Gehäuse bauen bzw. Radiatorgehäuse für Wasserkühlung (?)

Okk

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Ich sag's gleich, ich kenn mich kaum mit Computern aus, habe noch nie etwas selbst gemacht und daher frage ich sicherheitshalber mal hier nach.

Ich würde gerne ein Gehäuse bauen für den geplanten High-End-PC. Nach ein wenig Recherche habe ich mich für eine Wasserkühlung entschlossen. Super wäre, wenn ich das gesamte Gehäuse einfach zu einem Radiator für diese Kühlung machen könnte. Kennt sich jemand besser aus und möchte mir lieb helfen einen effizienten Plan für ein Gehäuse zu entwickeln? Ich möchte so viel wie möglich selbst bauen, weil es einfach Spaß macht. Material und Werkzeuge aller Art stehen mir eh zur Verfügung.
Hoffentlich inspiriert diese Diskussion auch ein paar andere Projekte.

Ich denke inzwischen, dass es wohl besser wäre das Wasser parallel zu pumpen und nicht seriell.
Packt das denn eine einzige Pumpe?

Ich poste in "Gehäuse und Modding" weil ich bestimmt noch weitere Fragen haben werde, die weniger mit der Wasserkühlung zu tun haben.

Beste Grüße!
 
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du hast noch nie etwas selbst gemacht, aber trotzdem spaß dran? versteh ich nicht so ganz...

und wie du dir paralleles pumpen statt serielles vorstellst, kann ich grade nicht soo ganz nachvollziehn ;)
 
Auf keinen Fall parallele Wasserkreisläufe, das kommt nicht gut! Wasser fliesst immer wo es wenig Widerstand hat, bei parallelen Wasserkreisläufen kann daher nicht sichergestellt werden, dass überall Wasser läuft.

Ich sag's gleich, ich kenn mich kaum mit Computern aus, habe noch nie etwas selbst gemacht und daher frage ich sicherheitshalber mal hier nach.
Dann kannst du dein Vorhaben vergessen. Sorry, aber um eine Wasserkühlung und ein eigenes Gehäuse zu bauen brauchst du solide PC-Kenntnisse. Lerne zuerst mehr über Computer, dazu eben Luftkühlung und ein fertiges Gehäuse kaufen. Wenn du alles miteinander Lernen willst brauchst du jemanden der dir hilft, und zwar vor Ort und nicht hier im Forum.

Ich habe selbst ein Gehäuse gebaut für einen Wakü-PC, und das war etwa der 6 oder 7 PC den ich zusammenbaute, daher kann dir nur abraten mit deinen Vorkenntnissen. :o
 
Kenne mich zwar mit WaKüs nicht so besonders gut aus, aber denke, dass in das Gehäuse integrierte Radiatoren die Wartung, die bei WaKüs nunmal nötig ist, etwas erschweren könnte.
Also sollten diese, wenn du das wirklich durchziehen willst, denke ich zumindest einfach demontierbar sein.
 
Danke
yaegi, handwerklich habe ich schon so einiges gebastelt. Das hat immer Spaß gemacht – nicht zuletzt sich eine Aufgabe zu stellen und einfach durchzubeißen, bis es funktioniert.
Wir könnten auch einfach so tun als wäre ich ein Profi. (:
Im Übrigen baue ich nicht alles alleine zusammen, sondern habe genug Bastler an meiner Seite, die mir eventuell ein wenig helfen.

kaka11,
Das habe ich nicht bedacht, danke sehr! Dann fällt das mal aus.
Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich einen Wärmetauscher einfach aussen montiere.

SaGGGan,
Ursprünglich dachte ich an doppelte Aluminium-Wände oder eben Kupfer mit gefrästen Kanälen für das Wasser. Destilliertes Wasser verkalkt auch nicht. Die Wartung bezieht sich dann doch eh nur auf den Wasserwechsel, oder habe ich da was übersehen?
 
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Kauf dir normale Radiatoren, selbst gebaute Radiatoren haben mit 99.9% Wahrscheinlichkeit eine massiv schlechtere Leistung!
 
Bau am besten ein gehaeuse wo man den MORA3 einsetzen kann und die Leistung fuer dieses stimmt. Ist der beste Radiator auf dem Markt ^^
 
Hi Okk,

Ich finde solche 'Projekte', wo die gesamte Planung im Grunde auf Dritte abgewälzt werden soll, immer etwas problematisch.

War hier im Forum schon oft genug so, dass einige Leute mit großem Einsatz teilweise über Monate hinweg eifrig beraten und teilweise sogar 3D-Modelle gezeichnet haben, ohne dass dabei aber jemals was Greifbares rausgekommen wäre, da sich der TE ab nem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr gemeldet bzw. das ganze Projekt auf halber Strecke einfach wegen "Zeitmagels" hingeschmissen hat.

