wuselsurfer
Admiral
- Registriert
- Juni 2019
- Beiträge
- 9.067
Welcher Großbetrieb hat seinen Sitz ins Ausland verlagert?Hutzear schrieb:Man sieht es doch bereits jetzt, dass immer mehr Betriebe das Weite suchen.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Welcher Großbetrieb hat seinen Sitz ins Ausland verlagert?Hutzear schrieb:Man sieht es doch bereits jetzt, dass immer mehr Betriebe das Weite suchen.
Nenne mal eins:Hutzear schrieb:Erfolgreiche Unternehmen verlagern zunehmend ins Ausland
Siemens hatte schon in den 90ern mehr Mitarbeiter im Ausland, als in Deutschland.Hutzear schrieb:BASF, VW, MAN, ZF, Liebherr
Zu Siemens könnte ich auch ein paar Dinge beitragen, aber das ginge zu weit.wuselsurfer schrieb:Siemens hatte schon in den 90ern mehr Mitarbeiter im Ausland, als in Deutschland.
Genau das. Leider wandert dieser weiter ab, weil die Rahmenbedingungen immer weiter verunmöglicht werden.Avatoma schrieb:Deutschland und die deutsche Wirtschaft basiert auf dem Mittelstand
Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.Avatoma schrieb:Alles, was sich nicht planen lässt, ist ein Extrem.
Volkswirtschaftlich totaler Mumpitz. Geld wird GEMACHT. Gedruckt! In Datenbanken einfach dazu addiert! Es ist eine virtuelle Ressource, die wir ERZEUGEN. Es ist ein mathematisches Konstrukt!Nein, Geld muss verdient werden, konstant.
Umso wichtiger ist, Energieversorgung dezentraler und günstiger umzusetzen. Dass viele Kleinunternehmen, aber auch kleinere Mittelständler sich ständig von der CDU einen Bären aufbinden lassen, diese vorwiegende Konzernlobby-Partei würde sich für deren Interessen einsetzen, habe ich noch nie kapiert.Deutschland und die deutsche Wirtschaft basiert auf dem Mittelstand (der nach dem Selbstverständnis oft auch Unternehmen mit 5000 MA umfasst), nicht auf wenigen Großunternehmen.
Der Sitz bleibt oft in Deutschland, was abwandert sind viele wertschöpfende Arbeitsplätze in Produktion, Entwicklung und Verwaltung.
Booth schrieb:Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.
Was wäre dann z.B. so alles "extrem"? Alle Wettbewerbe. Schach, Halma - extrem. Würfel - extrem. Spazieren gehen ohne Ziel - extrem. Jemand Fremdes ansprechen - extrem. Eine Bewerbung abschicken - extrem.
Für mich wäre KOCHEN - extrem. Das Leben selber - extrem.
Booth schrieb:Deine Argumentation für die Gesellschaft scheint analog dazu zu lauten: Lass uns GENAU SO (weiter) leben, weil wir es die letzten 150 Jahre ja auch machen, weil... noch haben wir unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört, neh? Und lass uns AUF KEINEN Fall auch nur ansatzweise diskutieren, dass wir evtl auf einem ungesunden Pfad unterwegs sind und dieser sich rRichtung gesunderem Verhalten anpassen ließe.
Booth schrieb:Eine weitere Falschaussage:
Volkswirtschaftlich totaler Mumpitz. Geld wird GEMACHT. Gedruckt! In Datenbanken einfach dazu addiert! Es ist eine virtuelle Ressource, die wir ERZEUGEN.
Booth schrieb:Umso wichtiger ist, Energieversorgung dezentraler und günstiger umzusetzen. Dass viele Kleinunternehmen, aber auch kleinere Mittelständler sich ständig von der CDU einen Bären aufbinden lassen, diese vorwiegende Konzernlobby-Partei würde sich für deren Interessen einsetzen, habe ich noch nie kapiert.
Einigen ist die Stromrechnung einfach noch nicht hoch genug.Booth schrieb:Aber bei Dir ist ausschließlich die Energiepolitik schuld, weil wir uns zu sehr auf Erneuerbare fokussiert haben?
So kann man sich auch disqualifizieren. Ist die Sprache von Trump und Weidel.Hutzear schrieb:Windmühlen
Du bist also dafür, europäische Soldaten in die Ostukraine zu schicken und die Russen rauszutreiben? Alternativ Putin zu ermorden. Anders endet der Krieg nicht.Avatoma schrieb:Bevor ich dafür bin, meinen Lebensstandard zu zerstören indem ich massiven Verzicht üben muss, hilft es der Umwelt viel mehr, wenn wir Russlands Krieg beenden und keine Öltanker mehr anzünden.
Col. Jessep schrieb:Laut euren Analysen hat sich China dann auch zur De-Industrialisierung entschieden…
Wir fangen mal exemplarisch an obigem Beitrag an.Booth schrieb:Wenn man keine Argumente mehr hat
Gleich mal den Komparativ steigern, ähnlich wie oben. Lautstärke, statt Diskurs.Booth schrieb:Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.
"Extrem, Horror, schlimmer als je zuvor, verheerend", klingt nach BILD Schlagzeilen, wobei das geht schon in Richtung Malthusianische Katastrophe. Nein die Welt geht nicht unter, wenn es ein paar K wärmer wird, aber mit Angst lassen sich Interessen sehr gut durchdrücken.Booth schrieb:Übrigens - Klimwandel: EXTREM! Wir haben nämlich keine Ahnung, wie schlimm es werden wird. Aber es dürfte schon schlimm werden.
Energiespeicher in dieser Dimension wird es für Deutschland nicht geben. Natürlich gibt es dann irgendwelche Auftragsstudien, die ein anderes Ergebnis herbei phantasieren, aber die Landschaft gibt das in Deutschland einfach nicht her.Booth schrieb:ies können wir immer mehr mit erneuerbaren Energiegewinnung tun. Wie weit das klappen kann? Wird sich zeigen. Hängt an unserer Fähigkeit, Energiespeicher zu bauen und nutzen.
Ja warum sollte man nicht weiter auf Wohlstand setzen und sich zurück ins Mittelalter katapultieren und von wetterabhängigen Windmühlen abhängig machen, die mal liefern und mal nicht?Booth schrieb:Lass uns GENAU SO (weiter) leben, weil wir es die letzten 150 Jahre ja auch machen, weil... noch haben wir unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört, neh? Und lass uns AUF KEINEN Fall auch nur ansatzweise diskutieren, dass wir evtl auf einem ungesunden Pfad unterwegs sind und dieser sich rRichtung gesunderem Verhalten anpassen ließe.
Gerade im Hinblick auf die Energieversorgung ist eine Zentralisierung auf große Erzeuger, die 24/7 liefern können erheblich sinnvoller. Rotierende Masse, etwas Kohle reinschaufeln(oder auch Uran) und man hat ein günstiges und sicheres Netz und das allein aufgrund des Massenträgheitsmoments der rotierenden Masse. Ist halt Physik/Momentanreserve.Booth schrieb:Sonne und Wind als Energieversorgung hat neben der höheren Wahrscheinlichkeit unsere Lebensgrundlagen zu erhalten noch einen zweiten wichtigen Grund: DEZENTRALISIERUNG!
Also die Möglichkeit, dass sich Kommunen von Energiekonzernen stärker unabhängig machen
Aktuell ist die größte Lobby mit weitem Abstand die der EE's, da kam eine vermeintliche "Atomlobby" nicht ansatzweise ran, die man aber zum auserkorenen Feind stilisierte. Für mich ein Haufen von Leuten, die sich ne Ersatzreligion suchen und im Physik-Unterricht häufiger mal Kreide holen waren.Booth schrieb:Energiekonzerne würden durch dezentrale Erneuerbare einen Großteil ihrer Daseinsberechtigung verlieren.
Reiche als promovierte Chemikerin, die also auch mal den ein oder anderen Konzern von innen erlebt hat, dürfte gerade vaporisieren, weil sie nicht so handeln kann, wie sie eigentlich würde und ihr durchaus bewusst ist, welchen energiepolitischen Wahnsinn Deutschland betreibt.Booth schrieb:Also z.B. sogar Pseudo-Politiker als Maulwürde in die Regierung einzuschleusen, die in Wirklichkeit reine Lobby-Arbeit betreiben, wie z.B. Frau Reiche.
Maschinenbauer brauchen keine Subventionen, sondern schlichtweg Freiheiten, ungehindert loslegen zu dürfen. Da es aber in Deutschland immer weiter verunmöglicht/totreguliert wird, geht man lieber ins Ausland.Booth schrieb:Statt dass moderne Maschinenbauer und viele andere subventioniert werden, subventionieren wir Autobauer, die weiter auf Verbrenner setzen, aber GERADE dadurch die Export-Chancen für die Zukunft immer weiter unterminieren.
Nein nicht nur, aber zu großen Teilen. Die weiteren Probleme kennst du und eine Gesellschaft die zum einen mehr bürokratisiert und den Leistungsanspruch in Schulen immer weiter absenkt.Booth schrieb:Aber bei Dir ist ausschließlich die Energiepolitik schuld, weil wir uns zu sehr auf Erneuerbare fokussiert haben?
Das wird tatsächlich nicht passieren. Aber es wird unangenehm.Hutzear schrieb:Nein die Welt geht nicht unter, wenn es ein paar K wärmer wird