TeamViewer Motive 3
  • ComputerBase erhält eine Provision für Käufe über eBay-Links.

Geschenkter PC aufrüsten oder besser neuer?

Aber der Desktop macht doch keinen Sinn. Denn von den Daten her, ist der Laptop schneller. Und dann da einfach zwei Monitore dran und gut.
 
Welcher ist denn jetzt der Strom fresser? Der PC? Das ist natürlich auch nicht so super wenn es so sein sollte.
Den Laptop finde ich schon schön flott gehen auch spiele drauf, wofür er mal gedacht war vor ein paar Jahren. Aber so leistungsstark braucht der PC erst mal nicht zu sein, okay für Office oder Internet Sachen möchte ich natürlich trotzdem einen schnellen PC haben.
Am Laptop arbeite ich grundsätzlich mit einem 2 Monitor deshalb sollte der PC auch 2 haben
 
Ich weiß nicht was Ihr habt, die Kosten für eine SSD sind momentan erschwinglich geworden und diese kann man sich noch in das nächste Desktop (oder Notebook) System mitübernehmen.

DDR2 wie mehrmals erwähnt auch günstig auf eBay zu kriegen und zack der PC läuft.

Es mag sein das der Stromverbrauch ja einen großen Unterschied aufweist, aber gleichzeitig schont man damit das Notebook und den Akku.

Und naja... der PC war geschenkt.. so why not??

Grüße
 
zum surfen nach aufrüstung ram und ssd ist die kiste sicherlich ok.

stromverbrauch? ey ihr tut so als wenn das ding ne elektroheizung ist der wird sich im betrieb sicher nichtmal 200watt aus der steckdose gönnen, ich tippe eher so auf 100. so mega stromschleudern waren die c2q auch nicht.
und selbst wenn, so lange die kiste nicht 24/7 läuft isses eh wurst ob der nun 10€ mehr oder weniger im jahr an stromkosten verursacht.
 
Hallo Mark84,

ich hatte mal ein ähnliches Board: das Asus P5K-V. Wenn dein Quad Core läuft, super Sache! Ich vermute mal ein Q6600.

Grundsätzlich vorausgeschickt: aus meiner Sicht macht das ganze keinen Sinn, weil Du quasi keinen Leistungsgewinn zum Laptop haben wirst. Ganz im Gegenteil hat Dein Laptopprozessor sogar viel aktuellere Befehlssätze etc. siehe: http://cpuboss.com/cpus/Intel-Core2-Quad-Q9550-vs-Intel-Core-i5-2540M , z.B. AES; was sich, falls z.B. Bitlocker läuft oder ein Virenschutz, deutlich bemerkbar machen dürfte. Der Laptop braucht zudem um Einiges weniger Strom(siehe letzter Absatz).

Ansonsten, wenn Du z.B. den Laptop einfach mobil haben willst, ohne ihn an einen zweiten Monitor anzustöpseln...würde ich sagen: 8GB 800er RAM im dem geschenkten Desktop und gut ist(mehr als 2GB-Riegel pro Slot macht der P35/G33-Chipsatz nicht - dafür brauchst Du aber übrigens ein 64-Bit Windows)! RAM ist der einzige entscheidende Faktor in dem Fall(und 2GB ist so oder so quasi nichts! Vor allem wegen shared Memory mit der internen Grafik) aber die Intel GMA-Grafik tuts für den Desktop-Betrieb und das was Du beschrieben hast auch. Auch bei 2 Monitoren! Da könnteste die andere Grafikkarte sogar ausbauen(Strom sparen, s.u., bei Ebay verscherbeln...). Als Zuckerl kannste Dir dann noch irgendwann ne SSD gönnen. Sobald das System/der Browser aber einmal gestartet sind, sollte es faktisch keinen Unterschied machen, ob Du eine HDD oder SSD hast. Im Falle der Kombination 8GB RAM und HDD unbedingt die Windows-Auslagerungsdatei ausschalten.

