fuseblk vs ntfs

linuxnutzer schrieb:
Ja, die Partitionen ab Partition 10 stehen am Anfang.
Schau dir noch mal meinen Output genau an.
linuxnutzer schrieb:
Könnt ihr diesen Einzeiler erweitern, sodass vor "disk" eine Leerzeile kommt. Ihr dürft annehmen, dass "disk" nur dort vorkommt wo es ein "Device" ist. Ich hatte mal was mit awk, war aber kompliziert und nicht gut lesbar. Vieleicht was mit sed?
Meinst du das mit "disk"?
Code:
lsblk -nrpo NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | sort -d | awk '$1 ~ /loop/ || $1 ~ /mapper/ { next } $1 !~ /[0-9]$/ { print "" } { print }'
sort bleibt allerdings noch offen.

Und bedenke folgendes:
Code:
/dev/sdb  931,5G  disk  XXXXX
/dev/sdc  10,9T crypto_LUKS disk  YYYYY

Dafür wäre folgendes fällig:
Code:
..... awk '$1 ~ /loop/ || $1 ~ /mapper/ { next } $(NF-1) ~ /disk/ { print "" } { print }'
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
foofoobar schrieb:
Schau dir noch mal meinen Output genau an.

Ich denke da an "für mich praxistauglich". Es geht darum, wenn ich mir bei PCs in der Familie einen Überblick machen will. Es muss nicht perfekt sein. Im Rahmen einer Sicherung wird das automatisch erstellt und man kann dann (mit Glück) diese Datei noch lesen, wenn das System bereits hängt.

Die Unübersichtlichkeit leidet sehr, wenn die "Überschrift", also die "disk" in der Mitte gelistet ist. Eine Partition am Anfang, die Partition 10 ist, ist verschmerzbar, kommt selten vor, dass es das gibt. Insofern ist "sort -d" schon ein akzeptabler Kompromiss, besser jedenfalls als ohne "-d". Aber gerne besser.

Ich bringe da mal einen Auszug:

Code:
/dev/nvme2n1p3 /output_media 976,4G xfs part
/dev/sda  465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/dev/sda1 /boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/dev/sda3 /win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda4  903M ntfs part
/dev/sda5 /windaten 45G ntfs part WINDATEN
/dev/sda6 /reserve 299G xfs part RESERVE
/dev/sdb  14,6T  disk  ST16000NM000J-2TW103
/dev/sdb1  14,6T crypto_LUKS part BAK_INT_SV
/dev/sdc  10,9T  disk  ST12000NM0007-2A1101
/dev/sdc1  840G crypto_LUKS part MP3

Wenn man da für jedes neue Device eine Leerzeile einfügt, wird das schon übersichtlicher.

Code:
/dev/nvme2n1p3 /output_media 976,4G xfs part

/dev/sda  465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/dev/sda1 /boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/dev/sda3 /win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda4  903M ntfs part
/dev/sda5 /windaten 45G ntfs part WINDATEN
/dev/sda6 /reserve 299G xfs part RESERVE

/dev/sdb  14,6T  disk  ST16000NM000J-2TW103
/dev/sdb1  14,6T crypto_LUKS part BAK_INT_SV

/dev/sdc  10,9T  disk  ST12000NM0007-2A1101
/dev/sdc1  840G crypto_LUKS part MP3

Bitte um einen Einzeiler, den ich nur ins Terminal zum Testen eingeben muss.
 
foofoobar schrieb:
Riecht in erster Näherung nach einer Sonderbehandlung von white space.
Bug oder Feature?
Gute Frage. Es scheint jedenfalls Unterschiede in der Implementierung zu geben. Auf macOS funktioniert sort wie erwartet:

Code:
❯ /bin/cat r
/dev/sda1 /boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/dev/sda3 /win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda  465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/dev/sda4  903M ntfs part
/dev/sda5 /windaten 45G ntfs part WINDATEN
/dev/sda6 /reserve 299G xfs part RESERVE
❯ /bin/cat r | sort
/dev/sda  465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/dev/sda1 /boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/dev/sda3 /win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda4  903M ntfs part
/dev/sda5 /windaten 45G ntfs part WINDATEN
/dev/sda6 /reserve 299G xfs part RESERVE
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
Mal "sort -n" probiert

Code:
$ lsblk -nrpo NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | sort -n

