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News Game Preservation Program: GOG rettet den großen Spiele-Karton

Das finde ich mal richtig gut.

Hab damals, als ich noch nicht so viele Spiele auf GOG hatte, auch mal selbst Spiele auf DVD gebrannt, bedruckt, Handbücher ausgedruckt und eigene Cover erstellt. Ich hab aber einfach keinen Platz dafür. =D

Nächster Schritt: Merch Shop und die alten physischen Goodies anbieten. ;-)
 
Das Rollenspiel Ultima 9 etwa konnte mit einer Karte aus Stoff, Tarot-Karten und einem Poster aufwarten. Wohlgemerkt: In der ganz normalen Standardausgabe.
Und heute hat man auf nem Datenträger, wenn es denn überhaupt einen gibt, oft nicht mal mehr ein komplettes bzw. funktionierendes Spiel drauf.

Schon krass wie sich das geändert hat, zum schlechten, aber dafür alles immer teurer wird. Der Peak der Videospiele ist schon lange vorbei, jetzt wird nur noch gemolken wo es geht. Ein weiterer Crash der Videospielindustrie ist schon lange überfällig.
 
Ein rotes Auto schrieb:
Sony: wir stellen die Produktion physischer Datenträger ein, weil die Konsumenten es so wollen.

GOG: Wir erstellen neben DRM-freien Spielen, welche lauffähig für moderne Systeme gemacht wurden, nun auch Kartons, Cover, Inlays, CDs, etc. zum Erhalt dieser Medien, zur Verfügung.
Und jetzt vergleichen wir mal, wer mehr Kunden und mehr Umsatz hat.

Hmmm, ob das wohl Sony ist?

Fakt ist, die große Mehrheit will die rein digitale Variante. Die wenigsten kennen die Boxen von früher und/oder wollen sich den Krempel heute auch nicht mehr in die Wohnung stellen. So wie ich zB.
Staubfänger. Und ich hatte schon solche Boxen Zuhause, da waren die meisten Leute hier noch nicht mal geboren.
 
Loopman schrieb:
Fakt ist, die große Mehrheit will die rein digitale Variante.
Bei GOG sind die Spiele ja prinzipiell auch rein digital, nur dass man sich dort halt optional auch Offline-Installer der Spiele runterladen, die keinerlei Account-/Plattformkopplung haben.
 
Azeron schrieb:
Und heute hat man auf nem Datenträger, wenn es denn überhaupt einen gibt, oft nicht mal mehr ein komplettes bzw. funktionierendes Spiel drauf.
Ich verstehe bis heute nicht, warum die Leute so doof waren, sowas zu unterstützen.
Und das zieht sich ja mittlerweile durch alle Bereiche des Lebens.
Geräte, bei denen man nur die volle Funktionalität bekommt, wenn man sich beim Hersteller registriert und das Gerät dann die Server anfunkt.

Ja, das letzte Hemd hat keine Taschen aber ich muss mich in meinem Leben nicht so gängeln lassen.
 
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Azeron schrieb:
Schon krass wie sich das geändert hat, zum schlechten,
Echt? Ich finde zum besseren. Ich konnte schon in den sehr frühen 1980er Jahren nix mit den Boxen anfangen.
Wurden irgendwo im Keller gelagert und lediglich die Cartridges stapelten sich neben der Konsole.


Azeron schrieb:
aber dafür alles immer teurer wird.
Das nennt sich Inflation ☝️

Übrigens waren Spiele früher viel viel teurer als heute. Hab für mein Atari 2600 damals Frogger gekauft. 139,-DM (in Deutschland, kein Import).
Wenn man das heute mit Inflation in Euro umrechnet, wird einem vermutlich schlecht. Und da waren auch keine großen Gimmicks mit dabei.... das gabs nur für einzelne Spiele am PC und teils auch erst ein paar Jahre später. Ultima war hier immer eine große Ausnahme, die haben von Anfang an die Box immer randvoll gehabt. Aber viele andere Spiele hatten halt auch nur den Datenträger und ein paar Seiten Installationsanleitung dabei.

Edit: Gerade mal die KI zu befragt. Heute würde das Spiel 178€ kosten - Normalversion, keine Sammler-Edition oder so ;)

Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Bei GOG sind die Spiele ja prinzipiell auch rein digital, nur dass man sich dort halt optional auch Offline-Installer der Spiele runterladen, die keinerlei Account-/Plattformkopplung haben.
Ja, das ist klar. Und finde ich auch gut. Kaufe da auch ab und zu.

Aber es ging ja um die Boxen bzw. in meinem zitierten Kommentar, dass Sony zukünftig auf Datenträger verzichten will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Loopman schrieb:
Das nennt sich Inflation ☝️
Und dass heutige Collectors Editions, mit billigen Plastikstatuen, für 200€ verkauft werden ist auch nur wegen der Inflation?
doutit-doubtit.gif


Mit Inflation kann man argumentieren, ja, aber nunmal nicht immer.
 
