinen Fehler selbst, während Du versuchst uns zu vermitteln, was ich von Gehirnwäsche geschrieben habe.

@Turrican101

Damit hast du recht.
Um es deutlicher zu sagen: Es ist jedem selbst überlassen ob er Verantwortung übernehmen kann, oder seine Verantwortung abgibt.
 
oh je, was hier wieder abgeht. An alle Windows und closed source fanboys.... in wiefern ist proprietäre Software der freien Software überlegen, ich habe noch keine Vorschläge gehört, bis auf Photoshop und Windows. Ich würde gerne meine unterlegene freie Software gegen Bezahlsoftware ersetzten da sie je besser ist. Also fangen wir mal an, Womit soll ich folgende programme ersetzen,..

1) Firefox
2) Pidgin
3) Amarok
4) Evolution/Thunderbird
5) Kile
6) Okular
7) Netbeans/eclipse
8) Gimp -->Photoshop?
9) Open Office -->Word? HAHA
10) Stellarium
11) Totem/Kaffeine
12) Unzählige Datenbanken, CMS Systeme, Programmiersprachen
13) Aircrack :evillol:
14) Transmission/muTorrent

Bitte schlagt mir was vor, dann noch wie ich mit windows, ohne Firewalls und Antivirensoftware (so nennt man sie doch, falls ich es noch richtig in Erinnerung habe) sicher mit meinem Computer alles machen kann.

Klar die Spiele laufen nicht so wie unter Windows, den ein kleines Programm hat die Massen "versklavt", es heißt directX. Microsoft steht und fällt mit DirectX, denkt darüber nach.

Abgesehen davon ist meiner meinung nach, Linux Windows um viele jahre voraus. Wenn man sich die Repositories anschaut, es gibt nichts einfacheres als damit software zu installieren, man schreibt das benötigte programm hin, klickt auf ok und ohne nachfrage werden alle verknüpfungen etc erstellt, ja ohne 1000 fache nachfrage wie unter windows auch ohne dass man den Ort angeben muss.. Ein paar Dutzend Programme ohne eine einzige nachfrage, und alle Verknüpfungen richtig gesetzt, das geht nur mit Linux. Damit kann man um ein vielfaches schneller das System aufsetzen als mit Windows.

Ich muss auch keine Treiber installieren, alles out of the box, Drucker, Grafikkarte (bei nvidia 3 klicks), Webcam, Scanner. Im Vergleich dazu, habe ich den ganzen Tag damit verbracht Server 2008 auf meinem Rechner zum Laufen zu bekommen, ohne Ende Grafikfehler aufgrund der Treiber, (nein jetzt keine Kommentare was ich falsch gemacht habe, es ist ein bekannter bug ohne Lösung). Unter Windows MUSS ich wissen wie man Treiber installiert, unter Linux nicht. Ich könnte auch mein mainboard Austauschen ohne Neuinstallation!! Macht mir das nach mit euerem Windows und dann redet von der Überlegenheit.
 
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Kamikaze321 schrieb:
Klar die Spiele laufen nicht so wie unter Windows, den ein kleines Programm hat die Massen "versklavt", es heißt directX. Microsoft steht und fällt mit DirectX, denkt darüber nach.

so schlimm ist es nun nicht. der kundenkreis der wirklich directx benötigt ist relativ klein bei ms, fällt garnicht auf bei der masse an einfachen office-kisten fürs büro. mit denen macht ms nämlich das grosse geld.
 
so schlimm ist es nun nicht. der kundenkreis der wirklich directx benötigt ist relativ klein bei ms, fällt garnicht auf bei der masse an einfachen office-kisten fürs büro. mit denen macht ms nämlich das grosse geld.

Sind es die Eltern oder die Kinder die den "Computer" entdeckt haben? WIe fing es bei dir in deinem haushalt an? Bei uns haben die Kinder den Computer bekommen (also ich) wir haben nur rumgespielt und sich an das System gewöhnt somit brauchen wir nun nichts anderes als MS. Die Leute von denen du sprichst, haben als Kind ihren PC bekommen und sie haben rumgespielt, heute vielleicht nicht mehr doch sie wollen nun nicht umlernen. Man muss Kinder und Jugendliche an sich fesseln, nicht die Rückständigen Eltern, und das geschieht und geschah schon immer mit Hilfe der Computerspiele.
 
