Lübke
Fleet Admiral
- Registriert
- Aug. 2007
- Beiträge
- 21.162
dann möchte ich von dir wissen, wie du das beispiel mit der mehrstufigen rakete bewertest. jetzt mal abgesehen von der technischen unmöglichkeit dass eine stufe eine andere mit c abschießt, es soll nur ein theoretisches modell sein um die srt zu hinterfragen. die einzelnen stufen hängen unmittelbar mit der vorherigen zusammen. jede für sich bleibt innerhalb der srt, da sie "nur" c zur vorherigen stufe erreicht. soweit so gut. aber wie verhält sich die geschwindigkeit der letzten stufe zum ausgangspunkt? nach srt haben sich die stufen nie voneinander getrennt, da bereits die erste stufe c zum ausgangspunkt hat. de facto haben sich die stufen aber getrennt und auch riesige distanzen zur jeweils vorherigen aufgebaut. und jede stufe erreicht das ziel um c schneller als die vorherige stufe. und auch ergibt die beobachtung eine abweichung zur realität: von einer stufe aus betrachtet nähert sich laut SRT dann das zielt mit c an wärend die vorherige stufe sich mit c entfernt. folgerichtig würde die vorherige stufe dem ziel nicht näherkommen. von der aus betrachtet kommt sie aber auch mit c dem ziel näher. was ist realität? nähert sich die vorherige stufe dem ziel oder nicht? auch da scheitert die SRT. sie beschriebt imho immer nur die beobachtung zweier punkte unmittelbar zueinander.
und dann war da ja noch die zweite geschichte mit dem zwillingsparadoxon: wenn der zwilling in der raumfähre das 40 lj entfernte ziel in 18,5 minuten lebenszeit erreicht, wie schnell war er dann?
nach meinem dafürhalten haben wir hier keine zeitreise, sondern der zwilling in dem raumschiff erlebt die echte geschwindigkeit während der auf der erde nur die beobachtete geschwindigkeit c sehen kann. die letzten bilder von der landung seines zwillings brauchen ja schon 40 jahre zur erde, darum sieht es für ihn folgerichtig so aus als habe sein bruder 40 jahre für die reise gebraucht. eine andere messung ist nicht möglich, da die information einfach so lange braucht.
würde mann beobachtungen mehrerer inertialsysteme miteinander vergleichen, ergeben sich wie man sieht vollkommen unterschiedliche ergebnisse. man spricht von paradoxen, aber ich glaube dass es kein paradoxon gibt, sondern schlicht die beobachtungen durch den verzerrten informationsfluss von der realität abweichen und diese abweichung wird exakt von der SRT wiedergegeben. folgt man meiner theorie und deutet die SRT als beobachtung sind zumindest alle paradoxon aufgelöst.
negative folge: zeitreisen bleiben unmöglich
positive folge: überlichtschnelle reisen sind potentiell möglich
und dann war da ja noch die zweite geschichte mit dem zwillingsparadoxon: wenn der zwilling in der raumfähre das 40 lj entfernte ziel in 18,5 minuten lebenszeit erreicht, wie schnell war er dann?
nach meinem dafürhalten haben wir hier keine zeitreise, sondern der zwilling in dem raumschiff erlebt die echte geschwindigkeit während der auf der erde nur die beobachtete geschwindigkeit c sehen kann. die letzten bilder von der landung seines zwillings brauchen ja schon 40 jahre zur erde, darum sieht es für ihn folgerichtig so aus als habe sein bruder 40 jahre für die reise gebraucht. eine andere messung ist nicht möglich, da die information einfach so lange braucht.
würde mann beobachtungen mehrerer inertialsysteme miteinander vergleichen, ergeben sich wie man sieht vollkommen unterschiedliche ergebnisse. man spricht von paradoxen, aber ich glaube dass es kein paradoxon gibt, sondern schlicht die beobachtungen durch den verzerrten informationsfluss von der realität abweichen und diese abweichung wird exakt von der SRT wiedergegeben. folgt man meiner theorie und deutet die SRT als beobachtung sind zumindest alle paradoxon aufgelöst.
negative folge: zeitreisen bleiben unmöglich
positive folge: überlichtschnelle reisen sind potentiell möglich
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