News Gehäuse für eGPUs: KFA2s externe GeForce GTX 1060 kostet 499 Euro

Jan

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#1
Ein über Thunderbolt 3 mit dem PC-System zu verbindendes externes Gehäuse für Grafikkarten gibt es jetzt auch von KFA2. Das fällt kompakt aus und bringt eine passende GeForce GTX 1060 (6 GB) bereits mit. Dass es sich später aufrüsten lässt, darf aber bezweifelt werden. Eine Garantie darauf gibt der Hersteller nicht.

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Conqi

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#3
Das ist doch eine völlige Fehlkonstruktion. Upgrades kann man praktisch vergessen, aber signifikant günstiger als die Konkurrenz ist das Teil auch nicht.

@Willi-Fi: Es geht ja darum, eben nur ein Gerät zu haben, das kein klobiges Gaming-Notebook ist.
 
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#5
Es geht ja darum, eben nur ein Gerät zu haben, das kein klobiges Gaming-Notebook ist.
naja, man hat noch die eGPU ;) Aber diese halt nur bei Bedarf und meistens dann stationär.

Aber ich finde den Weg, den die Hersteller mittlerweile mit eGPU einschlagen echt Banane... völlig an der Zielgruppe vorbei.

@gaelic:Ja aber das Problem ist häufig auch, das die Ultrabooks einfach eine zu schwach 15W TDP Cpu haben... es sollte schon enie 25W CPU sein um eine 1060 befeuern zu können.
 
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#7
Ich finde die momentane Entwicklung beim Thema eGPU absolut nicht uninteressant.
Endlich tut sich was. Viele Hersteller steigen ein, jeder probiert mehr oder weniger sein eigenes Konzept aus.

Die Stärke von KFAs Lösung sehe ich in ihrer Mobilität. Die PSU ist direkt ins immer noch kompakten Gehäuse integriert. Die Produkte der Konkurrenz sind entweder deutlich größer, oder haben noch ein dickes, externes Netzteil. Die Box kriegt man zut Not auch noch gut neben das MacBook in den Rucksack gequetscht.

Übertrieben teuer finde ich das Gerät auch nicht, schaut man sich einmal die Konkurrenz von Akitio, Dell oder Razer an.

Aufrüsten kann man hier natürlich knicken, so wie KFA den PCIe-Stromanschluss geknickt hat. Blöd. Da wären 5cm in der Breite sicherlich verschmerzbarer gewesen.
 
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#8
DAS ist meiner Meinung nach die erste eGPU Lösung die auch sinnvoll ist!

Ich verreise öfter und sitze im Hotel rum und habe Langeweile. Da möchte ich eine Mitteklasse GPU in den Koffer packen können die möglichst klein ist. Wenn ich tagsüber unterwegs bin, dann stecke ich die Grafik ab und habe ein kompaktes Notebook mit Onboard Grafik, langer Akkulaufzeit und etwas überdimensionierter CPU. Die anderen Gehäuse sind doch fast genau so groß und sperrig wie ein kompletter ITX PC.
Am liebsten wäre mir eine Grafikkarte in Größe eines optischen Laufwerks und Stromversorgung direkt über USB-C Power delivery (100W sollten reichen für die Grafikleistung), Aufrüsbarkeit ist nicht so entscheidend.
 
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#10
Das ist doch eine völlige Fehlkonstruktion. Upgrades kann man praktisch vergessen, aber signifikant günstiger als die Konkurrenz ist das Teil auch nicht.
Soll ja Leute geben die einfach nur Spielen wollen und auch bereit sind im Laufe der Zeit die Grafikoptionen etwas runterzudrehen. Ich selbst habe z.B. nur noch einen Tower weil ich ne potente Grafikkarte verbaut habe und einige Festplatteneinschübe nutze.

