Goodbye Smartflix - Eine Zukunft die (noch) nicht sein sollte

Instanto

Lt. Commander
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Es war zu gut, um wahr zu sein.

Ein Traum.

Man stelle sich vor:

anstatt auf das überschaubare Angebot von Netflix Deutschland, mit "Blockbustern" wie "22 Jump Street" angewiesen zu sein, gab es mit Smartflix (als gesammelte Bibliothek mit einem VPN Service dabei), Zugriff auf das weltweite Angebot von Netflix, bzw. ca. 95 %. Serien bis zum Abwinken und echte Blockbuster wie z.B. "The Martian".

Ganz klar, so ein Szenario soll, laut Netflix selbst, die Zukunft sein.
Smartflix unternahm einen mutigen Versuch, diese Zukunft bereits heute Wirklichkeit werden zu lassen. Es war zum Scheitern verurteilt, sicher, aber es war wunderbar.

Durch die Lizenzregelungen, muss Netflix für jedes Land und jeden Inhalt eigene Lizenzrechte erwerben.
Scheinbar halten diese Produktionsfirmen gerade auch bei Netflix Deutschland die Hand ganz weit auf, so dass es hier nur selten wirkliche Highlights zu sehen gibt.

Natürlich können Privatpersonen eigene Proxy-Lösungen anstreben, doch mit wachsendem Bekanntheitsgrad sah sich Netflix selbst gezwungen, härter gegen solche "Cheater" vorzugehen.

Offensichtlich, dass so ein Sammeldienst wie Smartflix da leicht in die Zielschreibe der Industrie bzw. ihrem Proxy Netflix gerät. Seit drei Tagen ist es nun schon vorbei mit der Freiheit für den Nutzer und es ist klar, dass selbst eine neue technische Lösung nur von kurzer Dauer sein kann.

Was bleibt, ist die Erinnerung an die süße Freiheit, wenn die Lizenzhandfesseln wieder angezogen werden.
Wer aus dem falschen Land kommt, schaut halt in die Röhre.

Dann gehe ich jetzt mal 22 Jump Street gucken... :rolleyes:
 
In China hat gerade jemand Reis bestellt.
 
Echt?!

Wen interessiert denn bitte, ob in China jemand Reis bestellt?
 
Es gibt eben Regeln, an die man sich halten muss. Sei froh, daß du mit Netflix ansich schon große Möglichkeiten hast und nicht wie ganz früher Firmen vom Schlage der alten Kirch-Gruppe durch die Finanzkraft die Lizenzen für die Vermarktung noch für lange Zeit unter Verschluss waren.

So lange es eben wirtschaftliche Interessen gibt, werden gewisse Dinge sich nur langsam ändern.
 
Instanto schrieb:
Smartflix unternahm einen mutigen Versuch, ...

Das ist kein mutiger Versuch, das ist schlichtweg illegal. Nur weil ich es selbst auch schön fände, wenn ich global das identische Netflix-Angebot hätte, so weiß ich doch, dass es aktuell nicht zulässig ist. Das steht übrigens auch so in den Nutzungsbedingungen von Netflix.

Was kommt als nächstes? Raubkopierer unternehmen mit dem Cracken von Spielen mutige Versuche, die Zukunft der kostenlosen Spiele schon heute Wirklichkeit werden zu lassen?
 
Duh.

Es geht eigentlich darum, dass man Regeln auch mal hinterfragen muss. Eingefahrene Strukturen müssen auch mal überdacht werden. Es gibt ganz sicher Wege, um die Lizenzgebühren so zu regeln, dass diese nicht nur für ein Land jeweils gelten. Meinetwegen Europalizenzen, für den Anfang.
Schließlich kooperieren Filmgesellschaften innerhalb Europas sowieso sehr oft.

Aber hey, solange der Reis in China wichtiger ist als die eigenen Interessen durchzusetzen, werden sich die Dinge nur langsam ändern.

Jonah Hill und sein Nackenbart... herrlich.
Ergänzung ()

Deliberation schrieb:
Das ist kein mutiger Versuch, das ist schlichtweg illegal. Nur weil ich es selbst auch schön fände, wenn ich global das identische Netflix-Angebot hätte, so weiß ich doch, dass es aktuell nicht zulässig ist. Das steht übrigens auch so in den Nutzungsbedingungen von Netflix.

Was kommt als nächstes? Raubkopierer unternehmen mit dem Cracken von Spielen mutige Versuche, die Zukunft der kostenlosen Spiele schon heute Wirklichkeit werden zu lassen?


