Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

ja aber das geht wohl eher in richtung holo als falsche erinnerungen einzupflanzen oder?

3d-projektionen ohne projektionsfläche werden ja tatsächlich schon entwickelt. ich meine gelesen zu haben, dass samsung da schon recht weit sein soll... ist aber noch abhängig vom standort des betrachters. also geht bisher nur mit einer person, der rest siehts alles verzerrt...

aber wir kommen vom eigentlichen thema ab ;)
 
Lübke schrieb:
ja aber das geht wohl eher in richtung holo als falsche erinnerungen einzupflanzen oder?

Nein, das geht in Richtung Implantate, es werden Mikrochips ins Auge gepflanzt und an den Sehnerv angeklemmt, so das man wieder sehen kann. Daran kann man aber auch einspeisen, was man will, man braucht nur "Bluetooth" (o.ä.) in seinem Augenimplantat^^

Vllt. wäre der Vergleich mit "Deus Ex" passender, dort nennt man es "Augmentierung".

Eingepflanzte Erinnerungen wären dann nur noch ein weiterer Schritt. Mit dem richtigen Implantat an der richtigen Stelle lässt sich in mittlerer Zukunft so etwas sicher realisieren, allerdings wird sicher weniger schwierig, ähnlich wie in "Virtuality", eine virtuelle Realität zu Entspannung zu nutzen, man erlebt also selbst.

Ein Holodeck ist insofern schlecht umsetzbar, da es wohl schwierig sein dürfte, die Hologramme "anfassbar" zu machen. Dazu kommt, das Holodeck muss schon eine Halle sein, damit man nach zwei Metern nicht mit einer "unsichtbaren" Wand kollidiert.

Dann doch lieber eine virtuelle Realität direkt ins Gehirn übertragen.

Ich denke, die Anfänge solcher Technologien werden die meisten hier noch miterleben. Somit wäre das "Vergnügen" auf Generationsraumschiffen sichergestellt, bevor so ein Schiff, aus menschlicher Sicht, überhaupt nötig ist.
 
Mir ging es nicht um ein "Zooerlebnis" als Unterhaltungsmittel. Mir ging es eher um "Zoo" als mitgeführtes Ökosystem, aus dem heraus realistische Bedrohungen für das Immunsystem erwachsen.
 
Wenn man ein Raumschiff bauen will, dass mehrere Generationen lang durch den Raum fliegen kann, wird man meiner Meinung nach doch sowieso eine Art "Ökosystem" mitführen müssen, oder wie soll das funktionieren? Man wird regenerative Stoffe benötigen, Sauerstoff, usw...
 
Ich bin ja der Meinung dass sich die Frage nach dem Öko System erübrigt.

Begründung: Es wird erst gar keine interstellare Raumfahrt geben.
 
Daaron schrieb:
Mir ging es nicht um ein "Zooerlebnis" als Unterhaltungsmittel. Mir ging es eher um "Zoo" als mitgeführtes Ökosystem, aus dem heraus realistische Bedrohungen für das Immunsystem erwachsen.

Naja, aber irgendwie wurde doch das Thema "Ausgleich zum Leben in einer Blechbüchse" angeschnitten.

Aber ob man einen "Zoo" fürs Immunsystem benötigt? Einfach weniger putzen + Haustiere, sollte das Immunsystem in groben Zügen am Leben erhalten.

Es ist ohnehin schwierig zu sagen, ob und wie gut selbst ein rustikales Immunsystem mit den Erregern auf einer neuen Welt zurecht kommt. Aber es zu trainieren ist allemal besser, als es verkümmern zu lassen.

Ich denke aber, falls tatsächlich mal die Notwendigkeit aufkommt, dann werden sich einige kluge Köpfe dafür Lösungen einfallen lassen. Impfungen für alles z.B. :D
 
Ich gehe eher davon aus, dass zukünftige Menschen ihre DNS künstlich ändern werden, um sich auf das Leben auf einem neuen Planeten anzupassen.
Und es ist ja nicht nur eventuell vorhanden außerirdische Flora und Fauna, die Menschen Probleme bereiten könnte, es sind auch andere Faktoren wie zB Zusammensetzung und Druck der Atmosphäre, Gravitation und Strahlung.

Nehmen wir zB mal einen Planeten mit 10% Sauerstoffgehalt, 0.8 Bar Druck und 0.7 g Erdbeschleunigung an. Für so eine Umgebung bekäme ein Mensch auf Dauer Probleme mit seinen inneren Organen, Knochen und Muskeln. Der geringe Sauerstoffgehalt ist nahe an der Grenze, an der man bewusstlos wird (liegt bei ca. 7%). Knochen sind viel zu massiv und kräftig für die Umgebung bebaut. Sie werden sich also zurückentwickeln, was wieder andere Probleme mit sich bringt (Knochenkrankheiten etc.). Muskeln verbrauchen unter Dauerlast hier zu viel Sauerstoff, der Bedarf kann gar nicht gedeckt werden.