Ich für meinen Teil habe in meinem "Alten" einen Q9550(der von der Architektur und Litographie her aber deutlich besser als der Q6600 ist) mit 8GB 1066er RAM und ner 128 GB SSD(allerdings mit einer Sapphire 6850 Grafikkarte). Das ist für die von Dir genannten Anwensungsbereiche eine vergleichbare Konfiguration. Nominal zum reinen 2D-Betrieb mit zwei Monitoren, sollte, wie gesagt, bei Dir auch der G33-Chip reichen! Der einzige Unterschied zu meinem P45-System dürfte der etwas langsamere FSB/RAM sein, was aber im Office-Betrieb kaum ne Rolle spielen dürfte; und dass er nur ICH9R und nicht ICH10R unterstützt, was aber faktisch auch kein Unterschied, bis auf max. 2 SATA-Anschlüsse weniger ist https://de.wikipedia.org/wiki/Intel_ICH). Das ganze bei Win 10 ist für Surfen/Film gucken/Office, meiner Erfahrung nach, absolut ausreichend(allerdings solltest Du ALLE Treiber manuell auf den neuesten Stand setzen, im Zweifel entsprechende WIN7/8/8.1 nehmen: WIN 10 hatte mir z.B. Microsoft-eigene Chipsatztreiber untergejubelt, die zwar liefen und im Gerätemanager auch keinen Fehler brachten, womit aber viele Funktionen nur langsam oder gar nicht gingen. z.B. wachte der Rechner aus Standby/Stromsparen nicht mehr richtig auf und alles war dann extrem "zäh"). Sogar komplexere Flash-Anwendungen laufen bei mir soweit super(falls Du allerdings den Q6600 hast, kann das schon nochmal bremsen). Problemlos geht beispielsweise auch Amazon Prime in Full-HD...nur zum Filme rendern, mit Premiere, gehe ich halt dann immer an meinen Xeon 1231v3...im Zweifel solltest Du es bei einem Win7x64 belassen.

Eines solltest Du allerdings bedenken. Ich hab auch noch ein Lenovo Carbon X1 mit einem i7 3667u-Prozessor(ist tatsächlich in etwa vergleichbar mit Deinem und meinem Core2Quad, leistungsmäßig, braucht halt aber sehr wenig Strom). Der ist im Vergleich mit meinem oben genannten Desktop-System nur um Nuancen langsamer, wenn überhaupt(aber auch darauf hab ich schon Full-HD-Filme geschnitten und gerendert). Der Laptop braucht allerdings nur etwa 32 Watt unter Vollast. Mein Q9550 mit der Grafikkarte braucht unter Vollast nämlich eher Richtung 300 Watt, obwohl er, wie gesagt, nach gängigen Benchmarks nur um Nuancen "schlechter" bzw. "besser" ist(~5%), nach reiner Prozessorleistung ist der Laptop sogar besser. Normalerweise kann man auch an einen Laptop einen zweiten Monitor anschließen...und eine Tastatur und Maus. Ich meine ja nur, da Du nen eingermaßen passablen Laptop hast, wäre das sicherlich die kostengünstigere Version, denn Du sparst Dir zum Einen die Upgrade-Kosten und später(im Falle Deines 2nd Gen. Core i m) etwa 66%-75% Stromkosten bei letztlich besserer Leistung(falls Du wirklich den nur den Q6600 geschenkt bekommen hast). Das Einzige, was Du machen könntest, falls Du einen Q6600 im E0-Stepping(und nicht C1) hast, dann kannst Du ihn gut übertakten, sodass er leistungsmäßig vielleicht sogar den Mobilen Quad übertrifft...das kostet aber noch mehr Strom.

Viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach so, du willst den Laptop nicht ersetzen... :-)
Ich kann gleich mal oben in der Kiste schauen ob ich noch DDR2 Speicher habe. Könntest du dann haben.
 
War jetzt zu faul alle Antworten exakt zu lesen, aber hier noch mein Senf:

Marc84 schrieb:
Auf was muss ich denn beim Kauf von dem Ram achten?
Scheinbar darfst du dein Board nicht mit 4GiB großen Riegeln füttern. Laut User weiter oben. Diese Riegel sind ohnehin relativ teuer. Grundsätzlich können !! Probleme auftreten, wenn man eine Vollbestückung beim Speicher fährt.
Dann kann es helfen, dem Speicher etwas mehr Spannung zu verpassen. Ich glaube die DDR2 Riegel liefen mit 1,8 Volt. Wenn das stimmt, gibst du also 1,9 oder gar 2 Volt. Also jeweils etwa 10% mehr von der Ausgangsspannung.

Olilolli schrieb:
Ganz ehrlich, bei dir müssen nur 2 x 2GB RAM und eine SSD Festplatte rein, mehr nicht !
So ist es.

Selbst auf einem 10 Jahre alten Athlon 6000+ Dual Core mit 6GiB Ram und durchschnittlicher SSD kann man noch sehr passabel surfen. Es ist nicht mehr mega schnell, aber gemessen an quasi jedem System mit mechanischer Festplatte ist es sicherlich schnell genug.

Wenn du Windows neu aufspielen solltest und du die Möglichkeit dazu hast, dann versuch die SSD im AHCI Modus laufen zu lassen.
 