/dev/nvme1n1  953,9G  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x201TB
/dev/nvme1n1p1  1G vfat part
/dev/nvme1n1p10 /distri3_home 170G xfs part HOME3
/dev/nvme1n1p11  10,9G  part SWAPRESERVE
/dev/nvme1n1p2 /boot 3G ext4 part BOOT-1
...
/dev/sda  465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/dev/sda1 /boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/dev/sda3 /win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
/dev/sda4  903M ntfs part
/dev/sda5 /windaten 45G ntfs part WINDATEN
/dev/sda6 /reserve 299G xfs part RESERVE
...
/dev/sdb  14,6T  disk  ST16000NM000J-2TW103

Da gefällt mir eigentlich -d noch besser. 1,10,11,2 ist ganz komisch sortiert.
 
linuxnutzer schrieb:
Ich denke da an "für mich praxistauglich".
Das ist wenig präzise. Und mir ist auch noch nix eingefallen woran das mit dem sort liegt.
Manchmal hilft ja ein wenig Abstand, diesmal bisher nicht. Und andere Ideen hatte bisher hier leider auch niemand.

"sort -k1,1" hilft erstmal, ohne weiter über mögliche Bugs oder nicht verstandene Features zu grübeln.
linuxnutzer schrieb:
Bitte um einen Einzeiler, den ich nur ins Terminal zum Testen eingeben muss.
Schau mal hier nach oben.

BTW: "column -t" hilft in vielen Fällen bei der Übersichtlichkeit.

Evil E-Lex schrieb:
Gute Frage. Es scheint jedenfalls Unterschiede in der Implementierung zu geben. Auf macOS funktioniert sort wie erwartet:
Spannend.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
linuxnutzer schrieb:
Da gefällt mir eigentlich -d noch besser. 1,10,11,2 ist ganz komisch sortiert.
Dazu nimmst du am besten den Parameter -V für Sortierung nach Versionsnummer:

Code:
❯ /bin/cat s | sort -k 1,1V
/dev/nvme1n1  953,9G  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x201TB
/dev/nvme1n1p1  1G vfat part
/dev/nvme1n1p2 /boot 3G ext4 part BOOT-1
/dev/nvme1n1p10 /distri3_home 170G xfs part HOME3
/dev/nvme1n1p11  10,9G  part SWAPRESERVE

Davon unabhängig: Wie verhält sich sort bei dir wenn du LC_ALL=C an den Anfang der Zeile setzt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
foofoobar schrieb:
Das ist wenig präzise.

Sorry, wie soll ich das besser formulieren.

Es geht darum, dass sich bei einigen PCs die Laufwerksnamen nach einem Neustart regelmäßig verändern, sdX seltener, kann aber auch passieren.

Schau mal hier (anderer PC):

Code:
$ lsblk -nrpo NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | sort | grep disk
/dev/nvme0n1  1,9T  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x202TB
/dev/nvme1n1  3,7T  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x204TB
/dev/nvme2n1  1,9T  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x202TB
/dev/sda  5,5T  disk  ST6000NM0115-1YZ110
/dev/sdb  7,3T  disk  ST8000NM000A-2KE101

Lexar\x20SSD\x20NM790\x202TB ist also 2x vorhanden und die kann alle der 3 Möglichkeiten erhalten. Man kann die NVME nur mehr durch die Größen der Partitionen erkennen.

Ich partitioniere mittlerweile via ssh und sgdisk, wehe ich vertausche da die Nummer. Man kann nur über die Namen / mountpoints der Partitionen erkennen was was ist. Formatieren darf dann der Installer. Noch mehr aufpassen muss man bei Crypto-Partitionen, da reicht eben df nicht mehr.

foofoobar schrieb:
Schau mal hier nach oben


Ich habe noch nicht ganz verstanden, was du warum vorhast.

1. Frage wäre

Code:
| egrep -v "loop|mapper"

nicht lesbarer?

Startest du mit awk?
In meinem Kopf geistert rum, lsblk sortieren und dann an awk verfüttern. Aber ich mag da durchaus falsch denken, awk ist nicht meine Stärke,

foofoobar schrieb:
"sort -k1,1" hilft erstmal,

Code:
/dev/nvme2n1p1 /boot/efi 1G vfat part
/dev/nvme2n1p10 /distri2 135G xfs part DISTRI-2
/dev/nvme2n1p11 /distri2_home 125G xfs part HOME-2
/dev/nvme2n1p12 /output_media 1,2T xfs part OUTPUTMEDIA
/dev/nvme2n1p13  3,9G  part SWAPRESERVE
/dev/nvme2n1p2  16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition

Also nicht wirklich

foofoobar schrieb:
BTW: "column -t" hilft in vielen Fällen bei der Übersichtlichkeit.

