Funktionsweise EU Altersverifizierungs App

Tulol schrieb:
Der Inhaltsanbieter sieht nur das du berechtigt bis, mehr nicht.
Er hat ja auch vom App Anbieter gesprochen und nicht vom Inhaltsanbieter.
für den Anbieter der App ist es dennoch möglich. Ergo die sieht damit wo du dich wie als FSK18 ausgibst.

Damit hat er recht, die App hat deinen Ausweis, biometrische Gesichtserfassung und kennt den Inhaltsanbieter. Damit kann klar zugeordnet werden wer worauf zugreift. Man muss den Betreiber der App voll Vertrauen und das wird einigen schwer fallen.
 
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Helge01 schrieb:
Damit kann klar zugeordnet werden wer worauf zugreift.
Wirklich?
Na dann ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis die ganzen Profile irgendwo im Darknet kaufbar sind und keiner für was verantwortlich gemacht werden kann, weil irgendein ranziger Sub-Sub-Sub-Contractor IT-Sicherheit für geschäftschädigende Zwänge hält.
 
Tulol schrieb:
Wei der Inhalt eventuell nicht für dich geeignet ist(Jugendschutzgesetz).
Ist nichts anderes wie der Erwerb von Alkohol, THC, Zigaretten oder der Besuch im Bordell.

Und was die ganzen EU Hater angeht: Ihr seid die Vorzüge der EU so gewöhnt das ihr euch gar nicht Mal bewusst seid wie kacke und kompliziert viele Dinge im Alltag wären wenn es die EU nicht gäbe.

Hört doch endlich auf irgendwas dummes nachzuplappern ohne euch vorher selber informiert zu haben. Ja, selber aktiv werden ist so nervig und anstrengend.

Ich bin 42. Ich muss niemanden irgendwas mehr beweisen, und ich kann dir eines sagen: Wenn sowas kommt, das Alter ist nur der Anfang, dann kommt garantiert als Nächstes das, das man aus irgendwelchen Gründen dann seine Identität bestätigen muss (ich weiß unter den Vorwand KiPo das benutzen die gerne. Ade Freiheit. Willkommen 1984.

Aber wenn man nur soweit denkt bis zu den Augenbrauen, kann man sowas nicht sehen.

Und zu deinen EU-Hatern, jeder hat das Recht, in einem freien Land frei zu denken, und dazu impliziere ich, dass man auch gegen was sein kann.
 
Syntax_41 schrieb:
Aber wenn man nur soweit denkt bis zu den Augenbrauen, kann man sowas nicht sehen.

Und zu deinen EU-Hatern, jeder hat das Recht, in einem freien Land frei zu denken, und dazu impliziere ich, dass man auch gegen was sein kann.
Entschuldige Mal Mr. 42.
Dank der EU und dem Schengen Abkommen musst du deine Identität an den Deutschen Grenzen nicht nachweisen.
 
@Tulol Ich musste schon des öfteren an der grenze mein Ausweis vorzeigen zu Polen, mir gehts einzig darum das es niemanden angeht wo ich mich einlogge und bei solchen apps besteht immer die gefahr.

Wird eh lustig bei mir in der Firma da darf ich sogar sowas nicht nutzen aus Sicherheitsgründen
 
Syntax_41 schrieb:
bei solchen apps besteht immer die gefahr.
Nun, für dieses 'Problem' gibt es eine Lösung. Die EU oder allgemeiner die Gesetzgeber halten sich raus und überlassen die Prüfung in den Händen der Anbieter. Dann musst du jedem Anbieter dein Alter seperat nachweisen. Jeder dieser Anbieter hat dann potenziell deine Daten zum Weitergeben/Verkaufen whatever.

Oder man lässt das eine App erledigen, die die Daten lokal behält, damit Anbbieter über die Schnittstelle lokal anfragen, User älter wie 18 (z.B.) und als Antwort kommt ein Ja. Deine Daten werden damit nur lokal gespeichert. Und ganz ehrlich, dann ist mir die Lösung über eine EU App lieber als die Alternative, die seit >20 Jahren nicht funktioniert, weil die Anbieter einfach keien Bock darauf haben, in dem Bereich Mittel zu investieren. Haftbar werden sie dafür ja kaum gemacht.

Weiterer Punkt: Die Software ist open source und kann geprüft werden auf Datenlecks. Wenn deine Daten irgendwo nicht legitim genutzt werden, weiß man ziemlich gut, wo sie her stammen könnten. Im zweifel ist dieser Weg einfacher nachzuweisen, als der Weg der Daten zurück zum Sender.
 
