FTTH, Router, Switch und AP

fliegzeuger

Cadet 4th Year
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Apr. 2009
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Guten Tag,

ich würde mich über Mithilfe, Anregungen und Kaufberatung zu folgendem Thema freuen.

Wir haben ein EFH mit 141 qm Wohnfläche, Betondecke gekauft. EG + OG, der Dachboden ist (noch) nicht ausgebaut, kann aber noch kommen.
Ich werde FTTH vom örtlichen Versorger Xitylight bis zum Haus legen lassen. Sie wie ich es verstehe wird das Modem/ONT??? gestellt.
Im Haus ist zum jetzigen Stand keine Netzwerkinfrastruktur vorhanden, sodass der Plan wäre, im HWR, Wohnzimmer, Flur im EG, Flur im OG, im Kinderzimmer und im Arbeitszimmer sowie hinten auf der Terasse Netzwerkkabel (CAT7??) zu legen. Hierzu würden die Wände geschlitzt werden. Gibt es hierzu besondere Anforderungen? Was kann allgemein empfohlen werden.

Mein Plan wäre dann folgender: Im HWR Router und Switch, dann im Flur im EG und OG jeweils ein AP. Der AP im EG kommt an die Wand (Betondecke), der im OG kann vermutlich an die Decke. Ein AP im Außenbereich mit entsprechender Eignung.

Da ja doch immer Einiges an Peripherie (Drucker/NAS/Smarthomesteuerung usw.) zusammenkommt sollte der Switch schon mindestens 10 Eingänge haben.

Pespektivisch möchte ich auch die Option auf 10 GBit/s offenhalten, momentan können die meisten Geräte allerdings maximal 1 GBit/s mit Ausnahme des großen PCs (2,5 Gbit/s).

Welche Kombination aus Geräten kann man allgemein empfehlen? Ich bin kein IT Spezialist und muss nicht alles bis ins kleinste Detail konfigurieren müssen.

Beste Grüße und vielen Dank

Sebastian
 
fliegzeuger schrieb:
Hierzu würden die Wände geschlitzt werden. Gibt es hierzu besondere Anforderungen? Was kann allgemein empfohlen werden.
Mein Tipp: Immer zwei Kabel ziehen, also LAN-Doppeldosen. Dadurch kannst Du den Internet-Router beliebig im Haus platzieren. Oder kannst parallel auf dem anderen Kabel was anderes wie analoges Telefon machen. Hatte letzt erst wieder einen Neubau und der Router musste in den Sicherungsschrank.
fliegzeuger schrieb:
Mein Plan wäre dann folgender […]
Du denkst zu weit. Aktuell verlegst Du Kabel, Ethernet-Dosen und Patch-Panels. Erst wenn das alles steht, dann machst Du Dir Gedanken um Netz-Switch, Internet-Router und WLAN-Access-Point. Ich weiß, Du willst das alles jetzt schon planen und irgendwann fertig haben. Aber WLAN, Router und Switch gehören zu den variablen Dingen im Haus wie ein Flokati-Teppich unter dem Esstisch. Ethernet-Dosen (und Patch-Panel) gehören zu den fixen Dingen im Haus. Nur die ändern sich erst bei der nächsten Grund-Sanierung.
fliegzeuger schrieb:
Mein Plan wären dann […] drei WLAN-Access-Points.
Bitte dies lesen … Preise findest Du hier … die Frage ist eigentlich nur, wieviele Heimsegmente Du haben willst. Reichen auch zwei, also
  1. in das Gast-Netz alle IoT-Geräte mit entfernter Cloud-Verwaltung und
  2. in das Heim-Netz alle IoT-Geräte mit lokaler App-Verwaltung aber Kindersicherung Richtung Internet,
dann könntest Du auch bei Heim-Systemen wie den FRITZ!-Produkten bleiben, also FRITZ!Box 7590 (ohne AX; gebraucht auf Seriennummer achten) als Router und auf jedem Stockwerk noch eine FRITZ!Box 7590 bzw. FRITZ!Repeater 2400. Oder überall FRITZ!Repeater 1610 Outdoor.
fliegzeuger schrieb:
Ein AP im Außenbereich mit entsprechender Eignung.
Tipp: Einige Anbieter haben keine expliziten Outdoor-Modelle sondern bieten im eigenen Zubehör eine Outdoor-Haube, so auch Zyxel.
 
Zuletzt bearbeitet: (vorletzte Zitat-Antwort um den Abschnitt ab „Preise“ erweitert, letztes Zitat-Antwort hinzugefügt)
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Als zusätzlicher Tipp, falls das nicht sowieso klar sein sollte: Leerrohre, Leerrohre - und übrigens - unbedingt LEERROHRE verwenden :D
 
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Ich kann mich nur anschließend und sagen verwende unbedingt Leerrohre. So kannst du bei Bedarf in der Zukunft auf den nächst höheren Standard wechseln. Ich habs mir mir auch so gemacht ;)

Ansonsten würde ich sagen verteile die Netzwerkdosen großzügig im Haus. Lieber haben als brauchen ;)

Achja und verwende unbedingt große Unterputzdosen, da CAT Verlegekabel recht steif sind, kannst sonst fummelig werden.
 
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-->fReAkShOw<-- schrieb:
Ansonsten würde ich sagen verteile die Netzwerkdosen großzügig im Haus. Lieber haben als brauchen ;)
Yepp, auch bei den Steckdosen
-->fReAkShOw<-- schrieb:
Achja und verwende unbedingt große Unterputzdosen, da CAT Verlegekabel recht steif sind, kannst sonst fummelig werden.
Nee, da nimmt man sowas in der Art Elektronikdose. Gibt es als Primo Thermo-Elektronikdose TED-70 oder auch von F-Tronic.
 
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Jau kann man so machen mit den anderen Unterputzdosen. Ich bin mit denen die ich verlinkt hatte 1a hingekommen. Letzten Endes auch Wumpe, hauptsache schön groß :D
 
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fliegzeuger schrieb:
Sie wie ich es verstehe wird das Modem/ONT??? gestellt.
Sieht danach aus. Ziemlich großes Ding.
fliegzeuger schrieb:
Im Haus ist zum jetzigen Stand keine Netzwerkinfrastruktur vorhanden, sodass der Plan wäre, im HWR, Wohnzimmer, Flur im EG, Flur im OG, im Kinderzimmer und im Arbeitszimmer sowie hinten auf der Terasse Netzwerkkabel (CAT7??) zu legen. Hierzu würden die Wände geschlitzt werden. Gibt es hierzu besondere Anforderungen?
Verlegung im Leerrohr, dabei keine engen Kurven, damit das Einziehen leichter geht. Bei langen Strecken auch mal auf halbem Weg oder so eine Blinddose setzen für leichteres Einziehen.
fliegzeuger schrieb:
Pespektivisch möchte ich auch die Option auf 10 GBit/s offenhalten,
Mit Cat7 kein Problem.
 
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