News Grafikkarten-Preise: Die RTX 5090 erreicht mit Ø 3.800 Euro ein neues Allzeithoch

wagga schrieb:
1000 wäre ich maximal notfalls bereit zu zahlen, aber eher 600 Euro.

Ich kaufe so alle 4-5 Jahre wenn die aktuelle Grafikkarte zu heiß wird oder Probleme macht spätestens wenn sie defekt ist eine neue.
2008 4850
2009 5750 Wegen defekt
2014 R9 290
2014 R9 290 RMA wegen defekt
2015 R9 390 wegen defekt
2020 R9 390 defekt Mit HD 4600 gespielt wegen Miningkrise
2022 RX 6600 gekauft für 260 Euro läuft bis heute
2028/2029 evtl dann mal eine RX 11600 oder 12600 kaufen evtl. 11700 oder 12700!
Deine Karten gehen ja oft defekt. Bei mir nur 2 Stück in 20 Jahren.
 
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Duggan schrieb:
Preise sind keine moralische Instanz, sondern schlicht das Ergebnis von Knappheit, Kosten und Nachfrage
Und noch vielem mehr. Die Wirkung von Preisen kann sehr gesellschsftlich relevante und damit moralische Wirkungen haben. Wie kann man das nur ignorieren? Dadurch wird der Preis aber nicht zu einem eigene Wert.

Einfachstes Beispiel aus den USA: Sehr hohe Kosten bei Medikamenten und somit eine Anzahl an Armen, die öfters benötigte Medikamente nicht kaufen können. Für mich ist der Preis manchmal überaus moralisch in einem übergeordneten Kontext ... kann also andere (echte!) Werte betreffen! Deshalb ist es ja aus meiner Sicht so gefährlich den Marktpreis als eigenen "Wert" anzusehen, weil es offenbar Menschen dabei hilft, wichtigere, andere Werte schlicht auszublenden.
Ohne Preise kein Wettbewerb, ohne Wettbewerb keine Innovation. Nur Regulierung und Stillstand.
Hier ist wirklich absolut alles falsch. Wettbewerb gibt es in Sport ganz ohne Preise. In Vereinen oder auch in Universitäten gibt es haufenweise Innovationen oft ohne (direkten) Wettbewerb. Ohne Regularien hättest Du keine modernen Märkte, keine modernes Vertragswesen und keine modernen Unternehmen. Stillstand entsteht oft auch bei wenigen Regularien (es geht wie immer um richtige vs. falsche Regularien statt viele vs wenige Regularien - auch ein Kritikpunkt an moderner Ökonomie, die vorrangig quantifizieren will, selbst wenn es um Qualitätsanalysen ginge).

Aber ganz schlimm ist hier, dass Du irgendwie ignorierst, dass ich selber ja den fehlenden Wettbewerb herausstelle, also im Sinne unseres Wirtschaftssystem im zweiten Teil argumentiere. Und Du scheinst nun sogar den fehlenden Wettbewerb positiv darstellen zu wollen? Ich habe schon fast den Eindruck, dass Du einfach nur eine Kontra-Position konstruieren willst, ohne genauer zu analysieren, was ich eigentlich zu Ausdruck bringen wollte.
Gerade wenn Du Wettbewerb wichtig findest, müsstest Du die aktuelle Situation harsch kritisieren!

Marktmacht ist kein Zeichen eines defekten Systems, sondern dessen logische Nebenwirkung
Eine zu starke Nebenwirkung bedeutete, dass das System defekt ist. Wenn eine Substanz in der Medizin so starke Nebenwirkungen hat, dass diese den positiven Effekt überwiegen, dann ist es kein Medikament sondern ein Gift.
Und selbst wenn es eine schwächere Nebenwirkung ist, werde oft zusätzliche Medikamente verschrieben, um die Nebenwirkungen zusätzlich zu bekämpfen.
Was ist Dein Vorschlag zu "Nebenwirkung" des fehlenden Wettbewerbs in einigen Branchen? Ich sehe keinen.

Und wer glaubt, moralische Empörung könne ökonomische Mechanismen ersetzen, verwechselt Haltung mit Wirkung.
Du konstruierst Strohmänner um Dich und andere von moralischen Gedanken völlig zu befreien! Ich will nichts ersetzen sondern klar machen, dass rein ökonomische Betrachtung und die Überhöhung des Preises als "Wert" das Problem birgt, andere - wichtigere - Werte komplett auszublenden.
Mir scheint ... Du bist genau einer der Vertreter, die das gerne möchten.
Wieso? Keine Ahnung. Aber ernsthaft die Frage an Dich: Wie sollen die vielen unmoralischen Ergebnisse in der Wirtschaft denn betrachtet werden? Gar nicht?