Dein Gedankengang hier ist kopfschmerzfördernd.

Schauen wir doch mal auf Steam und nehmen wir mal an, du möchtest dein Lieblingsspiel dort erwerben. Doch leider leider, es ist aus lizenzrechtlichen Gründen in Deutschland nicht frei verkäuflich.
Du lehnst dich also entspannt zurück und sagst: Naja, so sind eben die Regeln? Oder kaufst du das Spiel dann über eine der vielen anderen Quellen des Internets?
 
Instanto schrieb:
Schauen wir doch mal auf Steam und nehmen wir mal an, du möchtest dein Lieblingsspiel dort erwerben. Doch leider leider, es ist aus lizenzrechtlichen Gründen in Deutschland nicht frei verkäuflich.
Du lehnst dich also entspannt zurück und sagst: Naja, so sind eben die Regeln? Oder kaufst du das Spiel dann über eine der vielen anderen Quellen des Internets?

Kannst mich ja mal aufklären, aber mir ist kein Spiel bekannt, was wegen "Lizenzrecht" in Deutschland so nicht verfügbar ist, sondern das hat dann eher die Gründe, daß es aus irgendwelchen Gründen auf dem Index gelandet ist oder aufgrund von gewissen Symboliken leider gegen andere Gesetze bei uns verstößt.

Du versuchst dir deinen Unmut ein wenig schön zu reden, daß dein Tool, mit dem du die Bestimmungen von Netflix in Deutschland ausgehebelt hast...nicht mehr funktioniert.

Wie gesagt, freu dich doch über die Optionen, die du so schon hast.
 
Instanto schrieb:
Es geht eigentlich darum, dass man Regeln auch mal hinterfragen muss. Eingefahrene Strukturen müssen auch mal überdacht werden. Es gibt ganz sicher Wege, um die Lizenzgebühren so zu regeln, dass diese nicht nur für ein Land jeweils gelten.

Das ist richtig. Aktuell gibt es solche Regelungen aber noch nicht, zudem sind Hinterfragen und aktives Hintergehen zwei unterschiedliche Dinge.

Instanto schrieb:
Dein Gedankengang hier ist kopfschmerzfördernd.

Ich weiß, leben ist schwierig.

Instanto schrieb:
Schauen wir doch mal auf Steam und nehmen wir mal an, du möchtest dein Lieblingsspiel dort erwerben. Doch leider leider, es ist aus lizenzrechtlichen Gründen in Deutschland nicht frei verkäuflich.
Du lehnst dich also entspannt zurück und sagst: Naja, so sind eben die Regeln? Oder kaufst du das Spiel dann über eine der vielen anderen Quellen des Internets?

Wahrscheinlich würde ich mein Lieblingsspiel (was es aus mit unerfindlichen Gründe offenbar schon zu sein scheint, bevor ich das Spiel überhaupt habe) über "andere Quellen des Internets" kaufen. Ich würde den Verkäufer dann aber nicht als "mutigen Recken" beschreiben, der "wie Robin Hood gegen die unerträglichen Beschränkungen des deutschen Spielemarkts kämpft". Ich wäre der Ansicht, die "Quelle im Internet" macht das einfach, weil jemand Kohle verdienen will. Und sowohl mir als auch dem Verkäufer wäre klar, dass das Vorgehen rechtlich nicht einwandfrei ist.
 
Na, dann sind ja schon einen Schritt weiter, denn was Smartflix hier gemacht hat war nichts anderes. Da man Smartflix nur mit einer aktiven Netflix-Mitgliedschaft nutzen konnte, sehe ich darin nichts Illegales. Es wird nur die Lizenzvereinbarung verletzt. Lizenzvereinbarungen sind aber faule Kompromisse in sich.
Netflix selber würde den Passus liebend gerne aus seinen AGB's löschen, da sei dir mal sicher.
Es wäre ja viel einfacher sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, wenn man das ganze Angebot nutzen könnte.

Ich persönlich sehe nicht ein, für einen Service zu bezahlen und dann durch dämliche Vereinbarungen limitiert zu werden.
Das kann natürlich jeder gerne anders sehen, aber eigentlich nicht wirklich. ;)
 
Da kann ich nur einen Vorredner zitieren, der Dein Verhalten treffen zusammengefasst hat:

Ltcrusher schrieb:
Du versuchst dir deinen Unmut ein wenig schön zu reden, daß dein Tool, mit dem du die Bestimmungen von Netflix in Deutschland ausgehebelt hast...nicht mehr funktioniert.