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Ich hab vor 15 Jahren oder so mal die Big Box von SimCity 4 verloren.

Würde ich tatsächlich feiern, auch wenn es dann wohl nur die englische Verpackung sein dürfte.
 
Sehr cool von GoG.
Der Erhalt von Erinnerungen dieser Art ist fast so schön wie das Spielen selbst.

Man könnte das ja auch noch ausbauen und noch alte digitalisierte Artikel zum Spiel beilegen.
Z.B. alte Spieletests, Entwicklungsberichte aus Amiga/PC Joker/Games uA...
Das könnten Fans auf freiwilliger Basis ja wie eine Wiki erweitern.

Meine beste Spielepackung war "Plan 9 from outer Space" für den Amiga.
Ein wunderbar düsteres trotzdem witziges Artwork.
Und in der Packung das Beste: Eine VHS Kassette mit dem namensgebenden original Film.
Der damals schlechteste Film aller Zeiten.
Und der Film hielt das was er verprach.
Ein Heidenspaß...
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Azeron schrieb:
Und dass heutige Collectors Editions, mit billigen Plastikstatuen, für 200€ verkauft werden ist auch nur wegen der Inflation?
Ich hatte es oben mal editiert. Mein Frogger von 1981 würde heute, kaufkraftbereinigt, ca. 178€ kosten. Normalversion, ohne jeglichen Schnickschnack.
 
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Ich habe nur ein ganz paar wenige der Bigbox Verpackungen aufbewahrt.
Und das - ganz pragmatisch - auch nur dann, wenn ich eine Schachtel fuer irgendwas gebraucht habe.

Ich haenge wenige bis keine Emotionen an die Schachtel, die Disks oder die Cartridges.
Das einzige was ich ein bisschen vermisse sind die gedruckten Anleitungen.
Aber Spieldesign hat sich veraendert. Anleitungen sind heutzutage, da viel mehr Infos direkt in den Spielen ersichtlich sind, nicht mehr wirklich noetig.

Mit dem digitalen Vertrieb ohne Datentraeger habe ich mich gut arrangiert. Discjokey wuerde ich heute nicht mehr spielen wollen.
Das liegt aber auch daran, das mich bis jetzt keine der Platformen auf denen ich gekauft oder aktiviert habe (zugegeben, nur Steam und GoG) verarscht hat.
 
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MariaDocks schrieb:
Man könnte das ja auch noch ausbauen und noch alte digitalisierte Artikel zum Spiel beilegen.
Z.B. alte Spieletests, Entwicklungsberichte aus Amiga/PC Joker/Games uA...
Das könnten Fans auf freiwilliger Basis ja wie eine Wiki erweitern.
GoG ist ja eher weniger deutsch. Deshalb macht es mit deutschen Magazinen dort auch keinen großen Sinn. Und die jeweiligen Hefte mit Tests kann man ja mittlerweile kostenlos bei kultmags.com bekommen.
 
Loopman schrieb:
Ich hatte es oben mal editiert. Mein Frogger von 1981 würde heute, kaufkraftbereinigt, ca. 178€ kosten. Normalversion, ohne jeglichen Schnickschnack
Ich verstehe die Argumentation aber die Diskussion darüber ist so müßig. Man liest sie immer wieder.

Ich finde man kann das doch überhaupt nicht mehr nur im Kontext der Inflation vergleichen weil sich daneben bei der Entwicklung und Vermarktung von Spielen soviel mehr verändert hat als nur die Inflation:
-Heutzutage werden VIEL mehr Einheiten verkauft als vor 30 Jahren
-Heutzutage sparen sich Publisher viel Geld bei der Auslieferung da auch viel digital verkauft wird
-Heutztuage sparen sich Entwickler viel Geld weil die Entwicklung viel einfacher ist als noch vor 30 Jahren
-Heutzutage wird neben einem reinen Videospiel mit so vielen anderen Dingen Geld verdient (DLCs, Mikrotransaktionen, Franchisezeug wie Filme, Serien, Merch, im Indiebereich mit spenden, usw...).
-Heutzutage bekommt man, gerade von den AAA Studios, oft kein vollständiges Produkt mehr zum Vollpreis sondern muss sich das vollständige Produkt zusammenkaufen mit der Premium Deluxe Edition, DLCs, Mikrotransaktionskram, usw.

Und was Mehrkosten angeht mit denen Publisher immer argumentieren:
-Entwicklung teurer wegen X und Y
-Serverkosten, Infrastruktur
-tausende Entwickler für ein Spiel (Diablo 4 bis zu 6000 Entwickler)

und ähnlichem, das sind ALLES Dinge die sich die Publisher selber eingebildet haben es so tun zu müssen.