Evolution und Terraforming dauern zu lange, also was macht man? Genau: Seine Gene anpassen. Und da kann man auch gleich mal das Immunsystem auf die neue Umgebung "optimieren".

Ich gehe davon aus, dass genetic engineering kein Problem mehr darstellt, wenn man in der Lage, andere Planeten zu besiedeln.
 
ich denke schon, im himalaya leben auch menschen, die mit deutlich weniger sauerstoff auskommen als wir europäer z. b.
auch körpergröße, statue, hautfarbe (sonnenschutz), etc variieren bei menschen. auf der erde gibt es den lebensräumen angepasste menschen und nichts anderes wäre es in dem fall auch. nur die neuen lebensräume erfordern halt neue anpassungen.

aber ist ein wirklich interessanter punkt. was kann man technisch ausgleichen und was erfordert langwierige anpassungen wie terraforming oder gar evolutionäre einflüsse?
 
e-Laurin schrieb:
Ich gehe eher davon aus, dass zukünftige Menschen ihre DNS künstlich ändern werden, um sich auf das Leben auf einem neuen Planeten anzupassen.
Ich gehe eher davon aus, dass zukünftige Menschen ihre DNS künstlich ändern werden, um sich auf das Leben künstlichen und reudzierten Biosphären anzupassen. Wäre ein bisschen mehr Strahlenresistenz nicht ganz nett für ein raumfahrendes Volk? Oder eine Anpassung an Niedrigschwerkraft?

kannste dann noch von "Menschen" sprechen?
Muss man das?
Aber um die Frage zu beantworten: Wahrscheinlich nicht.
 
Es hängt davon ab, was man unter dem Begriff "Mensch" versteht. Ähnlich wie zB viele Linux Distributionen ist auch der Mensch ein "rolling release". Er entwickelt sich laufend weiter, d. h. es gibt keinen Punkt, an dem man sagen kann: Das ist ein Mensch. Der Begriff umfasst also mehrere Evolutionen eines Organismus'.

Warum sollte man dann nicht sagen können, der da mit seinen modifizierten Genen ist ein Mensch?

Man kann natürlich aber auch das Rassendenken wiedereinführen: Erdlinge als Menschen, die für das Leben auf der Erde angepasst sind, Marsianer als Menschen, die auf dem Mars frei leben können usw. Hier hätte der Begriff Rasse einen Sinn.


was kann man technisch ausgleichen und was erfordert langwierige anpassungen wie terraforming oder gar evolutionäre einflüsse?
Das ist eine gute Frage.
Atmosphären kann man durch Terraforming verändern. Ein Anpassung der Lunge und des Kreislaufsystems wäre also nur auf ein paar Tausend Jahre nötig. Danach kann man sie wieder rückgängig machen, um die genetische Nähe zum ursprünglichen Menschen zu erhalten. Falls man das will.
Dinge, wie Schwerkraft kann man aber leider nicht ändern, hier müssten die modifizierten Gene bleiben.
Eine Ozonschicht sollte hingegen sehr schnell herstellbar sein, zumindest für eine Zivilisation die tausende Lichtjahre durch das All reisen kann. Ich rechne hier einfach mal mit Dekaden.

GevatterTod bringt mich da auf den Gedanken, den Menschen ohne direkte Rücksicht auf Kolonisation zu verändern. Mehr Strahlungsresistenz ist ja auch auch hier auf der Erde brauchbar.
 
e-Laurin schrieb:
Es hängt davon ab, was man unter dem Begriff "Mensch" versteht. Ähnlich wie zB viele Linux Distributionen ist auch der Mensch ein "rolling release". Er entwickelt sich laufend weiter, d. h. es gibt keinen Punkt, an dem man sagen kann: Das ist ein Mensch. Der Begriff umfasst also mehrere Evolutionen eines Organismus'.

Ich verstehe, worauf du hinaus willst, allerdings stimmt es nicht, das der "Mensch" sich laufend weiter entwickelt. Die Spezies, die wir als Mensch bezeichnen, ist seit ca. 160.000 Jahren praktisch unverändert, was aus seiner Intelligenz und der damit verbundenen Schaffung von eigenen Umwelbedingungen resultiert.

Der moderne Mensch entzieht sich, wenn man so will, den evolutionären Prozessen. Zwar nicht allen, wie z.B. der sexuellen Evolution, aber er ist keinem Selektionsdruck unterworfen. Auch z.B. Schwache oder Kranke sind, dank Sozialverhalten/Unterstützung der Gruppe oder heutigen modernen Medizin, in der Lage, sich fortzupflanzen. Mutationen, die in der Natur Vorteile erbringen (könnten), spielen keine Rolle, da jeder jederzeit Zugriff auf Nahrungsmittel und Unterkunft hat. So findet keine Anpassung statt.

Das Thema ist natürlich weitaus komplizierter.
Und bitte das geschriebene nicht Falsch verstehen, jeder Mensch, ob Schwach oder Krank oder Mutant, ist ein Mensch. Mit allen Rechten, die ein Mensch, dem Humanismus nach, haben sollte!