Problematisch dürfte sein, dass man in dem PC den Controller wohl nicht im AHCI-Modus betreiben kann. Dann wäre das mit der SSD keine so gute Idee! Dazu mal ins Bios schauen! ;) Dann wird das System einen extrem hohen Stromverbrauch haben. Schon deswegen würde ich persönlich kaum noch in DDR2-Speicher investieren. Wenn man den nahezu hinterhergeschmissen bekommt, ok, aber für viel Geld kaufen würde ich den nun nicht mehr.

Alternativ einen gebrauchten Pentium G (10 - 15 Euro) und 2 Module DDR3-1333 Ram (4 GB für 12 Euro) sowie ein einfaches H61-Board (ca. 20-30 Euro) aus den Kleinanzeigen schießen. Alternativ kann man auch nach einem i5-2400 (ca. 30-50 Euro) schauen. Diese Hardware ist deutlich schneller, arbeitet mit AHCI und man kann die alten Laufwerke weiterhin verwenden. Ggf. dann noch eine SSD nachrüsten. Speziell mit dem i5 würde der Rechner richtig flott! Gehäuse und Netzteil kann man erstmal weiter verwenden.

Ich schreibe diesen Beitrag gerade an einem absoluten Low-Budget-Rechner, der mit einem Pentium G620 und 4 GB DDR3-1066 Ram ausgerüstet ist. Hier merkt man den Unterschied zu einem Haswell Pentium G 3220 und DDR3-1333 Ram schon.
Sowas in der Art würde ich jedenfalls vorschlagen. Auf solcher Hardware läuft auch noch Windows 10 sehr passabel!

Aber das soll eh nur eine kleine Schreibmaschine werden. :D
 
Hallo zusammen

So ich habe mir jetzt überlegt, den PC nicht mehr auf zu rüsten es besteht einfach zu viel wen und aber und vielleicht ja vielleicht nein.
Ein neuer PC muss also her.
Habe mir gerade mal den FAQ angesehen und da bekommt man für knapp 300€ ja schon was neues jetzt ist nur mein Frage kann ich mein Gehäuse und eventuelle Komponenten noch benutzen für eine neu Zusammenstellung oder kann ich alles entsorgen?
Die Frage ist was ich noch nicht so ganz klären konnte was der unterschied zwischen Pentium und Celeron ist hoffe mich köpft jetzt keiner.
Vielleicht kann ich das alte Board ja auch weiter benutzen nur mit neuen Komponenten?

Noch mal Vielen Dank für eure Hilfe

MFG
Marc
 
Kommt drauf an, das Gehäuse dürfteste weiter verwenden können, eventuelle Laufwerke(sowohl HDD, als auch DVD..), alsdann eventuell das Netzteil, kommt halt drauf an, was Du drin hast. Vielleicht auch eine dedizierte Soundkarte, oder eine TV-Karte?
Es gibt übrigens bei diversen Computerhändlern auch immer Upgrade-Bundles, die ein neues MB, einen Prozessor und das passende RAM beinhalten, damit hätteste dann faktisch auch nen neuen Rechner...sofern Du eben mit dem alten Gehäuse kein Problem hast.

