Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Hör mal, die Diskussion bezüglich CO2 und Kohlensäure finde ich als Haarspalterei ist doch wirklich zum Haare ausrupfen.

Im Gegenteil zu Euch bin ich auch der Meinung dass es keine (bemannte) interstellare Raumfahrt geben kann und wird.

Und last but not least durch das tibetischen Gebetsmühlen gleiche aufzählen von allem möglichen Schabernack aus sogenannten "Science-Fiction" Filmen, meistens aus Hollywood, wird es weder glaubhafter noch möglicher.

In diesem Sinne, diskutiert weiter, ich bleibe dem Board ja weiter erhalten und nehme auch niemanden was übel, aber hier, in diesem Fred, ist kein Plätzchen für mich.
 
Tofu ist kein Fleischersatz.
nur vom nährwert nicht, aber der lässt sich bekanntlich auch anderweitig decken. dazu müssen wir jetzt nicht wie z. b. viele asiaten auf insekten umsteigen (obwohl das sogar eine realisierbare option wäre ;)), da reichen synthetische nahrungsergänzungsmittel vollkommen aus. und durch tofu kann man auch den luxus des fleischgenusses ohne die aufwendige und nicht artgerechte tierzucht genießen ;)
 
Lübke schrieb:
nur vom nährwert nicht, aber der lässt sich bekanntlich auch anderweitig decken. dazu müssen wir jetzt nicht wie z. b. viele asiaten auf insekten umsteigen (obwohl das sogar eine realisierbare option wäre ;)), da reichen synthetische nahrungsergänzungsmittel vollkommen aus.

Nahrungsergänzungsmittel sollen ergänzen, nicht ersetzen. Wenn man derartige Präparate benötigt, weil sie in Tofu nicht drin sind, dann ist das aber eher letzteres.

Lübke schrieb:
und durch tofu kann man auch den luxus des fleischgenusses ohne die aufwendige und nicht artgerechte tierzucht genießen ;)

Meinst du das ernst? Dann müsste Tofu längst viel populärer sein. Denn wer interessiert sich schon für den Nährwert, wenn er im Restaurant ein Steak bestellt?
 
Ich finde, es wäre eigentlich gar nicht verkehrt, wenn man auch größere Nutztiere wie Rinder, Schweine usw. mitnähme, denn wenn man das Ziel hat, einen neuen Planeten zu besiedeln (der ist nun einmal vorteilhafter, da er nicht gewartet werden muss, weit mehr Platz bietet, die Lebenserhaltung einfacher ist usw. usf.), dann wären die altbekannten Nutztiere eventuell auch keine so üble Erleichterung der Besiedlung. Ja, natürlich muss man darauf achten, inwieweit die Tiere die dortige Umwelt vertragen, aber das ist eh klar.
 
carom schrieb:
Meinst du das ernst? Dann müsste Tofu längst viel populärer sein. Denn wer interessiert sich schon für den Nährwert, wenn er im Restaurant ein Steak bestellt?
Tofu ist in erster Linie teuer, genau wie Soja-Milch. Die Preise sind nicht konkurrenzfähig.
Außerdem spielt hier auch die Psyche eine Rolle. Wenn du jemandem ein Tofu-"Steak" mit guter Marinade vorsetzt wird er es bestenfalls an der Struktur feststellen (Tofu fasert nicht wie Fleisch), nicht am Geschmack. Spätestens bei Tofu-Burger vs. Rinderhack merkst du nichts mehr. Die Leute werden das Zeug lecker finden, bis du ihnen erzählst, dass es Tofu ist.

Fetter Fettsack schrieb:
Ich finde, es wäre eigentlich gar nicht verkehrt, wenn man auch größere Nutztiere wie Rinder, Schweine usw. mitnähme
Kann man... aber nicht "am Stück". Eine Spezies, die interstellare Raumfahrt betreibt, ist weit genug in der Biotech, dass sie Viecher aus purem Genmaterial replizieren kann. Eine Kuh im Reagenzglas braucht wenigstens keine Tonnen an Stroh und furzt dir nicht das Schiff zu.
 