Kein Spieler verlangt dass Publisher für jeden Furz ne eigene Serverinfrastruktur benötigen.

Kein Spieler verlangt dass Spiele in der Entwicklung mehrere hunderte Millionen kosten müssen nur damit die Grafik bombastisch aussieht oder teure Schauspieler Mo-Cap-Aufnahmen machen oder dergleichen.

Man muss nur in den Indie und AA Bereich sehen dass es auch anders geht und man auch damit erfolgreich bis sehr erfolgreich sein kann und mittlerweile auch erfolgreicher als der AAA-Markt wo es in den letzten Jahren mehr Nieten als Erfolge gab auch wenn AAA-Projekte bei der Entwicklung mit zig hundert Millionen Dollar zugeschissen wurden.
 
Loopman schrieb:
Übrigens waren Spiele früher viel viel teurer als heute. Hab für mein Atari 2600 damals Frogger gekauft. 139,-DM (in Deutschland, kein Import).

Dann hast du dich abzocken lassen - das Spiel bekam man problemlos für 109,- DM bei Release.
 
hm dieser thread hat mich bermuda syndrome auskramen lassen ;D ..... mal schauen wie ich das zum laufen bekommen , windows 11 selber macht es nicht auch nicht im kompatiblen modus , dosbox x muss ich wohl noch windows 3.11 oder 95 hinterher installieren .... ;D
Ergänzung ()

Araska schrieb:
Dann hast du dich abzocken lassen - das Spiel bekam man problemlos für 109,- DM bei Release.
naja damals ist ja damals ohne internet ;D da musste man oft die läden vor ort zum kaufen nutzen und die haben dann eben ihre preise .... bin nicht im bilde was damals amiga so gekostet hat bzw sind mir auch ehr selten unter die augen gekommen anfang der 90er .... wollte nur sagen so vorwerfen von wegen abzocken lassen ist ehr schwer da es ja kein internet gab und zeitungen für spiele mit inseraten gab es schon recht zeitig aber selbst da war zu anfang die wahl nicht so groß
 
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scryed schrieb:
hm dieser thread hat mich bermuda syndrome auskramen lassen ;D ..... mal schauen wie ich das zum laufen bekommen , windows 11 selber macht es nicht auch nicht im kompatiblen modus , dosbox x muss ich wohl noch windows 3.11 oder 95 hinterher installieren
Kannst dir dahingehend auch mal 86Box angucken. Damit kann man vollständige Retro-PCs (bis zur Pentium II Ära) emulieren, die dann für OS und Software darin wie echte Hardware aussehen (und entsprechend auch Originaltreiber nutzbar sein).
 
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Azeron schrieb:
Kein Spieler verlangt dass Spiele in der Entwicklung mehrere hunderte Millionen kosten müssen nur damit die Grafik bombastisch aussieht oder teure Schauspieler Mo-Cap-Aufnahmen machen oder dergleichen.
Hast du dir mal das Tam-Tam rund um GTA6 angeschaut?

Es warten Millionen von Leuten auf dieses Spiel. Und ich habe das Gefühl, die Entwicklung gibt's nicht für ein paar tausend Euro...

Und niemand hat gesagt, dass man mit wenig Manpower nicht auch gute und erfolgreiche Spiele machen kann.
Siehe Minecraft oder Elite. Elite 2 hat David Braben mehr oder weniger zu einer Zeit fast alleine entwickelt, wo es schon absolut unüblich war (und was man dann leider auch gesehen hat - überall Bugs).

Schau doch mal in die Filmbranche: Auch hier dominieren die Blockbuster, obwohl auch Independent-Filme absolut herausragend sein können.
Die dicke Kohle machen aber halt die Blockbuster, die trotz hunderte Millionen Produktionskosten, ein mehrfaches davon wieder einspielen können.
Bei Spielen ist es nicht anders.
 
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ich habe immer noch 10 Umzugskartons voller Spielekartons im Keller :freak:
davon werde ich nur wenige wirkliche Perlen behalten. Die Ultima iX "Dragon Edition" zB... ABer der ganze Rest kann eigentlich weg...
Aber schön, wenn GOG es möglich macht, für die, die es wollen. Schließlich sind diese Kartons Teil des "Erlebnisses" bzw des Gesamtkunstwerks, das ein Spiel aus den 90ern, Anfang der 2000er darstellt.
Mit Aufkommen der DVD-Hüllen war das aber mMn witzlos, da war der Schritt zum reinen Download nicht mehr weit.
 
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Lanjan schrieb:
Bei mir immer Keller verteidige ich jedes Jahr einige Spieleschachtel gegen meine Frau ihren "Aufräumwahn"
Warum liegen die dann im Keller rum? Da sind doch eigentlich nur Sachen, die man nicht mehr braucht. :)
 
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