Zur Frage Pentium/Celeron: Celeron ist die "billigere" Variante und kann in der Regel etwas weniger, als der Pentium der gleichen Generation, weil ihm z.B. diverse Befehlssätze fehlen(SSE 4.2). In einem anderen Forum stand hierzu, dass das sozusagen ein Produktionsfehler ist. Das Ganze setzt sich im übrigen nach oben fort: also neben einer veränderten Architektur, wo dann die L1-3-Caches in der Regel erhöht werden, um besser Puffern zu können, haben die jeweils höheren Prozessorenstufen dann auch noch die neuesten Befehlssätze mit drauf und sie halten höhere Spannungen und damit auch höhere Taktraten aus(Stichwort: Produktionsfehler trifft es vielleicht wirklich, weil die Topmodelle praktisch ab Werk übertaktete und zertifizierte Prozessoren sind). Außerdem unterscheidet Intel in der Regel bei den "Qualitätsstufen"(i3-7) noch, ob Hyperthreading aktiviert wird, also ob jeder Kern nochmals einen weiteren Kern simuliert(wobei ich nicht weiß, wie das genau gemacht wird, vermutlich taktet der "intern" einfach nochmal doppelt so schnell und kann daher zwei Befehle, in der gleichen Zeit, statt nur einem, ausführen; abzüglich eines kleinen Controlleroverheads). Ich denke, dass es da immer auf die Produktionsqualität ankommt(s.o.), und dass faktisch die Ausschussware, die halt beim Qualitätsmanagement durchfällt, in der jeweiligen Stufe darunter verkauft wird, damit es kein Totalverlust ist(es werden halt dann entsprechende Teile des DIE deaktiviert, wie z.B. ein oder zwei Kerne. Oder halt die Befehlssätze, die praktisch bestimmte Aufgaben besonders schnell erledigen können, für die der "Rest des Prozessors" halt den normalen Rechenweg gehen müsste.
Allerdings ist Intel inzwischen selbst bei der Nomenklatur nicht mehr stringent(es handelt sich ja inzwischen schon um die 9.Generation Core-Prozessoren). Celeron und Pentium waren bisher komplett ohne HT, bis auf die Generation P4 Anfang der 2000er Jahre(ich sag ja, Intel und Stringez...). Bisherwar es so, dass i3 2 Kerne mit Hypertreading(also 4) bedeutete, i5 4 Kerne ohne HT und i7 4 Kerne mit HT(also 8). Die Mobilvarianten waren nochmal anders, weil da auch die meisten i7 nur 2 echte Kerne haben.
Noch verwirrender ist es, weil Intel demnächst auch einen i5 mit Hypertreading bringen will...oder auch nicht.(hierzu ist vielleicht folgender Artikel auch interessant: https://www.computerbase.de/news/prozessoren/fact-check-core-i5-7640k-i7-7740k.58320/)

Kurzum: der Celeron ist, wenn es um Standardaufgaben geht, für den Moment vermutlich genauso gut wie ein Pentium. Das ändert sich aber schnell, sobald die neuen Befehlssätze von der Softwareindustrie aufgenommen werden, was schnell in Form von Updates passieren dürfte. Ich merke den Unterschied z.B. ganz krass, bei älteren Prozessoren ohne AVX bzw. AVX 2.0-Befehlssatz, weil diese mit Windows(bzw. diversen Funktionen der [grafischen] Oberfläche) richtig kämpfen müssen und das System dadurch unendlich viel langsamer wird, als es rein auf dem Papier sein sollte.

Noch eine Anmerkung: früher gab es noch "Preistipps" bei den Prozessoren, aber Intel ist dem mit seiner Preis-/ und Produktpolitik inzwischen ziemlich gut begegnet. Ich habe mir beispielsweise noch den XEON 1231 V3 geholt, weil der im Grunde genommen ein i7 4770(Topmodell) ohne integrierte Grafikeinheit(die man eh in die Tonne treten kann, wenn man eine dedizierte Grafikkarte im System hat) ist, aber ~30% weniger gekostet hatte. Allerdings ist Intel schon mit der Einführung des Z170 Chipsatzes wieder den Weg gegangen, den es früher schon mal gab(z.B. Socket 775 und 771), dass XEONS auf normalen Systemen nicht oder nur kompliziert zu betreiben waren. Jetzt bei der aktuellen Prozessorgeneration ist es zwar so, dass z.B. der Pentium G4600 der neuesten Generation (fast) so gut sein soll wie die i3(weil er auch Hyperthreading hat), er kostet aber eben auch "nur" noch 7 Euro weniger...

Daher warte ich immer noch auf AMD...die endlich mal wieder was Konkurrenzfähiges haben sollen. Das ist vielleicht die erhoffte Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Boa vielen lieben Dank für deine echt ausführliche Antwort.
Okay dann würde ich schon mal zum Intel tendieren aber ich verstehe echt nicht wieso ein i3 schneller sein kann als ein i7 das ist mir echt zu hoch
Ich brauche einen einigermaßen günstigen PC für zuhause bisschen Internet bisschen Office, mache gerne viele Fenster gleichzeitig auf deshalb auch 2 Monitor und viel RAM aber was Mainboard und Prozessor angeht hab ich echt überhaupt keine ahnung es soll haltbar sein also denke ich nach meinem Verständnis er sollte nicht so hoch gezüchtet sein, und Strom sparend sollte er auch sein.
 
Ich würde auch sicherheitshalber erstmal nachschauen ob das Board überhaupt den AHCI Modus unterstützt. Denn gerade bei den Fertig PC mit eigenem Board und dem G33 Chipsatz gab es damals welche die trotz ICH9R keinen AHCI unterstüzt haben. Und es gab auch G33 Boards z.B bei Medion die hatten nur ICH7R. Das kann bei diesen für Fertig-PC speziell gebauten Mainboards halt mal vorkommen.

Denn ohne AHCI wird das mit der SSD kein Spaß.
 
