Glasfaser - Genossenschaft überzeugen

@-->fReAkShOw<-- TV-Signal wird schon seit sehr vielen Jahren über ein Koax-Kabel realisiert. Zu dieser Zeit gab es nur das Kupferkabel der Telekom. Vor einigen Jahren hat dann der ISP Glasfaser in die Häuser gelegt, wie die nun die 100er realisieren, mit Konverter oder ähnlich, keine Ahnung.

@Akuji Ja, die Neuverkabelung wäre notwendig, die sagen über Koax realisieren die kein Internet mehr und das Kupferkabel reicht für eine 1000er sicherlich nicht mehr aus. Mir wurde was von einem Mediakabel gesagt, klingt stark nach CAT7 oder so.
 
Gegen ein cat7 Kabel ist ja nichts einzuwenden.

Damit ist ja zumindest Mal mehr als 100mbit möglich. Und zuverlässig ist es auch.

Ich hatte Mal kurzfristig kabeltv und Internet über so ein Kabel, da hatte ich dann nur eine kleine neue Aufputz Büchse vom Anbieter bekommen. Wenn der Anbieter bei euch das auch hinbekommt vom Eingang wo das Glasfaser in den Keller kommt zu dir in die Wohnung, dann könnte der Vermieter da eher bereit sein.
Oder wollten die dieses Mediakabel frisch einziehen/ verlegen?

Kabel Deutschland, war mein Anbieter damals, hat sogar die Kosten übernommen bräuchte nur die Genehmigung vom Vermieter für die neuverkabelung im Keller, war noch ein reiner kabeltv Anschluss
 
@budni

zu allererst solltest du mal klären welche Technik aktuell verwendet wird um aus der Glasfaserleitung im Keller Kupfer zu machen.
Evtl. liegt nämlich im Keller nur ein toter GF-Anschluss und dein "100er" Internet läuft ganz normal über Vectoring.

Inhouseverkabelung neu machen ist schwer wenn nicht alle Mieter mitziehen. Wenn alle es wollen reißt man das Kupfer in die Wohnung einfach raus und zieht im gleichen Zug eine Speedpipe ein um Glasfaser einzublasen.
Problem ist, dass das dann je nach Verkabelung keine Sache von einem Tag ist und die Wohnungen ggf. 2-3 Tage kein Internet + Telefon haben.

Wenn aber nur die Hälfte es will muss man schon einen neuen Weg suchen wie die Glasfaser da hoch kommt.

Sinnvolle Techniken für FTTB und dann weiter über Kupfer Doppelader gibts sonst in der Praxis nämlich noch nicht wirklich. Theoretisch wäre hier G.Fast ideal, aber ein G.Fast Verteiler für den Keller ist kein Schnäppchen. Mini DSLAMs mit SuperVectoring gibt es soweit ich weiß noch nicht.
 
Wenn ich es noch recht in Erinnerung habe, sprach die Beraterin vom ISP nur vom Übergabepunkt. Man kann die Leitungen durch den Keller auch sehen. Es geht ein sehr großes Rohr von außen in den Keller, dort hängt ein großer grauer Kasten, von dort geht ein weiteres großes Rohr zum nächsten Haus (sind über den Keller miteinander verbunden). In diesen Kasten geht gleichzeitig wohl noch der Telekom-Klimbim, zumindest gibt es dort noch einen Kasten auf dem "Post" steht, welcher mit dem grauen Kasten verbunden ist. Ich kann auch mal Bilder posten, wenn gewünscht.

Mal "blöd" gefragt: Wir haben hier alte Schornsteine, die nicht mehr genutzt werden, kann man darüber nicht einfach so ein CAT-Kabel (o.ä.) nach oben legen, da eine Buchse dran und gut ist? Dann "verbaut" man den anderen Anbietern wie der Telekom das Kupferkabel nicht weg (jeder Bewohner könnte also bei den bekannten Providern bleiben) und alle anderen können auf die neue Glasfaser-Technologie umstellen.
 
budni schrieb:
@Fujiyama Wen interessiert an der Stelle ein Anwendungsfall?

Nur denjenigen der die Rechnung zahlt.

Du suchst ein Argument für den Glasfaserausbau? "Ich bezahle euch das zu 100%" ist DAS Argument schlechthin. Probiere es aus, das Argument wird sofort überzeugen.
 
