Gitarre: Tipps

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ranzen

Gast
Habe mal die Forensuche gemacht und nur Themen zu "Gitarre" gefunden, die schon alt sind und meist gings es spezifisch darum, welche Modelle man als Anfänger kaufen sollte, und diese Threads wollte ich mal nicht hochholen.

Deswegen habe ich diesen Thread mal aufgemacht. Mir kam es so vor, als wären hier auch ein paar Cracks unterwegs, die eventuell Anfängern Tipps geben könnten. Ich spiele selber seit ca. 3-4 Jahren, aber sehr unregelmäßig, bin also trotzdem noch ein ziemlicher Anfänger.

Mein Problem: Ich versuche ein bestimmtes Lied spielen zu lernen und zwar von Daniel Norgren "Mean old devil got on" (ich weiss nicht wie das mit den Rechten aussieht, deshalb kein Link). Sehr schönes Lied, wie ich finde, nur es gibt keinerlei Tabs dazu, allerdings auf youtube einige Live-Aufnahmen, reicht im Grunde um das meiste zu sehen und dann mit ausprobieren Fortschritte zu machen. Ich bin jetzt soweit, dass ich das Main Riff im Prinzip habe: Capo auf 5 und dann das normale E greifen (wie im open tuning) und mit dem kleinen Finger die G-, B- und A-Seite bearbeiten. Irgendwie klingt es aber nicht ganz richtig. Habe ich da vielleicht doch was übersehen?

Also falls jemand ähnliche Fragen oder noch besser Antworten hat, hier ist der richtige Ort. Wäre an sich doch ganz nett so ein Thread denke ich (falls kein Bedarf da ist, rutscht er eben durch, ich hatte aber bei der Suche den Eindruck, dass es hier doch so den ein oder anderen gibt der auch spielt, vielleicht wird es ja was) :)

btw: Hilfe ging nicht im Thementitel, deswegen habe ich es mal "Tipps genannt" ;)
 
Schöner Thread :)

Um ein Lied nahe am Original nachzuspielen braucht man IMO meist mehr als die Noten. Es ist das Feeling, das Picking und die Technik dahinter. Viel Klang den man hört, aus dem ein Lied besteht wird im Studio oder auch bei Live-Auftritten mit weiterer Technik und Elektronik (Hall, Reverb, Vervielfachung usw) erzeugt. Das kriegt man selber nicht hin.

Ein nahezu 1:1 nachspielen ist mir bisher selten gelungen, ganz gut wohl bei Blackbird (Beatles), das ich in Begleitung zur CD auch synchron spiele.

Und am Ende liegt der Reiz eigentlich darin das Original zu interpretieren und nach seiner Spielweise anzupassen. Durch die Lieder kennen wir das Original und die Spielweise. Vergleiche das mit den Stücken von denen es nur Noten gibt, da kennt man die vom Komponisten gewünsche Spielweise nicht, der Musiker oder das Orchester/Dirigent interpretieren es dann auch nur und füllen es mit neuem Leben.
 
Danke schonmal für die Antwort (schon garnicht mehr mit gerechnet^^).
Ist klar, man kann nie hundertprozentig klingen wie das Original. Aber manchmal hilft es eben doch, zu wissen was gespielt wird (oder wie man es interpretieren kann, ausgegangen von Tabs). Als Anfänger neigt man ja auch gerne dazu, abgespeckte Versionen zu spielen. Das man den Charakter der Studioaufnahme nich 1 zu 1 hinbekommt weiss auch ich :D
 
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