Die Spalten passen schon, das geht sich dann in einer Zeile nicht mehr aus. Ich will nur die einzelnen Laufwerke klar getrennt um übehaupt mal zu wissen, welche Nummer die richtige ist, wo Partitionen gelöscht und neu angelegt werden können. Ja ja, Sicherung ist Pflicht, dauert bei dieser Größe aber Tage das zurückzusichern.

Evil E-Lex schrieb:
Dazu nimmst du am besten den Parameter -V für Sortierung nach Versionsnummer:

Ja, das sieht gut aus. Super! Danke!

Code:
lsblk -nrpo NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | sort | egrep -v "loop|mapper" | sort -k 1,1V

Ich kann keinen Fehler bei 2 PCs entdecken. Könnte schon sein, dass da doch noch was versteckt ist

Code:
/dev/nvme0n1p9 /distri3 150G xfs part DISTRI3
/dev/nvme0n1p10 /distri3_home 170G xfs part HOME3
/dev/nvme0n1p11  10,9G  part SWAPRESERVE
/dev/nvme1n1  3,7T  disk  Lexar\x20SSD\x20NM790\x204TB

Nehmen wir diesen Befehl jetzt als Ausgangsbasis an und machen wir danach eine Pipe mit awk. Außer es empfiehlt sich sehr, das anders zu machen.

Ziel ist es also über der Zeile mit "disk" eine Leerzeile zu erhalten. Wenn es einen Mounpoint oder sonst was mit "disk" geben würde, Pecht gehabt. Ein Mountpoint wie /datendisk wird einfach als nicht realistisch betrachtet, sonst wird das nochmals viel komplizierter und der Befehl länger.
 
Kann es sein, dass du dir den üblen Hack mit sort sparen kannst, wenn du stattdessen den Parameter -x NAME mitgibst? Ich hab grad kein System mit ausreichend vielen Devices zum Testen zur Hand.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
Evil E-Lex schrieb:
wenn du stattdessen den Parameter -x NAME mitgibst?

Bin zu blöd für die Syntax.

Code:
lsblk -nrpox NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | egrep -v "loop|mapper"
lsblk: unbekannte Spalte: x

$ lsblk -nrpo -x NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | egrep -v "loop|mapper"
lsblk: unbekannte Spalte: -x
 
Du musst den Spaltennamen separat angeben. Wenn du also nach Namen sortieren willst - x NAME. Die mit -o definierten Spaltennamen sind natürlich davor anzugeben. Eine Spalte mit dem Namen -x gibt es nicht. Das -x NAME gehört somit hinter MODEL.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer und Derduke
So passt das gar nicht, da fehlt am Anfang /dev

Code:
$ lsblk -nrpo MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL -x NAME

 465,8G  disk  Samsung\x20SSD\x20860\x20EVO\x20500GB
/boot/efi 200M vfat part Basic\x20data\x20partition
 16M  part Microsoft\x20reserved\x20partition
/win11 120,7G ntfs part Basic\x20data\x20partition
 903M ntfs part
/windaten 45G ntfs part WINDATEN
/reserve 299G xfs part RESERVE
Ergänzung ()

Code:
lsblk -nrpo NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL | egrep -v "loop|mapper" | sort -k 1,1V

| awk '$1 ~ /loop/ || $1 ~ /mapper/ { next } $1 !~ /[0-9]$/ { print "" } { print }'

Kann das wal biite wer zu einem sinnvollen Befehl zusammenfügen?

loop und mapper ist ja schon draußen. Manchmal verirrt sich auch noch ein snap in die Ausgabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
So passt das gar nicht, da fehlt am Anfang /dev
Code:
$ lsblk -nrpo MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL -x NAME
Ja weil du NAME aus der Liste der Ausgabe-Spalten entfernt hast...
Warum du das gemacht hast kannst glaube ich nur du beantworten :confused_alt:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer und Evil E-Lex
Marco01_809 schrieb:
Warum du das gemacht hast kannst glaube ich nur du beantworten

Weil ich einfach mal versuche nur das zu machen, das ich hier als empfohlen betrachte, auch wenn ich es falsch verstehe.

Ich drehe mich im Kreis, irgendwas passt immer nicht.