Ein Leistungsstarker Mini-PC ohne GraKa hinter dem 27" Monitor + diese externe Grafikkarte + NAS wäre da durchaus eine Überlegung wert. Man müsste zwar iSCSI verwenden um den NAS-Speicher einzubinden, da man sonst keine "lokale Festplatte" hätte, aber das ist heutzutage bei der Ausstattung selbst der einfachsten NAS-Geräte kein Ding mehr.
 
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#11
Bringt ja auch nix ein Ultrabook zu haben mit schwacher CPU (gut, mit den 8xxx und Ryzen scheints ein wenig besser zu werden, es sind aber immer noch grosse Unterschiede zwischen Notebook und Desktop CPU Leistung) und dann auch noch eine auf PCI-E 4x kastrierte eGPU dran anzuschliessen wo nochmals 20 - 30% der Leistung im Vergleich zu einem Einbau in einem regulären Mainboard im x16 Slot verloren geht. PCGH hat vor einigen Monaten mal einige eGPU Gehäuse getestet, da hat nicht ein Produkt überzeugt. Und das hier ist auch nicht besser: GPU muss genau auf Gehäuse abgestimmt sein.

Eine Alternative wäre das Gaming Streaming (System mit dicker CPU und GPU steht anderswo, dann kann man auch auf einem Tablet zocken), aber da scheiterts leider an den meisten Orten an der Bandbreite und der Verzögerung.
 
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#12
Wenn man schon eine spezielle Karte nur für das Gehäuse entwickelt (um es kompakter zu bauen) frage ich mich, was der ganze leere Platz z.B. unter der Platine soll? Da hätte doch entweder die Netzteilelektronik auch noch mit rein gepasst, oder man hätte locker 2/5 Volumen sparen können.
 
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#13
Bringt ja auch nix ein Ultrabook zu haben mit schwacher CPU (gut, mit den 8xxx und Ryzen scheints ein wenig besser zu werden, es sind aber immer noch grosse Unterschiede zwischen Notebook und Desktop CPU Leistung) und dann auch noch eine auf PCI-E 4x kastrierte eGPU dran anzuschliessen wo nochmals 20 - 30% der Leistung im Vergleich zu einem Einbau in einem regulären Mainboard im x16 Slot verloren geht. PCGH hat vor einigen Monaten mal einige eGPU Gehäuse getestet, da hat nicht ein Produkt überzeugt. Und das hier ist auch nicht besser: GPU muss genau auf Gehäuse abgestimmt sein.

Eine Alternative wäre das Gaming Streaming (System mit dicker CPU und GPU steht anderswo, dann kann man auch auf einem Tablet zocken), aber da scheiterts leider an den meisten Orten an der Bandbreite und der Verzögerung.
Bevor du wilde Behauptungen aufstellst, solltest du dich erst einmal Informieren..... pcie 3.0 mit einer gtx1080 auf 4x gedrosselt sind gerade mal 4% (das ist in meinen Augen fast noch Messtoleranz) Einbuße:

https://www.techpowerup.com/reviews/NVIDIA/GeForce_GTX_1080_PCI_Express_Scaling/24.html
 

Tec

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#14
...

Eine Alternative wäre das Gaming Streaming (System mit dicker CPU und GPU steht anderswo, dann kann man auch auf einem Tablet zocken), aber da scheiterts leider an den meisten Orten an der Bandbreite und der Verzögerung.
Hast du da eine App-Empfehlung dazu. Ich möchte meinen PC-Desktop (inkl. Spiele) auf meinen Android Tablet streamen - PC steht im selben Raum - Peripherie Geräte sind direkt am PC angesteckt, aber Bild und Ton sollen vom Tablet kommen.

PC ist mittels Lankabel am Router angesteckt, Tablet im Wlan (5Ghz).

Danke.

