News Geringe Smart-Meter-Quote: Bundesnetzagentur geht ge­gen fast 80 Stromanbieter vor

Grestorn schrieb:
Du bist ganz klar paranoid. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Wundervoll, wie sachlich du diskutierst. Du kannst ja eine andere Meinung haben, aber fremden Leuten direkt Krankheitsbilder zu unterstellen, das sagt mehr über Dich aus als über mich.
 
@ReactivateMe347 Jo. Ist mir nur egal was Du über mich denkst. Ich halte Deine Haltung für total übertrieben und paranoid. Leb damit. Kannst mich ja ignorieren.

Ich sag auch zu einem Aluhutträger Aluhuträger, ob ihm das nun passt oder nicht (nein, nicht zu Dir)
 
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D708 schrieb:
Ich lese gerade, ist ein wenig patzig die Antwort und ohne Inhalt.
Ich lese nur anti EVU Haltung. Wenns nach den EVUs gehen würde, kommt da ein Zähler rein und der läuft 60 Jahre (Keine Tausch Kosten). Es gibt nunmal Gesetze und Vorschriften und die macht eben nicht das EVU sondern eben Regierungen, sei es national, international oder eben kommunal.
 
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Ich alter Schwurbler mag das Teil ja garnicht. Man kann sehen, wann ich kacken gehe oder ich nur Pipi mache, man sieht wann meine KAffeemaschine angeht, wann ich Wäsche wasche.
Jedes Gerät hat sehr ähnliche Peaks.
Woher ich das weiß? Ich habe einen Notstromakku/Nachtspeicher mit 10kW im Elternhaus. Und mein Papa wusste immer, wenn ich nachts lang gezockt hab, wann ich aufgestanden bin...

Und ich will das bei meinem Haus nicht. Wurde von den Stadtwerken schlussendlich gezwungen, sonst Abschaltung.
Und dann musste ich mich also im Herbst 24 fügen.
Frühjahr 25 dann
https://www.stadtwerke-schwerte.de/...chung-entwendeter-daten-im-darknet-bestaetigt

Danke für nichts
 
@DrillSgtErnst

Wenn du mit z.b. 1000W (Gaming PC + Monitor) über 5h zockst sieht das dein Vater am Speicherverbrauch. Er weiß genau daß sonst "nichts" gelaufen ist und kann diesen immensen Mehrverbrauch gezielt zuordnen.
Wie genau nun ein Netzbetreiber zuordnen will (aus 15min Daten), ob du am Klo warst musst du mir mal erklären.
Genau das ist Schwurbelei, richtig.
 
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wern001 schrieb:
Ein Waschmaschiene oder Wäschetrocker brauchen deutlich mehr Strom als ein TV.
Man kann dann auch ganz genau sagen wann Du im Urlaub bist und wann die beste Möglichkeit ist bei dir einzubrechen.
Warum immer diese Panikmache ? Theoretisch ist vieles möglich, was aber in der Praxis keine Anwendung findet weil es nicht Relevant ist. Ich sehe auch so wenn jemand im Urlaub ist, da brauche ich keine Daten abzugreifen ;)
 
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Genau das ist der Punkt. Wenn Angreifer einen solchen Aufwand betreiben, muss sich das lohnen. Und wenn ihr nicht gerade in Fort Knox lebt, wird das kaum jemand machen.
 
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xeroftw schrieb:
Ich lese nur anti EVU Haltung. Wenns nach den EVUs gehen würde, kommt da ein Zähler rein und der läuft 60 Jahre (Keine Tausch Kosten). Es gibt nunmal Gesetze und Vorschriften und die macht eben nicht das EVU sondern eben Regierungen, sei es national, international oder eben kommunal.
Dann wäre ich anti mir gegenüber. Aber mich interessiert brennend, an welcher Stelle ich gegen mich/bzw. meinem Arbeitgeber wäre.
Aber da gibt es bestimmt Beispiele.

Grundsätzlich bin ich gegen den Strommarkt in DE. Die VNBs sind richtig und wichtig, sollten aber mMn anders finanziert und strukturiert werden.
 
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DrillSgtErnst schrieb:
Ich alter Schwurbler mag das Teil ja garnicht. Man kann sehen, wann ich kacken gehe oder ich nur Pipi mache, man sieht wann meine KAffeemaschine angeht, wann ich Wäsche wasche.
Fairerweise nur wann man Pipi und Kacka gemacht hat. Es sind immer vergangene Werte keine Live Daten.
Klar könnten damit auch Nutzerprofile erstellt werden in insgesamt keine schöne Sache.

Nur hier steht der gesamtgesellschaftliche Gewinn im Vordergrund. Ohne diese Einrichtungen würden die Netzentgelte unfassbar teuer werden. Da ist so ein gesellschaftlicher Zündstoff drin, wenn Strompreise doppelt so teuer werden.