Beispiel von einem anderen PC:

Code:
$ lsblk --filter 'NAME !~ "loop"' -x NAME -T -np -o NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL,PHY-SEC,LOG-SEC

       part                                                       512     512
└─/dev/nvme0n1p4        /camcorder_videos 883,3G xfs         part                                                       512     512
/dev/nvme1n1                                1,9T             disk                               Lexar SSD NM790 2TB     512     512
├─/dev/nvme1n1p1        /boot/efi             1G vfat        part                                                       512     512
├─/dev/nvme1n1p10       /distri2            135G xfs         part  DISTRI-2                                             512     512
├─/dev/nvme1n1p11       /distri2_home       125G xfs         part  HOME-2                                               512     512
├─/dev/nvme1n1p12       /output_media       1,2T xfs         part  OUTPUTMEDIA                                          512     512
├─/dev/nvme1n1p13                           3,9G             part  SWAPRESERVE                                          512     512
├─/dev/nvme1n1p2                             16M             part  Microsoft reserved partition                         512     512
├─/dev/nvme1n1p3        /win11            119,9G ntfs        part  Basic data partition                                 512     512
├─/dev/nvme1n1p4                            870M ntfs        part                                                       512     512
├─/dev/nvme1n1p5        /windaten            45G ntfs        part  WINDATEN                                             512     512
├─/dev/nvme1n1p6        /boot                 3G ext4        part  BOOT-1                                               512     512
├─/dev/nvme1n1p7        /                   130G xfs         part  DISTRI-1                                             512     512

Das Modell hat plötzlich einen lesbaren Namen.
Die Laufwerke sind strukturiert
Aber die Sortierung ab Partition 10 passt nicht.

Welche Spalten ich nun wirklich anzeigen will, ist auch noch nicht klar, da Zeilenumbrüche die Lesbarkeit erschweren.

So eine Darstellung entspricht dann meinem Geschmack:

Code:
/dev/sdb                                       7,3T             disk                               ST8000NM000A-2KE101
└─/dev/sdb1                                    7,3T crypto_LUKS part  BAK_K1                     
  └─/dev/mapper/bak_k1     /bak_k1             7,3T xfs         crypt

Bleiben also "nur" die Partitionen ab 10, die nicht passen.

Vielleicht ist das noch der beste Kompromiss:

Code:
$ lsblk --filter 'NAME !~ "loop"' -x NAME -T -n -o NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL

Es geht vielleicht der freie Platz auf der Partition ab. Da muss man dann eben mit df nachschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
linuxnutzer schrieb:
So passt das gar nicht, da fehlt am Anfang /dev
Weil du bei -o das NAME weggelassen hast. Mit -o wählst du die Tabellenspalten aus, die angezeigt werden sollen, da gehört das erste Mal NAME hin. Mit -x gibst du an nach welcher Spalte sortiert werden soll, da gibst du das zweite Mal NAME an. So schwer ist das doch nicht.

Edit: Man sollte vorm posten runterscrollen. Das Problem war ja schon erklärt worden.

Nebenbei bemerkt: Ich gehe schon davon aus, dass man durchaus auch mal man lsblk aufruft, um solche Vorschläge zu prüfen.

Zu deinem letzten Post: Die Darstellung als Baum und dann eine Sortierung nach Namen schließen sich natürlich aus. Vielleicht wäre es in deinem Fall besser, mit -J die Ausgabe im JSON-Format zu aktivieren und die dann geeignet weiterzuverarbeiten.

Edit 2: Nee, JSON macht nichts besser, nur schlimmer. Hab ich eben ausprobiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
linuxnutzer schrieb:
Bleiben also "nur" die Partitionen ab 10, die nicht passen.
Lass einfach mal das -x NAME weg, wenn du mit -T die Baumansicht aktivierst.

So sieht das bei mir aus:
Code:
lsblk --filter 'NAME !~ "loop"' -T -np -o NAME,MOUNTPOINTS,SIZE,FSTYPE,TYPE,PARTLABEL,MODEL,PHY-SEC,LOG-SEC
/dev/nvme0n1                               931,5G             disk                       Sabrent Rocket Q     512     512
├─/dev/nvme0n1p1     /boot                   200M vfat        part  EFI System Partition                      512     512
├─/dev/nvme0n1p2                            93,1G apfs        part                                            512     512
└─/dev/nvme0n1p3                           838,2G crypto_LUKS part                                            512     512
  └─/dev/mapper/root /home                 838,2G btrfs       crypt                                           512     512
                     /var/cache/pacman/pkg                                                                      
                     /var/log                                                                                    
                     /var/lib/machines                                                                          
                     /var/tmp                                                                                    
                     /swap                                                                                      
                     /.snapshots                                                                                
                     /

