Große externe "Speicherbank"

Das muss jeder für sich wissen, ich kennen genug RAID 5 die jahrelang problemlos im 24/7 Produktionsbetrieb laufen und das meit teils über 20 HDD in einem RAID! Das ist aber eben auch entsprechende Enterprise HW und die meisten Kritiker verkennen die Ursachen die Ursachen der Probleme die sie haben. Ein RAID 5 ist nicht perse fehleranfällig und wenn man die passende HW wählt, also auch die UBER der Platten un die Gesamtkapazität beachtet, dann stehen die Chance auf ein Rebuild sogar sehr gut. Ein Backup sollte man trotzdem haben, das ist keine Frage, trotzdem kann man sogar vom degradierten RAID noch die Daten zeiehen die noch nicht im letzten Backup sind, was z.B. von einem kaputten ZFS Pool meist nicht geht und dafür gibt es auch keine Recovery-Tools, denn das sind Filesysteme für Profianwendunge und wird im Zweifel nicht versucht etwas zu reparieren wo keiner vorhersagen kann wie erfolgreich oder lange es dauern wird, da wird das Backup wieder eingespielt, damit man eine Vorhersage abgeben kann wann das System wieder läuft.

Der TE könnte ja auch die Platten als einzelne Laufwerke verwenden, dann wäre auch diue Archive eine Option und diese dann eben getrennt freigeben, dann hat er halt mehrer Freigaben im Netz und nicht eine große über die ganze Kapazität. So ein Microserver mit einem Linux-SW-RAID ist aber auf jeden Fall einer Lösung mit den USB Gehäuse mit einem internen RAID klar vorzuziehen, denn die Platten lassen sich bei einem Ausfall des Servers problemlos in jedem anderen Linux Rechner wieder zu einem RAID zusammenfügen, bei den Gehäuse ist man dagegen ausgeschmissen, wenn die mal ausfallen.

Dann sind diese Gehäuse für 4 externe HDDs auch noch ganz schön teuer, fast so teuer wie die billigsten Server, von dem günstigen Fantec QB-35US3-6G mal abgesehen, aber laut Fantec ist die "Maximale Festplattenkapazität: 16TB (max. 4TB pro verbauter Festplatte)". Wenn es jetzt schon 12TB an Daten sind, bleibt da wenig Luft nach oben und ob größere Platten dann problemlos laufen oder es nach dem Überschreiten einer bestimmten Grenze doch Probleme gibt, weiß man nie. Die Microserver haben ganz normale Intel Chipsätze und damit kann man bei denen problemlos auch die 8TB Platten verbauen und hat eben einen eigenen Rechner zur Verwaltung des Filesystems, was ein nicht zu unterschätzender Schutz für die Daten ist.

Schaut doch nur mal ins Datenrettungsforum wie oft es bei den USB Platten zu Problemen kommt, einmal im falschen Moment abgezogen und es gibt keinen Zugriff mehr auf die Daten und das Abziehen muss nicht einmal gewollt gewesen sein, ein versehentliches Ziehen am Kabel oder ein Wackelkontakt und schon ist es passiert. Dazu hantiert man dann laufend mit den Platten auf dem Tisch, während ein Server an seinem Platz bleibt und auch viel viel sicherern Stand hat, da ist das Risiko das er mal umkippt oder runterfällt viel geringer.

Früher habe ich mich auch mit den vielen USB Platten rumgeärgert, dann habe ich mir vor knapp über 2 Jahren einen HP N54L geholt (den Vorgänger des Gen8) und dort laufen seidher 5 WD Red 3TB unter OMV im SW-RAID 5 ohne jegleich Probleme. Das ist ein ganz anderes Arbeite ohne diese an- und abstecken, dann wird die Platte nicht erkannt und man zieht das Kabel ab und steckt es noch mal an, endlich da ist sie ja und dann war es die falsche Platte, die Daten die man gesucht hat langen doch auf der anderen.....
 
Eine Sache interessiert mich: Warum muß es denn extern sein, wenn du sie nicht transportiren mußt? Stecke doch einfach 2x 6TB in deinen PC und fertig :)
Ja, die Bilder sind mir wichtig. Aber nein, mir genügt fürs erste eine einfache Speicherung.
Das wiederspricht sich. Deine Bilder sind wichtig und brauchst keine Sicherung? Bei 6TB pro Platte ist dann aber viel weg. Auch wenn die Ausfallrate gering ist, es kann aber passieren, 100% verlassen darf man sich nicht...
 
@Holt: Danke für die Erläuterungen. Ich werde mal schauen, wie ich das finanziell mache. Ist eine Timingsache, da ich momentan auch einen neuen Desktop zusammenstelle.

