News Gigabyte MB51-PS0: Xeon D mit 16 Kernen trifft auf 8 × DIMM und 14 × SATA

MichaG

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#1
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#3
"ein weiterer LAN-Anschluss, den Gigabyte als „management LAN“ mit Gigabit-Geschwindigkeit ausweist.
mich wundern etwas die Gänsefüßchen. Ist dem Autor nicht bekannt, warum es sich hier handelt? Immerhin wird doch auch die Produktseite des AST2500 verlinkt, woraus klar sein sollte, dass es sich um den dedizierten LAN-Anschluss für eben diesen handelt d.h. der ist für den umwegfreien Zufriff auf IPMI.
 
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#5
Hallo @ all,

das mit dem VGA-Anschluß sollte doch langsam auch für Server mal auf HDMI oder DVI geändert werden. Es gibt kaum noch Monitore die VGA können. Ist bei meinem Fileserver nicht anders. Wenn ich mir mal einen neuen Monitor anschaffe, dann muß ich mich dann mit irgendwelchen VGA-HDMI-Konverter rumplage. Bei dem Preis des MBs dürfte doch so ein HDMI-Chip kaum eine Rolle spielen, oder?
 
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#6

eremit007

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#7
In dem RZ in dem ich kürzlich gearbeitet habe, war alles mit VGA. Ein Terminal mit einem KVM-Switch pro Rack-Zeile (25x19" Racks aneinander gereiht). HDMI/DP/DVI geht über diese Kabellänge ohne Verstärker nicht, VGA ist da fail-safe.
 
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#8
eigentlich ist der VGA wirklich nur für die Ersteinrichtung im BIOS. Einmal die Netzwerkkonfiguration geprüft und mehr muss dann ja nicht über einen Monitor gemacht werden. Ist halt immer noch Industrie-Standard. Da hängen dann in einem Serverrack alle Server an einem VGA-Hub und es wird immer zwischen den einzelnen Outputs hin- und her geschaltet. HDMI-Hubs sind deutlich teurer. Man bekommt mit VGA auch größere Kabellängen hin. Gibt es HDMI überhaupt mit Verschraubungen? Könnte mir vorstellen, dass das auch ein Hemnis ist, da HDMI-Kabel dann doch schon mal unabsichtlich herausgezogen werden könnten.
Aber das sollte doch bei deinem Fileserver nicht anders sein. An sich kannst du doch da immer übers Netzwerk drauf zugreifen. Wozu muss da ein Monitor angeschlossen werden?
 
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#9
selbst bios kann man ja per ipmi machen meist.

ich kann aber durchaus verstehen dass ein digitaler anschluss gewünscht wird. wird zwar selten verwendung finden aber wie gesagt, der preis ist sowieso schon hoch genug da machen 10€ mehr oder weniger den braten nichtmehr fett.
 
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#10
selbst bios kann man ja per ipmi machen meist.

ich kann aber durchaus verstehen dass ein digitaler anschluss gewünscht wird. wird zwar selten verwendung finden aber wie gesagt, der preis ist sowieso schon hoch genug da machen 10€ mehr oder weniger den braten nichtmehr fett.
...aber die neu-Verkabelung und Austausch von VGA Switches in größeren Räumen wird dann schnell mal hoch 4- bis 5 stellig ;) und warum sollte man Etwas ändern, was problemlos funktioniert und dvi/hdmi/dp keinerlei Vorteile bringt?
 

Holt

Fleet Admiral
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#11
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#13
Aber das sollte doch bei deinem Fileserver nicht anders sein. An sich kannst du doch da immer übers Netzwerk drauf zugreifen. Wozu muss da ein Monitor angeschlossen werden?
Für den hab ich natürlich keinen eigenen Monitor oder Tastatur/Maus. Er hängt an einem KVM Switch. Leider gibt es halt keine KVM-Switche mit eingebautem VGA-Konverter. Folglich muß man dann bei beiden Rechnern einen VGA Anschluß haben. Mein Arbeitsrechner hat halt keiner, und Anschluß über VGA käme dafür auch nicht in Frage. Ich habe mir so beholfen, daß der PC meiner Frau die Peripherie mit dem Server sharen muß.


Es muß aber nicht HDMI sein, DFI wäre schon genug, die Stecker dafür haben schließlich auch Schrauben zum Festmachen.
 
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#14
Ich meine ja nicht vga ersetzen sondern beides
Analog und digital
Da ist man auch für die Zukunft gerüstet

Wir haben momentan das gegenteilige Problem bei Client pcs
Zum installieren hängen die am vga kvm wir mussten aber 30 vga->DP Adapter kaufen weil die Desktops keine analogen Ausgänge mehr haben
 
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#15
Wieso gegenteilig, genau dasselbe ist doch mein Problem. Server und KVM können nur VGA. Meine GTX 980ti hat aber kein VGA mehr. Mein nächster Monitor(/vielleicht TV) dann auch nicht mehr.
 