Lübke schrieb:
das ist so nicht richtig. der mensch entwickelt sich sogar hier auf der erde trotz hunderttausend jahren anpassung stetig weiter. wir werden immer größer, in den letzten 50 jahren z. b. hat sich der kiefer verkürzt. frag die leute mal nach ihren weisheitszähnen: ältere menschen haben sowas, menschen mittleren alters haben die meist gezogen bekommen und viele junge menschen bekommen erst gar keine mehr. dein zahnarzt wird dir das bestätigen. der blinddarm hat seine funktion verloren, da er bei moderner gekochter nahrung überflüssig ist...
du hast zwar recht, dass der mensch keiner "natürlichen auslese" mehr unterworfen ist und die evolution auch langsam vorranschreitet, da wir an unseren lebensraum längst angepasst sind, aber sie findet trotz allem nach wie vor statt. in hundert jahren sind die menschen vllt im mittel über 2 m groß und werden über 100 jahre alt...

Ich sprach ja von der "sexuellen Evolution". Damit wollte ich ja andeuten, das weiterhin evolutionäre Einflüsse wirken. Diese aber nicht mehr den Sinn und Zweck des Anpassens an die Umwelt erfüllen. Diesen Luxus können wir uns nunmal deshalb leisten, weil wir unsere Lebensumstände selbst gestalten können. Wie gesagt, das Thema ist weitaus komplizierter.

Für die Geschichte mit de Weisheitszähnen hätte ich im übrigen gern mal eine Quelle, denn das macht einfach keinen Sinn.

Der Blinddarm übrigens hat seine Funktion alles andere als verloren, soll er doch die Darmflora für die Neubesiedlung nach einer (laaangen) Dünnschissorgie bereit halten. Die Geschichte mit dem rohen Fleisch ist lange überholt.

Zum Tofu:
Kein Fleischersatz, aber ich rätsel schon ewig darüber, wieso es überhaupt "Fleischersatz" braucht? Entweder Fleisch oder eben was anderes und trotzdem unwiderstehliches :D

@Daaron:
Ich habe das Thema "Fleischgeschmack und Tofu" vor einiger Zeit neutral angegangen aber nein, es schmeckt nicht im Ansatz wie Fleisch. Man kann es so würzen, aber der Unterschied ist sofort klar. Gleiches gilt btw für "Seitan".
 
realAudioslave schrieb:
Kein Fleischersatz, aber ich rätsel schon ewig darüber, wieso es überhaupt "Fleischersatz" braucht? Entweder Fleisch oder eben was anderes und trotzdem unwiderstehliches :D

@Daaron:
Ich habe das Thema "Fleischgeschmack und Tofu" vor einiger Zeit neutral angegangen aber nein, es schmeckt nicht im Ansatz wie Fleisch. Man kann es so würzen, aber der Unterschied ist sofort klar. Gleiches gilt btw für "Seitan".

Fleischersatz trifft es teilweise eben auch nicht. Gerade synthetisiertes Fleisch, dass gezielt ohne den Umweg über ein komplettes Vieh gezüchtet wurde, ist kein Ersatz. Es ist halt nur nicht das "echte", was vor ner Woche noch gemuht hat.
Und Tofu... Ich habs paar Mal probiert, lecker gewürzt. Ich fand zumindest gegenüber ähnlich zubereitetem Geflügel keine geschmacklichen Unterschiede, nur die langen Fasern fehlen. Ich tu mir Tofu einfach deshalb nicht häufiger an, weil es zu teuer ist. Für eine einzelne Portion Tofu-"Schnitzel" krieg ich ne Familienpackung marinierte Putenbrust...
 
Was ist denn moralisch verwerflich daran, Fleisch in der Petrischale zu züchten oder Zellkulturen in einem 3D-Drucker zu einem Fleisch-Imitat zu verarbeiten? Reden wir hier nach der Klimaerwärmung auch noch über Gott?