Und es geht im ersten Schritt weder um "Lizenzvereinbarungen" und auch nicht um "AGB's. Es geht darum, dass Du einen Dienst bezahlst, der gewissen Nutzungsbedingungen unterliegt. Und wenn Du Dich nicht an die Nutzungsbedingungen hältst, dann nutzt Du den Dienst nicht vertragsgemäß. D.h. Du hast keinen, null, nada, gar nüscht, keinerlei Anspruch auf diese Art der Nutzung.

Das ist so, ob's Dir nun passt oder nicht. Und es ist auch völlig egal, was "Netflix" gerne möchte oder vielleicht irgendwann in der Zukunft tun will. Jetzt ist jetzt und Zukunft ist nicht jetzt. Klingt komisch, is aber so.
 
Puhh Instanto...du siehst die Kombination aus Netflix und Smartflix leider falsch.

Du erstellst dir einen Netflix Account unter den Bedingungen, die in dem Land gelten und mit dem Leistungsumfang, die in dem Land gelten.

Durch das Tool erschleichst du die Leistungsmerkmale und Optionen, die zum einen weder von den Bedingungen noch von der lizenztechnischen Seite abgedeckelt sind.

Du nutzt ein VPN Tool, um vorzugaukeln, daß du z.B. auf den niederländischen Antillen sitzt, wo ganz andere Lizenzrechte und ggf. auch andere urheberrechtliche Bedingungen gelten.

Die Entwickler von solchen Tools profitieren von der Gier des Nutzers...das ist nichts weiter. Das sind keine Helden oder Ritter des Rechts.

Wenn du durch die Nutzung solcher Tools deinen Account ggf. verlierst, zeigen die dir noch den Stinkefinger von wegen selber Schuld, etc.

Aber...ist ja immer so. Man fühlt sich betrogen und hintergangen, wenn eine gewisse Option, die man sich über Umwege erschlichen hat, nicht mehr geht.
 
Netflix ist ein Anbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Wenn ich mir hier HBO hole, kann ich auch erwarten, das Programm von HBO zu sehen und nicht ein wie auch immer beschnittenes "deutsches" HBO.

Mein Unmut liegt nicht im Tod des Aushebelmechanismus begründet, sondern in der Sinnlosigkeit der Lizenzregelungen, die die Notwendigkeit für solche Tools erst geschaffen haben.

Denk da mal etwas drüber nach. Wenn bei jeder AGB Verletzung sofort ein Vertrag beendet würde, dann würde wir alle ganz schnell ohne Mobilfunk-, Internet und oder sonstige Verträge dasitzen. AGBs unterliegen ständigen Veränderungen und nicht alles was dort steht ist als unumgehbares Gesetz anzusehen.

Aber in Deutschland herrscht offensichtlich noch eine gewisse Engstirnigkeit vor.

Oh man...

Jetzt nochmal ganz langsam für Euch, zum Mitschreiben: Smartflix waren keine Helden weil sie nicht selber Geld verdienen wollten, sie haben versucht das zu tun, was Netflix selber gerne hätte.
Klar war das zum Scheitern verurteilt (das habe ich selber im Ausgangspost gesagt), aber es war eine Freiheit, die ihr offensichtlich gar nicht nachvollziehen könnt und deshalb auch meinen Unmut nicht versteht.
Klar ist Netflix Deutschland immer noch besser als gar nix, aber wenn man weiß, was weltweit alles zu Netflix gehört und welchen FURZ davon wir hier aufgetischt bekommen.

Wer das einfach so hinnehmen will, der kann das gerne tun, aber versucht mal nicht weiter mir hier zu erzählen ich würde Zusammenhänge nicht erkennen, dieses Problem sehe ich wenn, eher bei Euch gegeben bzw. nein, ich will hier niemanden persönlich angreifen, ich bewerte die Zusammenhänge nur anders als ihr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Instanto schrieb:
Netflix ist ein Anbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Wenn ich mir hier HBO hole, kann ich auch erwarten, das Programm von HBO zu sehen und nicht ein wie auch immer beschnittenes "deutsches" HBO.

Nur das du den Vertrag nicht auf amerikanischem Grund und Boden abschließt, sondern unter anderen Voraussetzungen.

Idee: Amerikanische Botschaft besuchen, Rechner dort nutzen. Dort gelten dann US-amerikanische Bedingungen, die du vielleicht dann erstreiten kannst.