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Samurai76 schrieb:
Ja. Deine Daten werden damit nur lokal gespeichert.
Wenn das wirklich so wäre, wird ja alles prima und es gebe kein Grund zum Motzen...

Na mal sehen, ich behalt den Thread hier im Bookmark
 
Ich bezweifle, dass man das sauber hinbekommt. Man schafft es ja nichtmal Banken, Telekomunikationsanbietern und anderen Unternehmen ab einer bestimmten Größe zwingend eID vorzuschreiben.
Wenn ich sehe dass ein Unternehmen die Indentifizierung an PostIDENT auslagert, aber kein eID über PostIDENT erlaubt, geht mir direkt das Messer im Sack auf.

Und diese Unternehmen sind alle im Geltungsbereich deutscher Gesetze, im Gegensatz zu irgendwelchen Internetseiten.

Blutomen schrieb:
Die App mit der Identifizierung ist nur der erste Schritt.
Dann Schrittchen für Schrittchen wird weiter aufgebaut, verknüpft und ausgewertet.
Bitte beim Thema bleiben und nicht direkt mit dem Aluhut durch die Wand.
 
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Samurai76 schrieb:
Nun, für dieses 'Problem' gibt es eine Lösung. Die EU oder allgemeiner die Gesetzgeber halten sich raus und überlassen die Prüfung in den Händen der Anbieter. Dann musst du jedem Anbieter dein Alter seperat nachweisen. Jeder dieser Anbieter hat dann potenziell deine Daten zum Weitergeben/Verkaufen whatever.

Oder man lässt das eine App erledigen, die die Daten lokal behält, damit Anbbieter über die Schnittstelle lokal anfragen, User älter wie 18 (z.B.) und als Antwort kommt ein Ja. Deine Daten werden damit nur lokal gespeichert. Und ganz ehrlich, dann ist mir die Lösung über eine EU App lieber als die Alternative, die seit >20 Jahren nicht funktioniert, weil die Anbieter einfach keien Bock darauf haben, in dem Bereich Mittel zu investieren. Haftbar werden sie dafür ja kaum gemacht.

Weiterer Punkt: Die Software ist open source und kann geprüft werden auf Datenlecks. Wenn deine Daten irgendwo nicht legitim genutzt werden, weiß man ziemlich gut, wo sie her stammen könnten. Im zweifel ist dieser Weg einfacher nachzuweisen, als der Weg der Daten zurück zum Sender.

Keine ahnung wie ich das in der Firma machen soll ich darf da keine drittanbieter apps usw, verwenden, zählt das nur fürs einloggen irgendwo? zb forum oder muss das generell sein um online zu kommen?
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Bitte beim Thema bleiben und nicht direkt mit dem Aluhut durch die Wand.
Das ist kein Aluhut, am anfang erst was kleines machen hier zb das Alter später lassen die sich was einfallen um das nächste hinzuzufügen
 
Syntax_41 schrieb:
Keine ahnung wie ich das in der Firma machen soll
Jetzt erst Mal den Ball flach halten, denn
1.) Soweit ich weiß, gibt es noch keinen Anbieter, der aktuell auf diese App setzt und keine andere Möglichkeit bietet, das Alter nachzuweisen. Das 'Problem' stellt sich aktuell also gar nicht.
2.) Wenn du für deinen Job diesen Nachweiß über diese App machen muss, wird sich deine Firma schon überlegen, wie sie dich dazu befähigt. Ansonsten ist es nicht dein Problem, sondern ein Problem deiner Firma.

Und 3.) Wenn es nur darum geht, auch die Privaten seiten auf der Firma zu besuchen, tja, Pech gehabt. Geht dann wohl zukünftig nicht mehr.
Tevur schrieb:
wird ja alles prima und es gebe kein Grund zum Motzen
Ah, schon etwas bekannt geworden aus den ersten Code Sichtungen? Ich habe bislang nichts gehört.
 
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Samurai76 schrieb:
Jetzt erst Mal den Ball flach halten, denn
1.) Soweit ich weiß, gibt es noch keinen Anbieter, der aktuell auf diese App setzt und keine andere Möglichkeit bietet, das Alter nachzuweisen. Das 'Problem' stellt sich aktuell also gar nicht.
2.) Wenn du für deinen Job diesen Nachweiß über diese App machen muss, wird sich deine Firma schon überlegen, wie sie dich dazu befähigt. Ansonsten ist es nicht dein Problem, sondern ein Problem deiner Firma.