Was ist daran verwerflich Stammzellen zu verwenden oder zu Klonen. Fleisch aus der Petrischale ist aber nichts anderes als Klonen. Du klonst halt nicht das ganze Tier sondern einen Teil, großer Unterschied :rolleyes: Aber nochmals meine Frage: Denkt ihr wirklich das Zeug wächst von Luft und Liebe im Labor heran?

Ich tu mir Tofu einfach deshalb nicht häufiger an, weil es zu teuer ist.
Nun Fleischersatz ist nicht nur Tofu, da gibts Alternativen. Tofu ist eigentlich ziemlich unlecker oder besser geagt, es scheckt schlicht nach gar nichts oder sogar eklig insbesondere auf dem Grill. Hier gibt es Produkte auf Milchbasis die deutlich besser sind und wirklich sehr sehr nah an echtes Fleisch rankommen (wie ich finde). Und obwohl dafür auch Tiere gehalten werden, wäre der Umfang und die Art der Haltung deutlich besser.

Was den Preis anbetrifft, sollte es euch nicht zu denken geben, warum diese Ersatzprodukte etwas teurer sind? Was denkt ihr mit was die Tiere gefüttert werden - achja, Soja ist auch dabei. Komisch oder? Warum ist Fleisch troztdem billiger? Hmm denk denk denk.

Darüberhinaus sind veile Fleischersatzprodukte nicht mehr so viel teuerer als halbwegs gutes Fleisch. 500 Gramm Schnitzel auf Milchbasis gibts unter 3 Euro (2,79 um genau zu sein) in jedem größeren Supermarkt. Für rotzigen Schnitzel von der Massenhaltung und vollgepumpt mit Chemopower, Wasser und Antibiotikern zahlt man dann vielleicht 2 bis 2.50€

Ich finde, es wäre eigentlich gar nicht verkehrt, wenn man auch größere Nutztiere wie Rinder, Schweine usw. mitnähme
Tiere mitzunehmen macht nur Sinn, wenn es in der neuen Umgebung Nahrung für diese gäbe die Menschen nicht wirklich verwerten können. Sonst aber wäre der Overhead viel zu hoch!

Im Gegenteil zu Euch bin ich auch der Meinung dass es keine (bemannte) interstellare Raumfahrt geben kann und wird.
Und wie begründest du das? Hmm, schon komisch, noch vor rund 80 Jahren haben alle gedacht, die Schallmauer ist die absolute Grenze für einen Menschen. Vor 200 Jahren haben die Leute gedacht, dass alles was schneller als ein Pferd ist, unweigerlich zum Tode führen muss. Was jetzt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Helios co. schrieb:
Was ist daran verwerflich Stammzellen zu verwenden oder zu Klonen.
Keine Ahnung. Komm mal auf den Punkt und sag es mir!

Fleisch aus der Petrischale ist aber nichts anderes als Klonen. Du klonst halt nicht das ganze Tier sondern einen Teil, großer Unterschied :rolleyes:
Klonen bezeichnet die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen. Die Zucht von Zellkulturen, die zu Fleisch weiter verarbeitet werden, ist kein Klonen. Es werden keine genetisch identischen Kopien von irgendwas erzeugt.

Aber nochmals meine Frage: Denkt ihr wirklich das Zeug wächst von Luft und Liebe im Labor heran?
Nein, natürlich nicht. Aber die Produktion von Fleisch aus gezüchteten Zellkulturen ist wesentlich effizienter als Kühe über die Weide zu scheuchen; man spart Unmengen an Ressourcen, weil man den ganzen anderen Kram, an dem man an einer Kuh nicht interessiert ist, nicht auch noch versorgen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Helios co. schrieb:
Aber nochmals meine Frage: Denkt ihr wirklich das Zeug wächst von Luft und Liebe im Labor heran?
Du benötigst entsprechend viel Platz für die Anlagen, du benötigst Nährlösung und du benötigst n paar kleine Elektroschocks, um die gezüchteten Muskeln in Wallung zu bringen und das Wachstum anzuregen.
Die verbrauchten Ressourcen (also die Nährlösung, denn den Strom kannste regenerativ beziehen) sind deutlich geringer, als wenn du ein ganzes Tier wachsen lässt. Lebewesen, insbesondere Säugetiere, setzen enorm viel von der aufgenommenen Nahrung nicht in Wachstum sondern in Grundfunktionen um. Du brauchst für Reagenzglas-Fleisch nur einen winzigen Bruchteil der Nährstoffe, die ein entsprechend großes Tier verbraucht, bis es schlachtreif ist.