Also: Zunächst selber mal etwas Vorarbeit leisten und sich eigenständig über die Grundlagen informieren, anschließend ein eigenes Konzept entwickeln und dann noch mal hier melden. Dann kann man dir auch sagen, wo man noch was verbessern kann.

Grüße,
Peter_Shaw
 
Das größte Problem dürfte sein, für ausreichenden Luftstrom zu sorgen. Hast du dir schon Gedanken gemacht wie du das reaslieren willst?

Massiv schlecht nicht umbedingt, hängt stark vom Kühlungskonzept ab. Wenn er wirklich ein Großteil des Gehäuse nutzen würde hätte er eine größere Kühlfläche. Verglichen mit Radis selber Fläche wahrscheinlich schlechter, aber immernoch ausreichend für das was er möchte. Das muss man natürlich vorher wissen^^
 
Hi, Peter_Shaw
Ich setze nur meine bereits vorhandenen Ideen der Kritik aus. Ich lasse hier niemanden für mich planen.

Da Vamp,
Das Kühlungskonzept würde ich natürlich von alt bewährten Konzepten imitieren. Über Umsetzung mache ich mir derzeit keine Sorgen und ja, das Gehäuse ist selbst die größte Kühlfläche. Aber wenn es mit herkömmlichen Radiatoren verglichen schlechter ist, dann werde ich doch eher einen Radiator kaufen. Danke, das ist ein guter Hint.

Ich wollte das ganze System übrigens möglichst modular machen, so dass ich es später aufmotzen kann, wie es mir passt. Daher dachte ich greife ich gleich zu einer solchen Wasserkühlung und integrier sie in das Gehäuse. Schade, dass es wohl schlechter kühlt als ein gekaufter Profi-Radiator.
 
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Das Problem hier, rsp. das von Okk, ist das fehlende Vorwissen.

Ich habe ein Gehäuse als Alu gebaut und hatte trotz viel Vorwissen und Erfahrungen einige komplizierte Situationen erlebt. Es braucht richtig Biss ein Gehäusebau von A bis Z durchzuziehen, bei mir waren es ca. 100 Stunden reine Arbeitszeit, das entspricht ca. 12 Arbeitstagen. Damit will ich mich keineswegs brüsten, aber wer noch nie ein kleineres Projekt angegangen ist, wird garantiert nach kurzer Zeit den Meisel hinschmeissen, v.a. wenn man niemanden hat der Weiterhilft falls man selbst nicht weiter kommt.
 
kaka11,
Ich bin zwar der Meinung ein überdurchschnittliches Durchhaltevermögen zu besitzen, aber ich werde mir nun trotzdem erst einen normalen Kanister oder Container zum Gehäuse umfunktionieren und nicht zu weit ausholen, wenn ihr meint, dass das klüger ist.
 
Das Klügste bei dir, denke ich, wäre ein fertiges Gehäuse zu kaufen und es ein wenig zu modden. Am besten lernst du zuerst über die Hardware und Wasserkühlung genug, damit du bei einem neuen PC in nächster Zukunft dich mit dem Gehäusebau beschäftigen kannst. Schon damit hast du einiges zu basteln und lernen.
 
burnout150,
Hey, danke sehr! Genau nach sowas hab' ich gesucht.


Ich bin kein Physiker und daher habe ich eine Frage an jemanden, der sich vielleicht auskennt. Ich denke mir dass die Luft beim Beispiel "a", wenn sie durch solch einen engeren Kanal gezwungen wird stärker abkühlt, da sie viel schneller sein muss um das gleiche Volumen wie bei Beispiel "b" zu transportieren? Oder müsste dann der Lüfter auch verhältnismäßig mehr Kraft aufwenden müssen und dadurch auch ohne dem verengten Kanal mit der dabei aber benötigen stärkeren Kraft eh gleich stark kühlen? Kurz: Kühlt "a" oder "b" besser bei gleicher Lüfter-Power? Mein logisches Denken setzt nämlich hier gerade aus. Als praktisches Beispiel zum Vergleich kann ich jetzt nur "Pfeifen" versus "Hauchen" geben.

Dass die Szene in meiner Illustration sinnfrei erscheint mag sein; hier geht's aber um das Prinzip welches ich in anderen Situationen noch anwenden möchte.

5CiaL.png
 
Bei a muss die Luft nur schneller laufen, abgekühlt wird da nichts, weil der Druckunterschied gering is...

Um da was abzukühlen, müsstest du den Druck durch Volumenvergrößerung irgendwie markant herabsetzen können, das is bei der offenen Bauweise unmöglich, da Luft nachströmen kann
 
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