@topic - finde es auch sehr spannend was sich am eGpu Sektor entwickelt. Ich hoffe, dass aber auch auf der Notebook Herstellerseite mehr Thunderbold 3 Anschlüsse verbaut werden, derzeit ist das Angebot da eher mau in der Preisklasse unter € 1.000,--

Tec
 
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#15
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#16
Hast du da eine App-Empfehlung dazu. Ich möchte meinen PC-Desktop (inkl. Spiele) auf meinen Android Tablet streamen
Steam - In House Streaming oder wie das heißt. Ich nutze das und das klappt recht gut. Habe ein Win10 Tablet und auf beiden muss Steam drauf sein und laufen. Ich schätze aber, dass es das auch für Android geben müsste. Mir war zumindest so.
 
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#17
Bevor du wilde Behauptungen aufstellst, solltest du dich erst einmal Informieren..... pcie 3.0 mit einer gtx1080 auf 4x gedrosselt sind gerade mal 4% (das ist in meinen Augen fast noch Messtoleranz) Einbuße:
Ich habs nicht selber gemessen sondern das waren die Erkentnisse diverser Artikel. Was ein Link mit PCI-E Messungen mit dem Thema zu tun, erschliesst sich mir nicht da das nicht alleine entscheidend ist.
https://www.computerbase.de/forum/threads/marktueberblick-thunderbolt-3-egpu-gehaeuse.1700453/
https://www.computerbase.de/2016-10...ie-bandbreite-in-1920-1080-performance-part-1
Du magst zwar in dem Punkt recht haben dass es nicht direkt am PCI-E Interface liegt, trotzdem ist der Geschwindigkeitsverlust da und lässt sich nicht mit "Messtoleranz" wegdiskutieren.

Steam - In House Streaming oder wie das heißt
z.B., Problem ist da aber oft die Latenz sobald es nicht mehr über das LAN Netzwerk geht und die ms nach oben gehen. Es kommt aber natürlich auch auf das Spiel an, Quake Champions ist sicher keine gute Idee, aber irgendwas ruhiges gemütliches Gameplay ist kein Problem.
 
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#18
Haben die das Gehäuse aus herumliegenden Metallteilen zusammengeschweißt?

Außerdem was ist der Sinn von mehreren Platinen in der Box? Das ist doch eh ein Custom Design einer GTX1060 und Upgrade-Pfade sind nicht vorgesehen.
Hätte man da nicht mit einer Platine auskommen können? Das Netzteil ist eh extern und liefert wohl 12V, die gehen auch bei ATX direkt an die Karte.

Grundsätzlich finde ich eGPUs auch interessant und das hier ist sonst schon Nahe an einer brauchbaren Lösung.
 
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#19
Bringt ja auch nix ein Ultrabook zu haben mit schwacher CPU (gut, mit den 8xxx und Ryzen scheints ein wenig besser zu werden, es sind aber immer noch grosse Unterschiede zwischen Notebook und Desktop CPU Leistung) und dann auch noch eine auf PCI-E 4x kastrierte eGPU dran anzuschliessen wo nochmals 20 - 30% der Leistung im Vergleich zu einem Einbau in einem regulären Mainboard im x16 Slot verloren geht.
Die neuen 15W-Quadcores sollten die Grafikkarte im GPU-Limit locker mit genügend Daten versorgen können. Und durch die reduzierte Bandbreite alleine verliert man laut Tests "nur" wenige Prozentpunkte an Leistung.

Und wenn man ein mobiles Notebook sucht, an das man zuhause oder ggf. auch im Hotel oder auf LAN-Party seine eGPU anschließen möchte, kommt man intern kaum über eine mobile 1050 Ti oder 1060 hinaus. Und wenn man eine 1070 oder 1080 als eGPU verwendet, hat man unterm Strich immer noch mehr Leistung als mit einer mobilen Mittelklasse-Karte.
 
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#20
Gibt es Ultrabooks ohne dedizierte Grafikkarte mit G-Sync, die durch eine eGPU G-Sync nutzen können? Manch ein Laptop, wie zB die von Razer sind für die Nutzung mit einer eGPU "vorgesehen", aber ich befürchte, dass die solche Features nicht einbauen, sofern keine GeForce auch intern arbeitet. Schön wärs zumindest.
 
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