Und 3.) Wenn es nur darum geht, auch die Privaten seiten auf der Firma zu besuchen, tja, Pech gehabt. Geht dann wohl zukünftig nicht mehr.

Ah, schon etwas bekannt geworden aus den ersten Code Sichtungen? Ich habe bislang nichts gehört.


Du verstehst das falsch, meine Firma ich muss das problem lösen. Wenn das echt so kommt muss ich wohl den Firmensitz ausserhalb der EU verlegen.
 
Wenn das Ding OpenSource ist, kannst du ja (wenn es die Lizenz erlaubt) den Code nehmen und deine eigene App mit den gleichen Schnittstellen daraus bauen, oder?

Den Firmensitz zu verlegen ist wahrscheinlich nur eine kurzfristige Lösung, weil dieses Altersverifikations-Ding gerade so eine weltweite Idee ist.
 
Tevur schrieb:
weil dieses Altersverifikations-Ding gerade so eine weltweite Idee ist.
Die Ursprünge kommen aus den Überwachungsstaaten wie Korea, China, Großbritannien, etc.

"Hate Speech" wurde zuerst nur für absolut extreme Fälle beworben, womit "alle" einverstanden waren. Heute wird es bereits für Memes und jede Art von Post verwendet, wo irgendjemand in irgendeiner Art und Weise irgendwie sich angegriffen fühlt. Ein Mann in Großbritannien wurde sogar verhaftet, weil er sagte, dass er Bacon liebt. So weit ist es bereits gekommen und es gibt hunderte Beispiele, bei denen man im Deckmantel von "Hate Speech" Menschen Mundtot macht / zu zensieren versucht.

Und die eID soll die Verfahren erleichtern, indem in Zukunft die Internetnutzung nur noch mit dem Ausweis möglich sein wird, sodass Überwachungsstaaten dich sofort mit geringstem Aufwand zensieren oder bestrafen können. Aktuell ist es nämlich nur mit größerem Aufwand und komplizierter Beweisaufnahme möglich. Aber mit dem eID würde man direkt bestätigen, dass man höchstpersönlich etwas geschrieben hat.

Dadurch kann man deine politische Gesinnung einordnen und weitere Maßnahmen ergreifen.
In China bekommst du schlechtere oder gar keine Kredite mehr, in schlimmeren Fällen darfst du sogar die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr benutzen und in bestimmten Stadtteilen bekommst du keine Wohnung.

"Aber wir sind nicht in China..." würden die Meisten schreiben.
Doch letztlich kann sich alles innerhalb weniger Jahre ändern. Einige Politiker versuchen bereits seit Jahren verfassungsfeindliche Überwachungsmaßnahmen oder Gesetze durchzudrücken. Darüber wird seit Jahren immer wieder berichtet.
Und ganz aktuelle News wie folgende hier, lassen einen daran Zweifeln, dass einige Politiker für die Bürger arbeiten:
https://tkp.at/2026/04/10/deutschla...n-die-richtige-politische-gesinnung-gebunden/
Zum Link: Was dann "verfassungsfeindlich" sein wird, bestimmen natürlich nur die größten Parteien, die heute A und morgen B sein könnten. Und was dann Ausnahmen sind, wird natürlich auch einseitig definiert... beispielsweise die Massenüberwachung von Chats (https://netzpolitik.org/2025/bundestagswahl-wie-die-parteien-zur-chatkontrolle-stehen/) Würden dann Politiker oder Wähler von Parteien, die für die Chatkontrolle sind, ebenfalls keine Immobilien mehr kaufen können? Die Antwort sollte klar sein...
Und wie wir alle wissen, kommt es niemals darauf an, was die Parteien in ihren Parteiprogrammen schreiben oder für die Medien sagen, sondern einzig und alleine auf ihre Taten.
In den Medien gegen A sein, aber bei der Abstimmung klar für A abstimmen.

Die Geschichte hat gezeigt, dass selbst demokratische Länder in nur wenigen Jahren/Jahrzehnten in die Diktatur rutschen können. Dazu braucht es nur einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung, da die Masse sowieso nie etwas unternimmt.
 
