MikeBe schrieb:
Jau, genau Daaron. Und dann haben wir sozusagen Arche 2.0. Und ich finde durchaus das da auch Tiere dazu oder besser rein gehören.
Eine einfache Hauskatze hat, wenn man sie nicht dazu foltert permanent in der Wohnung zu bleiben, ein Revier mit wenigstens 500m Radius, teilweise deutlich mehr. Vögel haben einen Aktionsradius von einigen Tausend km. Selbst Heuschreckenschwärme wandern über zig km.
Wo willst du tierische Passagiere unterbringen, ohne deren Lebensraum komplett auf 0 zu reduzieren? Wenn Arche, dann Embryonen-Arche...
Amiga500 schrieb:
wenn ich hier manches so lese ...da kommt mir nur der gedanke : gott sei dank , sind das keine früheren wissenschaftler geworden...ansonsten würde die menschheit heut noch in höhlen hausen und auf steine kloppen....
Zwischen "statt auf einen Stein zu kloppen nehme ich halt Kupfer" und "ich reise einige Jahrhunderte bis zum nächsten habitablen Planeten" liegt doch ein beträchtlicher Unterschied, meinst du nicht?
wer interstellares reisen nicht für möglich hält kann nur von heutigen standpunkt ausgehen,was in 200 jahre ist kann keiner wissen. und wissenschaftler die "niemals" schreien , sollen am besten den beruf wechseln und die wissenschaflter ran lassen die visionen haben und wege versuchen zu finden
Visionen... klar. Die einzigen, die immer von Visionen quatschen sind Pseudo-Wissenschaftler mit ihrem Esotherik-Schrott, der am Ende nur dazu da ist, Idioten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Mach dich mit der objektiven Realität vertraut:
- Wenn Faster-Then-Light - Reisen möglich sind, dann würde ein Satellit, der mit "Warp 2" auf einen Planeten trifft, wie eine Supernova wirken.
- Objekte, die sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegen lösen eine Spektralverschiebung aus. Das, was sie an Wärme abgeben würden, geben sie statt dessen als monströse Ladung Gammastrahlung ab. Flieg mit 90% Lichtgeschwindigkeit auf einen Planeten zu, und dieser Planet wird garantiert kein Leben mehr tragen.
- Selbst mit einer halbwegs "sicheren" Geschwindigkeit von 0,1c brauchst du, Beschleunigungs- und Bremsphasen mal außen vor, glatte 43 Jahre bis zum nächsten Sternensystem (und Alpha Centauri ist echt trostlos). Du bist wenigstens so 2-300 Jahre unterwegs bis du irgendwo bist, wo es interessant werden könnte, bis du evtl. mal einen Gesteinsplaneten in der Habitablen Zone findest.
Von "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" quatschen geht schnell. Den Weg aber auch erklären kannst du offensichtlich nicht. Du willst einfach die traurige Wahrheit nicht erkennen: Interstellare Reisen sind bestenfalls der Notanker, wenn das eigene Sonnensystem zu Grunde geht.