Valve, die verantwortlich für die Steam Plattform zeichnen, müssen auch dafür Sorge tragen, daß du über deren Plattform auf deutschem Grund und Boden kein Spiel mit verfassungsfeindlichen Symboliken kaufen oder aktivieren kannst.

Da spielt es auch keine Rolle, ob das ein US Unternehmen ist.

Aber...dein gesamter Unmut ist ansich nichts weiter als ein 1st world problem.
 
@Ltcrusher
Nunja, ich finde es an sich schon etwas bescheuert, dass es je nach Land unterschiedliche Regelungen für im Grunde ein eindeutiges Angebot gibt. So wird im Grunde alles zur individuellen Auslegung was einheitlich sein sollte. Das erinnert mich fast an die Idiotie des Kinovertriebs warum die Filme nicht einheitlich am selben Tag und zur gleichen Uhrzeit, ihre Premiere feiern. Warum Filme mit nacheinander ausgewählten Ländern, zuerst eine Probe durchlaufen wie dieser ankommen könnte und sich dann auf die anderen Märkte veröffentlicht werden. Selbstverständlich stecken hinter solchen Methoden Wirtschaftliche Interessen aber kundenfreundlich ist das nicht. Daher kann ich es bspw. auch verstehen, wenn der Threadsteller für etwas bezahlen würde, wenn er dafür eben ein volle Angebot ausgenommen spezieller Lizenzregelungen für sein Land warhnehmen möchte. Woanders geht es ja wie es aussieht doch. Mich hat sowas schon vor Jahren beim Fernsehen gestört. Da läuft nur das was andere Denken das laufen sollte, alles andere erscheint erst gar nicht oder sehr selten. Letztendlich zahlt man für ein Angebot Geld und wenn das Angebot egal in welcher Hinsicht, nichts vergleichbares hierzulande gibt, hat der Kunde quasi keine Möglichkeit seine Interessen wahrzunehmen und wird stinkig. Ergo folgt die Suche nach fragwürdigen Methoden oder Raubkopierei.
 
Dann kannst du das ganze Forum gleich dicht machen, alles hier ist 1st world problem.

Alter Falter, echt. Wenn ihr meinen Post als sinnloses Gequengel warhnehmt, dann kommentiert einfach nicht.
Wenn ihr es doch tut, dann gibts eben nen schönen Roast, bei dem Wetter.

So einfach kann das Leben sein in der reichen Industrienation.

@koffeinjunkie versteht.
 
Instanto schrieb:
Netflix ist ein Anbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten. Wenn ich mir hier HBO hole, kann ich auch erwarten, das Programm von HBO zu sehen und nicht ein wie auch immer beschnittenes "deutsches" HBO.

HBO gibt es deshalb auch nur in den USA. Netflix USA gibt es auch nur in den USA, wohingegen Netflix Deutschland in Deutschland erhältlich ist. Und da "hier" in Deinem Fall Deutschland ist, hast Du einen Vertrag mit Netflix Deutschland abgeschlossen. Und ja, hier kannst Du vertraglich das erwarten, was Netflix in Deutschland anbietet.

Instanto schrieb:
Mein Unmut liegt nicht im Tod des Aushebelmechanismus begründet, sondern in der Sinnlosigkeit der Lizenzregelungen, die die Notwendigkeit für solche Tools erst geschaffen haben.

Dann bist Du aber sowohl bei Smartflix als auch bei Netflix falsch. Die Lizenzbedingungen werden von den Vermarktungsgesellschaften ausgehandelt.

Instanto schrieb:
Denk da mal etwas drüber nach. Wenn bei jeder AGB Verletzung sofort ein Vertrag beendet würde, dann würde wir alle ganz schnell ohne Mobilfunk-, Internet und oder sonstige Verträge dasitzen.

Echt jetzt? Was machst Du mit Deinen "Mobilfunk-, Internet und oder sonstige Verträge(n)", dass man Dir eigentlich kündigen müsste?

Instanto schrieb:
AGBs unterliegen ständigen Veränderungen und nicht alles was dort steht ist als unumgehbares Gesetz anzusehen.

Ja genau, lasst uns einfach alles so machen, wie uns das gefällt - Revolution!

Instanto schrieb:
Aber in Deutschland herrscht offensichtlich noch eine gewisse Engstirnigkeit vor.

Oh man...