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@noskill
Du plädierst also dafür, dass ein Schüler in einer normalen Schule nicht an das Betriebssystem herangeführt werden sollte, das er mit einer 95% igen Wahrscheinlichkeit (in dem Bereich bewegt sich doch der Marktanteil noch, oder?) später einmal verwenden wird.
Stattdessen sollen die Schüler zur Verwendung freier Software "umerzogen" werden.
Jetzt mal völlig abgesehen davon, dass die Idee, dass die Schule jemanden "umerziehen" soll leicht menschenverachtend und bedenklich ist, probier ich es eben mal über eine andere Schiene.
Wenn es einen guten Grund gibt, warum ein Schüler Linux in der Schule verwenden sollte, dann nennst du mir bitte als nächstes auch einen Grund, warum die irreellen Zahlen nun im Grundkurs-Mathe-Abitur abgeprüft werden sollten. Denn das hätte ungefähr den selben Sinn.
Die Dinge die im GK-Abitur Mathe abgeprüft werden, sind Disziplinen, von denen es wahrscheinlich ist, dass sie der Abiturent benötigt. Das wären eben so Dinge wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Integralrechnung. Irreele also nur theorethisch existente Zahlen benötigt aber nur ein seehr kleiner Teil der Abiturenten später wieder, deshalb ist das weder Inhalt des Grundkurses Mathe, noch wird es logischerweise abgeprüft. Die Schulen sollen einen vernünftigen Grundstock legen, mit dem jeder gut zurecht kommen kann. Für Spezialisierungen sind dann wie gesagt, der jeweilige Ausbildungsberuf bzw. die Uni/FH zuständig.
 
blackiwid schrieb:
hmm was ich komisch finde hier, ist das die windowsfraktion (nenn ich jetzt mal so) teilweise so agressiv wird. Es wird doch hier grad niemand gezwungen offene Software zu benutzen. Es ist nur eine Aufklärungskampanje, wer anderer meinung ist, kann dies gerne sagen, nur was die frage ob jetzt ein linux leichter zu bedienen ist oder nicht mit der kampanje zu tun hat versteh ich nicht.

Entweder man wird in der freiheit beschnitten oder nicht, es sprechen zwar viele fakten dafür aber man kann dies sicher auch irgendwie anders sehen. Wenn man damit kein problem hat bitte. Aber wieso immer so agressiv gegen solche initativen. Da frag ich mich immer ob da andere Gründe dahinter stehen.

Könnte es sein das es eine angst ist in einer art neuen welt (linux ist ja aufm vormarsch auch wenn in den nächsten 1-3 jahren sicher nicht die marktführung einnehmen wird) wo linux das dominante system ist und wo man sein mühselig angesammelte Windows wissen nix mehr wert ist, habt ihr davon angst oder hat wirklich jemand versucht euch linux aufzuzwingen, kenne nämlich eigentlich niemand der das tut.

Liegt vielleicht daran das du anscheinend aus dem Linux Lager kommst und die meisten hier Betriebssysteme benutzen oder Programme welche dieser "nette" Verein an den Pranger stellt.
Das ist das selbe wie als würdest du in einem Macforum schreiben das du auch Windows PCs nutzt, dann wirst du gesteinigt und ich denke das die Linux Gemeinde ähnlich fanatisch ist, was ich hier oft als sehe wie die Linux User argumentieren, dann merkt man doch deutlich wie die Realität verzerrt wird.
So scheint jeder Linuxuser frei von Zwängen zu sein und alle Anderen sind unmündige User.
Jedoch sollte jeder sein Handeln und das von irgendwelchen Vereinen hinterfragen, das passiert anscheinend auch nicht in der Linux bzw. GNU Gemeinde.
Das liegt einfach daran das man eine Gewisse Grundkenntnis von Betriebssystemen und Programmen bräuchte um die Freiheit nutzen zu können, welche FSF so verlangt, auch könnte diese Freiheit in falschen Händen zu sehr frustrierenden Erlebnissen führen, was im Endeffekt die Entwickler wieder dazu treiben würde die Programme vor der öffentlichen Zerschießung zu schützen.
 