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@hantelfix Was möchtest du mir sagen :-) ?

@Hayda Ministral Wieso? Glasfaser ist ja schon im Haus ;-) Es geht weiterhin nur um die letzten paar Metern. Unterm Strich ist es mir absolut egal ob die letzten Meter über CAT, Glas oder ähnlich kommt, solange die höheren Geschwindigkeiten buchbar sind.
 
Nur im haus reicht halt leider nicht.

Als beispiel: ein kleines Unternehmen bietet in der Nachbarschaft Glasfaser an für ca 150€ in der vorvermarktung und für später Einsteiger irgendwie knapp über einem Tausender.
Dabei ist 1, ja ein, Mauerdurchbruch durch ihre Baugruppen. Alles andere darf man selber machen oder machen lassen und selbst bezahlen. Dadurch das wir im Umkreis nicht wirklich viele Firmen haben die solch einen Dienst anbieten kommen dementsprechend Kostenvorschläge raus.

Frag doch Mal bei den Nachbarn um, hat das sonst wer schon oder will das wirklich ausser dir gar keiner?

Müssten doch auch noch andere mitzwanziger rumrennen oder wohnst du in der Seniorenresidenz ;)
 
@Hayda Ministral Wieso?[/QUOTE]

Ich verstehe die Frage nicht. Du willst etwas was sonst keiner will. Es ist logisch das Du die Kosten für die Realisierung Deiner Wünsche übernimmst.

Es geht weiterhin nur um die letzten paar Metern.

Um so besser? Dann solltest Du die Kosten ja locker übernehmen können.

Um mal wieder auf den Boden zurück zu kommen: Frag doch mal bei der Hausverwaltung an ob eine Sanierung geplant ist. Irgendwas ist ja immer (Treppenhaus, Elektro, Heizung, Dach) und wenn A ansteht kann man ja überlegen und eventuell darauf hin arbeiten auch B gleich mit zu nehmen.
 
budni schrieb:
Ich kann auch mal Bilder posten, wenn gewünscht.

Ist wohl das einzige was helfen würde.
Den Anbieter und den genauen Namen deines aktuell gebuchten Produkts von der Rechnung wäre übrigens auch sehr hilfreich statt immer nur "der ISP" und haufenweise Spekulation.

Nur weil da unten ein Glasfaseranschluss sitzt heißt das nicht dass du dir einfach GF in die Wohnung legen lassen könntest und dann kommt jemand und klemmt deine Faser da unten an.
 
@Akuji Nein, dies hat niemand bei uns im Quartier, immerhin ist der bauliche Zustand in allen Häusern identisch. Tatsächlich gibt es ein paar ältere Mitbewohner, aber mit den Nachbarn, mit denen ich des Öfteren zu tun habe, sind alle interessiert. Auf die Masse von 160 Wohnungen sicherlich aber nicht die Mehrheit - kenne die meisten ja auch nicht ;-)

@Hayda Ministral Woher willst du wissen, dass es kein anderer will? Es ist nicht einfach möglich das ich mein "eigenes Bier" mache, die Umbaumaßnahmen müssen von der Genossenschaft kommen. Ich habe von Anfang an nur Gründe gesucht, die man der Genossenschaft vortragen kann, dass somit ein Umbau durchgeführt wird oder der Bedarf erkannt wird. Den ein oder anderen interessanten Tipp habe ich ja schon erhalten. Ich will nicht die ganze Zeit hören "geht nicht", "bekommst du nicht", sondern "probier mal das", oder "vielleicht kannst du folgenden Vorschlag bringen". Das mit der Sanierung ist aber auf jeden Fall ein interessantes Thema und packe ich mal mit auf meine Liste.

@h00bi Ich habe bei dem "ISP" kein Produkt. Ich bin aufgrund der Vertragslaufzeit noch bei der Telekom. Beim "ISP" handelt es sich um willytel/wilhelmtel. Bilder anbei.
 

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SoDaTierchen schrieb:
...Ein paar geratene Zahlen, die so vermutlich nicht ganz realitätsfremd sind: 400€ pro Wohnung ...
In den 400€ kriegst du vielleicht gerade mal die Anfahrten unter für die Techniker, die das umbauen ;)
 
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