Und - neben dieser allgemeinen Betrachtung sage ich schlicht: Hier fehlt aktuelle Wettbewerb. Was Du als "Nebenwirkung" ansiehst. Kann man machen.
Aber wie Du mit dieser "Nebenwirkung" umgehen willst? Null Hinweis.
 
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@SamLombardo
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kann nur ein fehler gewesen sein. erstens das falsche bild und zweitens nicht verfügbar. denke da ist alternate ein fehler unterlaufen.

https://www.alternate.de/ASUS/GeForce-RTX-5070-Ti-PRIME-GAMING-OC-Grafikkarte/html/product/100110152

hier ist der richtige artikel. die prime ist sogar eine der teuersten bei alternate. deutlich über 1k
 
CMDCake schrieb:
Same, hätte nicht gedacht, daß die 1999€ für die 4090 sich noch als "günstig" erweisen würden. Die muß jetzt auch jetzt ein paar Jahre halten, ich denke wir werden eine historische Lebenserwartung der alten Generationen erleben.
Erleben wir doch längst. Eine neue 5070Ti hat die Leistung einer 4080 von 2022. Leistungsstillstand bei 2022. Zu 5080, 4090, 5090 gibt es nichtmal rote Konkurrenz. Von Team Red ist das schnellste auch nicht über einer 2022er 4080, mit RT/PT sogar darunter. Wer jetzt neu kauft erwirbt Leistung von 2022. Die 9000er haben selbst auch nur eine Daseinsberechtigung weil man den 7000ern FSR4 vorenthält um überhaupt was neues zu verkaufen.
 
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Christi schrieb:
@SamLombardo
Anhang anzeigen 1719071

kann nur ein fehler gewesen sein. erstens das falsche bild und zweitens nicht verfügbar. denke da ist alternate ein fehler unterlaufen.

https://www.alternate.de/ASUS/GeForce-RTX-5070-Ti-PRIME-GAMING-OC-Grafikkarte/html/product/100110152

hier ist der richtige artikel. die prime ist sogar eine der teuersten bei alternate. deutlich über 1k
Und bei der 5070 Ti Prime liegt wohl auch ein Fehler vor. Zich 5080er Modelle sind günstiger zu haben bei Alternate...
 
Independent schrieb:
Wenn der Markt zusammen bricht ( denkt daran, das keine KI Firma Gewinne macht und das gekaufte nur auf dem Papier steht) wird NVidia einer der größten Verlierer werden, die es je gegeben hat.
Immer eine Sache der Perspektive.
Für NVIDIA oder AMD (die Firma selbst) interessiert sich keiner mehr, nichtmal Jensen und Lisa. Hier geht es nur noch darum in kürzester Zeit soviel Geld wie möglich abzuschöpfen und solange der KI Markt hergibt wird geschöpft.
Ja ein paar Verlierer wird es geben, die die zu spät verkaufen.
 
llax schrieb:
Mal im Ernst.. Ich kann es noch nachvollziehen, wenn Menschen viel Geld in Uhren, Autos, Bilder Immobilien reinstecken.

Aber 4k€ in eine Graka, die in den nächsten Paar Jahren im Wert verliert und von noch schnelleren, besseren, natürlich noch teuereren GK überholt wird?
Naja, die meisten Autos sind nach drei Jahren auch nur noch um die Hälfte wert. Teils sogar noch weniger. Allerdings bietet ein Auto durchaus eine mögliche Nutzungsauer von 15-20 Jahren. Wenn man es den nicht wieder verkaufen will, spielt das keine so arg große Rolle.
 
Wenn ich überlege, das ich meine Gigabyte damals für 2049 € gekauft habe und das ist schon ein stark übertriebener Preis... das hier ind Preisentwicklungen die echt Angst machen.
 
llax schrieb:
Aber 4k€ in eine Graka, die in den nächsten Paar Jahren im Wert verliert und von noch schnelleren, besseren, natürlich noch teuereren GK überholt wird?
Also wer damals ne 4090 für 2000€ gekauft hat bekommt die auch heute noch sehr gut wieder los.
Wer zur gleichen Zeit ein Auto gekauft hat bekommt bestimmt weniger zurück
 
Jan schrieb:
Die RTX 5090 erreicht mit Ø 3.800 Euro ein neues Allzeithoch...
Ich fand 2000,- seinerzeit schon unverschaemt und am Markt vorbeit.
Wie man sich irren kann...
 