Was den Preis anbetrifft, sollte es euch nicht zu denken geben, warum diese Ersatzprodukte etwas teurer sind? Was denkt ihr mit was die Tiere gefüttert werden - achja, Soja ist auch dabei. Komisch oder? Warum ist Fleisch troztdem billiger? Hmm denk denk denk.
Effizienz. Eine Kuh fütterst du nicht mit Sojabohnen, die kriegt alles mögliche an Zellulosematerial (in Fachkreisen auch Stroh genannt).

Und wie begründest du das? Hmm, schon komisch, noch vor rund 80 Jahren haben alle gedacht, die Schallmauer ist die absolute Grenze für einen Menschen. Vor 200 Jahren haben die Leute gedacht, dass alles was schneller als ein Pferd ist, unweigerlich zum Tode führen muss. Was jetzt?
Wie oft noch?
Davon ausgehend, dass FTL-Reisen unmöglich sind (wären sie möglich, wäre das eh unser aller Untergang, Atomwaffen sind Chinaböller dagegen), kann eine Spezies also nur mit Sublicht-Antrieben rumgurken. Das heißt: Generationsschiffe. Hier greift dann Kosten-Nutzen. Der Aufwand, ein Schiff für eine 1000 Jahre lange Reise zu bauen, schlägt alles, was du an Nutzen daraus ziehen kannst. Der einzige Umstand, wo sich so etwas lohnen würde, wäre das Ende der eigenen Heimatsonne.
 
Jau, genau Daaron. Und dann haben wir sozusagen Arche 2.0. Und ich finde durchaus das da auch Tiere dazu oder besser rein gehören.
 
wenn ich hier manches so lese ...da kommt mir nur der gedanke : gott sei dank , sind das keine früheren wissenschaftler geworden...ansonsten würde die menschheit heut noch in höhlen hausen und auf steine kloppen....:rolleyes:


wer interstellares reisen nicht für möglich hält kann nur von heutigen standpunkt ausgehen,was in 200 jahre ist kann keiner wissen. und wissenschaftler die "niemals" schreien , sollen am besten den beruf wechseln und die wissenschaflter ran lassen die visionen haben und wege versuchen zu finden
 
MikeBe schrieb:
Jau, genau Daaron. Und dann haben wir sozusagen Arche 2.0. Und ich finde durchaus das da auch Tiere dazu oder besser rein gehören.
Eine einfache Hauskatze hat, wenn man sie nicht dazu foltert permanent in der Wohnung zu bleiben, ein Revier mit wenigstens 500m Radius, teilweise deutlich mehr. Vögel haben einen Aktionsradius von einigen Tausend km. Selbst Heuschreckenschwärme wandern über zig km.
Wo willst du tierische Passagiere unterbringen, ohne deren Lebensraum komplett auf 0 zu reduzieren? Wenn Arche, dann Embryonen-Arche...


Amiga500 schrieb:
wenn ich hier manches so lese ...da kommt mir nur der gedanke : gott sei dank , sind das keine früheren wissenschaftler geworden...ansonsten würde die menschheit heut noch in höhlen hausen und auf steine kloppen....:rolleyes:
Zwischen "statt auf einen Stein zu kloppen nehme ich halt Kupfer" und "ich reise einige Jahrhunderte bis zum nächsten habitablen Planeten" liegt doch ein beträchtlicher Unterschied, meinst du nicht?