Wenn ich mir das durchlese...

Auf meinem benachbarten Tisch steht mein Firmenlaptop. Voll mit lizensierter Software auf Win Xp Basis. Und will nicht runterfahren... Und die Zicken die das Teil sonst noch macht...
Ist ein Industrierechner - was bitte soll so ne Firma machen, wenn sie ein System zusammenstellen will, das diverse Möglichkeiten erfüllt? Der Standart, an dem sich alle orientieren, ist Windows. Liegt es denn nur an Microsoft, wenn so ein System spinnt, nur weil es mit mieser Software überfrachtet ist?

Ich will nix von diesem Big Brother Gelaber hören. Das kann heutezutage jeder Hinterhofhacker.

Das Fordern nach Freeware und Open Source bringt doch keinerlei Nutzen bezüglich der Sicherheit.
Das die meisten Viren Windows angreifen, hat doch schlicht und einfach damit zu tun, dass die meisten Windowns nutzen. Währe es ein anderes OS, wäre das der Angriffspunkt. Denn: es gibt keine Software, die Fehlerfrei ist!

Soweit so gut. Es gibt genug Kritikpunkte bei der Nutzung. Aber dieses pauschale Genörgele über MS und Co. finde ich nervig.
 
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Kamikaze321 schrieb:
Sind es die Eltern oder die Kinder die den "Computer" entdeckt haben? WIe fing es bei dir in deinem haushalt an? Bei uns haben die Kinder den Computer bekommen (also ich) wir haben nur rumgespielt und sich an das System gewöhnt somit brauchen wir nun nichts anderes als MS. Die Leute von denen du sprichst, haben als Kind ihren PC bekommen und sie haben rumgespielt, heute vielleicht nicht mehr doch sie wollen nun nicht umlernen. Man muss Kinder und Jugendliche an sich fesseln, nicht die Rückständigen Eltern, und das geschieht und geschah schon immer mit Hilfe der Computerspiele.
Zumindest aus eigener Erfahrung würde ich dem Zustimmen, allerdings geht die Tendenz aufgrund der historischen Verbreitung so langsam in die Elterngeneration über, nicht zu unrecht zog Spon? zuletzt die Grenze bei mitte 30 ;)
Aber nochmal zur Seite selber...sicherlich kann man in einigen Fällen von einem Lock-in sprechen, allein es wird vom großteil ebensowenig hinterfragt wie die Qwerty(z) Tastatur.
Um das Nachdenken anzuregen, die Bereitschaft, wie so oft, vorausgesetz, kann der Aufruf allerdings sicherlich als Wirksam angesehen werden. Zumindest hat er einige Neugierig gemacht...so auch mich. Da ich für meinen Teil eine neue Hardwareinvestition immer wieder zurück stellen musste, wird das Update bald kommen. Allerdings hat mich der Link zum DRM und Protected Media Path doch ziemlich aufgeschreckt...kann mir einer der aktuellen Vistanutzer etwas dazur sagen? Die Hiobsbotschaften aus dem Artikel sind ja eher veraltet...
 
aber es geht hier doch nicht darum, ob eine unfreie/freie software gut ist oder nicht. es geht um eine grunfeinstellung, die euch nutzer eigentlich kaum interessieren sollte. interessieren sollte es auch spätestens dann, wenn die software euch einschränkt und das tut proprietäre software nunmal. egal wie gut sie ist.

*edit:

esdeebee schrieb:
Das Fordern nach Freeware und Open Source bringt doch keinerlei Nutzen bezüglich der Sicherheit.
Das die meisten Viren Windows angreifen, hat doch schlicht und einfach damit zu tun, dass die meisten Windowns nutzen. Währe es ein anderes OS, wäre das der Angriffspunkt. Denn: es gibt keine Software, die Fehlerfrei ist!
und wie freie software der sicherheit beiträgt. wenn jeder nutzer den quelltext einsehen kann, kann auch jeder nutzer bugs finden und beseitigen.
und es gibt tatsächlich fehlerfreie software: http://www.elektor.de/elektronik-ne..._source=DE&utm_medium=email&utm_campaign=news
 
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Das ist genau die Frage - tut sie das tatsächlich?