Äh, was hat das nun mit Deutschland zu tun? In welchem Land kannst Du denn die Rechte anderer einfach ignorieren, nur weil Dir gerade danach ist? Also mal die Fantasie ausgenommen, dass Du Diktator Deines eigenen Inselstaates bist.

Instanto schrieb:
Jetzt nochmal ganz langsam für Euch, zum Mitschreiben: Smartflix waren keine Helden weil sie nicht selber Geld verdienen wollten, sie haben versucht das zu tun, was Netflix selber gerne hätte.

Und nochmal ganz langsam für Dich, weil Du es offenbar noch immer nicht verstehst: es ist völlig irrelevant, was Netflix in Zukunft gerne irgendwann tun will oder auch nicht. Du bist nicht Netflix, Dir gehören die Inhalte nicht, Du hast lediglich das Recht sie in einem gewissen Rahmen zu nutzen. Du hast aber nicht das Recht, diesen Rahmen selbst zu bestimmen. Und nochmal zum Mitschreiben: nein, Schwurbelfix äh Smartflix hat nicht versucht das zu tun, was Netflix gerne tun würde. Wenn das der Fall wäre, hätten sie ein eigenes Netflix gegründet und die Lizenzbedingungen für Inhalte so ausgehandelt, dass die Nutzungsbedingungen die globale Nutzung aller Inhalte zulassen. So waren sie einfach nur die illegale Made im Speck von Netflix.

Instanto schrieb:
Klar war das zum Scheitern verurteilt (das habe ich selber im Ausgangspost gesagt), aber es war eine Freiheit, die ihr offensichtlich gar nicht nachvollziehen könnt und deshalb auch meinen Unmut nicht versteht.

Oh doch, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Was Du allerdings nicht nachvollziehen kannst ist, dass diese von Dir so geschätzte Freiheit nicht existiert. Sie ist weder rechtlich vorgesehen, noch ist sie aktuell technisch herstellbar. Und Du hattest nie das Recht, von dieser Freiheit Gebrauch zu machen.

Instanto schrieb:
Wer das einfach so hinnehmen will, der kann das gerne tun, aber versucht mal nicht weiter mir hier zu erzählen ich würde Zusammenhänge nicht erkennen, dieses Problem sehe ich wenn, eher bei Euch gegeben.

Natürlich erkennst Du die Zusammenhänge nicht. Denn wenn Du ehrlich etwas gegen die Praktiken von Netflix unternehmen willst, dann solltest Du konsequenterweise kündigen und dem Netflix-Support mitteilen, dass Du das tust, weil Du nicht mit dem deutschen Angebot einverstanden bist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Instanto schrieb:
Dann kannst du das ganze Forum gleich dicht machen, alles hier ist 1st world problem.

Alter Falter, echt. Wenn ihr meinen Post als sinnloses Gequengel warhnehmt, dann kommentiert einfach nicht.
Wenn ihr es doch tut, dann gibts eben nen schönen Roast, bei dem Wetter.

So einfach kann das Leben sein in der reichen Industrienation.

@koffeinjunkie versteht.

So darfste meine Argumentation nicht verstehen. Nur einen richtigen Ansatz, wie man was ändern solle, war von dir bisher auch nicht zu lesen.
 
Dude, einfach nur facepalm, ganz ehrlich.

HBO gibt es sehr wohl auch in Deutschland zu beziehen.

Wenn du deine Äuglein mal ein wenig öffnen würdest, dann siehst du, dass die Welt nicht so funktioniert, wie in diversen AGBs geschrieben steht.

Du erinnerst dich an Diskussionen wie "p2p was zählt dazu und was nicht"? Es könnte sehr schnell passieren, dass der falsche Dienst plözlich zum p2p Volumen gezählt wird und dann geht die grosse Drosselei los oder Kündigungswellen. Wenn die falschen Interessen durchgesetzt werden, wirst auch du anfangen, dir mal Gedanken zu machen ob das alles so richtig ist.

Lizenzbedingungen werden von Vermarktungsgesellschaften ausgehandelt. Der war gut.
Dort wo das meiste Geld zu holen ist, da wird hingehandelt. Ganz einfache Regel in der Welt. Wo ist wohl mehr Geld zu holen? Denk mal drüber nach.

Du verstehst ganz offensichtlich nicht, was AGBs sind, das sind keine Gesetzbücher und die haben weder besonders viel mit der Ordnung eines Konzerns, noch mit der Welt im allgemeinen zu tun.