Wenn man keine Infos über sein Niederspannungsnetz hat, läuft man Gefahr viel zu viel Leistung vorzubehalten. Und ohne Steuerung von den neuen Verbraucher, bekommen wir das erst nach dem Netzausbau hin. Eine komplette Erneuerung eines Netzes dauert im Durchschnitt 60 Jahre. Dann kann man es auch sein lassen.
 
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Sherman123 schrieb:
Beispiel aus Österreich: Mit den alten Drehzählern kam nach spätestens 3 Jahren jemand vom Netzbetreiber vorbei und kontrollierte die Verbräuche.
Was hat der da denn an Verbräuchen kontrolliert? Der hat ja kaum jeden Verbraucher in jedem Haushalt durchgemessen. Also hat er höchstens die Zählerstände in Augenschein genommen und dann mit seinen Unterlagen abgeglichen, ob da in der Vergangenheit plausible Zählerstände übermittelt worden waren.

Bei uns macht man das halt derzeit jährlich oder wir übermitteln ersatzweise unseren Zählerstand online, weil keiner zuhause war, als der Ableser kam. Spätestens beim nächsten routinemässigen Ablesetermin kommen Ablesefehler ohnehin zum tragen, weil sich deren Ungenauigkeiten unweigerlich in der folgenden Abrechnung niederschlagen.
 
D708 schrieb:
Fairerweise nur wann man Pipi und Kacka gemacht hat. Es sind immer vergangene Werte keine Live Daten.
Klar könnten damit auch Nutzerprofile erstellt werden in insgesamt keine schöne Sache.
Und Urlaube.
Undja nur vergangene Daten. Super. Gejt imho trotzdem keinen was an. Und wenn mit den Daten dann SO fahrlässig umgegangen wird, finde ich das halt Kacke.

Darf ja jeder seine Daten wegprostituieren, aber dann lasst mich doch bitte da raus. Dank PV und Akku bin ich schon 88℅ autark. Dann mach ich lieber selbstversorger.
Ergänzung ()

gaelic schrieb:
@DrillSgtErnst

Wenn du mit z.b. 1000W (Gaming PC + Monitor) über 5h zockst sieht das dein Vater am Speicherverbrauch. Er weiß genau daß sonst "nichts" gelaufen ist und kann diesen immensen Mehrverbrauch gezielt zuordnen.
Wie genau nun ein Netzbetreiber zuordnen will (aus 15min Daten), ob du am Klo warst musst du mir mal erklären.
Genau das ist Schwurbelei, richtig.
Ne also aus 15 min Daten lässt sich über Nutzung nix sagen. Da ist Profiling komplett ausgeschlossen.

Ich finds gut, dass die Datenerhebung hier hochgelobt wird, Vorratsdatenspeicherung wird (zurecht) gehatet. Und dass all meine Daten beim Provider abgeflossen sind, ist halt mein persönliches Pech.

Wenn du dich mehr mit der Kurve auseinandersetzt, siehst du mehr, als du erstmal denkst. Klar ist die Zuordnung nicht immer gleich einfach, aber ich will verdammt sein, wenn gut trainierte KIs da nicht gute Rückschlüsse zu deinem Lebensstil führen können.

Und ich finde es eine Schweinerei, dass diese Daten so einfach abgegeben wurden und das keinen juckt.

LDI NRW sagt mit der Mitteilung per Brief über den Vorfall ist das Verfahren abgeschlossen. Kein Bußgeld, keine Details zum Vorfall unter Berufung auf Systemschutz.

Schmeiß deine Verbrauchsdaten ja gern in die Öffentlichkeit. Aber ich mag das halt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DrillSgtErnst

a) Was jetzt? Wenn mit 15min Daten Profiling komplett ausgeschlossen ist, wie passt das dann zum Rest deines Postings, z.b. : "Wenn du dich mehr mit der Kurve auseinandersetzt, siehst du mehr, als du erstmal denkst."

b) Welche Daten werden einfach so "abgegeben"? Was meinst du damit genau?

c) Was meinst du mit "Schmeiß deine Verbrauchsdaten gern in die Öffentlichkeit". Was hat das mit der 15min Datenübermittlung an den Netzbetreiber zu tun?

d) Bei dem Fall in Schwerte würde ich mir mehr Sorgen um Identitätsdiebstahl und eventuell Zahlungsdaten machen. Welche "Zählerstände" da genau entwendet wurden wird nicht beschrieben.
 
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Der Netzbetreiber ist NICHT die Öffentlichkeit ;) Man sollte davon ausgehen dass diese Daten ordentlich gegen Hacker gesichert werden und nur solange aufgehoben werden wie sie zur Abrechnung benötigt werden und dann im Gesamtverbrauch untergehen.
 