Edit: Ich hab noch ein wenig getestet: Es gibt auch die Spalte PARTN, die die Partitionsnummer enthält. Laut Quellcode soll diese explizit numerisch typisiert sein. Aber wenn man danach sortiert, ist die Ausgabe komplett kaputt:

Code:
lsblk -x PARTN -l -o NAME,PARTN,TYPE
NAME      PARTN TYPE
nvme0n1         disk
nvme0n1p3     3 part
root            crypt
nvme0n1p1     1 part
nvme0n1p2     2 part
Das ist tatsächlich ein Bug von lsblk. Ich würde vom Parameter -x Abstand nehmen, auch wenn der eigentlich genau die richtige Lösung wäre. Momentan scheint der Code kaputt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
Evil E-Lex schrieb:
Nebenbei bemerkt: Ich gehe schon davon aus, dass man durchaus auch mal man lsblk aufruft, um solche Vorschläge zu prüfen.

Klar, aber ich habe einiges nicht verstanden. Gibt es eine Übersicht wo alle möglichen Spalten gelistet und erklärt sind. Es gibt da (für mich) Dinge, die nicht offensichtlich sind.

Evil E-Lex schrieb:
Lass einfach mal das -x NAME weg, wenn du mit -T die Baumansicht aktivierst.

Super Hinweis, passt so fast perfekt. Warum im Terminal Dinge manchmal abgeschnitten werden und bei einer Umleitung in eine Datei nicht, verstehe ich nicht. Ist aber kein Problem, ich erstelle sowieso eine Texfdatei.
 
linuxnutzer schrieb:
Klar, aber ich habe einiges nicht verstanden. Gibt es eine Übersicht wo alle möglichen Spalten gelistet und erklärt sind. Es gibt da (für mich) Dinge, die nicht offensichtlich sind.
Ein Blick in man lsblk unter -o verrät, dass es die Option --list-columns gibt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: linuxnutzer
linuxnutzer schrieb:
Warum im Terminal Dinge manchmal abgeschnitten werden und bei einer Umleitung in eine Datei nicht, verstehe ich nicht. Ist aber kein Problem, ich erstelle sowieso eine Texfdatei.
Dafür ist das ausgeführte Programm selbst verantwortlich und ich kenne das unter dem Namen ellipsization:

Das Programm erkennt, ob die Ausgabe an ein Terminal geht. Wenn ja, dann wird die Ausgabe auf die Breite deines Terminals gekürzt. Gerade bei Tabellen ist das wichtig, denn wenn eine Zeile über dein Terminal hinausgeht würde sie in eine zweite Zeile umgebrochen werden und dann ist die Tabelle kaum noch als solche erkennbar. Wenn die Ausgabe an eine Pipe oder in eine Datei geht wird nichts gekürzt, da die Daten von einem Script weiterverarbeitet werden könnten, da kann man dann nicht einfach etwas weglassen.

Nach dem gleichen Prinzip wird auch das Einfärben der Ausgabe bei vielen Programmen entschieden. ;) Weil Scripte und Text-Editoren mit den Steuerzeichen für die Farbcodes nichts anfangen können/wollen.

Auch diese Information findet sich in der manpage, zugegeben leichter wenn man weiß wonach man sucht:
-w, --width number
Specifies output width as a number of characters. The default is the number of the terminal columns, and if
not executed on a terminal, then output width is not restricted at all by default
. This option also forces ls‐
blk to assume that terminal control characters and unsafe characters are not allowed. The expected use-case is
for example when lsblk is used by the watch(1) command.
 
Marco01_809 schrieb:
Dafür ist das ausgeführte Programm selbst verantwortlich und ich kenne das unter dem Namen ellipsization:
Basiert auf: https://man7.org/linux/man-pages/man3/isatty.3.html
Und wenn man keinen Bock drauf hat piped man den Output einmal durch cat, dann isses kein tty mehr.

Marco01_809 schrieb:
Das Programm erkennt, ob die Ausgabe an ein Terminal geht. Wenn ja, dann wird die Ausgabe auf die Breite deines Terminals gekürzt. Gerade bei Tabellen ist das wichtig, denn wenn eine Zeile über dein Terminal hinausgeht würde sie in eine zweite Zeile umgebrochen werden und dann ist die Tabelle kaum noch als solche erkennbar. Wenn die Ausgabe an eine Pipe oder in eine Datei geht wird nichts gekürzt, da die Daten von einem Script weiterverarbeitet werden könnten, da kann man dann nicht einfach etwas weglassen.
Unix-mässig wäre das selbst einkürzen mit cut. ( https://man7.org/linux/man-pages/man1/cut.1.html )
 
Zurück
Oben