Und komm mir nicht mit Tropico, Netflix wird genau das irgendwann erreichen, dass sie es jetzt nicht können liegt an den Lizenzinhabern. Wenn ich als Privatperson das nicht hinnehmen will und nicht warten will, dann kann ich das tun, muss aber mit dem Risiko leben. Was ich bestimmt nicht tun muss, ist mir von Leuten wir dir sagen zu lassen, dass ich die wundersamen Wege von Gesetz und Ordnung nicht verstehe.

Und last but not last, Netflix zu kündigen weil ich mit dem Gebahren der Lizenzinhaber nicht d'accord gehe, bringt überhaupt nichts. Deine Logik ist generell etwas hinten an, aber wenn du weiter versuchen möchtest mich hier irgendwie anzugreifen, nur zu.

@Ltcrusher, da ich weder Lizenzinhaber noch Netflix bin, müsste ich mich mit den genauen Details auseinandersetzen, aber selbst dann geht es letztlich nur ums Geld. Von der Gesetzgeberseite wäre ja hier vielleicht eine europäische Regelung für solche Lizenzen eine Idee, dann bräuchten wir auch die GEMA so nicht mehr. Das wäre mein spontaner Ansatz. Hat aber alles immer Vor- und Nachteile, natürlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Instanto schrieb:
HBO gibt es sehr wohl auch in Deutschland zu beziehen.

Link?

Instanto schrieb:
Wenn du deine Äuglein mal ein wenig öffnen würdest, dann siehst du, dass die Welt nicht so funktioniert, wie in diversen AGBs geschrieben steht.

Darum geht es nicht. Es geht darum, was erlaubt ist und was nicht. Und wenn Du etwas mit Hilfe eines Anbieters machst, was illegal ist, dann wird das eben irgendwann beendet. DAS ist die wirkliche Welt und wie sie funktioniert.

Das macht weder Smartflix zu einem Heldenunternehmen, noch Dich zum Teil einer Bewegung für unbegrenztes Streaming.

Instanto schrieb:
Wenn die falschen Interessen durchgesetzt werden, wirst auch du anfangen, dir mal Gedanken zu machen ob das alles so richtig ist.

Nochmal: Gedanken sind was anderes als Handlungen. Ich finde auch den ARD/ZDF-Beitragsservice gedanklich kacke, dennoch bezahle ich ihn im wahren Leben, weil die Regel nun mal so ist. Auch wenn mir das nicht passt.

Instanto schrieb:
Du verstehst ganz offensichtlich nicht, was AGBs sind, das sind keine Gesetzbücher und die haben weder besonders viel mit der Ordnung eines Konzerns, noch mit der Welt im allgemeinen zu tun.

Du hast meine Frage nicht beantwortet. Naja, aber eigentlich beantwortest Du kaum eine meiner Fragen, die ich oben gestellt habe.

Instanto schrieb:
Und komm mir nicht mit Tropico, Netflix wird genau das irgendwann erreichen, dass sie es jetzt nicht können liegt an den Lizenzinhabern. Wenn ich als Privatperson das nicht hinnehmen will und nicht warten will, dann kann ich das tun, muss aber mit dem Risiko leben.

Na also, jetzt kommen wir der Sache langsam näher.

Instanto schrieb:
Und last but not last, Netflix zu kündigen weil ich mit dem Gebahren der Lizenzinhaber nicht d'accord gehe, bringt überhaupt nichts. Deine Logik ist generell etwas hinten an, aber wenn du weiter versuchen möchtest mich hier irgendwie anzugreifen, nur zu.

Nur weil ich nicht ungesehen Deiner Logik folge, bedeutet das doch noch lange nicht, dass meine Logik "generall etwas hinten an" ist oder ich Dich angreife. Im Gegenteil, Du reagierst krätzig und verbal aggressiv, weil Dir nicht passt, dass andere Menschen andere Meinungen haben. Warum bist Du dann in einem Diskussionsforum?

Es gibt Deinerseits zwei Dinge, die im jetzigen Rechtszustand helfen könnten, etwas an der Geoblockade zu ändern:

1. Du gründest einen eigenen Streamingsdienst und bietest Inhalte weltweit an oder
2. Du zeigst als Kunde durch Dein Konsumverhalten, dass Du Dienste nicht bezahlst, die Geoblocking nutzen. Dadurch kann es dazu kommen, dass die Lizenzinhaber umdenken. Solange die Kunden dennoch bezahlen oder schwurbelige Dienste nutzen, die man dann irgendwann schließt, müssen sie nicht umdenken.
 
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