Gaming PC - Kaufen?

dazbrot

Cadet 1st Year
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12
Hi Leute

Hatte ein paar Jahre keinen PC und nun möchte ich aber wieder einen kaufen. Nachdem ich mich wieder auf den neuesten Stand gebracht habe, bin ich aktuell bei folgender Konstellation angelangt (dank google & co).

Was haltet ihr von dieser Zusammenstellung? Ziel ist ein Gaming PC, mit dem ich die nächste Zeit beruhigt die Grafikleistung der aktuellen Spiel nutzen kann :-)

- i7-4790k, 4 x 4,0 GHz
- 16 GB DDR3 RAM
- ASRock Z97 Pro3 Mainboard
- Delux SH891 Midi-Tower
- Intel zertifizierter 84W Kühler
- Geforce GTX 780, 3072 MB
- 630 Watt Thermaltake German Series 80+
- Festplatte 2TB
- DVD Brenner

Das ganze würde um die 1200 Euro kosten.

Würde mir noch ne SSD + Win8 dazuholen, dies aber erst einmal unabhängig vom System.

Was sagt ihr dazu? Reicht das Netzteil aus?

Danke schon mal für eure Antworten :-)
 
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Für den Einstieg und um besser helfen zu können, die Fragen des Leitfaden für eine Zusammenstellung beachten.

4 Phasen wären mir bei einem Mainboard, das fürs Übertakten eingesetzt wird zu wenig.

Was verbirgt sich hinter 'Intel zertifizierter 84W Kühler'? Der boxed Kühler?
Dann fehlt mir bei der Zusammenstellung ein passender CPU-Kühler, der fürs Übertakten geeignet ist. Luft-Kühler siehe: #4 und #13 oder eine Wasser-Kühlung.


Soll die CPU überhaupt übertaktet werden?

CPU/Mainboard-Auswahl Kombinationen:
[TABLE="class: cms_table_cms_table_cms_table_cms_table_cms_table_cms_table_grid, width: 700, align: left"]
[TR]
[TD]Übertakten (Overclocking) (wp)[/TD]
[TD]Hyper-Threading (wp)[/TD]
[TD]CPU (LGA1150)[/TD]
[TD]Mainboard (LGA1150)
Chipsatz[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]ja[/TD]
[TD]ja[/TD]
[TD]i7-4790K[/TD]
[TD]Z97[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]ja[/TD]
[TD]nein[/TD]
[TD]i5-4690K[/TD]
[TD]Z97[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]nein[/TD]
[TD]ja[/TD]
[TD]i7-4790
Xeon[/TD]
[TD]H97[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]nein[/TD]
[TD]nein[/TD]
[TD]i5-4000[/TD]
[TD]H97[/TD]
[/TR]
[/TABLE]
Verweise auf wikipedia.de (wp)
Hyper-Threading
Übertakten (Overclocking)

Hinweis zum Xeon:
Eine 5 oder 6 am Ende bedeutet, dass die CPU eine iGPU hat, wie z.B. die E3-1246. ComputerBase Empfehlung ist der Xeon E3-1231 v3, da er fast so schnell wie ein vergleichbarer i7 ohne OC ist.

weitere Hinweise:
Keine iGPU kein Quick-Sync-Video

Intel® Quick-Sync-Video bietet schnelle Videoumwandlung für tragbare Medienplayer, Online-Veröffentlichung sowie Videobearbeitung und -entwicklung.

Quick-Sync-Video muss aber von der eingesetzten Software unterstützt werden.

Ein paralleler Betrieb von iGPU und GPU ist nur mit Virtu VMP möglich und wird nur von wenigen Mainboards unterstützt - Mainboards » Intel Sockel 1150 mit Besonderheiten: Virtu MVP:
MVP ist viel mehr als Virtu - Intels Z77-Chipsatz im Test (tomshardware.de)
Lucid Virtu MVP: Nächster Versuch der GPU-Kombination (Computerbase.de)
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich in diesem zusammenhang eventuell eine Frage mit einwerfen?