wer interstellares reisen nicht für möglich hält kann nur von heutigen standpunkt ausgehen,was in 200 jahre ist kann keiner wissen. und wissenschaftler die "niemals" schreien , sollen am besten den beruf wechseln und die wissenschaflter ran lassen die visionen haben und wege versuchen zu finden
Visionen... klar. Die einzigen, die immer von Visionen quatschen sind Pseudo-Wissenschaftler mit ihrem Esotherik-Schrott, der am Ende nur dazu da ist, Idioten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Mach dich mit der objektiven Realität vertraut:
- Wenn Faster-Then-Light - Reisen möglich sind, dann würde ein Satellit, der mit "Warp 2" auf einen Planeten trifft, wie eine Supernova wirken.
- Objekte, die sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegen lösen eine Spektralverschiebung aus. Das, was sie an Wärme abgeben würden, geben sie statt dessen als monströse Ladung Gammastrahlung ab. Flieg mit 90% Lichtgeschwindigkeit auf einen Planeten zu, und dieser Planet wird garantiert kein Leben mehr tragen.
- Selbst mit einer halbwegs "sicheren" Geschwindigkeit von 0,1c brauchst du, Beschleunigungs- und Bremsphasen mal außen vor, glatte 43 Jahre bis zum nächsten Sternensystem (und Alpha Centauri ist echt trostlos). Du bist wenigstens so 2-300 Jahre unterwegs bis du irgendwo bist, wo es interessant werden könnte, bis du evtl. mal einen Gesteinsplaneten in der Habitablen Zone findest.

Von "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" quatschen geht schnell. Den Weg aber auch erklären kannst du offensichtlich nicht. Du willst einfach die traurige Wahrheit nicht erkennen: Interstellare Reisen sind bestenfalls der Notanker, wenn das eigene Sonnensystem zu Grunde geht.
 
Jau Daaron, volle Zustimmung.

Die Diskussion wird besser merke ich.
 
Was Kühe fressen kein Soja? Verdammt, mein Weltbild hat gerade den Pol gewechselt:

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/02/01/Schweiz/Kuehe-sind-die-groessten-Soja-Fresser

Und was erst in China abgeht! Hui.

Du benötigst entsprechend viel Platz für die Anlagen, du benötigst Nährlösung und du benötigst n paar kleine Elektroschocks, um die gezüchteten Muskeln in Wallung zu bringen und das Wachstum anzuregen.
Prinzipiell macht deine Aussage sinn, so weit ich das sagen kann, leider fehlen mir alle Quellen um das zu verfizieren. Welche Nährlösung, was ist alles drin, welche Nebenwirkungen, wieviel Strom und und und. Bis jetzt sehe ich hier nur Mutmaßungen, kann sie jemand lichten?

Wie oft noch?
Davon ausgehend, dass FTL-Reisen unmöglich sind...
Na so oft bis es auch du verstanden hast: Wie schon mehrmals gesagt wurde, gehst du vom aktuellen Wissensstand aus. Der ist irrelevant für das was in 100 Jahren sein könnte. Ob es tatsächlich passieren wird ist das eine, theoretisch sind interstellare Reisen mehr als nur denkbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Denkbar ja, machbar aber nicht. Und dass sich in 100 Jahren die physikalischen Gesetzmäßigkeiten geändert haben halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Warpantrieb, Wurmlöcher, Sternentore, Transporten, Teleportieren, Hyperraum sind Errungenschaften oder Eigenschaften der populären Sci-Fi, weil die Autoren der jeweiligen Drehbücher halt eine Erklärung dafür brauen dass die Figuren sich über große Entfernungen in kurzer Zeit fortbewegen können, ich zitiere aus Wikipedia:

"Uneinigkeit herrscht darüber, inwiefern sich das Novum von typischen Elementen des Märchens bzw. der Fantasy unterscheidet. Befürworter der Hard-Science-Fiction argumentieren, das Novum müsse wissenschaftlich erklärbar und rational nachvollziehbar sein. Diese Position ist sehr umstritten, da in der Praxis die meisten Science-Fiction-Nova naturwissenschaftlich ungeklärt oder spekulativ sind bzw. es auch mitunter (wenn auch selten) vorkommt, dass wissenschaftliche Theorien hinfällig werden. Typische Nova wie Zeitreise oder Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit entspringen oftmals reinem Wunschdenken und basieren kaum auf wissenschaftlichen Erklärungsversuchen. In ihrer Art von Plausibilität unterscheiden sie sich kaum von Elementen des Märchens wie fliegenden Besen oder magischen Tränken."