Wir sind mittlerweile in einer Zeit angelangt, in der Programmierer nicht nur zum Spaß arbeiten, sondern auch damit Geld verdienen müssen. Und zwar ohne damit reich zu werden wie Billy. Also ist es auch nur ok, wenn man deren Arbeit honoriert und schützt.
Ich habe deswegen ein grundsätzliches Probem mit Leuten, die pauschal gegen Kopierschutz sind.

Betrachtet mal die andere Seite: jemand investiert Zeit und Geld in eine gute Idee. Und jemand anderes kopiert sie einfach. Egal worum es geht: ob um Autos, Glühbirnen, Haarwickler oder was auch immer, jeder, dessen Idee einfach so kopiert werden würde, käme sich verarscht vor. Software macht da keine Ausnahme.
Wenn jemand seine Arbeit anderen frei zur Verfügung stellt, finde ich das toll und anerkennenswert. Aber daraus kann man doch keinen Allgemeinanspruch ableiten, dass bitte alles umsonst sein muss.
Als würde jemand der ehrenamtliche Arbeit leistet fordern, dass alle umsonst arbeiten müssten.
Wer das möchte: bitte vortreten!

Edit:
@ [FB]VentiLator: Du glaubst also tatsächlich, dass jeder User in der Lage ist Quelltext zu lesen und zu verstehen? Den meisten reicht es, wenn die Software funktioniert, ohne Probleme zu machen.
 
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@esdeebee, omg ;) da hast du doch was falsch verstanden, die Linuxgemeinschaft plädiert nicht für freies kopieren von aller software also auch proprietärer software, bzw das Raubkopien legal sein sollen oder so. Da bist bei der falschen Adresse, sie sagen nur, dass man sich nicht in seiner Freiheit einschränken lassen soll. Das heißt nicht das man software die man nicht kopieren darf kopieren soll, sondern das man sich software suchen soll die man kopieren darf, ändern und weitergeben darf bzw eben alle grundrechte die die GPL lizenz fordert. Das versucht sie niemandem aufzuzwingen sondern versucht eben die Leute davon zu überzeugen das unfreie software schädlich ist für die Gesellschaft, da dies einiges verhindert, klar es reicht damit eine firma gut geld verdienen kann, und das die user eine halbwegs aktzeptable software bekommen, aber darüber hinaus ist es extrem schädlich.

Ich kann z.B. keinen support Anbieten für geschlossene Software, das kann nur der Hersteller. Noch schlimmer bei firmen (die ja hier primär adressiert waren) heißt das, dass man eben auch nur support von einer Firma oder vielleicht parter firmen besorgen kann. Ich musste daher das letzte mal so lachen wo sich doch wirklich ein paar Firmen über die höheren Preise bei SAP beschwert haben, wenn man sich einer firma total ausliefert kann man sich doch hinterher nicht beklagen wenn die die preise willkühlich ändert ^^

Aber es verhindert im grunde Geschäfte auf kleiner Ebene, und es gibt die ganze macht der firma die die programmierre beschäftigt. Es ist wie wenn man sich ein kochbuch kauft, man selber die rezepte verwenden darf in dem man es nach kocht, aber man die rezepte nicht abändern darf und auch nicht dem nachbarn oder sonst jemand das rezept kopieren darf und wenn man es doch macht gilt man als Räuber oder Pirat. Darum geht es und das ist noch ein Harmloses beispiel, in einem rezept kann praktisch kein schadcode oder spionagecode enthalten sein. dies kann bei geschlossener schon enthalten sein. Bei freier kann dies auch jemand versuchen dann wird er aber danach an den Pranger gestellt die software wird von jemandem kopiert der schad/spionagecode wird entfernt und jeder kann sich diese version ziehen.

Esdeebee im grunde zumindest zum teil ja, der punkt ist, man kann es nicht ausschließen, bei freier software kommt man mit ein bischen ahnung in den meisten fällen zumindest dahinter welcher part spinnt (sollte dies mal der fall sein) meistens handelt es sich dann um den nicht-offenen grafikkartentreiber ^^ oder die nicht-offene flashsoftware von adobe. Klar kann auch ein anderer hersteller als microsoft daran schuld sein, aber da man es im grunde nicht ausschließen kann spielt es keine rolle.

