Gaming und Studium, verträgt sich das?

Krachi

Cadet 3rd Year
Registriert
Juli 2013
Beiträge
48
Moin!

Wollte mir eventuell einen Gaming-PC gönnen, da derzeitige Titel doch schon ganz geil sind.
Da mein Studium (Elektro- und Informationstechnik) kommendes WiSe beginnt, frage ich mich natürlich, ob sich das verträgt. :rolleyes:

Sind hier Studenten unter euch, die der Meinung sind, dass das klar geht, oder ein No-Go?
Bin schon recht motiviert und extrem fleissig, aber man weiß ja nie. :evillol:
Hatte dem Zocken drei Jahre abgeschworen und nur ab und zu gedaddelt. Bis jetzt hab ichs immer gut unter Kontrolle gehabt und mein Abi war mir wichtiger als Zocken.

LG, Krachi
 
Wenn du keine Zeit mehr fürs spielen hast, reduziere die Zeit/höre ganz auf, bis das Studium es wieder zulässt.
Im Normalfall hast du immer ein paar Stunden in der Woche Zeit, in denen du zocken kannst.
 
Mir ist nicht ganz klar was du jetzt hören willst...wenn du 20 Stunden am Tag zockst, wird es sicher nicht gut für das Studium sein...wenn es ab und zu die Zeit zulässt, warum nicht...
 
Ob Leute unter euch sind, die meinen, ob ein bis zwei Stunden am Tag sich mit dem Studium vertragen?
 
Das kommt ganz aufs Studium an. Bei mir als WI Student ist sogar mehr als 2 Stunden pro Tag drinne.
 
Krachi schrieb:
Ob Leute unter euch sind, die meinen, ob ein bis zwei Stunden am Tag sich mit dem Studium vertragen?

Was meinst du denn? Nur weil andere sagen es geht oder es geht nicht, ist das für dich doch nicht bindend. Wenn du Zeit hast zock ne Runde, wenn nicht dann eben nicht.

Ansonsten kauf dir ne Konsole, kostet kaum und so kannst du selber testen, ob du die Zeit findest oder nicht und die Entscheidung für oder gegen einen "Gaming-PC" auf später vertagen.
 
Also ich bin jetzt im 2. Semester Energietechnik, und ein Freund im 4.
Wir Spielen nicht nur, sondern gehen auch sogut wie nie in die Uni :D

Im 1. Semester habe ich bis 1 Monat vor den Klausuren garnichts gemacht, und war eigentlich nur daheim.
Wenn einem der Studiengang halbwegs liegt, dann muss man nicht jeden Tag 10 Stunden lernen ;)

Gut, ich hatte im 1. nur einen Schnitt von 2,5, aber so extrem übertreiben muss man es ja nicht immer :D
 
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass das übers Semester hinweg sehr unterschiedlich ist. Gerade als Ersti hat man am Anfang noch tierisch Motivation und investiert viel Zeit und Mühe (was auch gut ist). Zur Semestermitte (gerade in de höheren Semestern) kommt eine gewisse Faulheit auf. Zum Ende des Semesters stehen Prüfungen an, da gibts dann Stress :D

Ich habe als Student mal an einer Studie zur Erfassung des Zeitaufwandes von Studenten teilgenommen. Daher kann ich dir sagen, dass man, gerade zur Semestermitte, gerne mal 20-Stunden Wochen hat (und viel Zeit für freizeitliche Beschäftigungen :D ). Im Prüfungszeitraum gibts dann auch locker mal Wochen mit 70 Stunden und mehr, da ist dann Sense mit Zocken. Selbstdisziplin ist da alles...und auch nicht leicht. Wobei, wenn du nicht daddeln kannst, dann machst du halt was anderes, von da her.

Gleich noch ein tipp für die Prüfungen: in der Gruppe lernt es sich angenehmer und effektiver :)

Viel Erfolg und - nicht zuletzt - viel Spass als Student :)

EDIT:
coolmodi schrieb:
Wir Spielen nicht nur, sondern gehen auch sogut wie nie in die Uni :D

Aha...Glückwunsch. Dafür ist das Studium da...

coolmodi schrieb:
Im 1. Semester habe ich bis 1 Monat vor den Klausuren garnichts gemacht, und war eigentlich nur daheim.
Wenn einem der Studiengang halbwegs liegt, dann muss man nicht jeden Tag 10 Stunden lernen ;)

Du weißt schon, dass ein Studium drauf ausgelegt ist, zeitmäßig äquivalent zu einem "normalen" Job zu sein? Auch wenns einem liegt, hüpft das Zeuch nicht von selber in den Kopf.

coolmodi schrieb:
Gut, ich hatte im 1. nur einen Schnitt von 2,5, aber so extrem übertreiben muss man es ja nicht immer :D

Nööö, ist tutti. Was würde ich gerne Mäuschen in einem Vorstellungsgespräch von dir spielen. "Nöö, da hab ich nischt gemacht sondern gezockt, muss ja nicht immer, wa?" :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte als Informatikstudent im ersten Semester unglaublich zu kämpfen, da war kein bisschen Freizeit übrig und das ging nicht nur mir oder den Informatikern so.
Und wenn man mal Freizeit hat, ist zocken glaube ich nicht der richtige Ausgleich.
 
Ein bis zwei Stunden am Tag gehen mMn klar. Das Problem ist, dass es ganz schnell überhand nimmt und schon darf man das eine oder andere Semester wiederholen (spreche da aus Erfahrung ;) ). Alles nur eine Frage der Disziplin.
 
SaxnPaule schrieb:
Ein bis zwei Stunden am Tag gehen mMn klar. Das Problem ist, dass es ganz schnell überhand nimmt und schon darf man das eine oder andere Semester wiederholen (spreche da aus Erfahrung ;) ). Alles nur eine Frage der Disziplin.

Wobei man keine Semester wiederholt, sondern die Klausuren. Wenn man wie ich in einem Semester garnichts macht, und dann eine Klausur schieben muss, dann muss man halt im nächsten mehr machen^^
Jetzt muss ich halt im 3. zusätzlich noch Elektrotechnik 2 schreiben (wenn ich den Rest schaffe natürlich). Aber das ist auch kein Problem, muss ich halt sogar mal wärend dem Semester was machen :(

Liberator schrieb:
Nööö, ist tutti. Was würde ich gerne Mäuschen in einem Vorstellungsgespräch von dir spielen. "Nöö, da hab ich nischt gemacht sondern gezockt, muss ja nicht immer, wa?" :lol:

Ich meinte, dass man es mit dem zocken nicht immer so übertreiben muss, da ich nur 2,5 deshalb hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
hab mir während meines studiums auch nen gaming-rechner geholt. irgendwann hat man immer zeit. ist halt die frage, ob du dann auch lust hast zu spielen, oder lieber tv aufm sofa zu gucken;)

es ist aber auch eine frage wie dir das studium liegt. ich musste mich anstrengen, hatte aber nie riesige probleme. und das man sich im physikstudium anstrengen muss sollte klar sein;)

wie du also merkst..... deine frage ist nicht leicht zu beantworten
 
Sehe ich auch so .
Entscheiden kannst nur du selber und genau das ist auch gut so .
So ein paar Rückschläge nach durchzechter Nacht , haben schon manchen wieder zur Vernunft und auf einen guten Weg gebracht .

Nur lernen und sich gar nichts gönnen führt meist dazu das irgendwann das lernen nicht mehr Spass macht und dann wirds eng .

Lernen ist gut und wichtig nur sollte mann wissen wofür !

gruß tomtom
 
Ist alles eine Frage der Disziplin über Semester ist eher mal Zeit vor Beginn der Klausur Phasen ist dann teilweise ackern angesagt. Dann geht mal 3-4 Wochen nichts. Je nach dem wie die Klausuren verteilt sind kann es vorkommen das danach auch mal 4 Wochen nichts machen angesagt ist.

Ganz ohne Freizeit ist man selbst in den voll gepackten Semestern nicht man sollte es eben nur nicht übertreiben
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben