News Gesetzentwurf: Regierung will Solarförderung deutlich einschränken

Die deutsche Wirtschaft stirbt gerade weg, weil man sich per Energiewende auf einen beispielslosen Irrweg begeben hat.

Erfolgreiche Unternehmen verlagern zunehmend ins Ausland und damit verbunden auch Teile der Belegschaft und irgendwann kommt dann auch der Trotz durch, denn wenn die Politik wirklich mit einer solchen wahnwitzigen Energieversorgung mit dem Kopf durch die Wand möchte, verlässt man schlicht das Land und produziert unter günstigeren Bedingungen.
 
BASF, VW, MAN, ZF, Liebherr und da sind dann Zulieferer nicht einmal inkludiert, die es nicht in die Presse schaffen.
 
Hutzear schrieb:
BASF, VW, MAN, ZF, Liebherr
Siemens hatte schon in den 90ern mehr Mitarbeiter im Ausland, als in Deutschland.
Die Firma sollte schon Nemesis genannt werden als Scherzbezeichnung.

Aber der Hauptsitz ist nach wie vor in Berlin und München.
Wir haben da neben der Schule in Erlangen eine Firma gehabt, wo auch viele ehemalige Siemens-Mitarbeiter von der gegenüberliegenden Straßenseite der Zeppelinstraße angestellt waren.

Aber wegen der Bürokratie oder der Energieversorgung ist da keiner zu uns gewechselt.
Das waren zu 90% der Abteilungskampf und das schlechte Betriebsklima bei Siemens.

Und von den genannten Firmen hat keine einzige ihren Sitz vor kurzem ins Ausland verlagert.
BASF sitzt nach wie vor in Ludwigshafen und VW in Wolfsburg.
MAN sitzt in München und ZF immer noch in Friedrichshafen.

Liebherr sitzt zwar in der Schweiz, aber schon seit über 40 Jahren.
Der Grund war wahrscheinlich die Vermeidung von Erbschaftssteuer.
Mit der Energiepolitik hatte das gar nichts zu tun in den Hochzeiten der Kernkraftwerke.

Keines der angeführten Unternehmen hat seine Produktion wegen der Energieproduktion ins Ausland verlagert, sondern hauptsächlich wegen finanzieller (Gründe - Steuern, Transportwege, ...).

Alles, was Du aufgeführt hast, hat, wie so oft, keinen Bezug zum Thema.
 
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Deutschland und die deutsche Wirtschaft basiert auf dem Mittelstand (der nach dem Selbstverständnis oft auch Unternehmen mit 5000 MA umfasst), nicht auf wenigen Großunternehmen.

Der Sitz bleibt oft in Deutschland, was abwandert sind viele wertschöpfende Arbeitsplätze in Produktion, Entwicklung und Verwaltung.

Pflege und ÖD sind halt nicht wertschöpfend.

@Samurai76
Wayne was du glaubst. Alleine deine Liste von Versagerstaaten ohne jegliche Industrie reicht aus, um hier gar nicht in eine Tiefe gehen zu müssen.
 
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wuselsurfer schrieb:
Siemens hatte schon in den 90ern mehr Mitarbeiter im Ausland, als in Deutschland.
Zu Siemens könnte ich auch ein paar Dinge beitragen, aber das ginge zu weit.
Avatoma schrieb:
Deutschland und die deutsche Wirtschaft basiert auf dem Mittelstand
Genau das. Leider wandert dieser weiter ab, weil die Rahmenbedingungen immer weiter verunmöglicht werden.
 
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Avatoma schrieb:
Alles, was sich nicht planen lässt, ist ein Extrem.
Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.

Was wäre dann z.B. so alles "extrem"? Alle Wettbewerbe. Schach, Halma - extrem. Würfel - extrem. Spazieren gehen ohne Ziel - extrem. Jemand Fremdes ansprechen - extrem. Eine Bewerbung abschicken - extrem.
Für mich wäre KOCHEN - extrem. Das Leben selber - extrem.

Übrigens - Klimwandel: EXTREM! Wir haben nämlich keine Ahnung, wie schlimm es werden wird. Aber es dürfte schon schlimm werden.
Na klar - die Energieversorgung sollte SICHER sein. Absolut bei Dir. Dies können wir immer mehr mit erneuerbaren Energiegewinnung tun. Wie weit das klappen kann? Wird sich zeigen. Hängt an unserer Fähigkeit, Energiespeicher zu bauen und nutzen.
Einfach nur dagegen anzureden, ist erstaunlich rückwärtsgewandt, aber noch viel schlimmer: Gefährlich!

Es geht um einen sich dauerhaft weiter entwickelnden Mix. Es geht darum, eine GESUNDE Lebensweise als Gesellschaft erstmal ANZUSTREBEN... und dann zu verfolgen. Keine Ahnung, was Du so alles an ungesunden Verhaltensweisen an den Tag legst, aber vermutlich gibt es da ein paar. Gibts bei den allermeisten. Bei mir übrigens auch. Aber: Viele Individuen ignorieren diese völlig und haben auch mehrere schwere ungesunde Verhaltensweisen, denen sie täglich nachgehen. So mancher klappt dann als "Leistungsträger" in den 50ern mit Herz- oder Schlaganfall zusammen. DAS ist übrigens wirklich oft extrem - nämlich extrem dumm, da ein Großteil davon vermeidbar wäre.

Deine Argumentation für die Gesellschaft scheint analog dazu zu lauten: Lass uns GENAU SO (weiter) leben, weil wir es die letzten 150 Jahre ja auch machen, weil... noch haben wir unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört, neh? Und lass uns AUF KEINEN Fall auch nur ansatzweise diskutieren, dass wir evtl auf einem ungesunden Pfad unterwegs sind und dieser sich rRichtung gesunderem Verhalten anpassen ließe.

Eine weitere Falschaussage:
Nein, Geld muss verdient werden, konstant.
Volkswirtschaftlich totaler Mumpitz. Geld wird GEMACHT. Gedruckt! In Datenbanken einfach dazu addiert! Es ist eine virtuelle Ressource, die wir ERZEUGEN. Es ist ein mathematisches Konstrukt!
Geld wird auch bzgl. grössten Mengen nichtmal von denen "verdient", die am meisten davon haben. Die schöpfen es ab oder erben es!

Geld sollte eigentlich ein Äquivalent für die Produktivität einer Gesellschaft sein (ist es leider zu wenig - aber nehmen wir das mal an). Das was VERDIENT wird, ist PRODUKTIVÄT - die hängt seit langem eben NICHT an der "Leistung" des Einzelnen, sondern insb. an Produktivitätshilfen/Werkzeuge/Maschinen. Dass "Leistung" als Personenmerkmal eine Rolle spielt, müsste man im Jargon der Ökonomen eher der "Spieltheorie" zuordnen, weil dieser Mythos wichtig dafür ist, dass unser System überhaupt funktioniert mit den ENORMEN Schieflagen und ausbeuterischen Elementen (einfachstes Beispiel: x-facher Lohn für hohe Manager, die u.a. die wichtige Aufgabe haben, die Ausbeutung aufrecht zu erhalten, indem möglichst grosser Druck auf die unteren Angestellten ausgeübt wird).
Ergo: Es wird nicht gezahlt, was "verdient" wird und Geld wird erst recht nicht "verdient". Das ist ein (mehrfacher) Mythos.

Was hat das mit Energieversorgung zu tun? Direkt nichts, aber indirekt schon.
Ein Beispiel: Sonne und Wind als Energieversorgung hat neben der höheren Wahrscheinlichkeit unsere Lebensgrundlagen zu erhalten noch einen zweiten wichtigen Grund: DEZENTRALISIERUNG!
Also die Möglichkeit, dass sich Kommunen von Energiekonzernen stärker unabhängig machen, damit z.B. solche kranken Gehaltsunterschiede seltener werden und diejenigen, die die eigentliche Arbeit machen, auch einen ordentlichen Lohn erhalten.

Energiekonzerne würden durch dezentrale Erneuerbare einen Großteil ihrer Daseinsberechtigung verlieren. Logischerweise gibt es hier also eine EXTREMES (und planbares!) Eigeninteresse der Konzerne, dies unter allen Umständen zu bekämpfen. Also z.B. sogar Pseudo-Politiker als Maulwürde in die Regierung einzuschleusen, die in Wirklichkeit reine Lobby-Arbeit betreiben, wie z.B. Frau Reiche.

Deutschland und die deutsche Wirtschaft basiert auf dem Mittelstand (der nach dem Selbstverständnis oft auch Unternehmen mit 5000 MA umfasst), nicht auf wenigen Großunternehmen.
Der Sitz bleibt oft in Deutschland, was abwandert sind viele wertschöpfende Arbeitsplätze in Produktion, Entwicklung und Verwaltung.
Umso wichtiger ist, Energieversorgung dezentraler und günstiger umzusetzen. Dass viele Kleinunternehmen, aber auch kleinere Mittelständler sich ständig von der CDU einen Bären aufbinden lassen, diese vorwiegende Konzernlobby-Partei würde sich für deren Interessen einsetzen, habe ich noch nie kapiert.
 
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Danke für den Lacher. :daumen:
 
@Hutzear Wenn man keine Argumente mehr hat. Das Unbegreifliche (für mich) an Dir ist halt die unfassbare Einseitigkeit, alle Probleme in der Wirtschaft ausschließlich auf die Fehler in der Energiepolitik zu schieben.
Du bist doch bestimmt Akademiker, oder? Mindestens Abi. Kennst Dich in irgendwelchen Berufsfeldern super aus. Bist dort abwägend, differenziert und der Komplexität der Realität zugewandt.

Wieso schmeisst Du bei diesem Thema all diese Skills über Bord? Wieso wirst Du zu einem so einseitig fehlgeleiteten Demagogen?
Ne wirklich... ist Dir das nicht klar, dass Du Ansprüche, die Du in anderen Bereichen ganz wichtig findest (von anderen UND DIR SELBER) in diesem Thema völlig ignorierst? Zumindest auf den letzten Seiten.

Fehler gibt es in der Energiepolitik seit Jahrzehnten. Das Netz wurde kaum aus-/umgebaut, wir haben die entstehende Solarindustrie in Deutschland kurz nach Entstehen wieder zusammenkrachen lassen, etc. Die AKW spielen übrigens kaum eine Rolle. Das setzen auf RUSSISCHES Gas bei gleichzeitig schon 2014 absehbaren Konflikten war totaler Irrsinn.

Und in der Industrie machen wir seit Jahrzehnten das Problem ausschließlich auf Export fokussiert zu sein und die Binnennachfrage total zu vernachlässigen. Aber auch hier: Statt dass moderne Maschinenbauer und viele andere subventioniert werden, subventionieren wir Autobauer, die weiter auf Verbrenner setzen, aber GERADE dadurch die Export-Chancen für die Zukunft immer weiter unterminieren. Wir könnten auch endlich mal wieder IT subventionieren. Loskommen von den amerikanischen IT-Riesen und in Verwaltungen auf OpenSource und viele hiesige IT-Experten setzen.

Landwirtschafts-Subventionierung auf kleine und mittlere Bauern fokussieren, statt auf monströse Agrar-Konzerne. Dasselbe gilt für viele Bereiche, wie z.B. Supermärkte - wieder viel mehr KLEINE Unternehmen fördern.

Es gibt soviel, was getan werden könnte. Einiges, was gelassen werden sollte.
Aber bei Dir ist ausschließlich die Energiepolitik schuld, weil wir uns zu sehr auf Erneuerbare fokussiert haben? Holy moly... was ist mir Dir passiert? Wo kommt diese unfassbar sinnlose Ablehnung her?
 
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Booth schrieb:
Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.

Was wäre dann z.B. so alles "extrem"? Alle Wettbewerbe. Schach, Halma - extrem. Würfel - extrem. Spazieren gehen ohne Ziel - extrem. Jemand Fremdes ansprechen - extrem. Eine Bewerbung abschicken - extrem.
Für mich wäre KOCHEN - extrem. Das Leben selber - extrem.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich Internetrandoms nicht erkläre, was ein Kontext ist.


Booth schrieb:
Deine Argumentation für die Gesellschaft scheint analog dazu zu lauten: Lass uns GENAU SO (weiter) leben, weil wir es die letzten 150 Jahre ja auch machen, weil... noch haben wir unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört, neh? Und lass uns AUF KEINEN Fall auch nur ansatzweise diskutieren, dass wir evtl auf einem ungesunden Pfad unterwegs sind und dieser sich rRichtung gesunderem Verhalten anpassen ließe.

Weißt du: Bevor ich dafür bin, meinen Lebensstandard zu zerstören indem ich massiven Verzicht üben muss, hilft es der Umwelt viel mehr, wenn wir Russlands Krieg beenden und keine Öltanker mehr anzünden. Egal wie viel First und Business ich oder du pro Jahr fliegen.

Booth schrieb:
Eine weitere Falschaussage:

Volkswirtschaftlich totaler Mumpitz. Geld wird GEMACHT. Gedruckt! In Datenbanken einfach dazu addiert! Es ist eine virtuelle Ressource, die wir ERZEUGEN.

Das klappt ja in z. B. Venezuela und in Argentinien wirklich hervorragend. Hast du dort studiert?


Booth schrieb:
Umso wichtiger ist, Energieversorgung dezentraler und günstiger umzusetzen. Dass viele Kleinunternehmen, aber auch kleinere Mittelständler sich ständig von der CDU einen Bären aufbinden lassen, diese vorwiegende Konzernlobby-Partei würde sich für deren Interessen einsetzen, habe ich noch nie kapiert.

Das zeigt eben den Unterschied zwischen uns beiden: Als Top Führungskraft in einem Konzern kann ich dir sagen, dass wir - und viele andere auch - gar keine Dezentralisierung wollen. Im Gegenteil: Es wird immer mehr outgesourced, um Kosten konkret zu planen. Klassisch sind Kantinen und Reinigung.

Keiner der deutschen Sonderwege seit Jahrzehnten hat funktioniert. Warum soll's ausgerechnet bei der Energiewende nun so sein.
 
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Booth schrieb:
Aber bei Dir ist ausschließlich die Energiepolitik schuld, weil wir uns zu sehr auf Erneuerbare fokussiert haben?
Einigen ist die Stromrechnung einfach noch nicht hoch genug.
Ich würde mich da nicht so in die Diskussion reinhängen. Fast alle Themen mit Beteiligung des Users werden ziemlich bald geschlossen.

Mittlerweile arbeiten in Deutschland wesentlich mehr Beschäftigte in der Solarindustrie als in der Gasversorgung. Und der Trend wird sich fortsetzen.
 
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@Buttkiss

Mittlerweile arbeiten in Deutschland rapide abnehmend weniger Menschen in wertschöpfenden Arbeitsplätzen und der Trend wird sich fortsetzen.

Die Energiepolitik ist einer der Gründe dafür, aber nicht der einzige große Grund.
 
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Hutzear schrieb:
So kann man sich auch disqualifizieren. Ist die Sprache von Trump und Weidel.
Avatoma schrieb:
Bevor ich dafür bin, meinen Lebensstandard zu zerstören indem ich massiven Verzicht üben muss, hilft es der Umwelt viel mehr, wenn wir Russlands Krieg beenden und keine Öltanker mehr anzünden.
Du bist also dafür, europäische Soldaten in die Ostukraine zu schicken und die Russen rauszutreiben? Alternativ Putin zu ermorden. Anders endet der Krieg nicht.

Und nein, deine Vorschläge die du tippen willst sind keine Alternative.
 
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Ich poste dies hier noch einmal:

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Laut euren Analysen hat sich China dann auch zur De-Industrialisierung entschieden…

Und als Top Führungskraft so einen Wohlstands Egoismus hier raus hängen zu lassen zeugt von Leadership.
 
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In China ist das aber auch viel einfacher. Wenn dort gesagt wird das Sie es so machen, dann machen Sie es auch. In Deutschland müssen solche Entscheidungen erst über 50 Tische und dann darf auch gerade keine Vogelwanderung sein, die Frösche dürfen nicht gestört werden und die Blindschleichen dürfen nicht in der Nähe sein. Das ist eben einer der wenigen Vorteile wenn man keine Demokratie hat.
 
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Einfach mal nach China gehen und überlegen, warum das so sein könnte, was davon korrekt ist, warum das so ist und so hilft sicherlich manchem weiter.

So Vergleiche sind immer total lustig, weil sie aus dem Zusammenhang gerissen vermeintlich gute Argumente produzieren, dann aber an der Realität scheitern. Wie zuvor die Liste von dem anderen User mit den angeblich 100% Erneuerbaren und wenn man dann mal in einem der Länder ist, sieht man überall Generatoren laufen. :D

Der Grund ist aber derselbe, den wir auch in Deutschland als Problem haben (werden): Ausfallsicherheit gegenüber dem öffentlichen Stromnetz.

Und ja, das funktioniert in Deutschland als Insel theoretisch, wie in anderen Links schon gepostet. Aber nur, weil wir die Nachbarländer kannibalisieren.

Das ist ähnlich clever wie die Familie in der Mitte eines Wohnblocks die sagt, sie muss nicht viel heizen, denn die Wärme kommt ja von oben und unten und den beiden Nebenwohnungen.
 
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Col. Jessep schrieb:
Laut euren Analysen hat sich China dann auch zur De-Industrialisierung entschieden…

Laut deiner Tabelle wird China im Jahr 2040 immer noch ~28% Strom aus Kohle erzeugen (was bei uns dann wohl beendet wurde, oder kaum eine Rolle spielt) und wird auch damit weiterhin massiv zum Treibhauseffekt beitragen!
Logischerweise bedeutet das nicht zwangsläufig eine Deindustrialisierung für China. Du ziehst die falschen Schlüsse.
Auch werden die, laut der Tabelle andere Energieträger nutzten und so einen Energiemix haben, der immer funktionieren wird. Auch im Winter.
Und ob das wirklich so passiert bis 2060, was da prognostiziert wird, sei mal dahin gestellt. Es kann auch sein, das ab 2040 oder 50 China auch nicht mehr die Werkbank der Welt sein wird, sondern andere Länder das übernommen haben UND somit braucht China dann auch nicht mehr so viel Strom. Nebenbei soll die Bevölkerung auch zurückgehen.
 
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Booth schrieb:
Wenn man keine Argumente mehr hat
Wir fangen mal exemplarisch an obigem Beitrag an.

Du bist sehr laut und SCHREIBST immer wieder alles groß, sollen das diese Argumente sein?

Booth schrieb:
Wow - selten eine falschere Aussage gelesen.
Gleich mal den Komparativ steigern, ähnlich wie oben. Lautstärke, statt Diskurs.
Booth schrieb:
Übrigens - Klimwandel: EXTREM! Wir haben nämlich keine Ahnung, wie schlimm es werden wird. Aber es dürfte schon schlimm werden.
"Extrem, Horror, schlimmer als je zuvor, verheerend", klingt nach BILD Schlagzeilen, wobei das geht schon in Richtung Malthusianische Katastrophe. Nein die Welt geht nicht unter, wenn es ein paar K wärmer wird, aber mit Angst lassen sich Interessen sehr gut durchdrücken.
Booth schrieb:
ies können wir immer mehr mit erneuerbaren Energiegewinnung tun. Wie weit das klappen kann? Wird sich zeigen. Hängt an unserer Fähigkeit, Energiespeicher zu bauen und nutzen.
Energiespeicher in dieser Dimension wird es für Deutschland nicht geben. Natürlich gibt es dann irgendwelche Auftragsstudien, die ein anderes Ergebnis herbei phantasieren, aber die Landschaft gibt das in Deutschland einfach nicht her.
Booth schrieb:
Lass uns GENAU SO (weiter) leben, weil wir es die letzten 150 Jahre ja auch machen, weil... noch haben wir unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört, neh? Und lass uns AUF KEINEN Fall auch nur ansatzweise diskutieren, dass wir evtl auf einem ungesunden Pfad unterwegs sind und dieser sich rRichtung gesunderem Verhalten anpassen ließe.
Ja warum sollte man nicht weiter auf Wohlstand setzen und sich zurück ins Mittelalter katapultieren und von wetterabhängigen Windmühlen abhängig machen, die mal liefern und mal nicht?
Booth schrieb:
Sonne und Wind als Energieversorgung hat neben der höheren Wahrscheinlichkeit unsere Lebensgrundlagen zu erhalten noch einen zweiten wichtigen Grund: DEZENTRALISIERUNG!
Also die Möglichkeit, dass sich Kommunen von Energiekonzernen stärker unabhängig machen
Gerade im Hinblick auf die Energieversorgung ist eine Zentralisierung auf große Erzeuger, die 24/7 liefern können erheblich sinnvoller. Rotierende Masse, etwas Kohle reinschaufeln(oder auch Uran) und man hat ein günstiges und sicheres Netz und das allein aufgrund des Massenträgheitsmoments der rotierenden Masse. Ist halt Physik/Momentanreserve.
Booth schrieb:
Energiekonzerne würden durch dezentrale Erneuerbare einen Großteil ihrer Daseinsberechtigung verlieren.
Aktuell ist die größte Lobby mit weitem Abstand die der EE's, da kam eine vermeintliche "Atomlobby" nicht ansatzweise ran, die man aber zum auserkorenen Feind stilisierte. Für mich ein Haufen von Leuten, die sich ne Ersatzreligion suchen und im Physik-Unterricht häufiger mal Kreide holen waren.
Booth schrieb:
Also z.B. sogar Pseudo-Politiker als Maulwürde in die Regierung einzuschleusen, die in Wirklichkeit reine Lobby-Arbeit betreiben, wie z.B. Frau Reiche.
Reiche als promovierte Chemikerin, die also auch mal den ein oder anderen Konzern von innen erlebt hat, dürfte gerade vaporisieren, weil sie nicht so handeln kann, wie sie eigentlich würde und ihr durchaus bewusst ist, welchen energiepolitischen Wahnsinn Deutschland betreibt.
Booth schrieb:
Statt dass moderne Maschinenbauer und viele andere subventioniert werden, subventionieren wir Autobauer, die weiter auf Verbrenner setzen, aber GERADE dadurch die Export-Chancen für die Zukunft immer weiter unterminieren.
Maschinenbauer brauchen keine Subventionen, sondern schlichtweg Freiheiten, ungehindert loslegen zu dürfen. Da es aber in Deutschland immer weiter verunmöglicht/totreguliert wird, geht man lieber ins Ausland.