Es ist bei den Kernelentwicklern so das sie sobald man einen geschlossenen treiber geladen hat die kernel-entwickler darauf keinen support mehr geben, sie können es auch nicht, weil sie nicht sehen können was dieser teil macht. Im grunde kann es microsoft auch nur begrentzt wenn sie sourcen von treiber doch einsehen dürfen z.B. aber dies ist längst nicht bei aller software der fall. Das ist hier vielen nicht bewusst anscheinend aber wenn man eine binäre datei vor sich hat ohne quellen, kann darin entweder ein mohrhuhn spiel drin sein oder ein virus oder eine atomraketensteuerung man weiß es erst nachdem man es gestartet hat und selbst dann sieht man in der regel auch nur die sachen die der programmierer will das man sie sieht. Es sind halt nen haufen blackboxen wo Firmen das einbauen was für sie von vorteil ist, das kann zum teil die zufriedenheit von kunden sein, aber eben nicht ausschließlich.

@dgschrei, natürlich muss man kinder an linux heranführen um ihnen nicht startchangen zu entziehen, du tust so als wäre das für immer und ewig in stein gemeiselt das ms die führung auf dem desktop behält (in allen anderen sektoren hat linux längst gesiegt oder spielt mindestens eine sehr wichtige rolle) es ist so das man wenn man sich mit linux beschäftigt erstmal keine hürden mehr hat, das ist ungefähr so wie wenn du nem kind vom fahrrad das hilfsrat weg machst, er kann plötzlcih alles machen, wenn es ihn stört das im lieblingsprogramm der button exit in der ersten reihe ganz unten versteckt ist, dann kann er dies ändern. auch hat er viel mehr auswahl an software mit wenigen mausklicks oder alternativ einem befehl auf der konsole zugriff, ich finde es wichtig das jeder die change bekommt dieses potential als kind ausschöpfen zu können. Wegen mir darf auch Windows gezeigt werden auch wenn ich mich frage ob man soviel steuergelder dafür investieren soll um ein kommerzielles produkt den leuten quasi als kostenlose werbung vorzustellen, aber wegen mir. Man muss doch nicht wirklcih das nutzen was die meisten nutzen wenn man Linux benutzen kann wird man in den meisten fällen auch nicht vom arbeitgeber gezwugnen werden windows zu benutzen. Dann installiert man sich halt mal in ner halben stunde auf dem pc ein Linux drauf und gut ist oder lässt es vom admin machen. Oder zur not startet mans bis dahin vom usbstick der bis dahin eh so schnell und groß wie ne ssd heute ist ;)
Linux sollte natürlich bevorzugt werden da es frei ist und man keine werbung für eine firma machen muss. Man kommt doch auch nicht auf die Idee ausschließlich von einem Stuhlhersteller exclusiv und ohne ausschreibungen stühle in die schule zu stellen nur weil am pc arbeitsplatz vielleicht später auch stühle vom gleichen hersteller stehen könnten. Dazu sollte man bei anwendungen eher lernen eine Textverarbeitung an sich zu bedienen oder anderer Softwaretypen eine bildbearbietung und nicht schon als wehrloses kind total auf eine ganz bestimmte software von einem hersteller eingeschossen werden. Solch eine werbung für ein Produkt ist doch eigentlich unbezahlbar. Man stelle sich vor was coca cola dafür zahlen würde wenn die ihr produkt auch irgendwie in den unterricht integriert bekämen. oder hmm schwierig beispiele zu fidnen, da software mittlerweile solch einen sonderstatus inne hat das man schwer tut noch vergleichbares zu finden ^^
 