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#16
Beindruckendes Board. Aber nur 2 (zwei !) Erweiterungssteckplätze ? :confused:

Hallo @ all,

das mit dem VGA-Anschluß sollte doch langsam auch für Server mal auf HDMI oder DVI geändert werden. Es gibt kaum noch Monitore die VGA können. Ist bei meinem Fileserver nicht anders. Wenn ich mir mal einen neuen Monitor anschaffe, dann muß ich mich dann mit irgendwelchen VGA-HDMI-Konverter rumplage. Bei dem Preis des MBs dürfte doch so ein HDMI-Chip kaum eine Rolle spielen, oder?
Nein, finde ich eigentlich nicht. VGA ist zeitlos und erfüllt seine Aufgabe.
Kein DRM, kein Kompatibelitätsprobleme, kein Streß. Und man hat die Freie Wahl.
Vom 9" S/W CRT, über VGA->Composite bis 4K wird alles unterstützt.
Finde es daher generell gut, das VGA als Fall-Back immernoch anzutreffeni ist.
Gerade beim Server spielt die Bildqualität eine untergeordnete Rolle.

Edit: Das die GTX 980TI kein VGA mehr kann ist natürlich unschön.
Falls der Server noch PCI-Anschlüsse hat (am besten PCI 2.1, universal, 3.3v+5v),
kann ggf. eine S3 Trio32/64, Virge oder ET4000/W32p als sekundäre VGA-Karte eingebaut werden.

Edit: Ein weiteres "Pro" für VGA: Es unterstützt verschiedene Refresh-Raten.
Wärend DVI/HDMI so ziemlich auf 60Hz eingefahren sind, kann man mit VGA auch 50Hz,70,75,85,100Hz einstellen. Bei Spielen/unter DOS ist die Unterstützung für 70Hz besonders wichtig.
Mode 13h, 320x200 (durch Zeilenverdopplung eigentl. 320x400) und der echte Textmodus (720x400) laufen z.B. mit 70Hz.
Auch für Emulatoren alter Spiele ist das wichtig, da diese nicht immer mit 60Hz arbeiteten.
 
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#17
Warum ist die CPU nicht gesockelt? Gerade bei professioneller Hardware und der vergleichsweise hochpreisigen CPU würde ich schon auf modulare Komponenten bestehen, es ist schließlich keine Consumer-Hardware.
 

eremit007

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#18
Im Rechenzentrum tauscht niemand eine CPU aus. Wenn der Server ausfällt, wird er komplett ersetzt. Die Zeit für Fehlersuche ist i.d.R. zu teuer.
 

Holt

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#19
Beindruckendes Board. Aber nur 2 (zwei !) Erweiterungssteckplätze ? :confused:
Wozu braucht man denn bei der Ausstattung noch mehr Slots? Die Xeon-D 2xxx unterstützen VROC, man kann als 8 PCIe SSDs über die beiden Slots betreiben, dazu hat man 14 SATA Ports, wenn man mehr braucht kann man aber eben statt PCIe SSDs auch 2 SAS RAID Controller verbauen und zwei 10GbE Ports gibt es auch schon Onboard, wenn man mehr braucht, muss man eben einen Slot dafür verwenden. Aber als Fileserver ist das Teil schon so gut ausgestattet und Rechenleistung ist auch reichlich vorhanden.

Im übrigen dürfte so ein Board schon nach den Anforderungen der Kunden oder gar nach denen eines potentiellen Großkunden designt worden sein.
Eben, zumal es keine hohen Anforderungen sind, die Ausgabe der IPMI (genau dafür ist der Aspeed nämlich da) dient nur der Ersteinrichtung oder wird bei Problemen mit dem Rechner benötigt die sich nicht über die Verwaltung Netzwerk lösen lassen. Eigentlich muss man da nur die IP des Netzwerkports des Aspeed abfragen oder einstellen und danach macht man die Verwaltung dann übers Netzwerk und kann sich dann auch die Bildschirmausgabe der Konsole auf dem PCs darstellen lassen. Die Dinger sind also keine wirkliche Konkurrenz für Grakas und dienen nur dazu überhaupt eine Ausgabe zu bekommen, die sind nicht dazu da um tolle Auflösungen oder gar Spiele zu unterstützen.
Weil die Xeon-D eben nur zum Verlöten vorgesehen sind, immerhin erspart man sich so den Sockel, also eine potentielle Fehlerquelle und Kosten. Schlecht finde ich nur, dass man natürlich bei der Auswahl eingeschränkt ist, denn zuweilen gibt es die Kombination von Board und CPU ausgerechnet nicht zu kaufen. Für Großabnehmer werden die Hersteller dann Boards so bauen wie diese es wollen und die sind ja auch die Hauptkunden der Xeon-D.
Gerade bei professioneller Hardware und der vergleichsweise hochpreisigen CPU würde ich schon auf modulare Komponenten bestehen, es ist schließlich keine Consumer-Hardware.
Wenn Du gesockelt willst, dann musst Du auf einen Skylake-SP zurückgreifen.
 
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