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Tevur schrieb:
Wenn das Ding OpenSource ist, kannst du ja (wenn es die Lizenz erlaubt) den Code nehmen und deine eigene App mit den gleichen Schnittstellen daraus bauen, oder?

Den Firmensitz zu verlegen ist wahrscheinlich nur eine kurzfristige Lösung, weil dieses Altersverifikations-Ding gerade so eine weltweite Idee ist.

Wir haben Montag "krisensitzung" wir schauen dann wie wir das lösen aber glaub mir das macht mir gerade tierische kopfschmerzen, wann soll das eingeführt werden?
 
Tevur schrieb:
Den Firmensitz zu verlegen ist wahrscheinlich nur eine kurzfristige Lösung, weil dieses Altersverifikations-Ding gerade so eine weltweite Idee ist.

Zumal das Marktortprinzip gilt.

Syntax_41 schrieb:
Wir haben Montag "krisensitzung" wir schauen dann wie wir das lösen aber glaub mir das macht mir gerade tierische kopfschmerzen, wann soll das eingeführt werden?

Warum das?
Betrifft dich die Altersverifizierung als Anwender oder seid ihr so groß, dass eure Plattform unter den DSA fällt?

Ergänzung ()

Hypothek schrieb:
Und ganz aktuelle News wie folgende hier, lassen einen daran Zweifeln, dass einige Politiker für die Bürger arbeiten:
https://tkp.at/2026/04/10/deutschla...n-die-richtige-politische-gesinnung-gebunden/

Da geht es ausschließlich um Vorkaufsrechte.
Es soll verhindert werden können, dass verfassungsfeindliche Organisation wie Identitäre Bewegung oder Scientology Immobilien für "Schulungszentren" kaufen können.

Auch kriminelle Vereinigungen wie der Remmo Clan in Berlin sollen ihr Geld nicht mit Immobilien waschen können.

https://www.beck-aktuell.de/heute-i...xtremisten-kriminalitaet-immobilie-2026-04-13
 
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@DKK007
Deshalb das Beispiel mit den "Hassreden". Irgendwo fängt man an, dann weitet man es aus und manchmal geht man viel zu weit. Das ist natürlich kein Automatismus, sondern von der jeweiligen Regierung abhängig.
Wie in deinem Link erläutert wurde, geht der Entwurf zu weit bzw. sollte er so angepasst werden, dass er in Zukunft nicht missbraucht werden könnte.
Diese "Hassreden" wurden und werden bereits zu weit gefasst, sowohl von Unternehmen, als auch von Politikern selbst. (z.B. Hausdurch wegen "Schwachkopf")

Das Ergebnis könnte die aktuelle Lage verschärfen, indem in bestimmten Regionen - abhängig von politischer Orientierung - "Hotspots" von politischen Gesinnungen entstehen.
Anhand der Wahlergebnisse kann man sehen, welche politischen Tendenzen in bestimmten Bundesländern (z.B. Osten) haben und wenn solche Gesetze in den Bundesländern entsprechend milder oder strenger umgesetzt werden, wird der Osten "noch rechter" und der Westen/Süden "noch linker", wenn man die Regionen im Verhältnis betrachtet.
Über mehrere Jahre / Jahrzehnte werden sich die Menschen entsprechend den passenden Wohnort aussuchen bzw. davon verdrängt, was die Lage verschärft.

Und wie man weiß, führen Differenzen öfter zu Konflikten und dank Social Media, werden diese Differenzen um das Vielfache aufgebauscht und Individuen dadurch extrem.

Es ist zwar ein gut gemeinter Entwurf, aber es fehlt noch am Feinschliff. Das Grundrecht der freien Wohnortwahl von Deutschland und eines der vier Grundrechte der EU sollte vielleicht stärker ins Gewicht fallen und die Ausnahmen von Extremismusbekämpfung mit effizienteren Mittel behandelt werden, anstatt sie ggf. "einfach nur von A nach B zu verlagern".

Abgesehen davon, darf der wirtschaftliche Aspekt nicht vergessen werden. Zur Ausübung eines Vorkaufsrechts bedarf der entsprechenden Kaufkraft. Und wenn die armen Regionen es weniger bis gar nicht ausüben können, spaltet man die Gesellschaft noch weiter, was zur stärkeren Radikalisierung in ärmeren Regionen führt.

Es ist einfach ein kleines Zahnrädchen in einem großen Apparat, welches nachjustiert werden müsste, weil zu viele verschiedene Zahnräder den Apparat langfristig zerstören könnten.
 
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