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[FB]VentiLator schrieb:
und wie freie software der sicherheit beiträgt. wenn jeder nutzer den quelltext einsehen kann, kann auch jeder nutzer bugs finden und beseitigen.
und es gibt tatsächlich fehlerfreie software: http://www.elektor.de/elektronik-ne..._source=DE&utm_medium=email&utm_campaign=news
Das ist aus zwei Gründen schon mal totaler Käse:
1. 99% aller Nutzer sind nicht dazu in der Lage den Quellcode zu lesen und Fehler zu finden. Sie tragen also auch nicht zur Sicherheit bei.
2. Dein Argument dreht sich doch selbst ins Gegenteil. Deine Argumentation setzt nämlich vorraus, dass jeder Mensch herzensgut ist und wenn er eine Sicherheitslücke findet, dabei hilft, diese zu beheben.
Bei der Anzahl an Viren, die es für alle Systeme gibt, gehe ich davon aber mal nicht aus. D.h. Wenn jeder im Quellcode lesen kann, kann er auch Schwachstellen gezielt suchen und dann Viren dafür programmieren. Den ganzen Virenerstellern wird also ein zusätzliche Hürde genommen, ohne dass die Sicherheit durch die Nutzer erheblich gesteigert wird.
Das einzige was Linux momentan davon abhält, das virenverseuchteste OS zu sein ist ganz eindeutig sein Marktanteil.



blackiwid schrieb:
@dgschrei, natürlich muss man kinder an linux heranführen um ihnen nicht startchangen zu entziehen, du tust so als wäre das für immer und ewig in stein gemeiselt das ms die führung auf dem desktop behält
Ach man muss also? Ich weiß ja nicht, wo ihr immer eure absolute rechtfertigung hernehmt. Extreme Selbstüberschätzung der eigenen Wichtigkeit kommt mir da in die Gedanken.
Ich versuchs nochmal mit einem Beispiel: Wie man vielleicht mitbekommen hat, hab ich Abitur, durfte also in den Genuss des kompletten Gymnasiums kommen. Nun hatten wir da ein Jahr in Biologie keinen anderen Stoff als Insekten. Ich habe also ein Jahr zwei Stunden pro Woche damit zugebracht, mir den Aufbau von Fliege, Wespen, etc. zu merken.
Bringt mir das jetzt irgendwas? Wenn ich nicht grad Biologe werden will nein Das ist genau so ein Beispiel wo Wissen stur vermittelt wird, das der Schüler nachher nie mehr braucht.
So ähnlich wenn auch längst nicht so extrem wäre es mit Linux. Mal abgesehen davon, dass der "Informatik" Unterricht an Schulen sowieso der totale Witz ist und man da sowieso nichts lernt. Von unseren 60 Lehrern, die wir an der Schule hatten, waren 2 in der Lage einen VHS Rekorder zum Abspielen zu bewegen. Dass diese Leute nicht in der Lage sind ordentlichen "Informatik" Unterricht abzuliefern ist sowieso klar.

Und ja ich betrachte das als quasi vollständig festgemeiselt, dass MS die Krone behalten wird. Ob mir das gefällt oder nicht sei mal dahingestellt. Aber wenn ein Unternhemen einmal einen solchen Marktanteil erreicht, dann behält es den üblicherweise auch.
Oder ist es Intel bei den Prozessoren anders ergangen? Oder Henkel beim Waschmittel?Der Post nach der Privatisierung? Ich bekomm immer noch höchstens jedes 20te Paket von anderen Paketdiensten als der DHL.

blackiwid schrieb:
(in allen anderen sektoren hat linux längst gesiegt oder spielt mindestens eine sehr wichtige rolle)
Jetzt wird's lustig: Also ich möchte erst noch einmal anführen, dass ich eigentlich keinen Bock habe wieder den Linux Vs. Windows Krieg loszutreten weil das sowieso zu nix führt, aber bei solchen Aussagen stehen mir ganz einfach die Haare zu Berge.

a) welche Sektoren. Mir fällt da auf Anhieb nur der Servermarkt ein. Dort ist aber dann auch nur von der wichtigen Rolle zu sprechen. Windows Server ist da noch lange nicht besiegt.
(Großcomputer zählen nicht, da es: 1. kein Windows für gibt und 2. Das ein viel zu kleiner Markt ist)
b) wie viele Menschen arbeiten denn in diesen Bereichen, im Vergleich zum klassischen PC? Das ist ein verschwindend kleiner Anteil an, wie ich jetzt schon ein paar mal gesagt habe, spezialisierter Facharbeiter, die in ihrer Ausbildung ihre Linuxkenntnisse beigebracht bekommen.