"Seit die Science-Fiction aus der Nische heraus ist und den Massenmarkt erobert hat, scheint es auch immer weniger nötig, Wissenschaftliches einzugliedern, und Fantasy kann leichter als Science-Fiction durchgehen. Dass der Zuschauer den „Transporter“ aus Star Trek sofort als Science-Fiction-Element identifiziert, hat nichts damit zu tun, dass er plausibler oder technisch nachvollziehbarer wäre als der Zauberstab.

Das wiederum heißt nicht, dass Science-Fiction-Nova per se unmöglich sind.Neuerdings unterstellt man deshalb meistens keine Wissenschaftlichkeit der Science-Fiction mehr, sondern nur noch, dass sie Wissenschaftlichkeit für sich beanspruche. Science-Fiction sei weniger eine Frage der Plausibilität, sondern der Haltung, die ein Film/Roman gegenüber der dargestellten Welt einnimmt. Science-Fiction wird von vielen Autoren als Märchenerzählung aufgefasst, bei der lediglich die Auswahl der fantastischen Elemente der Zeit angepasst ist – Menschen werden nicht an andere Orte gezaubert, sondern mit technischen Apparaten „gebeamt“ (z. B. in Star Trek), um die Geschichte plausibler zu machen. Das Novum wird „naturalisiert“, also an die jeweiligen Vorstellungen von Wissenschaft und Technik angepasst"

Ich glaube ja z.B. nicht dass in 100 Jahren sich Frauen mit Besen durch die Luft bewegen, es Zaubertinkturen gibt die besondere Eigenschaften wie vielleicht Unverwundbarkeit verleihen oder gar Zauberstäbe mit deren Hilfe man Gegenstände verschwinden und an einem anderen Ort wieder erscheinen lassen kann, geben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warpantrieb, Wurmlöcher, Sternentore, Transporten, Teleportieren, Hyperraum sind Errungenschaften oder Eigenschaften der populären Sci-Fi, weil die Autoren der jeweiligen Drehbücher halt eine Erklärung dafür brauen dass die Figuren sich über große Entfernungen in kurzer Zeit fortbewegen können, ich zitiere aus Wikipedia:

Nun ja, aber Science Fiction ist nicht gerade eine junge Literaturgattung. Vieles von dem was noch vor 80 Jahren SF war ist heute nackte Realität (Raketen, Roboter, KI, Rechner, Implantate, Gentechnik, Exoskelete, Raumfahrt, Hyperschall, Uboote die zu den tiefsten Punkten der Erde kommen, Laser auch als Waffe etc.). Wurmlöcher sind mathematisch/physikalisch durchaus machbar/vorhanden, hat das nicht sogar Einstein behauptet/bewiesen (das ist in gewisser Weise die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit und zwar um ein Vielfaches)?


Wie dem auch sei, es ist noch Theorie wie es so einiges mal war. Ob der Mensch das jemals schaffen wird steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber machbar ist es durchaus, stellt sich nur die Frage wann, wenn die Menschheit denn die Zeit dazu haben sollte.

Selbst heute wäre zumindest halbe Lichtgeschwindigkeit (Sonnensegel oder Laserantrieb) denkbar und auch gar nicht so teuer.
 
Nein, gerade nicht. 10% der LG wäre schon ein erstrebenswertes Ziel.

Befasse dich ernsthaft mit dem Thema, und das mache ich schon sehr sehr lange, und du wirst merken dass es (wahrscheinlich) unmöglich ist, leider.

