GPUs mit Cache - würde das was bringen?

10tacle

Admiral
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Keine Ahnung wie ich drauf komme, ich habe mir aber gerade überlegt ob es was bringen würde wenn die aktuellen GPU's einen Cache hätten wie die CPU's.
Nun gut der Unterschied von Core- und Ramtakt ist nicht so groß wie bei CPU's aber trotzdem sollte die GPU doch viel schneller Daten liefern können wie sie der Ram verarbeiten kann, oder? Also ist doch auch hier ein Flaschenhals wie bei der CPU. Wenn nun ein L1-Cache verbaut wäre der mit gleichem Takt läuft würde das doch schon was bringen... oder nich?

Wäre über eine Aufklärung echt sehr dankbar :)
 
AW: GPU's mit Cache - würde das was bringen?

GPU's haben doch Cache um z.B. Farbwerte oder subpixel zu speichern die nich besonders groß sind oder immer wieder schnell gebraucht werden, aber frag mich bitte nicht wie viel KB's oder MB's ne X1800 z.B. hat, das wes isch nit.
 
AW: GPU's mit Cache - würde das was bringen?

vor kurzem ist eine GraKa rausgekommen mit 10MB ONchip Cache, weiß aber auf die schnelle nicht welche es war
 
AW: GPU's mit Cache - würde das was bringen?

Nein, es gibt keine solche Grafikkarte.
 
AW: GPU's mit Cache - würde das was bringen?

Supersonic meint bestimmt den xbox360 Grafikchip mit 10MB eDRAM
 
Ach ja, das kann sein.:)
Das ist aber auch keine Grafikkarte sondern eine Spiele-Konsole, das kann man nicht direkt miteinander vergleichen.
 
Wobei ED-RAM ja nicht Cache ist - sondern schon externer Speicher.
Tatsächlich wäre ED-RAM auch für Desktop Grafikkarten einsetzbar - ED-RAM ist aber sehr teuer
 
Ein Cache ist ja nur dann effektiv, wenn häufiger die gleichen Daten gebraucht werden. Bei einer Grafikkarte werden i.d.R. aber alle Daten (mindestens der größte Teil) bei jedem Frame gebraucht. Da macht der Cache keinen Sinn.
Zudem ist der RAM einer Grafikkarte schon sehr gut angebunden, anders wie bei einem Hauptprozessor. Nicht umsonst liegt auf der Grafikkarte der RAM nur wenige Zentimeter von der GPU entfernt. ;)
 
Die Entfernung spielt in der Regel eine niedrigere Rolle (oder ist der VRAM bei einer Geforce 6200 mit 64bit weit vom GPU entfernt? Wobei man aber sagen muss, das die Latenzen je nach Entfernung höher oder kleiner werden) viel wichtiger ist die mögliche Speicheradressierung bzw. das Speicherinterface (64bit ... 256bit).
 
Die Entfernung spielt dabei sehr wohl eine Rolle, denn mit Zunehmender Entfernung und Taktrate ergeben sich stärkere Probleme mit der Signallaufzeit. Ich denke nicht dass eine derartige Anbindung auch über 20cm möglich wäre. ;)
Aber du hast Recht, das Interface gibt den Ton an, allerdings ginge das wie gesagt nicht über größere Entfernungen. Wie man ja leicht erkennt, sind die RAM-Bausteine auf modernen Karten ringförmig sehr dicht um die GPU angeordnet (das wird nicht wegen der Optik gemacht), und nicht etwa in einer Reihe. Die unterschiedlichen Leitungslängen wären in dem Fall das KO-Kriterium. :)
 
Die Kyro 3 sollte so einen Ram bekommen (glaube 1 vollen MB fullspeed) daran ist sie am Schluß dann unter anderem auch gescheitert, TCM zog das Angebot zurück den Chip zu machen (techn. Probs?) und Infineon war laut Gerüchten wesentlich teurer. Sonst gab es keinen der diese Technik beherrscht und für Fremdfirmen herstellt. Die K3 brauchte diesen Ram für super effektive HSR Prozeduren.

(Die K3 wäre aber sowieso gescheitert wie man anhand der technischen Daten weiß,
trotzdem schade um die Kyro Serie, die K2 war meine all time Lieblings-Graka)
 
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