blackiwid schrieb:
es ist so das man wenn man sich mit linux beschäftigt erstmal keine hürden mehr hat, das ist ungefähr so wie wenn du nem kind vom fahrrad das hilfsrat weg machst, er kann plötzlcih alles machen, wenn es ihn stört das im lieblingsprogramm der button exit in der ersten reihe ganz unten versteckt ist, dann kann er dies ändern.
Und mein XP sieht gerade so aus wie Windows 7. Wenn ich will und mich ein bisschen damit beschäftige kann ich auch Windows ohne Ende modifizieren.
Außerdem ist die Analogie ein bisschen heikel. Wenn ich einem Kind das sowieso schon kaum Fahrrad fahren kann auch noch die Stützräder wegnehme, dann legt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach gepflegt auf die Fresse. ^^
Das hat man ja sehr schön an den Netbooks gesehen. Die Linux-Varianten hatten eine unheimlich hohe Rückgabequote. Da ist anscheinend vielen Leuten die Lust am Radfahren vergangen.
Wie war da noch der Spruch: "With great power comes great responsibility"
In Zeiten wo Eltern ihre Kinder lieber in der KiTa abladen als sich um sie zu kümmern ist es aber mit der "responsibility" nicht mehr allzu weit.

blackiwid schrieb:
auch hat er viel mehr auswahl an software mit wenigen mausklicks oder alternativ einem befehl auf der konsole zugriff,
Du bist wahrscheinlich der erste Linuxler der behauptet, dass es auf Linux mehr Software gibt. Von quasi jedem Open Source Programm das was taugt gibt es aus gutem Grund auch einen Windows Port. Wie du es schaffen willst, mehr Software unter Linux zu haben, möcht ich mal wissen. Dann lass doch mal die Massen von massentauglichen Programmen hören, die ich unter Windows nicht verwenden kann.

blackiwid schrieb:
Man muss doch nicht wirklcih das nutzen was die meisten nutzen wenn man Linux benutzen kann wird man in den meisten fällen auch nicht vom arbeitgeber gezwugnen werden windows zu benutzen.
Äh hallo. Dann lass dich doch mal irgendwo anstellen wo ein bestimmtes Betriebssystem benutzt wird. (Egal ob nun Windows oder Linux. Mit Mac wird nachfolgendes Argument noch größer) Und dann verlang mal, dass du ein anderes BS verwenden willst, weils dir besser gefällt. Zwei Optionen ergeben sich da:
1. Man lacht dich aus und du musst weiterhin das ungeliebte BS verwenden
2. Man setzt dich gleich wieder vor die Tür.

blackiwid schrieb:
Dann installiert man sich halt mal in ner halben stunde auf dem pc ein Linux drauf und gut ist oder lässt es vom admin machen. Oder zur not startet mans bis dahin vom usbstick der bis dahin eh so schnell und groß wie ne ssd heute ist ;)
Ich weiß ja nicht in welcher Welt du lebst, aber in unserer Welt bringt dir so ne Aktion eine fristlose Kündigung und eine Klage auf Schadensersatz für die Gefährdung der Systemstabilität ein. Oder wenn du zum Admin gehst einen Tinitus weil der die Krise bekommt und dich erst einmal ne halbe Stunde anschreit.
Bei den meisten Firmen dürftest du noch nicht mal deine Eigene Tastatur mitbringen und du willst mal einfach so in ein gepflegtes System ein Fremd OS einführen. Na dann viel Spaß bei der Jobsuche mit der Einstellung.

blackiwid schrieb:
Man kommt doch auch nicht auf die Idee ausschließlich von einem Stuhlhersteller exclusiv und ohne ausschreibungen stühle in die schule zu stellen nur weil am pc arbeitsplatz vielleicht später auch stühle vom gleichen hersteller stehen könnten.
Völlig dämliches Beispiel, denn der Stuhl vermittelt außer "Holz ist hart." keine nennenswerten Erkenntnisse. Es lassen sich auch keine Erkenntnisse darüber lehren.