Wenn man aber die Bezeichnung "Mensch" rein auf menschliches Handeln beschränkt, dann werden auch genetisch modifizierte "Menschen" sein.
 
Also einst muss ich sagen,seit ich diesen Thread entdeckt habe,habe ich keinen verlangen mehr nach SCIFI im TV oder DVD.Ihr übertrefft alles.Die Fantasie der Menschen ist wirklich grenzenlos.Jetzt seit ihr aber von Aliens abgekommen und wollt aus Menschen Aliens machen.Die DNS so verändern,das die Menschen mehr Strahlungsressistent werden.Wau.An Außerirdische glaube ich nicht,aber dass in Zukunft nur noch Gehirnlose Zombies geben wird,daran glaube ich.Wilkommen in Resident Evil.:D Bitte weitermachen.
 
@realAudioslave
Ich glaube, ich habe dein Argument verstanden. Ich gehe aber mit deiner Meinung nicht konform, dass Evolution beim Menschen nicht mehr stattfindet.

Klar, wir haben viele Einflüsse, die die Natur für die Weiterentwicklung außer Kraft gesetzt hat, eliminiert, aber verändert haben wir uns trotzdem. zB heutige Menschen sind generell größer, noch im Mittelalter erreichte kaum einer wesentlich mehr als 1,50 m. Die meisten Europäer können Laktose verdauen, weil hier eben schon immer Milch getrunken wurde. Woanders auf der Welt ist das anders (bspw. Asien, wo ca. 2/3 oder mehr laktoseintolerant sind). Blond als Haarfarbe geht unter, weil Gene nun auch regionsübergreifend ausgetauscht werden.
Andererseits steigt auch die Zahl der genetisch verursachten Krankheiten, weil diese Menschen heute überleben können.

Evolution selber muss ja nicht bedeuten, dass hinterher etwas besseres als vorher herauskommt. Es heißt ja nur, dass sich etwas verändert.


Anstatt die Gene zu verändern, gäbe es auch noch in ferner Zukunft die Möglichkeiten der Nanotechnologie. Ich meine konkret kleine Maschinen im Körper, die Defekte reparieren, den Kreislauf optimieren und zB das Immunsystem komplett ersetzen.
Alternativ könnte ich mir auch eine "Nanohaut" vorstellen, die den Menschen umgibt und wenigstens an den Augen durchsichtig ist. Diese Haut würde alle Gefahren für den Menschen abblocken, egal ob Viren oder Strahlung. Hier müsste man aber erst mal ausloten, was überhaupt möglich ist.

Jedenfalls wäre man mit den Nanomaschinen immer noch durch und durch ein Mensch, aber käme mit einem größeren Spektrum an Umwelteinflüssen klar.

Und um wieder etwas aufs Thema zurückzukommen: Außerirdischen spreche ich dieselben Fähigkeiten zu. Also auch sie könnten hierher kommen und mit mod. Genen oder einer Nanohaut auf der Erdoberfläche herumspazieren. Die müssten ja dieselben Probleme hier auf der Erde haben, wie wir auf anderen Planeten.
 
Zuletzt bearbeitet:
e-Laurin schrieb:
heutige Menschen sind generell größer, noch im Mittelalter erreichte kaum einer wesentlich mehr als 1,50 m.
Das ist im weitesten Sinne aber eher der Ernährung und niedrigeren körperlichen Belastung geschuldet.

Viel interessanter finde ich, dass es Menschen gibt, die gegen HIV resistent oder sogar immun sind. Das ist aber keine Anpassung an HIV sondern ein Nebenprodukt einer älteren Anpassung.

Evolution selber muss ja nicht bedeuten, dass hinterher etwas besseres als vorher herauskommt. Es heißt ja nur, dass sich etwas verändert.
Wenn sich ne weiße, langhaarige und ne schwarze, kurzhaarige Katze paaren verändert sich auch einiges, trotzdem würde ich da nicht von Evolution sprechen.

Und um wieder etwas aufs Thema zurückzukommen: Außerirdischen spreche ich dieselben Fähigkeiten zu. Also auch sie könnten hierher kommen und mit mod. Genen oder einer Nanohaut auf der Erdoberfläche herumspazieren. Die müssten ja dieselben Probleme hier auf der Erde haben, wie wir auf anderen Planeten.
Könnten sicherlich. Ich weiß nicht, ob Nanobots wirklich realisierbar sind oder nur eine Ausgeburt der SciFi, aber Cyborging ist definitiv realisierbar.
Aber es bleibt das Kernproblem: Warum sollten sie her kommen? Es ist billiger und leichter, einfach zu bleiben wo man ist.... vorausgesetzt es gibt keine FTL-Reisen.
 
Auf das Kernproblem haben wir bis jetzt keine befriedigende Antwort. Die letzten 10 Seiten seid ihr euch darüber ja auch nicht einig geworden. ;)
 
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