Kommt drauf an, das Gehäuse dürfteste weiter verwenden können, eventuelle Laufwerke(sowohl HDD, als auch DVD..), alsdann eventuell das Netzteil, kommt halt drauf an, was Du drin hast. Vielleicht auch eine dedizierte Soundkarte, oder eine TV-Karte?
Es gibt übrigens bei diversen Computerhändlern auch immer Upgrade-Bundles, die ein neues MB, einen Prozessor und das passende RAM beinhalten, damit hätteste dann faktisch auch nen neuen Rechner...sofern Du eben mit dem alten Gehäuse kein Problem hast.
Zur Frage Pentium/Celeron: Celeron ist die "billigere" Variante und kann in der Regel etwas weniger, als der Pentium der gleichen Generation, weil ihm z.B. diverse Befehlssätze fehlen(SSE 4.2). In einem anderen Forum stand hierzu, dass das sozusagen ein Produktionsfehler ist. Das Ganze setzt sich im übrigen nach oben fort: also neben einer veränderten Architektur, wo dann die L1-3-Caches in der Regel erhöht werden, um besser Puffern zu können, haben die jeweils höheren Prozessorenstufen dann auch noch die neuesten Befehlssätze mit drauf und sie halten höhere Spannungen und damit auch höhere Taktraten aus(Stichwort: Produktionsfehler trifft es vielleicht wirklich, weil die Topmodelle praktisch ab Werk übertaktete und zertifizierte Prozessoren sind). Außerdem unterscheidet Intel in der Regel bei den "Qualitätsstufen"(i3-7) noch, ob Hyperthreading aktiviert wird, also ob jeder Kern nochmals einen weiteren Kern simuliert(wobei ich nicht weiß, wie das genau gemacht wird, vermutlich taktet der "intern" einfach nochmal doppelt so schnell und kann daher zwei Befehle, in der gleichen Zeit, statt nur einem, ausführen; abzüglich eines kleinen Controlleroverheads). Ich denke, dass es da immer auf die Produktionsqualität ankommt(s.o.), und dass faktisch die Ausschussware, die halt beim Qualitätsmanagement durchfällt, in der jeweiligen Stufe darunter verkauft wird, damit es kein Totalverlust ist(es werden halt dann entsprechende Teile des DIE deaktiviert, wie z.B. ein oder zwei Kerne. Oder halt die Befehlssätze, die praktisch bestimmte Aufgaben besonders schnell erledigen können, für die der "Rest des Prozessors" halt den normalen Rechenweg gehen müsste.
Allerdings ist Intel inzwischen selbst bei der Nomenklatur nicht mehr stringent(es handelt sich ja inzwischen schon um die 9.Generation Core-Prozessoren). Celeron und Pentium waren bisher komplett ohne HT, bis auf die Generation P4 Anfang der 2000er Jahre(ich sag ja, Intel und Stringez...). Bisherwar es so, dass i3 2 Kerne mit Hypertreading(also 4) bedeutete, i5 4 Kerne ohne HT und i7 4 Kerne mit HT(also 8). Die Mobilvarianten waren nochmal anders, weil da auch die meisten i7 nur 2 echte Kerne haben.
Noch verwirrender ist es, weil Intel demnächst auch einen i5 mit Hypertreading bringen will...oder auch nicht.(hierzu ist vielleicht folgender Artikel auch interessant:
https://www.computerbase.de/news/prozessoren/fact-check-core-i5-7640k-i7-7740k.58320/)
Kurzum: der Celeron ist, wenn es um Standardaufgaben geht, für den Moment vermutlich genauso gut wie ein Pentium. Das ändert sich aber schnell, sobald die neuen Befehlssätze von der Softwareindustrie aufgenommen werden, was schnell in Form von Updates passieren dürfte. Ich merke den Unterschied z.B. ganz krass, bei älteren Prozessoren ohne AVX bzw. AVX 2.0-Befehlssatz, weil diese mit Windows(bzw. diversen Funktionen der [grafischen] Oberfläche) richtig kämpfen müssen und das System dadurch unendlich viel langsamer wird, als es rein auf dem Papier sein sollte.
Noch eine Anmerkung: früher gab es noch "Preistipps" bei den Prozessoren, aber Intel ist dem mit seiner Preis-/ und Produktpolitik inzwischen ziemlich gut begegnet. Ich habe mir beispielsweise noch den XEON 1231 V3 geholt, weil der im Grunde genommen ein i7 4770(Topmodell) ohne integrierte Grafikeinheit(die man eh in die Tonne treten kann, wenn man eine dedizierte Grafikkarte im System hat) ist, aber ~30% weniger gekostet hatte. Allerdings ist Intel schon mit der Einführung des Z170 Chipsatzes wieder den Weg gegangen, den es früher schon mal gab(z.B. Socket 775 und 771), dass XEONS auf normalen Systemen nicht oder nur kompliziert zu betreiben waren. Jetzt bei der aktuellen Prozessorgeneration ist es zwar so, dass z.B. der Pentium G4600 der neuesten Generation (fast) so gut sein soll wie die i3(weil er auch Hyperthreading hat), er kostet aber eben auch "nur" noch 7 Euro weniger...
Daher warte ich immer noch auf AMD...die endlich mal wieder was Konkurrenzfähiges haben sollen. Das ist vielleicht die erhoffte Alternative.