Ich war letztens im PC Speicialist und wollte mich beraten lassen. Gesucht habe ich eine Grafikkarte für die Videobearbeitung. Jedoch nutze ich ein alten Sockel 775 mit einer Intel Q9400 CPU (Quad Core, 2,66Ghz). Der Berater meinte zu mir, dass ich bei der Videobearbeitung eine gute CPU benötige, da ich auf mein Board keine I5, oder i7 CPUs verbauen kann, die sich den Speicher mit der Grafikkarte teilen.
Ist das was wahres dran?

Wiederum waren wir dann auch beim Expert, der dementierte diese Aussage und meinte dass sie so nicht richtig wäre.
In was für einem Verlgleich steht denn eine Grafikkarte die 2GB DDR3 Speicher hat mit einer Grafikkarte die 1GB DDR5 Speicher hat.
Welche Grafikkarte wäre rein vom Speicher zu bevorzugen.

Die Aussage vom Experttypen war stupmpf: „Die sind beide Sch**“
 
@Raspie
Die Frage geht hier im Thread etwas unter.

Würde von den eingesetzten Anwendungen ausgehen:
Berechnung über die CPU (Multi-Core / Hypter-Threading) oder Grafikkarte (CUDA, OpenCL/OpenGL, Quick Sync Video)

CUDA: Compute Unified Device Architecture > Nvidia
OpenCL / OpenGL: Open Computing Language / Open Graphics Library > AMD/Nvidia
Quick Sync Video > iGPU der Intel CPUs

Als Beispiel
Optimizing Hardware Systems for Adobe®Premiere®Pro CC, After Effects®CC,SpeedGrade™CC, and Photoshop®CC [PDF; adobe.com]

Video Cards for Adobe Premiere CC 2014, CC, CS6, CS5.5 and CS5 [studio1productions.com]
 
Die Experten haben beide Recht und einfach nur aneinander vorbeigeredet.

Der erste sprach von einer in die CPU integrierten GPU, die mittlerweile üblich ist und NVidia und AMD den gesamten Einsteiger-Markt zerstört hat. Diese integrierten GPUs haben keinen eigenen Grafikspeicher und müssen sich deshalb etwas vom Arbeitsspeicher ausleihen wenn sie zum Einsatz kommen.
Der zweite sprach von einer dedizierten GPU, welche ihren eigenen Speicher hat und deshalb vom Arbeitsspeicher nichts braucht.

Ich hoffe du kommst soweit mit?



Jetzt kommt die nächste Frage, die Hauro schon angerissen hat: Wie optimiert man deinen PC für Videobearbeitung?

Das erste was man hierbei wissen ist: Welches Programm nutzt du, und profitiert dieses Programm von GPU-Beschleunigung?
-> Wenn das Programm von GPU-Beschleunigung profitiert, lohnt es sich eine starke dedizierte GPU in dein System zu integrieren.
-> Wenn das Programm mit GPU-Beschleunigung nichts am Hut hat, dann muss entweder ein neues Programm her oder du brauchst ein CPU-Upgrade (sofern dir die Leistung nicht mehr reicht).
 
Achso okay! Also eine interne GPU ist somit beispielsweise in den i5 oder i7 CPUs verbaut und teilen sich den Speicher mit dem System
Ist eine dezitierte GPU zwangsläufig eine Grafikkarte mit zusätzlichem Speicher?

Ich wusste nicht, dass es in Punkto Software auch unterschiedlich darauf ankommt, ob eine GPU-Beschleunigung benötigt wird oder nicht.
Wie schaut es denn mit der Software iMovie aus?

Vielen Dank für die bisherigen Erläuterungen :)
 
Yep, mit dedizierter GPU sind die Grafikkarten gemeint, die man sich seperat kauft.


Was GPU-Beschleunigung in iMovie angeht habe ich keine Ahnung und zu iMovie lässt sich auch Apple-typisch keine Informationen finden.
Du könntest ja mal einen Film durchrechnen lassen mit einer typischen Operation und mit 'ner geeigneten Hardware-Monitor-Software gucken, ob die GPU was zu tun bekommt. Optimal wäre die GPU-Auslastung anzeigen lassen, aber auch falls die GPU-Temperatur einen Sprung nach oben macht würde ich das als aussagekräftig bezeichnen.
 
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