Aladan schrieb:
das hier ind Preisentwicklungen die echt Angst machen.
Ich finde das gut. Da in meinem ETF leider ca 5% NV Aktien stecken, hoffe ich auf mindestens 6k für die 6090. Die Leute kaufen es ja eh.
 
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Booth schrieb:
Sorry wenn ich Dein Posting rauspicke - es ist nicht persönlich gemeint,
Kein Problem.

Jeder freut sich doch, wenn er nach der Nutzungszeit möglichst wenig Wertverlust hat. Wenn ich also 2500€ bezahlt habe und kurz vor der 6090 dafür noch 2000 - 3000 bekomme, dann ist das schön. Und da ich mir kaum vorstellen kann, das eine 6090 mehr wie 3500€ als UVP Preis bekommt, wäre das für mich ein günstiger Umstieg auf die neue Generation.
 
Ich sehe das Problem weniger darin, dass NV ein Halo-Modell für 4k€ auf dem Markt hat, sondern eher bei den Spieleentwicklern, welche meinen ein Halo-Modell als Ausgangsbasis für das Performance-Target der Spiele ansetzen zu müssen.

Wenn Spiele OOB auf ~300€ HW laufen würden, ohne dafür Krücken zu brauchen, dann könnte man die Preisentwicklung ja getrost ignorieren. Aber unter 700-1000€ wird es halt schwer, aktuelle AAA-Titel noch einigermaßen brauchbar über den Monitor flimmern zu lassen.

Taxxor schrieb:
Also wer damals ne 4090 für 2000€ gekauft hat bekommt die auch heute noch sehr gut wieder los.
Wer zur gleichen Zeit ein Auto gekauft hat bekommt bestimmt weniger zurück
Zumindest, solange man den Chinamann auf EKA hat, welcher bereit ist Mondpreise für den Chip zu zahlen.
 
Stanzlinger schrieb:
Wenn ich also 2500€ bezahlt habe und kurz vor der 6090 dafür noch 2000 - 3000 bekomme, dann ist das schön. Und da ich mir kaum vorstellen kann, das eine 6090 mehr wie 3500€ als UVP Preis bekommt,
Wenn beides eintrifft, 6090 nur 3,5k und Restwert deiner 5090 2-3k, bedeutet das im Umkehrschluss, dass die 6090 nur 20-30% schneller als die 5090 ist. Maximal.
 
Achja,
ich habe bemerkt, dass ich noch so unheimlich viele, vorallem aeltere, Spiele habe, die ich aus Zeitmangel noch nicht einmal gestartet hatte... da reicht mir die Graka aus der Sig noch ueber Jahre...

ps:
an CB's Stelle, wuerde ich Artikel > 3000,- Euro zwar erwaehnen aber die Ressourcen fuers Tests (z.B. Wolfgang) lieber woanders einsetzen. - Das intellektuelle, (meist) junge CB-Publikum duerfte hier nicht mehr od. novch nicht die Zielgruppe sein.
 
Booth schrieb:
Was ist Dein Vorschlag zu "Nebenwirkung" des fehlenden Wettbewerbs in einigen Branchen? Ich sehe keinen.
Und du glaubst ernsthaft, der Wettbewerb wäre größer, wenn eine 5090 2000 bis 2500 statt 3000 bis 3500 Euro kosten würde?

Booth schrieb:
Du konstruierst Strohmänner um Dich und andere von moralischen Gedanken völlig zu befreien! Ich will nichts ersetzen sondern klar machen, dass rein ökonomische Betrachtung und die Überhöhung des Preises als "Wert" das Problem birgt, andere - wichtigere - Werte komplett auszublenden.
Was für "wichtige Werte" denn bitte? Dass du und auch jeder andere sich problemlos alles leisten können, was ihnen heute noch zu teuer ist? Nein, das ist kein "wichtiger Wert"! Und wenn wir bei der Grafikkarte damit anfangen, wo hören wir denn damit auf? Beim Urlaub? Dem Auto? Dem Einfamilienhäuschen? Noch mal zur Erinnerung: Wir reden hier nicht von Lebensmitteln, Wasser oder Medizin, sondern von Luxusscheiß; da mit Begriffen wie "Werten" und "Moral" zu kommen, ist wirklich lächerlich hoch Drei.