blackiwid schrieb:
Dazu sollte man bei anwendungen eher lernen eine Textverarbeitung an sich zu bedienen oder anderer Softwaretypen eine bildbearbietung und nicht schon als wehrloses kind total auf eine ganz bestimmte software von einem hersteller eingeschossen werden.
Und wie willst du das anstellen? Wie soll denn eine allgemeine Ausbildung auf viele Textverarbeitungsprogramme gleichzeitig aussehen. Wenn in einem Programm die Formatierung ander durchgeführt wird oder der Button schlicht anders heißt, ist das doch schon unmöglich. Da würde eine allgemeine Ausbildung dann so aussehen, dass man die verschiedenen Formatformen (Blocksatz, etc.) in der Schule durchnimmt, aber nie das praktische Erstellen eines Dokuments an einem Programm, weil das ja bei verschiedenen Programmen unterschiedlich funktioniert.
Bei Bildbearbeitung ist es noch schlimmer. Photoshop ist in der Bedienung mit jeder anderen Software völlig verschieden. Da gibt es kaum allgemeines, das man jemandem beibringen kann. Das würde sich dann eher auf allgemeine Farbenlehre usw. beschränken. Und siehe da, genau das wird im Kunstunterricht auch angesprochen.

blackiwid schrieb:
Man stelle sich vor was coca cola dafür zahlen würde wenn die ihr produkt auch irgendwie in den unterricht integriert bekämen.
Unser Automat in der Schule hatte CocaCola. ^^ Irgendwann haben sie dann auf CokeZero umgestellt. :kotz:
 
dgschrei schrieb:
Das ist aus zwei Gründen schon mal totaler Käse:
1. 99% aller Nutzer sind nicht dazu in der Lage den Quellcode zu lesen und Fehler zu finden. Sie tragen also auch nicht zur Sicherheit bei.
2. Dein Argument dreht sich doch selbst ins Gegenteil. Deine Argumentation setzt nämlich vorraus, dass jeder Mensch herzensgut ist und wenn er eine Sicherheitslücke findet, dabei hilft, diese zu beheben.
Bei der Anzahl an Viren, die es für alle Systeme gibt, gehe ich davon aber mal nicht aus. D.h. Wenn jeder im Quellcode lesen kann, kann er auch Schwachstellen gezielt suchen und dann Viren dafür programmieren. Den ganzen Virenerstellern wird also ein zusätzliche Hürde genommen, ohne dass die Sicherheit durch die Nutzer erheblich gesteigert wird.
Das einzige was Linux momentan davon abhält, das virenverseuchteste OS zu sein ist ganz eindeutig sein Marktanteil.
leider zeigt die realität, dass auf 1000 bugs im windows-kernel 1 bug im linix kernel kommt.
linux ist nicht um sonst im servermarkt, wo es auf sicherheit und verlässlichkeit ankommt, marktführend.
http://www.wired.com/software/coolapps/news/2004/12/66022


Unser Automat in der Schule hatte CocaCola. ^^ Irgendwann haben sie dann auf CokeZero umgestellt. :kotz:
bei uns hatten sie auch erst coca cola, aber dann haben sie boykottiert, weil coka cola wasser aus indien verwendet. nun haben wir sinalco :freaky:
 
Coca Cola verwendet für die indische Coke indisches Wasser. Das Wasser, das die da für ihre Coke verwenden, käme bei uns gar nicht durch die Kontrollen für die Schadstoffbelastung. ^^ "Sinalco schmeckt."

Aber wie erklärst du dir dann, dass man wenn wieder eine Hackerconvention ansteht, in letzter Zeit immer die selben Meldungen hört?
Die Hacker erklären MacOS für langweilig und hacken es in wenigen Minuten. Für Linux brauchen sie länger. Und bei Vista geben sie mittlerweile selbst zu, dass es für sie das am schwierigsten zu hackende System ist.
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/sonstiges/news/153767/nach_macos_auch_vista_ultimate_gehackt/

Der Artikel beschreibt es ganz gut.
MacOS 2 Minuten
Vista SP1 : 2 Tage
Linux: Gar nicht. Aber mit dem Zusatz im letzen Satz: Zwar wurden bei den Angriffsversuchen einige Bugs in dem Linux-System entdeckt doch keiner der Hacker wollte die Arbeit auf sich nehmen und daraus einen erfolgreichen Exploit machen.

Weil Linux numal für Hacker recht uninteressant ist. Gleichzeitig setzt sich ein Hacker aber zwei Tage hin und rödelt wie blöd um Vista zu knacken. Eigenartig.
 
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