Mir ist keine andere Nation bekannt, die den eigenen Wohlstand dermaßen angreift und abschafft. Aber frag mal einen grünen nach einem p-v-Diagramm, Kreisprozesse, Carnot uvm. und man wird höchstens was von einer "360° Wende" zu hören bekommen.

Allein der "Dieselskandal", da konnten einem die Ingenieure bei VW wirklich nur Leid tun.
Booth schrieb:
Aber bei Dir ist ausschließlich die Energiepolitik schuld, weil wir uns zu sehr auf Erneuerbare fokussiert haben?
Nein nicht nur, aber zu großen Teilen. Die weiteren Probleme kennst du und eine Gesellschaft die zum einen mehr bürokratisiert und den Leistungsanspruch in Schulen immer weiter absenkt.
 
Hutzear schrieb:
Nein die Welt geht nicht unter, wenn es ein paar K wärmer wird
Das wird tatsächlich nicht passieren. Aber es wird unangenehm.
→ Die Änderungen kommen schneller, als die Natur sich anpassen kann, also werden viele Arten nicht überleben (können). Wir sind aber auf einige davon unbedingt angewiesen, z. B. bestäubende Insekten. Die sind bereits heute ein so großes Problem bzw. ein Mangel an ihnen, das mancherorts künstlich bestäubt werden muss.
→ Dazu kommt, dass die meisten Menschen an einer Küste leben. Und die werden alle ein Problem mit dem steigenden Meeresspiegel bekommen.

Was macht eigentlich die Wirtschaft, wenn die Fabriken überflutet wurden? Und was macht die Wirtschaft, wenn Millionen wahrscheinlich sogar Milliarden Menschen aus den überfluteten Gebieten fliehen?

Du siehst nur das Heute und vielleicht noch die nächsten 10 Jahre. Aber in 20-30 Jahren geht es mit den Auswirkungen so richtig los (Extremwetterereignisse, Meeresspiegelanstieg und alles was daran hängt). Das kann dann keiner mehr ignorieren oder sich schön reden. Und die Auswirkungen werden kommen, egal was wir heute machen. Dazu hätten wir schon vor mehr als 40 Jahren was machen müssen.

Das heißt aber auch: Wenn wir heute anfangen, ernsthaften Klima- und Umweltschutz zu betreiben, dann können wir die schlimmsten Auswirkungen abmildern, die in 50-70 Jahren kommen, und eventuell in 100-200 Jahren zu einem Klima zurückkehren, wie wir es um 1900 hatten.
 
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