Ich habe in den 60igern ganz bewusst diese Aufbruchstimmung erlebt, Mercury Programm, Gemini Programm, die Agena Zielsatelliten, Apollo, die Mondlandungen, das sowjetische Raumfahrtprogramm......

Was meinst du wovon wir geträumt haben und welchen Beruf wir ergreifen wollten?

Ich schaue gerne SF Filme, aber ich nehme sie als Unterhaltung und eine Art "Moderne Märchen".

Wir könnten wieder zum Mond, keine Frage, auch zum Mars (mit grossen Problemen die noch nicht gelöst sind), mit Ach und Krach und letzter Kraft vielleicht noch zu den Monden der Gasriesen, aber dann ist Ende Gelände für die bemannte Raumfahrt.

Möglich dass es in Jahren schnellere Raumschiffe geben wird, mit denen wir schneller zum Mars, Jupiter, Saturn und meinetwegen auch Neptun und Uranus kommen, aber fremde Sonnensysteme damit zu erreichen, das ist noch einmal eine ganz andere Liga.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, gerade nicht. 10% der LG wäre schon ein erstrebenswertes Ziel.

Hättest du dazu eine Quelle? Nur das wir nicht aneinander vorbeireden, wir reden schon über Wurmlöcher. 10% würde hier bedeuten, dass sie lediglich sehr kurze Distanzen überbrücken.

Es gibt Behauptungen, dass selbst mit einem Sonnensegel bereits 50% der LG machbar wären. Wäre da nicht das Problem der Beschleunigung und des Abbremsens.
 
Helios co. schrieb:
Was Kühe fressen kein Soja? Verdammt, mein Weltbild hat gerade den Pol gewechselt:
Soja != Soja.
Eine Kuh kannst du, anders als einen Menschen, auch mit dem ganzen Grünzeug einer Sojapflanze füttern. Ein Mensch verträgt gerade so die Bohnen. Dasselbe Spiel hast du bei Mais oder Getreide.
Nicht alles, was an Tiere verfüttert wird, ist auch für Menschen verwertbar. Wir können mit Zellulose einfach nichts anfangen, wir haben nun einmal nur einen recht kompakten Magen.

Na so oft bis es auch du verstanden hast: Wie schon mehrmals gesagt wurde, gehst du vom aktuellen Wissensstand aus. Der ist irrelevant für das was in 100 Jahren sein könnte. Ob es tatsächlich passieren wird ist das eine, theoretisch sind interstellare Reisen mehr als nur denkbar.
Hast du noch nicht begriffen, welche Risiken FTL-Antriebe mitbringen? Wenn du einen Kieselstein "nur" auf 90% Licht bringen würdest, würde er sobald er ein Hindernis berührt, eine nette kleine Explosion auslösen... so im Bereich von ein paar Mt...
Wenn ein Kieselstein 100-1000x Hiroshima entspricht, überleg dir was ein 1000t-Raumschiff verursacht.

Helios co. schrieb:
Wurmlöcher sind mathematisch/physikalisch durchaus machbar/vorhanden, hat das nicht sogar Einstein behauptet/bewiesen (das ist in gewisser Weise die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit und zwar um ein Vielfaches)?
Einstein-Rosen-Brücken überschreiten die Lichtgeschwindigkeit nicht, sie sind nicht einmal besonders schnell. Daher würden sie sogar funktionieren.
Aber was bringts dir? Wie bringst du das Wurmloch dahin, wo du es brauchst? Du hast TROTZDEM 200 Jahre Reisezeit bis Gliese 581, zumindest für den ersten Trip.

Helios co. schrieb:
Es gibt Behauptungen, dass selbst mit einem Sonnensegel bereits 50% der LG machbar wären. Wäre da nicht das Problem der Beschleunigung und des Abbremsens.
Ein Schiff mit 0.5c würde reichen, um die Erde umgehend in einen brennenden Klumpen zu verwandeln. Wir reden hier nicht von Tunguska, sondern eher von der Sibirischen Trap aka. PT-Grenze.
Aus purem Selbsterhaltungstrieb sollte man solche Antriebe nicht entwickeln oder nutzen.
 
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