@PCSkate: In den PC möchte ich es nicht haben, weil es (sehr selten, aber möglich) doch mal vorkommen kann, dass ich die Daten von A nach B tragen möchte (und das dann möglichst handlich). Üblicherweise liegen sie aber immer an derselben Stelle (fest verkabelt, wahrscheinlich in meinem Schrank). Ist also eher ein "für alle Fälle lieber mobil".

Was die Sicherheit meiner Daten angeht: Ich habe bisher sehr gute Erfahrung mit externen Platten gemacht. Über die Jahre hatte ich sicher 20 Stück von denen im Einsatz (die meisten eben auf dieselbe Weise, also ohne große Bewegung) - und bisher hat keine versagt. Natürlich habt ihr Recht, dass man sich darauf nicht verlassen kann und zweifelsfrei wäre ein Backup der Königsweg. Nur ist es eben auch eine finanzielle Frage.
Präferieren tue ich derzeit die Lösung, dass ich mir zwei Gehäuse für zwei Festplatten hole und diese per USB-Hub fest mit dem PC verbinde. Der Strom für die Platten wird dann per Knopfdruck zentral an und ab gestellt. Datenupdates gibt es dann ca. 1 Mal im Monat.
Ich tendiere gerade zu dieser Kombination:
2x Platte (6 TB): http://www.amazon.de/dp/B00LO3KR96/...lid=3868SRT6626MZ&coliid=I2XI0UVQDLMK22&psc=1
2x Gehäuse: http://www.amazon.de/dp/B00OZJPH50/...lid=3868SRT6626MZ&coliid=I2X5AF84QSDDNV&psc=1
1x Hub: http://www.amazon.de/dp/B00KNPHW7G/...TF8&colid=3868SRT6626MZ&coliid=I2KMJICRND56RN
Warum präferiere ich das? Weil ich auf die Weise jetzt überschaubares Geld ausgeben kann und die Daten erst mal verstaut habe. Die WD-Reds kann ich (so meine Annahme) später dann auch (mit weiteren von diesen) in einem hochwertigeren Speichersystem verbauen, das dann auch Backups berücksichtigt. Das Geld wäre also so oder so nicht herausgeschmissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"und bisher hat keine versagt. Natürlich habt ihr Recht, dass man sich darauf nicht verlassen kann und zweifelsfrei wäre ein Backup der Königsweg"

Der Königsweg o.O Ein Backup ist absolute Pflicht!! "Ich hab immer mit wechselnden Partnern ungeschützten Geschlechtsverkehr, bisher hab ich mir noch keine Geschlechtskrankheit eingefangen." Merkste was an der Logik scheiße ist ^^?
 
Etwas schräger Vergleich. Das Eine ist eine Frage der Gesundheit bzw. sogar von Leben und Tod, das andere eine Frage von "Daten haben oder nicht". Es würde schon eines besonderen Fanatismus für die eigenen Bilder bedürfen, um die beiden Situationen gleichzusetzen.
Wie ich schrieb: Vorerst muss ich aus finanziellen Gründen ohne Backup auskommen. Das ist nicht optimal, aber derzeit nicht zu ändern.
 
Natürlich ist der Vergleich völlig übertrieben, aber trz. kommt es aufs gleiche hinaus ;) Wenn eine Platte flöten gehst verursacht das großen Stress und viele Sorgen mit der Recovery etc. -> Schadet deiner Gesundheit :D

Dann schaff dir keinen neuen Desktop an, sondern erstmal nen backup, oder keine neue GPU und dafür nen backup..
 
Wenn Du Dir jetzt neue Platten holst, würde ich empfehlen die alten Platte zu behalten und als Backup zu nutzen. Gerade der Transport ist immer ein besonderes Risiko für externe Platten und vergiss nicht, dass gerade neue HDDs besonders ausfallgefährdet sind, vor allem wenn sie nicht ordentlich verpackt auf die Reise zum Endkunden geschickt wurden. Leider ist das bei dem von Dir gewählten Händler schon öfter vorgekommen. Pass also gerade am Anfag da besonders auf.
 
Alles klar, danke für den Rat, wird gemacht.
Wie lange muss eine neue Festplatte denn eigentlich laufen, bis man sich einigermaßen sicher sein kann, dass sie nicht bereits durch den Transport einen weg bekommen hat?

Aber die WD-Reds sind an sich ordentliche Platten (ich habe bisher viel Gutes über die gelesen)? Oder sollte ich gleich andere nehmen?
 
Schwer zu sagen, aber auch danach kann eine HDD jederzeit mal ausfallen und auch ohne Vorankündigung. Ein Backup ist der einige Weg dann wenigstens keine Daten zu verlieren und daher unverzichtbar, wenn man Daten hat die man nicht verlieren will.
 
Holt hat Recht, HDDs sind Massenware. Keiner kann im Einzelfall sagen ob die Platte einen weg hat...
 
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