Hier die Specs vom Board: http://support.hp.com/us-en/document/c01324212

Denn ohne AHCI wird das mit der SSD kein Spaß.
Also das kann ich so nicht unterschreiben. Ich habe hier auch noch einen Test-PC mit SATA II, ohne AHCI aber mit SSD in Betrieb. Auch wenn die SSD nicht ihre volle Leistung entfalten kann, ist sie immer noch um Vieles schneller als eine HDD.

@TO,
mMn reicht der geschenkte PC, aufgerüstet mit einer SSD und etwas mehr RAM, für deine geschilderten Anforderungen.
 
Ich versuchs mal kürzer: der i3 ist nicht schneller als i7, da habe ich mich entweder falsch ausgedrückt, oder Du mich missverstanden :) Aber der neue Pentium(Kaby Lake) soll fast genauso schnell, oder sogar schneller, als der i3 sein. Die Reihenfolge der "Qualitätsstufen" ist(von unten nach oben) Celeron, Pentium, i3, i5, i7. Wie gesagt, in der Regel sind die höherwertigen Prozessoren in zweierlei Hinsicht besser: die Architektur(also Cachegrößen) und die unterstützten Befehlssätze. Ausserdem halten sie in der Regel höhere Spannungen aus und sind daher tendenziell besser zum Übertakten geeignet. Wobei es da noch das Problem mit den "Steppings" gibt, weil Intel von den "gleichen" Prozessoren im Zuge der Produktentwicklung oft zwei oder mehr Modelle rausbringt. Das kannst Du vielleicht mit sowas wie den "Facelifts" bei den Autos vergleichen. So hat ein BMW 1er von 2004 andere Leistungswerte, als der von 2008, obwohl er den "gleichen" Motor und die "gleiche" Ausstattung hat und die gleiche Baureihe ist.

Für die von Dir genannten Zwecke tuts wohl wirklich ein aktueller Celeron, weil der auf alle Fälle mehr Befehlssätze hat und insgesamt schneller sein wird, als dein altes System. Der Vorteil beim Upgrade ist auch, dass das Motherboard dann auch insgesamt schneller sein dürfte, und so schöne Beigaben wie USB 3.0 hat, was einen irren Unterschied macht!

Ich weiß nicht, ob es ok ist, Werbung für irgendwas zu machen, aber dieses Ergebnis bekam ich recht schnell, wenn ich bei Google "Aufrüst Bundle" eingegeben habe. Versuchs einfach mal selber.
http://www.ebay.de/itm/Aufrust-Kit-...160434?hash=item2a619ac932:g:~xUAAOSwuAVWwz5y

Weiterverwenden kannst Du theoretisch alle Deine alten Peripheriegeräte, wie Grafikkarte, HDD, DVD-/Blu-Ray-Laufwerke, Soundkarte, TV-Karte, whatever. In dem Fall von dem Link handelt es sich um ein kleines Board(µATX), das nur vergleichsweise wenige interne Schnitstellen hat. Es ist aber billig. Da kann zumindest die Grafikkarte und die Laufwerke(HDD/DVD umziehen). Falls Du noch interne Geräte mit PCI-Anschluss hast, musst Du halt entsprechend suchen. Aber für 222€ find ich das ein faires Angebot mit 8GB Speicher. Nur so als Beispiel. Dazu noch ne SSD und glücklich wirst Du sein, vorzugsweise ne Samsung 950 oder 960. Da bist Du dann mit dem 128GB Modell insgesamt bei 300 Euro.

Zur Frage AHCI: meiner Erfahrung nach ist es ziemlich schwierig, eine Windows Installation einfach von IDE auf AHCI oder RAID umzustellen, weil dann beim Hochfahren schlicht der Bildschirm schwarz bleibt. Da hilft in der Regel auch nicht, die Windows-DVD einzulegen und es mal "automatisch reparieren" zu lassen. Es ist zwar theoretisch möglich, in der Praxis ist es aber meiner Erfahrung nach ein Glücksspiel(http://www.pc-magazin.de/ratgeber/windows-windows7-windows8-bios-ahci-modus-2297831.html).Da muss dann schon ne Neuinstallation her, aber Du wirst Dich wundern, wie schnell sich das Windows 10 auf einer SSD installiert...
Dann hängst Du noch die alten Festplatten ran und kannst auf Deine alten Daten zugreifen! Vorsicht, falls aktuell Bitlocker läuft, diesen erst deaktivieren, bevor Du die Festplatten umbaust, denn sonst bekommst Du hernach nur gehackschnitzelten Datenmüll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben