Darklordx
Admiral
- Registriert
- Juni 2006
- Beiträge
- 9.475
Heute mal ein paar Gedanken zu Mainboards und Gehäusen, wo die Anschlüsse hinten sind und nicht vorne auf dem Mainboard, wie es bist jetzt der Fall war.
Um ein Whitebuild zu bauen, stach mir das ASUS TUF Gaming B850-BTF WIFI zusammen mit dem neuen Corsair Frame 5000D ins Auge. Das AM5 Mainboard hatte vor allem einen guten Soundchip verbaut und nicht bloss den Realtek ALC897.
Schauen wir uns das Layout vom Mainboard mal an. CPU, Ram und AIO-Halterung sind schon verbaut.
Von vorne:

Wie man sehen kann: Keine Anschlüsse, außer dem für die CPU-Lüfter. Warum die Designer oder Ingenieure das jetzt so gemacht haben... Keine Ahnung.
Jetzt mal schräg von der Seite ein Bild.

Wo sonst SATA, ATX-Anschluss und Co sind, ist schlichtweg nichts.
Schauen wir uns die Rückseite des Mainboards an:

Am Rand verteilt alle Anschlüsse bis auf den CPU-Lüfter.
Übrigens sollte man das Mainboard während man CPU, Ram und SSDs einbaut, auf dem dicken Schaumstoff liegen lassen. Sonst kann das für einige Anschlüsse böse enden, wenn man mit zu viel Gewalt den Ram falschrum in den Slot drücken will. Ihr kennt das ja.
Der Einbau geht dann natürlich wie bei jedem anderen Mainboard vonstatten. ABER: Ein Gehäuse mit entsprechenden Aussparungen für die hinteren Anschlüsse sollte es schon sein. Es soll ja Zeitgenossen geben, die so ein Mainboard in ein normales Gehäuse einbauen wollen und sich dann wunder, wo denn die Anschlüsse sind... Kennt ihr auch alles, solche Leute.
Der für mich größte Vorteil der rückwärtigen Anschlüsse ist das vergleichsweise einfache verkabeln. Bei den althergebrachten Gehäusen und Mainboards habe ich die Anschlüsse bei liegenden Gehäuse vorgenommen. Dazu beugte man sich übers Gehäuse, verzweifelte am wenigen Platz an manchen Stellen, wo sich CPU-Kühler und Gehäuselüfter ins Gehege kommen. Wehe wenn man den 12V-ATX Anschluss vergessen hat und dann die AIO davor sitzt und man hat dicke Finger... So aber: Mainboard einbauen, Gehäuse hinstellen und gemütlich sitzend die Kabel anschließen.
Wenn dann alles eingebaut ist, sieht das so aus - Von vorne:

Außer den Schläuchen der AIO und dem 12V-2x6 Kabel sieht man kein Anschlüsse und Kabel mehr.
Übrigens hat das Mainboard einen 12V Stromanschluss für die rückwärtige Stromversorgung der Grafikkarte an Board. Ich hoffe auf eine weiße RTX 5080 TI (Super) mit diesem Anschluss...
Und wenn man sich noch viel mehr Mühe beim Kabelmanagement gibt, dann schaut das Ergebnis vielleicht nicht so aus, wenn alles verbaut ist:

Ja: Ich hätte mir mehr Mühe geben können. Aber da die Kabel hinter der geschlossenen Gehäusewand verschwinden, habe ich mir die Mühe gespart. Aber wem der innere Monk piesackt, dem sei es freigestellt, seine Kabel ordentlicher zu verbauen. Ich lasse mal alle Fünfe gerade sein.
Ich persönlich finden die rückwärtigen Anschlüsse einfach genial. Warum sind die Hersteller da nicht schon früher drauf gekommen? Und warum gibt es nur so wenige Mainboards damit? Bei den Gehäuse ist die Auswahl inzwischen nicht zu verachten.
Fazit: BTF und Co sind in meinen Augen genial. Es sieht sauberer aus, als mit den alten Anschlüssen vorne und es ist viel einfacher die Verkabelung vorzunehmen.
Ich hoffe, dass das der neue Standard für die ATX Anschlüsse wird. Nicht dass das den gleichen Weg wie der BTX-"Standard" für Mainboards geht. Das wäre schade.
Und falls jemand nach der verbauten Hardware fragt: Liste bei Geizhals. Die meisten von euch brauchen sicher keine 12 TB an SSDs und den Speicher sollte man auch in weiß kaufen. Im Moment sehe ich aber keinen Grund, den Speicher nur wegen der Farbe zu tauschen. Durch die schwarzen Speicherslots fällt es eh nicht so ins Gewicht. Und nur wegen der Farbe werde ich meine leise und spulenfieparme Grafikkarte nicht gegen eine weiße RTX 5080 tauschen (siehe weiter oben). Ich sehe es als Kontrast.
Um ein Whitebuild zu bauen, stach mir das ASUS TUF Gaming B850-BTF WIFI zusammen mit dem neuen Corsair Frame 5000D ins Auge. Das AM5 Mainboard hatte vor allem einen guten Soundchip verbaut und nicht bloss den Realtek ALC897.
Schauen wir uns das Layout vom Mainboard mal an. CPU, Ram und AIO-Halterung sind schon verbaut.
Von vorne:

Wie man sehen kann: Keine Anschlüsse, außer dem für die CPU-Lüfter. Warum die Designer oder Ingenieure das jetzt so gemacht haben... Keine Ahnung.
Jetzt mal schräg von der Seite ein Bild.

Wo sonst SATA, ATX-Anschluss und Co sind, ist schlichtweg nichts.
Schauen wir uns die Rückseite des Mainboards an:

Am Rand verteilt alle Anschlüsse bis auf den CPU-Lüfter.
Übrigens sollte man das Mainboard während man CPU, Ram und SSDs einbaut, auf dem dicken Schaumstoff liegen lassen. Sonst kann das für einige Anschlüsse böse enden, wenn man mit zu viel Gewalt den Ram falschrum in den Slot drücken will. Ihr kennt das ja.
Der Einbau geht dann natürlich wie bei jedem anderen Mainboard vonstatten. ABER: Ein Gehäuse mit entsprechenden Aussparungen für die hinteren Anschlüsse sollte es schon sein. Es soll ja Zeitgenossen geben, die so ein Mainboard in ein normales Gehäuse einbauen wollen und sich dann wunder, wo denn die Anschlüsse sind... Kennt ihr auch alles, solche Leute.
Der für mich größte Vorteil der rückwärtigen Anschlüsse ist das vergleichsweise einfache verkabeln. Bei den althergebrachten Gehäusen und Mainboards habe ich die Anschlüsse bei liegenden Gehäuse vorgenommen. Dazu beugte man sich übers Gehäuse, verzweifelte am wenigen Platz an manchen Stellen, wo sich CPU-Kühler und Gehäuselüfter ins Gehege kommen. Wehe wenn man den 12V-ATX Anschluss vergessen hat und dann die AIO davor sitzt und man hat dicke Finger... So aber: Mainboard einbauen, Gehäuse hinstellen und gemütlich sitzend die Kabel anschließen.
Wenn dann alles eingebaut ist, sieht das so aus - Von vorne:

Außer den Schläuchen der AIO und dem 12V-2x6 Kabel sieht man kein Anschlüsse und Kabel mehr.
Übrigens hat das Mainboard einen 12V Stromanschluss für die rückwärtige Stromversorgung der Grafikkarte an Board. Ich hoffe auf eine weiße RTX 5080 TI (Super) mit diesem Anschluss...
Und wenn man sich noch viel mehr Mühe beim Kabelmanagement gibt, dann schaut das Ergebnis vielleicht nicht so aus, wenn alles verbaut ist:

Ja: Ich hätte mir mehr Mühe geben können. Aber da die Kabel hinter der geschlossenen Gehäusewand verschwinden, habe ich mir die Mühe gespart. Aber wem der innere Monk piesackt, dem sei es freigestellt, seine Kabel ordentlicher zu verbauen. Ich lasse mal alle Fünfe gerade sein.
Ich persönlich finden die rückwärtigen Anschlüsse einfach genial. Warum sind die Hersteller da nicht schon früher drauf gekommen? Und warum gibt es nur so wenige Mainboards damit? Bei den Gehäuse ist die Auswahl inzwischen nicht zu verachten.
Fazit: BTF und Co sind in meinen Augen genial. Es sieht sauberer aus, als mit den alten Anschlüssen vorne und es ist viel einfacher die Verkabelung vorzunehmen.
Ich hoffe, dass das der neue Standard für die ATX Anschlüsse wird. Nicht dass das den gleichen Weg wie der BTX-"Standard" für Mainboards geht. Das wäre schade.
Und falls jemand nach der verbauten Hardware fragt: Liste bei Geizhals. Die meisten von euch brauchen sicher keine 12 TB an SSDs und den Speicher sollte man auch in weiß kaufen. Im Moment sehe ich aber keinen Grund, den Speicher nur wegen der Farbe zu tauschen. Durch die schwarzen Speicherslots fällt es eh nicht so ins Gewicht. Und nur wegen der Farbe werde ich meine leise und spulenfieparme Grafikkarte nicht gegen eine weiße RTX 5080 tauschen (siehe weiter oben). Ich sehe es als Kontrast.