Booth schrieb:
Wieso? Keine Ahnung. Aber ernsthaft die Frage an Dich: Wie sollen die vielen unmoralischen Ergebnisse in der Wirtschaft denn betrachtet werden? Gar nicht?
Dinge zu kaufen, die sich andere nicht leisten können oder wollen, ist nicht unmoralisch! Hört endlich mit diesem blasierten und überheblichen Moralgeschwalle auf, wenn es euch letztlich um nichts anderes geht, als darum, Prioritäten, Gewohnheiten und Kaufverhalten anderer schlicht deshalb zu kritisieren, weil es von eurem eigenen Verhalten abweicht - das selbstverständlich Maßstab für alle anderen zu sein hat, weil am eigenen Wesen gefälligst auch der Rest der Welt zu genesen hat!
 
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Booth schrieb:
Und noch vielem mehr. Die Wirkung von Preisen kann sehr gesellschsftlich relevante und damit moralische Wirkungen haben. Wie kann man das nur ignorieren? Dadurch wird der Preis aber nicht zu einem eigene Wert.

Einfachstes Beispiel aus den USA: Sehr hohe Kosten bei Medikamenten und somit eine Anzahl an Armen, die öfters benötigte Medikamente nicht kaufen können. Für mich ist der Preis manchmal überaus moralisch in einem übergeordneten Kontext ... kann also andere (echte!) Werte betreffen! Deshalb ist es ja aus meiner Sicht so gefährlich den Marktpreis als eigenen "Wert" anzusehen, weil es offenbar Menschen dabei hilft, wichtigere, andere Werte schlicht auszublenden.
Dein Kommentar illustriert wunderbar, wie schnell ökonomische Konzepte auseinanderfallen, sobald man sie mit moralischen Kategorien vermischt. Preise bewerten nichts, sie signalisieren. Dass sie gesellschaftliche Folgen haben, bestreitet niemand, aber das macht sie noch lange nicht zu ethischen Maßstäben oder moralischen Fehlentscheidungen.

Dein Beispiel mit den Medikamenten ist tragisch, aber schief. Das sind keine freien Märkte, sondern hochregulierte Industrien mit Patentschutz, Lobbyeinfluss und Subventionspolitik. Das Versagen liegt dort nicht in der Preislogik, sondern in der Politik, die Marktmechanismen gezielt begrenzt.

Den Vorwurf, ich würde fehlenden Wettbewerb verteidigen, kannst du also getrost streichen. Du hast ihn dir selbst ausgedacht. Wettbewerb muss existieren, nur funktioniert er eben über Angebot, Nachfrage, Information und nicht über Empörung oder moralische Stimmungsbilder.

Und dein Medizin‑Vergleich hinkt gewaltig. Märkte sind keine Tabletten mit Nebenwirkungen, sie sind Spiegel menschlicher Präferenzen und institutioneller Grenzen. Wenn dir das Ergebnis nicht gefällt, ist das kein ethisches Problem des Preises, sondern ein politisches und dafür gibt’s Parlamente, nicht Predigten.

Moralische Reflexion ist wichtig, ja. Aber sobald sie zur Ersatzwissenschaft wird, entsteht genau das, was du hier demonstrierst. Viel Empörung, wenig Ökonomie.
 
Die Grafik zeigt es doch deutlich, dass Anfang letzen Jahres die Preise ebenfalls so hoch waren. Die KI-Blase wird schneller platzen als man gucken kann aufgrund der Energieknappheit. Es wird so getan als ob das frei skalierbar wäre, wenn man nur genügend Speicher der KI zur Verfügung stellt. Schon jetzt werden die KI-Abos immer teurer und die Gratis-Funktionen immer dürftiger. Wenn dann auch so wie jetzt die Verkaufszahlen für Grafikkarten so dürftig sind, erwarte ich diesen Sommer einen drastischen Preisverfall.
 
Das ist halt nunmal Angebot und Nachfrage, habe selber ne 5090 Frostbite und bereue nichts.
Eigentlich fast alles andere ist ebenso teurer geworden.
Ergänzung ()

kalude schrieb:
Die Grafik zeigt es doch deutlich, dass Anfang letzen Jahres die Preise ebenfalls so hoch waren. Die KI-Blase wird schneller platzen als man gucken kann aufgrund der Energieknappheit. Es wird so getan als ob das frei skalierbar wäre, wenn man nur genügend Speicher der KI zur Verfügung stellt. Schon jetzt werden die KI-Abos immer teurer und die Gratis-Funktionen immer dürftiger. Wenn dann auch so wie jetzt die Verkaufszahlen für Grafikkarten so dürftig sind, erwarte ich diesen Sommer einen drastischen Preisverfall.
ist klar 🤣🤣🤣
 
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