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Im Allgemeinen interessieren die Daten Deines Stromverbrauchs niemanden. Keinen Geheimdienst, keine Bank, keine Lebens- oder Krankenversicherung, keinen Arbeitgeber.

Wen sie vielleicht interessieren könnten, wäre evtl. der Einbrecher. Aber gerade der hat sicher die wenigsten Chancen, mal eben auf die Daten zugreifen zu können. Und er hat gleichzeitig viel einfachere Möglichkeiten, ein Haus auszuspionieren.

Das Ganze ist ein konstruiertes Bedrohungszenario, das man aus Grundprinzipien aufbaut. Denn man muss ja gegen jede Form der Datenerfassung sein. Und wo man es nicht kann, weil es einen selbst zu sehr einschränkt, da lagert man sein Geheule halt auf Nebenkriegsschauplätze aus, weil, weil, weil.... man muss ja zu sich stehen.
 
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Ich würde mir wünschen dass es überall Gateways gibt die keinen Aufpreis kosten, gut gesicherte Daten für die Netzbetreiber damit sie endlich gezielt ihre Infrastruktur ausbauen können und mir nicht wieder jemand die Erneuerbaren Energien abregelt weil man Angst haben muss dass die Netze überlastet werden.
Dafür gebe ich gern meinen Viertelstündlichen Verbrauch an meinen Netzbetreiber weiter.
Hey ich könnte eventuell mit besseren Tarifen sogar profitieren.
Das is was anderes als Wenn ich "bestraft" werde wenn ich mein Autofahrverhalten nicht an meine Versicherung oder Krankenkasse gebe.
 
Das 15 min Polling verstehe ich anders.

Ein Smart Meter misst die bezogene Energie in Kilowattstunden. Dazu kommen meist Momentanleistung, Spannung, Stromstärke und, je nach Ausführung, Blindleistung. Relevante Ereignisse werden ebenfalls registriert. Dazu gehören Spannungseinbrüche, Unterbrechungen oder Manipulationsversuche

Das ist mehr als momentan und oder Durchschnittsverbrauch von 15 min.

Naja in unserem Städteumkreis gab es jetzt drei große Cyberangriffe und unsere Daten sind offenbar zu schlecht geschützt.

Dann lasst mir doch meinen Ferraris und den alten Tarif. Hab ich halt keine Börsenvorteile.

Zählerstände sind bestätigterweise betroffen
https://www.zfk.de/digitalisierung/it/kundendaten-der-stadtwerke-schwerte-im-darknet-veroeffentlicht
Steht auch im Brief der Stadtwerke.
Und NULL Transparenz bei der Aufklärung.
 
DrillSgtErnst schrieb:
Das ist mehr als momentan und oder Durchschnittsverbrauch von 15 min.
Wenn mein Energielieferant mehr haben möchte wie die 15 minütige Leistungsbilanz des Netzpunktes, würde ich einen solchen Vertrag auch nicht unterschreiben. Und mehr ist aktuell für eine 15 minütige Abrechnung nicht nötig. Wenn du natürlich deine mME ins öffentliche Netz stellst, ok, deine Sache. Anonsten lese ich nur Paranoia.
PS: Die mME hat keine für dich zugänglichen elektrischen Anschluß, den du nutzen darfst, soweit ich weiß. Aber natürlich spricht auch hier nichts dagegen, wenn du deinen IR Lesekopf oder dein eigenes SM öffentlich stellst, ist auch deine Sache.
 
Nicht spekulieren sondern nachlesen:

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/U.../TR-nach-Thema-sortiert/tr03109/tr-03109.html

  • TR-03109-1 – Architektur, Rollen, Kommunikationsmodelle
  • TR-03109-3 – Kommunikation
  • TR-03109-5 – Steuerbox / §14a-Steuerung

2. Welche Daten typischerweise übertragen werden​


Die Richtlinie definiert verschiedene Tarifanwendungsfälle (TAF). Sie bestimmen den Datenumfang.


Typische Beispiele:


Minimalfall (klassischer Tarif):


  • Zählerstand zum Ende eines Abrechnungszeitraums (z. B. monatlich)

Zeitvariable Tarife / dynamische Tarife:


  • Verbrauch pro Tarifzeitraum
  • Zuordnung zu Tarifstufen

Lastgangmessung (für dynamische Tarife / Netzsteuerung):


  • Energieverbrauch in 15-Minuten-Intervallen
  • Zeitstempel je Messwert
  • ggf. mittlere Leistung oder Maximalleistung

Bei Einspeisern (PV) zusätzlich:


  • eingespeiste Energie
  • Leistungswerte
 
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